Zitat von Sekedow
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Flüchtlings- und Asylpolitik
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nein das ist nicht der grund für die äußerung. das habe ich auch nicht behauptet. er sieht aber in schäubles sparpolitik das problem und nicht in den flüchtlingen. großes kino, keyc.
/ps: ja, ich habe die gesamte sendung sowie die argumentationsstruktur gesehen. ich entfremde aber keine aussagen, nur damit sie mir irgendwie in den kram passen.
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Was denkt der Thread denn über deutsche Hilfsbedürftige?
Hier in der Gegend hat der Lions Club als soziale Organisation die finanzielle Unterstützung eines Projekt an einer Schule für benachteiligte Kinder eingestellt. Als Begründung wurde die Verschiebung der Kapazitäten aufgrund der Flüchtlingskrise genannt.
Es wäre naiv zu glauben, dass durch die Ankunft so vieler Flüchtlinge nicht wenigstens in begrenztem Maße eine Konkurrenz zwischen den sozial benachteiligten Gruppen um Ressourcen auftritt.
(Die Finanzierung des Projekts wurde dann durch private Spenden gestemmt.)
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Würdest du mir zustimmen, dass es in den Medien wenige, vllt sogar keine, Berichte zu ärmeren "Deutschen" gab/gibt und keine massenhafte Sammel- und Freiwilligenaktionen für diese stattfinden?? Verstehe nicht, warum du/ihr euch in erster Linie über Leute beschwert, die diesen Eindruck haben und nicht über Medien, die eben diesen Eindruck erwecken.Zitat von SekedowErgänzend:
Einfach extrem peinlich immer wieder zu behaupten, dass die Leute hier mehr Solidarität mit Flüchtlingen haben, als mit Deutschen. Fällt dir das eigentlich nicht mehr auf, dass jeder merkt, dass du das immer wieder sagst, nur weil du beleidigt bist? Wie ein Zwölfjähriger....
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keyc: die rechten greifen das thema sozialer missstände auf, um gegen flüchtlinge stimmung zu machen. das ist kein wirklicher zusammenhang, sondern instrumenalisierung. was gabriel macht, ist dem entgegenzuwirken.
sekedow hat schon häufiger ausgeführt, dass es eben in keinem konkurrenzverhältnis steht und die (zugegeben zu niedrigen) finanzhilfen im sozialen sektor nicht gekürzt oder umverteilt werden.Zitat von crist0Was denkt der Thread denn über deutsche Hilfsbedürftige?
Hier in der Gegend hat der Lions Club als soziale Organisation die finanzielle Unterstützung eines Projekt an einer Schule für benachteiligte Kinder eingestellt. Als Begründung wurde die Verschiebung der Kapazitäten aufgrund der Flüchtlingskrise genannt.
Es wäre naiv zu glauben, dass durch die Ankunft so vieler Flüchtlinge nicht wenigstens in begrenztem Maße eine Konkurrenz zwischen den sozial benachteiligten Gruppen um Ressourcen auftritt.
(Die Finanzierung des Projekts wurde dann durch private Spenden gestemmt.)
@neuerrmuser2016: mit medien meinst du facebook oder bestimmte verläge, oder? ich sehe nirgends nachrichten, in denen die flüchtlingshilfe als argument angesehen wird, hilfsbedürfstigen staatsbürgen die unterstützung zu kürzen.
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Na klar ist das im Moment so. Aber das sind doch Dinge die nur die Öffentlichkeit mitbekommt.Zitat von neuerrmuser2016Würdest du mir zustimmen, dass es in den Medien wenige, vllt sogar keine, Berichte zu ärmeren "Deutschen" gab/gibt und keine massenhafte Sammel- und Freiwilligenaktionen für diese stattfinden?? Verstehe nicht, warum du/ihr euch in erter Linie über Leute beschwert, die diesen Eindruck haben und nicht über Medien, die eben diesen Eindruck erwecken.Zitat von SekedowErgänzend:
Einfach extrem peinlich immer wieder zu behaupten, dass die Leute hier mehr Solidarität mit Flüchtlingen haben, als mit Deutschen. Fällt dir das eigentlich nicht mehr auf, dass jeder merkt, dass du das immer wieder sagst, nur weil du beleidigt bist? Wie ein Zwölfjähriger....
Im Gegensatz dazu darfst du dich jetzt mal darüber informieren, welche psychosoziale und politische Arbeit in allen anderen Bereichen so passiert. Das was du in den Medien siehst, spielt doch nicht die Vorgänge in unserem System komplett wieder. Hab jetzt extra mal nachgezählt für ein random Beispiel. In Wien kann ich ich zum Thema Alkoholsucht an 36 verschiedene Einrichtungen wenden. Die meisten davon umsonst und gestützt durch Spenden. In dem betreuten Wohnen für Süchtige hatten wir 15 Mitarbeiter für 60 Betten. In Flüchtlingsheim 4 für 200. Geh mal weg von dem Medienkram, da lernst du doch nichts über die Vorgänge im psychosozialen Bereich. Was mich am meisten nervt, ist, dass einfach nur gesagt wird, dass es irgendwelche Probleme gibt. Wirkliche Informationen was es für Möglichkeiten in dem Bereich gibt, hat aber keiner. Hier wird es immer nur so erleutert, dass das Thema nicht in den Medien ist. Probleme gibt es schon seit Jahren, sie jetzt plötzlich zu thematisieren ist doch schon sehr seltsam. Ist wie bei dem Thema Missbrauch. Als die UN-Berichte im November kamen, hats keine Sau interessiert. Kommen die Themen mit Bezug zu Flüchtlingen, heucheln alle plötzlich Interesse. Mach doch mal einen eigenen Thread daür auf?! Warum ist das nur hier ein Thema?
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Würde es anstelle einer Flüchtlingskrise beispielsweise eine Odachlosenkrise geben, extremer Anstieg der Obdachlosen, würden die Medien darüber auch berichten. Dem ist aber nicht so.Würdest du mir zustimmen, dass es in den Medien wenige, vllt sogar keine, Berichte zu ärmeren "Deutschen" gab/gibt und keine massenhafte Sammel- und Freiwilligenaktionen für diese stattfinden??
Die gibt es, du siehst sie nur nicht. Viele der Organisationen die sich um Bedürftige kümmern finanzieren sich zum Großteil oder ganz aus Spenden. Diese Organisationen gibt es schon Jahre, zum Teil Jahrzehnte. Oh Wunder das die nicht wöchentlich in den Tagesschau sind. Wenn man sich aber selbst informiert wird man sehen das es hier ein breites Angebot und viel Hilfsbereitschaft gibt.gab/gibt und keine massenhafte Sammel- und Freiwilligenaktionen für diese stattfinden??
Weil es falsch wäre. In Zeiten des Internets kann sich jeder (mündige) Bürger, so wie keyc und du, über solche Einrichtungen, Organisationen, Programme, etc. informieren und wenn man möchte auch helfen. Durch Spenden geht das eigentlich immer. Natürlich muss man dann selbst aktiv werden. Das ist nicht die Verfehlung der Nachrichten (meinst du das mit Medien?).Verstehe nicht, warum du/ihr euch in erter Linie über Leute beschwert, die diesen Eindruck haben und nicht über Medien, die eben diesen Eindruck erwecken.
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Zu staatlichen Finanzhilfen im sozialen Sektor kann ich auch nichts weiter sagen und es gibt bestimmt auch etliche Hilfsorganisationen, die ihre Ausrichtung nicht geändert haben oder durch die Ankunft der Flüchtlinge nicht sonderlich beeinträchtigt sind (Tafel, etc.). Jedoch verwenden manche privaten Hilfsorganisationen ihre Ressourcen eben doch für Flüchtlinge, die vorher in andere sozialen Projekte geflossen sind.
Dies ist vollkommen legitim und in den meisten Fällen sinnvoll und verständlich. Schließlich haben diese Menschen einen weiten Weg aus teilweisen Kriegsgebieten hinter sich und man sollte ihnen helfen.
Aber zu sagen, dass durch die Ankunft der Flüchtlinge keine Veränderungen in der Arbeit von Hilfsorganisationen in Deutschland aufgetreten sind, ist schlicht falsch.
In dem oben genannten Beispiel ist meine Mutter persönlich involviert.
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komme mir vor, wie Serdar Somuncu bei KenFM :DZitat von michi
@neuerrmuser2016: mit medien meinst du facebook oder bestimmte verläge, oder? ich sehe nirgends nachrichten, in denen die flüchtlingshilfe als argument angesehen wird, hilfsbedürfstigen staatsbürgen die unterstützung zu kürzen.
@Fallon
für die Unterstellung, die du zum Schluss bringst, hättest du auch weniger Text schreiben können
Bin mal raus aus dieser Flüchtlinge vs Obdachlose Diskussion. Guten Abend.
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Die Diskussion ist auch fast bedeutungslos.
Viel spannender ist es, wie sich die Lage in Griechenland jetzt entwickelt.
Was gedenkt die EU und die Bundesregierung zu tun? Jetzt, da die Visegrad- Staaten mit Mazedonien die Grenze zu Griechenland fast geschlossen haben und sich der Flüchtlingsstrom in Griechenland staut... .
Auf dem EU- Gipfel zum Brexit hat Frau Merkel den Griechen (Bedingung zur Zustimmung zum Maßnahmenpaket zur Verhinderung eines Brexit) noch zugesichert, dass die Grenzen offen bleiben werden (genauer Schengen).
Ich denke, dass...
1. die Balkan- Route endgültig dicht ist und eine Ausweichroute (evtl. über Russland?) an Bedeutung gewinnen wird.
2. Deutschland die Flüchtlinge, die in Griechenland gestrandet sind auf keinen Fall wie im Sommer von Budapest per Transportmittel direkt nach Deutschland schaffen wird. Egal wie prekär die Situation vor Ort ist. Das wäre Wasser auf den Mühlen der AFD und würde die CDU zusätzlich vor den wichtigen Wahlen in Rheinland Pfalz und Baden Württemberg schwächen.
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Ein Vorgeschmack auf Merkels "Lösung", denn genau das hätte sie doch gerne von der Türkei. Das Problem wird nach Süden verlagert und alles wird gut.Zitat von crist0Die Diskussion ist auch fast bedeutungslos.
Viel spannender ist es, wie sich die Lage in Griechenland jetzt entwickelt.
Was gedenkt die EU und die Bundesregierung zu tun? Jetzt, da die Visegrad- Staaten mit Mazedonien die Grenze zu Griechenland fast geschlossen haben und sich der Flüchtlingsstrom in Griechenland staut... .
Auf dem EU- Gipfel zum Brexit hat Frau Merkel den Griechen (Bedingung zur Zustimmung zum Maßnahmenpaket zur Verhinderung eines Brexit) noch zugesichert, dass die Grenzen offen bleiben werden (genauer Schengen).
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Die Mittelmeerroute war schon immer die von Afrikanern meist genutzte. Ich denke nicht, dass sich viele Syrer nach Libyen aufmachen werden. Das Land befindet sich ebenfalls in einem Bürgerkrieg.
Aber in dem Artikel wird auch die Russland-Route erwähnt. Über Georgien wäre diese aber viel weiter als die Balkanroute, um nach Deutschland zu gelangen. Außerdem bilden die Visegrad-Staaten zusammen mit Österreich einen Gürtel um Deutschland, so dass eine ungeregelte Migration nach Deutschland nicht mehr möglich sein wird.
Dies wird der Bundesregierung sehr gut passen, da es den öffentlichen Druck deutlich reduzieren wird und Frau Merkel exzellent im Aussitzen von Problemen ist. So wird sich das Problem nach ärgerlichen Landtagswahlen- Ergebnissen pünktlich zur Bundestagswahl in Luft auflösen?
Ich halte dies für eine realistische Möglichkeit, auch wenn dies für die fliehenden Syrer und andere Menschen aus Bürgerkriegsgebieten ein Ende der Flucht nach Deutschland bedeutet. Andererseits halte ich die Kapazität Deutschlands für die Integration der Flüchtlinge für erschöpft. Anders würde es aussehen, falls im Falle von Frieden in Syrien ein Großteil wieder zurückkehrt. Eine Aufnahmen von 3-4 Millionen Flüchtlingen für 4 Jahre wäre sicherlich zu stemmen. Allerdings darf bei Frauenfeindlichkeit null Toleranz herrschen.
Generell halte ich die Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen aus Marokko und anderen Staaten für falsch. Die Bundesregierung versucht aber auch Maßnahmen in diesem Sinne zu ergreifen.
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