Zitat von gambinho
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Flüchtlings- und Asylpolitik
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Deutschland nimmt in der Zeit zwischen 1991 und 1995 die meisten Bürgerkriegsflüchtlinge aus den Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens auf. 350.000 Menschen finden einen Zufluchtsort in der Bundesrepublik. Nach einer Berechnung der Uni Bamberg kehrten die meisten wieder in ihr Land zurück. Lediglich 20.000 Flüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina wurden als Härtefälle eingestuft und blieben dauerhaft bei uns im Land.
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Darum ändert man ja die Abschieberegelung damit das schneller geht, weil man hier einfach überfordert ist..Zitat von hoppla2014 - 10198 Abschiebungen (Bundesregierung Drucksache 18/3896)
Wenn wir von 1 Million ausgehen und Geoschs 45% Annahmequote nehmen bleiben also noch 550.000 Leute die abgeschoben werden müssen. In 55 Jahren hätten wir dann das Ziel erreicht.
2014:
202.834 Asylanträge
173.072 Erstanträge
128.911 über so viele Anträge würden entschieden
34.018 Anträge würde angelehnt
45.330 hat man weiterverfolgen müssen
http://www.proasyl.de/fileadmin/proa..._2014__HKL.pdf
Man kann alles hier nachlesen.
Hier auch die genau Auflistung wohin sie abgeschoben worden sind.
http://www.proasyl.de/fileadmin/proa...ungen_2014.pdf
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Du kannst aber Kapazitäten nicht beliebig hochschrauben. Das ist einer der Punkte warum mittlerweile sehr viele eine Obergrenze fordern. Deshalb sollten wir eine Regelung in der EU finden (Viel Glück Angie) und die Zunahme von Flüchtlingen zu einem erträglichen Maße regeln. Wir müssen die Leute, die hier sind, erst mal richtig versorgen und integrieren. Was machen wir wenn nächstes Jahr noch mal so viele kommen? Dann wird die gesellschaftliche Debatte noch unerträglicher und Parteien wie die AfD generieren noch höhere Umfragewerte. Nein danke dazu.Zitat von GeoSCHDarum ändert man ja die Abschieberegelung damit das schneller geht, weil man hier einfach überfordert ist..Zitat von hoppla2014 - 10198 Abschiebungen (Bundesregierung Drucksache 18/3896)
Wenn wir von 1 Million ausgehen und Geoschs 45% Annahmequote nehmen bleiben also noch 550.000 Leute die abgeschoben werden müssen. In 55 Jahren hätten wir dann das Ziel erreicht.
Edit:
Was sollen deine Zahlen aussagen, außer das wir heilos überfordert sind und das meinen Punkt bestätigt?
"Noch nicht entschieden sind 365.000 Verfahren, ein Zuwachs von 116 Prozent im Vergleich zum Jahresende 2014." Quelle
Davon abgesehen, ist die Ablehnungsquote bei deinen Zahlen 26% was noch weniger ist als deine 35-45%.
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Und was würde eine Grenze bewirken? dann stehen die Flüchtlingen halt vor einer anderen Grenze, bis sie wieder in Ihrem Land stehen...
2015 kamen aber wieder mehr Menschen aus sicheren Staaten.
und von den 45k würden sicher auch die mehr als die Hälfte abgelehnt..
45 % aus Staaten die nicht als Sicher empfunden wird und davon wieder ein paar dem Dublin abkommen zum Opfer fallen usw..
Können wir aber erst klären, wenn die Zahlen für 2015 da sind..
2015
Syrien 159.000
Albanien 54.000
Kosovo 33.000 Anträgen
Afghanistan 31.000 Erstanträgen
Irak 30.000
Serbien 17.000
ohne Staatsangehörigkeit 12.000 ein Großteil von ihnen dürften staatenlose Palästinenser aus Syrien sein.
Eritrea 11.000
Damit machen die vier Herkunftsstaaten Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea über 52 Prozent der Asylerstanträge im laufenden Jahr aus.
also reden wir von 52 % und nicht jeder wird genehmigt.. somit 45 %
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Das ist ein anderes Thema. Da müssen wir aber in den sauren Apfel beißen und unsere eigenen Fehler in der Vergangenheit ausbaden und mit Despoten wie Erdogan, den Saudis etc. verhandeln. Vor allem aber auch Infrastruktur, Entwicklungshilfe und Programme des UNHCR effektiv und substantiell fördern.Zitat von GeoSCHUnd was würde eine Grenze bewirken? dann stehen die Flüchtlingen halt vor einer anderen Grenze, bis sie wieder in Ihrem Land stehen...
Trotzdem werden wir um eine Obergrenze nicht herum kommen. Hab es ja schon mal geschrieben. Wenn nicht zeitnah eine EU Lösung kommen wird, wird Merkel irgendwie die Grenzen "sichern" müssen. Wenn nicht, wird sie abgesägt.
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Und dann glaubst du eine andere Partei sichert die Grenzen und sorgt damit für ein Wirtschaftskollaps in Deutschland?Zitat von hopplaDas ist ein anderes Thema. Da müssen wir aber in den sauren Apfel beißen und unsere eigenen Fehler in der Vergangenheit ausbaden und mit Despoten wie Erdogan, den Saudis etc. verhandeln. Vor allem aber auch Infrastruktur, Entwicklungshilfe und Programme des UNHCR effektiv und substantiell fördern.Zitat von GeoSCHUnd was würde eine Grenze bewirken? dann stehen die Flüchtlingen halt vor einer anderen Grenze, bis sie wieder in Ihrem Land stehen...
Trotzdem werden wir um eine Obergrenze nicht herum kommen. Hab es ja schon mal geschrieben. Wenn nicht zeitnah eine EU Lösung kommen wird, wird Merkel irgendwie die Grenzen "sichern" müssen. Wenn nicht, wird sie abgesägt.
Die Größen Autohersteller stehen dann an der Österreichischen Grenze und warten dann Tage auf Ihre Motoren aus Steyr oder andere Zuliefere die JIT in Rumänien, Bulgarien herstellen...
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Ich glaub gar nix, aber wenn die etablierten Parteien so weiter machen dann können andere Parteien immer stärker werden. Das will ich nicht und ich glaub 99% der Leute hier auch nicht. Schau doch einfach, was in Europa abgeht insbesondere in die Ostländern. Der Rechtsruck ist ziemlich gefährlich.Zitat von GeoSCHUnd dann glaubst du eine andere Partei sichert die Grenzen und sorgt damit für ein Wirtschaftskollaps in Deutschland?Zitat von hopplaDas ist ein anderes Thema. Da müssen wir aber in den sauren Apfel beißen und unsere eigenen Fehler in der Vergangenheit ausbaden und mit Despoten wie Erdogan, den Saudis etc. verhandeln. Vor allem aber auch Infrastruktur, Entwicklungshilfe und Programme des UNHCR effektiv und substantiell fördern.Zitat von GeoSCHUnd was würde eine Grenze bewirken? dann stehen die Flüchtlingen halt vor einer anderen Grenze, bis sie wieder in Ihrem Land stehen...
Trotzdem werden wir um eine Obergrenze nicht herum kommen. Hab es ja schon mal geschrieben. Wenn nicht zeitnah eine EU Lösung kommen wird, wird Merkel irgendwie die Grenzen "sichern" müssen. Wenn nicht, wird sie abgesägt.
Edit:
Deshalb ja auch ein Verteilungsschlüssel und Stärkung der EU-Aussengrenzen (Viel Glück Angie)
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Die meisten Flüchtlinge kommen über den Seeweg nach Europa wie willst du bitte diese Grenze schützen? Mit Gewalt?
Ich sehe nur ein Rechtsruck in den Ländern, die gerne was ändern möchten, nach 4 Jahren ist das ding erledigt.. die EU wird die Zahlungen einstellen, dann merken diese Ländern auf einmal wie gut sie es hatten..
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Mir juckt es schon seit Wochen in den Fingern mich hier auch zu äußern und nein, das ist kein Fakeaccount von irgendeiner Pappnase hier! Ich bleibe normalerweise lieber im Hintergrund, lese mir die unterschiedlichen Meinungen durch und schaue mir dann die Schnittmenge an. Aber was hier teilweise seit Wochen los ist, kann ich nicht mehr ignorieren. Damit meine ich die linke und rechte Fraktion hier und die Leute die schwerer einzuordnen sind. Leider kann ich nicht zu allen Themen die in den über 100 Seiten angesprochen wurden etwas schreiben, weil es einfach den Rahmen sprengen würde. Aber ein paar Dinge will ich dennoch ansprechen. Ich versuche mich so gut wie möglich auszudrücken, damit keine Missverständnisse aufkommen.
Thema 1: Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge
Ich möchte vorweg eine Fraktion der Wirtschaftsflüchtlinge ausklammern, nämlich Menschen, die aus einigermaßen stabilen Ländern kommen und die momentane Situation nutzen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. (z.B. Balkanstaaten)
In den letzten Seiten wurde oft diskutiert, dass Kriegsflüchtlinge, die aus bereits sicheren Ländern, wie Türkei etc. weiter reisen, um ins gesegnete Europa zu gelangen, keine Kriegsflüchtlinge mehr sind, sondern auch Wirtschaftsflüchtlinge. Natürlich bleiben diese Menschen weiterhin Kriegsflüchtlinge, auch wenn die Weiterreise eher wirtschaftlicher Natur ist und kleine sicherheitstechnische. Fakt ist aber auch, dass diese Menschen nicht mehr effektiv vor Krieg fliehen, sondern vor Armut und dass unter diesen Menschen so viele junge Männer sind und so wenig Frauen/Kinder macht die Situation nicht einfacher. Wer effektiv vor Krieg flieht lässt seine Frau und Kinder oder die Familie nicht zurück. Natürlich können wir Länder wie die Türkei, Jordanien etc. nicht mit den Flüchtlingen alleine lassen. Daher:
Thema 2: Obergrenze für Flüchtlinge
Hier wird oft argumentiert, dass dies nicht möglich ist mit dem Beispiel was passiert, wenn Obergrenze +1 als Fall eintritt. Sicherlich macht es keinen Sinn eine Obergrenze einzubauen, wenn jeder Staat für sich Grenzkontrollen wieder einfügt etc. und Flüchtlinge hin und hergeschoben werden oder Kontrolle. Schengen ist damit innerhalb Europa’s nur eingeschränkt möglich.
Meine Idee ist folgende. Es müsste eine Grenzschließung, oder besser gesagt Kontrolle, an Europa’s Grenzen erfolgen. Flüchtlinge egal aus welcher Intention/Land/Religion müssen z.B. wenn sie über das Meer kommen, zurück an die Küste begleitet werden. (Australien macht es ähnlich). Der Grundgedanke ist, dass sich die Flüchtlinge in direkte, sichere Nachbarländern retten und dort „vorerst“ bleiben. Wie ich schon sagte, kann man diese Länder die Last nicht alleine tragen lassen. Länder wie Deutschland könnten dann z.B. mehrere hundert Soldaten oder andere Beamte in das Land schicken und vor Ort eine Registrierung vornehmen und die Flüchtlinge dann geordnet nach Deutschland oder wo auch immer in Europa hinschicken.
Die Vorteile sind klar. Jedes Land innerhalb Europa kann dann so viele Flüchtlinge aufnehmen wie sie wirtschaftlich/gesellschaftlich verkraften. Es kommen nicht nur Männern, sondern zu großen Teilen wirkliche Familien mit Frauen und Kinder. Soweit mir bekannt ist, haben osteuropäische Länder sich dazu bereit erklärt christliche Flüchtlinge aufzunehmen und sperren sich eher gegen Alleinreisende muslimische Männer. Wer gar keine oder nur wenige Flüchtlinge aufnehmen will/kann unterstützt dann die Sammelbecken (z.B. Türkei eben mehr wirtschaftlich) Am besten mit Hilfsgütern direkt an die Flüchtlingslager, damit Korruption weniger Chancen hat. Außerdem sterben keine Menschen mehr auf dem Meer oder erfrieren vielleicht auf dem Weg nach Deutschland. Außerdem können so schon kriminell/gesellschaftsauffällige Flüchtlinge gleich abgelehnt werden. Den Menschen vor Ort könnte professionell klargemacht werden welche Rechte/Pflichten sie in Deutschland/Österreich/Frankreich etc. erwarten und wie die Zukunftschancen aussehen. (Thema Bildung von Flüchtlingen)
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Natürlich kannst du die Aussengrenzen auch ohne Gewalt schützen.Zitat von GeoSCHDie meisten Flüchtlinge kommen über den Seeweg nach Europa wie willst du bitte diese Grenze schützen? Mit Gewalt?
Ich sehe nur ein Rechtsruck in den Ländern, die gerne was ändern möchten, nach 4 Jahren ist das ding erledigt.. die EU wird die Zahlungen einstellen, dann merken diese Ländern auf einmal wie gut sie es hatten..
Das ist ziemlich naiv. Die EU wird sicherlich keine Zahlungen einstellen. Die können ja nicht mal ein richtiges Verfahren gegen die neue polnische Regierung einführen. Spinnt man das ganze weiter, könnte Putin der Profiteur der Krise werden und kann sein alte UDSSR wieder einführen. Das ist nämlich bei ihm nicht so abwegig. Der lacht sich doch ins Fäustchen.
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Putin hat ganz andere Sorgen, er brauch keine Länder die nur dank Subventionen überleben können, er hat sicher kein Interesse an diesen Ländern zurzeit.Zitat von hopplaNatürlich kannst du die Aussengrenzen auch ohne Gewalt schützen.Zitat von GeoSCHDie meisten Flüchtlinge kommen über den Seeweg nach Europa wie willst du bitte diese Grenze schützen? Mit Gewalt?
Ich sehe nur ein Rechtsruck in den Ländern, die gerne was ändern möchten, nach 4 Jahren ist das ding erledigt.. die EU wird die Zahlungen einstellen, dann merken diese Ländern auf einmal wie gut sie es hatten..
Das ist ziemlich naiv. Die EU wird sicherlich keine Zahlungen einstellen. Die können ja nicht mal ein richtiges Verfahren gegen die neue polnische Regierung einführen. Spinnt man das ganze weiter, könnte Putin der Profiteur der Krise werden und kann sein alte UDSSR wieder einführen. Das ist nämlich bei ihm nicht so abwegig. Der lacht sich doch ins Fäustchen.
Innerhalb von paar Tagen kann man sicher kein richtiges Verfahren einführen, aber sie können ohne Problem Zahlungen einstellen, wenn Ihre Werte in Gefahr sind.
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Also kommen die anderen 55-65% gar nicht aus Kriegsgebieten? Und das obwohl diverse "Quellen" uns weismachen wollen, dass iwie allein die Syrer die absolute Mehrzahl bilden. Aber gut zu wissen.Zitat von GeoSCH
von den ganzen Flüchtlingen die gerade nach Deutschland kommen, werden maximal 35-45 % genehmigt...
Wie viele von diesen 55-65% kommen vom Balkan? Man kann ja, wenn man sucht, genug darüber lesen, dass Leute vom Balkan andauernd abgeschoben werden sollen, aber über andere liest man eig. nur, dass die gar nicht abgeschoben werden (können). Und wie viel % von Balkanleuten werden eig. abgeschoben?
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2015Zitat von truetruemetalmetalfanAlso kommen die anderen 55-65% gar nicht aus Kriegsgebieten? Und das obwohl diverse "Quellen" uns weismachen wollen, dass iwie allein die Syrer die absolute Mehrzahl bilden. Aber gut zu wissen.Zitat von GeoSCH
von den ganzen Flüchtlingen die gerade nach Deutschland kommen, werden maximal 35-45 % genehmigt...
Wie viele von diesen 55-65% kommen vom Balkan? Man kann ja, wenn man sucht, genug darüber lesen, dass Leute vom Balkan andauernd abgeschoben werden sollen, aber über andere liest man eig. nur, dass die gar nicht abgeschoben werden (können). Und wie viel % von Balkanleuten werden eig. abgeschoben?
Syrien 159.000
Albanien 54.000
Kosovo 33.000 Anträgen
Afghanistan 31.000 Erstanträgen
Irak 30.000
Serbien 17.000
ohne Staatsangehörigkeit 12.000 ein Großteil von ihnen dürften staatenlose Palästinenser aus Syrien sein.
Eritrea 11.000
Reicht das?
Manche verlassen das Land auch selbst, dann ist es keine Abschiebung
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es ist schon sehr bedenklich, dass Deutschland zusammen mit der NATO Yugoslawien zerbomt und im wirtschaftlichen Elend zurückgelassen hat, jedoch Flüchtlinge aus der Region abgewiesen werden, da es ja kein Kriegsgebiet ist.Ich möchte vorweg eine Fraktion der Wirtschaftsflüchtlinge ausklammern, nämlich Menschen, die aus einigermaßen stabilen Ländern kommen und die momentane Situation nutzen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. (z.B. Balkanstaaten)
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