Von welchem Risiko sprichst du genau? Und würde sich das wirklich verringern lehnt man alle Personen ohne Pass ab?!
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Flüchtlings- und Asylpolitik
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Wieso benutzt du den Ausdruck "sich feiern lassen"? Hast du kein Gefühl für "bedürftigen Menschen sollte man helfen" äh... einfach so? Schon mal schwer krank gewesen und darüber reflektiert, dass du eine schwere OP und ähnliches nicht selbst finanzieren, sondern nur durch unsere Solidargemeinschaft überleben könntest?Zitat von nicknamehättest du nur das geschrieben, wären wir uns einig.Zitat von SekedowNe, wenn es um Deutschland geht, dann ist es egal was diesen Menschen vielleicht passiert ist. Besser alle ablehnen, damit ja dir nichts passieren kann.
wieso sollte ich ein risiko eingehen nur damit ich mich dann als besonders menschlich/sozial/whatever feiern kann?
wobei das nicht heißt, dass ich dir deine meinung nicht zugestehe, mein problem ist nur, dass ich die kosten und das risiko leider mittragen muss.
Achso und weil wir wieder das Thema kosten schon mal hatten! Du googelst jetzt sofort was Alkoholsucht/Adipositas/Rauchen "dich" kostet und gleichst das mit den Kosten für Flüchtlingshilfe ab.
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Die "Diskussion" ist also mittlerweile an dem Punkt angekommen, an dem einige User stolz berichten, dass Motivation anderen Menschen zu helfen bei ihnen nur extrinsisch existiert. Moralische Bankrotterklärung, aber was soll man von jemandem erwarten, der zuvor bei drohender Folter für kriminelle Asylbewerber von "Pech gehabt" sprach.
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Ich finde es ziemlich unangebracht, dass Du einem ständig Sachen in den Mund legst, die man nie gesagt hat. Du verdrehst einem das Wort im Mund und legst Deine Interpretationen meiner Aussagen so dar, als hätte ich das wortwörtloch so formuliert. Streng genommen ist das Rufmord, nur mal so nebenbei bemerkt. Ich habe nie gesagt, dass aufgrund der Silvester-Ereignisse bspw. jeder Flüchtling ein potentieller Sexualstraftäter ist, dass jeder Asylant aufgrund einer von einem Asylanten begangenen Straftat direkt als potentieller STraftäter anzusehen ist etc. Das ist eine ziemlich unverschämte Unterstellung, die ich so nicht gelten lassen kann und werde. Was die gefälschten Statistiken angeht: Wenn ich lese, dass Polizisten (Plural!) bestätigen, dass Statistiken hinsichtlich der Kriminalität von Asylanten bewusst geschönt werden, Dinge unter den Teppich gekehrt werden, dass seit Jahren auch abseits von Asylanten, sprich bzgl. Migranten absichtlich die Herkunft nicht erwähnt wird, dass von Asylanten begangene Straftaten auch gezielt von der Polizei nicht an Medien weitergegeben werden oder diese gar "unter einem Dach stecken" und von sich aus Statistiken frisieren etc., dann darf man das aufgrund der Masse an Infos schon als Fakt anerkennen. Das verweigerst Du nicht nur, sondern unterstellst mir dadurch quasi Verschwörungstheoretiker zu sein. Da solltest Du Dich mal hinterfragen. Du liest scheinbar nur die Dinge, die in Dein Weltbild passen und verweigerst Dich allem Anschein nach, 1 und 1 zusammen zu zählen.Zitat von SekedowEs ist die Frage welche Prioritäten man setzt und welche Perspektiven man einnimmt. Wenn du zB hörst Flüchtling X hat Straftat Y begangen, reicht es für dich die Schlussfolgerung zu ziehen, dass jeder verdächtig ist und Zahlen der Polizei sind ja sowieso gefälscht. In deiner emotionalen Welt stehen wir an einem Abgrund und man muss jetzt eben um sich schlagen, damit wir überleben. Du kennst die Stories von Schleppern, die Flüchtlinge in LKWs verrecken lassen. Die Transferleistung, dass, wenn solche grausame Menschen deinen Pass verlangen (wahrscheinlich mit einer Waffe in der Hand), man als Flüchtling nichts mehr machen kann, machst du nicht mehr. Ne, wenn es um Deutschland geht, dann ist es egal was diesen Menschen vielleicht passiert ist. Besser alle ablehnen, damit ja dir nichts passieren kann. Für mich sind viele deiner Schreibsel ein Inbegriff dessen wie Angst und Egoismus unser Werte zerstören kann.Zitat von dr0elfSorry, aber Deine Argumentation ist halt nicht im Ansatz stimmig. Im Prinzip kommen Deine Annahmen den meinen sehr nahe, nur dass Du allem Anschein nach unpopuläre Maßnahmen scheust, um diesen auch adäquat begegnen zu können. Du willst alles so solidarisch und moralisch korrekt wie möglich lösen, was oftmals einfach nicht möglich ist. Du solltest Dich damit abfinden, dass oftmals Maßnahmen nötig sind, die einfach nicht mehr Deinen moralischen Maßstäben entsprechen, um die Probleme zu lösen, die Du scheinbar selbst auch als solche anerkennst.Zitat von SekedowDas Niveau hast du soweit gesenkt. Ich habe schon vor 50 Seiten gesagt, dass aufgrund der Umstände unter Flüchtlingen mehr Straftäter und Verrückte unterwgs sein werden, als bei uns und du unterstellst mir, dass ich zu den Menschen gehöre, die diese Menschen als generell gut ansehe. Vollkommen sinnlos mit dir zu reden, wenn du eh alles ignorierst was ich gesagt habe.
Besser wäre es so. Zusatzinformationen wie "nur 0,5% aller Syrer im Asylstatus begehen Straftaten (weniger als der durchschnittliche Deutsche)", aber "40% aller nordafrikansichen Flüchtlinge begehen Straftaten" lassen ganz eindeutig den Rückschluss zu, dass wohl nicht alle gleich sind. Man muss jeden als Individuum betrachten und für jeden ein Mitgefühl empfinden können, sonst sind unsere Werte und damit das was uns wirklich von einigen schrecklichen Menschen unterscheidet am Ende. Es wird nicht leicht und auch viel schiefgehen. Auch werden Terroristen unter den Flüchtlingen sein und letztendlich kann man nicht alle kontrollieren. Meine Argumentation ist trotzdem stimmig. Du denkst ich habe Angst davor unpopuläre Maßnahmen zu treffen? In Wirklichkeit ist mir nur die Menschlichkeit wichtiger als alles Andere. Zudem würden die Maßnahmen, die aus deiner Richtung kommen nur mehr Unheil über die Menschen bringen. Wenn man wenigstens Menschlichkeit gegen Sicherheit tauschen könnte, wäre das Ganze schwieriger. Machst du aber die Grenzen dicht, legt dir der IS trotzdem Bomben unter den Arsch. Lehnst du jeden ohne Pass ab, ist dir der Hass der Menschen mit Pass sicher. Senkst du finanzielle Zuwendungen, ist dir Ungleichheit in der Gesellschaft sicher und daran scheitert die Integration, die Menschen haben keine andere Wahl als in ihren Ghettos zu leben. Deine Angst hat also überhaupt nichts anzubieten.
Und ja, ich verfolge in erster Linie als politisch interessierter Mensch das Ziel, dass es Deutschland und den hier Ansässigen gut geht. Ist dieses Ziel nicht in Gefahr, dann kann ich gerne auch anderen Menschen helfen. Unsere Politiker, gerade die Regierung um Merkel scheint dieses Ziel nicht mehr so zu verfolgen. Wenn Du das als Egoismus bezeichnest oder sonstwie, ist mir das ziemlich egal. Dazu stehe ich.
Wenn man bei DIr in jedem Satz alle Eventualitäten erwähnen soll, immer politisch korrekt formulieren etc., dann bist Du in solch einer DIskussion vll einfach deplatziert - oder ich, je nach Sichtweise. Ich gehe aber bei intelligenten und gebildeten Diskussionspartnern davon aus, dass sie dazu in der Lage sind, selbst nachzudenken, Schlussfolgerungen zu ziehen und nicht jede Evneutalität dargelegt werden muss, weil eine Debatte sonst nicht nur unfassbar langwierig und anstrengend wird, sondern auch einfach sinnlos.
"In Wirklichkeit ist mir nur die Menschlichkeit wichtiger als alles Andere."
Sage ich doch. Ich bin "Realpolitiker", Du nicht. Die Welt ist nicht rosa und gerecht und wird es auch nie sein.
"Zudem würden die Maßnahmen, die aus deiner Richtung kommen nur mehr Unheil über die Menschen bringen."
Das ist Deine persönliche Meinung, die Du aber - man muss schon fast ergänzen natürlich - wieder mal als Fakt darstellst.
Meine Vorgehensweise überhaupt schon als Angst zu betiteln zeugt von einer Argumentationsschwäche. Das ist wie "du bist islamophob", wenn man den Islam kritisiert. Das Argument ist Humbug.
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btw guter Kommentar zu der "Staatsnähe der ÖR":
Kommentar im Cicero
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die wahrscheinlichkeit dass sich subkulturen bilden, fehlende integration, zusätzliches präkariat, das ganze paket und die wege für terroristen unerkannt ins land zu kommen würden reduziert werdenZitat von FallonVon welchem Risiko sprichst du genau? Und würde sich das wirklich verringern lehnt man alle Personen ohne Pass ab?!
ich habe den ausdruck "sich feiern" (ohne lassen) genutzt. es ist mmn nicht rational seine eigene situation zu verschlechtern nur um "menschlich" zu sein zumindest nicht in dem maße wie es bei den flüchtlingen der fall ist. und ich hab nicht das gefühl irgendwelchen leuten zu denen ich 0 bezug habe helfen zu wollen. und noch viel weniger, wenn es nach dem gießkannenprinzip erfolgt und ich mir die leute nicht einzeln (was bei der masse nicht geht) raussuchen kann die es mmn verdient haben.Zitat von SekedowWieso benutzt du den Ausdruck "sich feiern lassen"? Hast du kein Gefühl für "bedürftigen Menschen sollte man helfen" äh... einfach so? Schon mal schwer krank gewesen und darüber reflektiert, dass du eine schwere OP und ähnliches nicht selbst finanzieren, sondern nur durch unsere Solidargemeinschaft überleben könntest?Zitat von nicknamehättest du nur das geschrieben, wären wir uns einig.Zitat von SekedowNe, wenn es um Deutschland geht, dann ist es egal was diesen Menschen vielleicht passiert ist. Besser alle ablehnen, damit ja dir nichts passieren kann.
wieso sollte ich ein risiko eingehen nur damit ich mich dann als besonders menschlich/sozial/whatever feiern kann?
wobei das nicht heißt, dass ich dir deine meinung nicht zugestehe, mein problem ist nur, dass ich die kosten und das risiko leider mittragen muss.
Achso und weil wir wieder das Thema kosten schon mal hatten! Du googelst jetzt sofort was Alkoholsucht/Adipositas/Rauchen "dich" kostet und gleichst das mit den Kosten für Flüchtlingshilfe ab.
eine solidargemeinschaft beinhaltet für mich, dass prinzipiell jeder einzahlt (wodurch es fair wird) und nicht dass leute kommen die noch nie etwas dafür geleistet haben und kassieren. und "die welt" als ganzes sehe ich definitiv nicht als solidargemeinschaft
zu deinem 2.absatz
1. würden diese selbstverschuldeten sachen bei mir ziemlich sicher weniger nett als bisher gehandhabt werden (die paar % die wirklich nichts dafür können so fett zu sein mal ausgenommen)
2. ist das dasselbe schema wie "eigentlich ist körperverletzung ja nicht schlimm, schließlich gibtst auch mörder"
edit für buffy:
du kannst doch gerne so viel geld für asylanten spenden wie du willst wenn es dir spaß macht. mir sind sie egal, ich will nicht für sie zahlen.
und dass es mir scheißegal ist ob kriminelle asylanten zuhause totgefoltert werden, daraus mach ich auch kein geheimnis.
dir steht es aber bestimmt frei dich freiwillig zu melden um irgendwelche gewalttäter zu resozialisieren oder was auch immer du gerne mit ihnen machen willst
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Spoiler:Zitat von dr0elfIch finde es ziemlich unangebracht, dass Du einem ständig Sachen in den Mund legst, die man nie gesagt hat. Du verdrehst einem das Wort im Mund und legst Deine Interpretationen meiner Aussagen so dar, als hätte ich das wortwörtloch so formuliert. Streng genommen ist das Rufmord, nur mal so nebenbei bemerkt. Ich habe nie gesagt, dass aufgrund der Silvester-Ereignisse bspw. jeder Flüchtling ein potentieller Sexualstraftäter ist, dass jeder Asylant aufgrund einer von einem Asylanten begangenen Straftat direkt als potentieller STraftäter anzusehen ist etc. Das ist eine ziemlich unverschämte Unterstellung, die ich so nicht gelten lassen kann und werde. Was die gefälschten Statistiken angeht: Wenn ich lese, dass Polizisten (Plural!) bestätigen, dass Statistiken hinsichtlich der Kriminalität von Asylanten bewusst geschönt werden, Dinge unter den Teppich gekehrt werden, dass seit Jahren auch abseits von Asylanten, sprich bzgl. Migranten absichtlich die Herkunft nicht erwähnt wird, dass von Asylanten begangene Straftaten auch gezielt von der Polizei nicht an Medien weitergegeben werden oder diese gar "unter einem Dach stecken" und von sich aus Statistiken frisieren etc., dann darf man das aufgrund der Masse an Infos schon als Fakt anerkennen. Das verweigerst Du nicht nur, sondern unterstellst mir dadurch quasi Verschwörungstheoretiker zu sein. Da solltest Du Dich mal hinterfragen. Du liest scheinbar nur die Dinge, die in Dein Weltbild passen und verweigerst Dich allem Anschein nach, 1 und 1 zusammen zu zählen.Zitat von SekedowEs ist die Frage welche Prioritäten man setzt und welche Perspektiven man einnimmt. Wenn du zB hörst Flüchtling X hat Straftat Y begangen, reicht es für dich die Schlussfolgerung zu ziehen, dass jeder verdächtig ist und Zahlen der Polizei sind ja sowieso gefälscht. In deiner emotionalen Welt stehen wir an einem Abgrund und man muss jetzt eben um sich schlagen, damit wir überleben. Du kennst die Stories von Schleppern, die Flüchtlinge in LKWs verrecken lassen. Die Transferleistung, dass, wenn solche grausame Menschen deinen Pass verlangen (wahrscheinlich mit einer Waffe in der Hand), man als Flüchtling nichts mehr machen kann, machst du nicht mehr. Ne, wenn es um Deutschland geht, dann ist es egal was diesen Menschen vielleicht passiert ist. Besser alle ablehnen, damit ja dir nichts passieren kann. Für mich sind viele deiner Schreibsel ein Inbegriff dessen wie Angst und Egoismus unser Werte zerstören kann.Zitat von dr0elfSorry, aber Deine Argumentation ist halt nicht im Ansatz stimmig. Im Prinzip kommen Deine Annahmen den meinen sehr nahe, nur dass Du allem Anschein nach unpopuläre Maßnahmen scheust, um diesen auch adäquat begegnen zu können. Du willst alles so solidarisch und moralisch korrekt wie möglich lösen, was oftmals einfach nicht möglich ist. Du solltest Dich damit abfinden, dass oftmals Maßnahmen nötig sind, die einfach nicht mehr Deinen moralischen Maßstäben entsprechen, um die Probleme zu lösen, die Du scheinbar selbst auch als solche anerkennst.Zitat von SekedowDas Niveau hast du soweit gesenkt. Ich habe schon vor 50 Seiten gesagt, dass aufgrund der Umstände unter Flüchtlingen mehr Straftäter und Verrückte unterwgs sein werden, als bei uns und du unterstellst mir, dass ich zu den Menschen gehöre, die diese Menschen als generell gut ansehe. Vollkommen sinnlos mit dir zu reden, wenn du eh alles ignorierst was ich gesagt habe.
Besser wäre es so. Zusatzinformationen wie "nur 0,5% aller Syrer im Asylstatus begehen Straftaten (weniger als der durchschnittliche Deutsche)", aber "40% aller nordafrikansichen Flüchtlinge begehen Straftaten" lassen ganz eindeutig den Rückschluss zu, dass wohl nicht alle gleich sind. Man muss jeden als Individuum betrachten und für jeden ein Mitgefühl empfinden können, sonst sind unsere Werte und damit das was uns wirklich von einigen schrecklichen Menschen unterscheidet am Ende. Es wird nicht leicht und auch viel schiefgehen. Auch werden Terroristen unter den Flüchtlingen sein und letztendlich kann man nicht alle kontrollieren. Meine Argumentation ist trotzdem stimmig. Du denkst ich habe Angst davor unpopuläre Maßnahmen zu treffen? In Wirklichkeit ist mir nur die Menschlichkeit wichtiger als alles Andere. Zudem würden die Maßnahmen, die aus deiner Richtung kommen nur mehr Unheil über die Menschen bringen. Wenn man wenigstens Menschlichkeit gegen Sicherheit tauschen könnte, wäre das Ganze schwieriger. Machst du aber die Grenzen dicht, legt dir der IS trotzdem Bomben unter den Arsch. Lehnst du jeden ohne Pass ab, ist dir der Hass der Menschen mit Pass sicher. Senkst du finanzielle Zuwendungen, ist dir Ungleichheit in der Gesellschaft sicher und daran scheitert die Integration, die Menschen haben keine andere Wahl als in ihren Ghettos zu leben. Deine Angst hat also überhaupt nichts anzubieten.
Und ja, ich verfolge in erster Linie als politisch interessierter Mensch das Ziel, dass es Deutschland und den hier Ansässigen gut geht. Ist dieses Ziel nicht in Gefahr, dann kann ich gerne auch anderen Menschen helfen. Unsere Politiker, gerade die Regierung um Merkel scheint dieses Ziel nicht mehr so zu verfolgen. Wenn Du das als Egoismus bezeichnest oder sonstwie, ist mir das ziemlich egal. Dazu stehe ich.
Wenn man bei DIr in jedem Satz alle Eventualitäten erwähnen soll, immer politisch korrekt formulieren etc., dann bist Du in solch einer DIskussion vll einfach deplatziert - oder ich, je nach Sichtweise. Ich gehe aber bei intelligenten und gebildeten Diskussionspartnern davon aus, dass sie dazu in der Lage sind, selbst nachzudenken, Schlussfolgerungen zu ziehen und nicht jede Evneutalität dargelegt werden muss, weil eine Debatte sonst nicht nur unfassbar langwierig und anstrengend wird, sondern auch einfach sinnlos.
"In Wirklichkeit ist mir nur die Menschlichkeit wichtiger als alles Andere."
Sage ich doch. Ich bin "Realpolitiker", Du nicht. Die Welt ist nicht rosa und gerecht und wird es auch nie sein.
"Zudem würden die Maßnahmen, die aus deiner Richtung kommen nur mehr Unheil über die Menschen bringen."
Das ist Deine persönliche Meinung, die Du aber - man muss schon fast ergänzen natürlich - wieder mal als Fakt darstellst.
Meine Vorgehensweise überhaupt schon als Angst zu betiteln zeugt von einer Argumentationsschwäche. Das ist wie "du bist islamophob", wenn man den Islam kritisiert. Das Argument ist Humbug.
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btw guter Kommentar zu der "Staatsnähe der ÖR":
Kommentar im Cicero
Nun gut, aber die Radikalität deiner Aussagen lässt die Vermutung zu, dass du Menschen generell verdächtigst und die Aussage mit dem Pass war halt unter aller Sau. Dafür kann man dich hart kritisieren. Dann frage ich mich eben warum du, wenn du nicht alle Flüchtlinge generell verurteilst, solche harten Maßnahmen forderst. Dies wird wohl durch deine Angst um Deutshcland begründet sein. Da wieder der Unterschied zwischen uns Beiden: Du sorgst dich um Deutschland und ich finde, dass es uns so viel besser geht als Anderen, dass wir die Pflicht haben zu helfen, auch wenn dies unseren Lebensstandard senkt.
Die Aussagen mit den Statistiken ignoriere ich nicht, empfinde da aber die Informationslage nicht ausreichend genug um dies zu berurteilen. Ich kann aus den bisher bekannten Vorfällen schlichtweg nicht schlussfolgern, dass alles gefälscht ist und die Lage viel schlimmer ist, als gedacht. WENN es sich heraustellt, dass die Statistiken der Polizei so gefälscht wären, dass die Sicherheitslage wesentlich schlimmer ist als gedacht, wäre ich auch entrüstet. Dann aber mit echten Zahlen und nicht emotionalen Ausrastern. Ich weiss zB, dass es in Österreich so 30-50 Morde pro Jahr gibt. Wenn sich heraustellt, dass es 80 sind und die Hälfte aus bestimmten Gruppen käme, dann wäre ich stinksauern. Da brauche ich aber ein paar echte Beweise für, bevor ich mich aufrege.
Ganz wichtig: Die Diskussion über Lügenpresse ist einfach nur eine Katastrophe und liegt bei manchen Menschen an mangendelm Wissen. Es gibt natürlich viele Dinge über die nicht berichtet wird und das hat schon lange einen Sinn. Man berichtet nicht über Selbstmord, weil man sehen kann, dass Berichte darüber immer zu weiteren Taten führt. In Deutschland gibt es 20 Selbstmörder am Tag, da hat man ca. 7500 Tode pro Jahr, die "verschwiegen" werden. Bei Kunstfehlern im Krankenhaus sind das ca 18.000 Tode im Jahr, die "verschwiegen" werden, weil eine generelle Angst vor Krankenhäusern nichts bringt. Man regt sich darüber auf, dass nicht jede sexuelle Belästigung von einem Flüchtling in den Nachrichten auf? Dann müsste man seit Jahren von 100 Belästigungen und 14 Vergewaltigungen DURCH DEUTSCHE am Tag berichten. Ist das sinnvoll. Die Idee das solche Nachrichten nicht immer im kompletten Details berichtet werden, nur damit PEGIDA und AfD keine Argumente bekommen, ist lächerlich. Jede Wette, dass schon lange bekannt ist, dass solche Berichte immer zu Folgetaten aus dem rechten Spektrum gegen Flüchtlinge auslöst und man es deswegen gerne vermeidet. Das ist kein Angriff auf die Pressefreiheit oder ein Mittel um eine seine Politik zu schützen.
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Das stimmt sehr wohl, manche sind von Grundauf aggressiver, vor allem aus dem Maghreb-Raum und vom Horn von Afrika und sag mal einem Senegalesen das Marokkaner Afrikaner sind. Das hast du aber ziemlich schnell eine Faust im Gesicht.Zitat von PommesWas willst du damit sagen? Dass Afrikaner aus manchen Regionen agressiver sind als aus anderen? ;PZitat von CookiBitte unterschereiden. Es gibt nicht die Afrikaner. Genauso wenig wie es die Muslime gibt. Waren es welche aus dem Maghreb-Gebiet, Horn von Afrika oder halt West- bzw.ö Zentralfrikaner.Zitat von SekedowJunkies (komplett dicht) beschimpfen die Typen und das Übelste (motherfuckin nigga i kill you). Die Typen waren ein wenig älter, so um die 30, und sind weggegangen. Hatten aber eine Frau dabei und immer wenn einer der Junkies ihr zu nahe kamen (ging über 10-15min), habe ich gesehen, dass das das Fass zum Überlaufen bringen wird. Hatte schon Jacke ausgezogen und die Typen immer wieder weggeschoben, wodurch sie sich eher auf mich konzentriert haben und die Afrikaner auch ihre Wut runterregeln konnten. Wären die Afrikaner jünger gewesen, oder wäre einer mal näher zur Frau gegangen, wäre es sicher richtig eskaliert. Die 8 waren schon in den Startlöchern und hätten die 2 sicher richtig vernichtet.
Warum macht hier die genauere Herkunft einen Unterschied?
Aber weiß auch nicht, was Sekedow mit der Story aussagen will. Junkies sind doof und kacke, ja. Und Afrikaner reagieren dann leicht über? Naja, wenn das eine Gruppe Deutscher gewesen wäre, wäre das doch oft auch nicht anders.
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Es ist explizit nicht fair, sondern der Starke hilft dem Schwachen. Ein gesunder Mensch verbraucht nicht das was er eh einzahlt, sondern hilft als Solidargemeinschaft demjenigen, der eine Herz-OP für 100.000 Euro braucht. Meine Kritik an dir ist damit, dass du in einem System lebst, dass genau auf solchen Prinzipen steht, aber gerade die Flüchlinge für dich nicht dazu gehören. Was ist mit den vielen Menschen, die niemals etwas für unsere Gesellschaft leisten werden? Eigentlich müsstest du diese genauso abwerten.Zitat von nicknameeine solidargemeinschaft beinhaltet für mich, dass prinzipiell jeder einzahlt (wodurch es fair wird) und nicht dass leute kommen die noch nie etwas dafür geleistet haben und kassieren. und "die welt" als ganzes sehe ich definitiv nicht als solidargemeinschaft
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keyc, dein Umkehrbeispiel ist richtig. Auch deswegen bin ich ja für gewisse Grenzen. Bisher scheint es finanziell aber kein Problem zu sein, die Flüchtlingshilfe wird Deutschland anscheinend nicht ruinieren.
Was mich ärgert, ist, dass explizit nur spezielle Menschen ausgegrenzt werden und dabei gibt es in Deutschland nun mal sehr viele Menschen, die selbst mit der Einberechnung der Zahlungen ihrer Eltern und hundert Generationen zuvor, extrem viel Geld kosten werden. Warum nun gerade gegen eine Menschengruppe so arg geschossen wird, ist dabei traurig und unlogisch.
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Ich wette, niemand hier (und niemand von den Hassern) weiß überhaupt, ohne es zu googlen
1. Wie viele Einwohner Deutschland hat und
2. Wie viele Muslime bereits hier leben
aber Hauptsache erstmal brüllen, es sind zu viele, es wird zu voll.
Das ist eigentlich der größte Witz an der ganzen Geschichte.
Das ist als würde man sagen, ich habe zu wenig Geld im Portemonaie, ohne zu wissen, wieviel drin ist.
Zudem möchte ich die Demographie zu bedenken geben. in 30 Jahren wird Deutschland 10 Mio Einwohner weniger haben. Wer soll dann die Waren kaufen? Wer soll unsere Renten bezahlen?
Wer das alles nicht bedenkt, ist einfach nur dumm.
Kriminelle müssen natürlich abgeschoben werden, das ist klar. Aber bitte keine Kollektivschuld.
Nur weil es in einer Schulklasse einen Idioten gibt, ist ja nicht gleich die ganze Klasse blöd. Überlegt euch mal, Lehrer würden nach diesem Prinzip handeln, da würden aber alle ganz schnell aufschreien.
Übrigens haben die meisten der Muslime (nämlich Türken) die hier leben, mit Arabern wenig bis gar nichts am Hut. Die können sich noch nichtmal verständigen.
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teilweise gebe ich dir recht. finanziell scheint (was ich auch glaube) bisher kein problem zu sein. es geht aber ums logistische. wir haben (wegen versäumnisen in der vergangenheit) zu wenig wohnungen und personal. dazu kommt das problem mit einer integration. ich habe keine lust, dass es wie in frankreich abläuft und sich um die städte herum ghettos bilden.Zitat von Sekedowkeyc, dein Umkehrbeispiel ist richtig. Auch deswegen bin ich ja für gewisse Grenzen. Bisher scheint es finanziell aber kein Problem zu sein, die Flüchtlingshilfe wird Deutschland anscheinend nicht ruinieren.
Was mich ärgert, ist, dass explizit nur spezielle Menschen ausgegrenzt werden und dabei gibt es in Deutschland nun mal sehr viele Menschen, die selbst mit der Einberechnung der Zahlungen ihrer Eltern und hundert Generationen zuvor, extrem viel Geld kosten werden. Warum nun gerade gegen eine Menschengruppe so arg geschossen wird, ist dabei traurig und unlogisch.
daher bin ich gegen generelle obergrenzen, aber für kontingente. ich bin auch der meinung, dass deutschland weitaus mehr aufnehmen kann und muss, als das was seehofer sagt. wir brauchen sie auch. aber ohne jegliche kontrolle/registrierung sehe ich große probleme.
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Nur mal den Link zu der Demographie-Argumentation und der Antwort von den STATIS dazu.Zitat von kgpforeverZudem möchte ich die Demographie zu bedenken geben. in 30 Jahren wird Deutschland 10 Mio Einwohner weniger haben. Wer soll dann die Waren kaufen? Wer soll unsere Renten bezahlen?
Statistisches Bundesamt: Flüchtlinge lösen nicht das Demographieproblem
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