Klaro, ich rede nur von der Tendenz der Katastrophisierung wenn über die Nachteile für uns gesprochen wird. Meistens kennen diese Menschen nur die Zahlen, welche mit diesen Nachrichten zu tun haben, haben aber keine Vergleichswerte. Beispiel: Die Folgeschäden durch Rauchen kosten uns pro Jahr 8 mal so viel wie die neu geschätzten Kosten der Flüchtlinge. Darüber redet aber niemand, weil das Thema nicht so toll polarisiert. Die Kompetenzen fehlen hier oft. Wenn die Tagesschau anfangen würde über Tod durch Kunstfehler im Krankenhaus genauso oft zu berichten, wie über die Flüchtlingskrise, würde schon bald keiner mehr zum Doktor gehen. Habe das Gefühl, dass vielen Menschen die Gesamtperspektive flöten geht.
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Flüchtlings- und Asylpolitik
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Ist aber doch auch verdammt schwer. Gerade wenns um Kosten geht, sind einfach überall hohe Zahlen. Du kritisierst Medienkompetenz und das stimmt. Aber da kritisiere ich vor allem die staatlichen Medien. Klar dass private Medien wie die Bild nur Sensationen suchen, aber von ARD und ZDF könnte man ja erhoffen, dass die mir helfen die Gesamtperspektive wahrzunehmen.Zitat von SekedowHabe das Gefühl, dass vielen Menschen die Gesamtperspektive flöten geht.
Und genau da frage ich mich, ob das nicht vielleicht sogar Absicht war. Dass dadurch Chaos entsteht, ist doch logisch, das ist doch kein Versehen. Oder sind die echt so verdammt blöd?Zitat von BordiDie Probleme im Nahen Osten liegen mit Sicherheit daran, das Jahrzehnte lang gewisse Gruppen unterstützt wurden, bzw. Regime gestürzt und dann zu schnell das Land verlassen wurde.
Aber natürlich ist nicht an allem die USA alleine schuld. Die europäischen Staaten haben auch Einfluss, klar (nur eben weniger, weil sie schwächer sind).
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Denke nicht das es daran liegt, sondern das die "Flüchtlingsproblematik" dazu kommt. Die anderen Kosten kennt man schon.Zitat von SekedowKlaro, ich rede nur von der Tendenz der Katastrophisierung wenn über die Nachteile für uns gesprochen wird. Meistens kennen diese Menschen nur die Zahlen, welche mit diesen Nachrichten zu tun haben, haben aber keine Vergleichswerte. Beispiel: Die Folgeschäden durch Rauchen kosten uns pro Jahr 8 mal so viel wie die neu geschätzten Kosten der Flüchtlinge. Darüber redet aber niemand, weil das Thema nicht so toll polarisiert. Die Kompetenzen fehlen hier oft. Wenn die Tagesschau anfangen würde über Tod durch Kunstfehler im Krankenhaus genauso oft zu berichten, wie über die Flüchtlingskrise, würde schon bald keiner mehr zum Doktor gehen. Habe das Gefühl, dass vielen Menschen die Gesamtperspektive flöten geht.
Ein ganz einfaches und natürlich nicht zu 100% passendes Beispiel:
Du hast ein Haus und deine Kosten sind aufs Monat runter gebrochen 200€. Jetzt kommt auf einmal im Februar, Mai und Juni ausgaben von je 500€ dazu. Das heißt Februar wäre kein Problem, da du reserven hast. Februar + Mai ist schon schwerer, aber noch machbar. Kommt nun aber Februar + Mai + Juni dazu, schaffst du es nicht mehr.
So ist es mit den Flüchtlingen, nur dass eben keiner weiß, ab wann es zu diesen Problemen kommen kann. Davor haben wahrscheinlich viele Angst und dass dann eben der König Horst noch so einen Dünpfiff raushaut, hilft selbstverständlich nicht weiter.
Im übrigen sage ich nicht, dass die wir/Deutschland bereits an der Grenze sind. Ich denke wir können noch weitaus mehr, aber die Ungewissheit ist das Problem.
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Die anderen Kosten kennt eben keine Sau, deswegen werden die Zahlen der Flüchtlingskosten und die Gefahren so hoch eingeschätzt. Wenn man unsere anderen Probleme genauso intensiv wahrnehmen würde wie die Flüchtlingskrise, müssten hier ganz andere Threads >100 Seiten haben. Die Menschen sollen sich mal mit Alkoholismus, Suizid oder Tod im Straßenverkehr genauso auseinander setzen wie mit diesem Thema. Habe jetzt zum ersten Mal im Bekanntenkreis gehört, dass jemand überlegt auszuwandern wegen den Gefahren, die jetzt auf uns zukommen. Es handelt sich dabei um Menschen, die man definitiv zu den liberalen zählen kann. Ich bleibe dabei, dass durch mangelnde Kompetenzen sich viele Menschen die falschen Sorgen machen.
Wobei ich dir zustimme ist das mit der Ungewissheit, das finde ich auch nicht schön.
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Ok, dann bleibst du bei deiner Meinung und ich bei meiner :).Zitat von SekedowDie anderen Kosten kennt eben keine Sau, deswegen werden die Zahlen der Flüchtlingskosten und die Gefahren so hoch eingeschätzt. Wenn man unsere anderen Probleme genauso intensiv wahrnehmen würde wie die Flüchtlingskrise, müssten hier ganz andere Threads >100 Seiten haben. Die Menschen sollen sich mal mit Alkoholismus, Suizid oder Tod im Straßenverkehr genauso auseinander setzen wie mit diesem Thema. Habe jetzt zum ersten Mal im Bekanntenkreis gehört, dass jemand überlegt auszuwandern wegen den Gefahren, die jetzt auf uns zukommen. Es handelt sich dabei um Menschen, die man definitiv zu den liberalen zählen kann. Ich bleibe dabei, dass durch mangelnde Kompetenzen sich viele Menschen die falschen Sorgen machen.
Anderes Beispiel. Jeden Tag verhungern tausende Menschen in Afrika, aber großartig darüber berichtet wird nicht. Fliegt ein Pilot mit 150 Leuten in einen Berg, gibts nen Staatsaufmarsch vom aller feinsten.
Auf was ich raus will. Das eine ist "bekannt und nicht außergwöhnlich", das andere eben unbekannt und außergewöhnlich.
Jeder weiß dass uns Raucher/Alkoholiker viel Geld kosten. Nicht umsonst zahlst du als Raucher zum Beispiel bei Lebensversicherungen einen höheren Beitrag (zurecht).
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Aber die Menschen, welche in Afrika verhungern sind weit weg. So funktioniert das menschliche Gehirn, je höher die (emotionale) Distanz, desto leichter können wir es ausblenden. Wenn jetzt aber in Deutschland einmal die Woche ein Anschlag mit isalmischtischen Hintergrund und 5 Toten stattfinden würde, würde die Gesellschaft durchdrehen. Dabei sterben derzeit in Deutschland am Tag 300 Menschen an den Folgen des Rauchens, sogar 8 an den Folgen des Passivrauchens. 50 am Tag durch vermeidbare Fehler im Krankenhaus, 30 durch Suizid usw. Hier schreiben mehere Menschen, dass wegen den 10 Millarden Kosten der Flüchtlinge bestimmt eine Steuer kommt, alleine Raucher kosten uns aber 80 Milliarden im Jahr und die BRD hatte dieses Jahr ein plus von 21 Milliarden. Diese Ängste sind so übertrieben in Relation zu anderen Dingen, die im Alltag andauernd geschehen. Das ist absoluter Wahnsinn und liegt mMn wirklich an der Art wie sich die Menschen informieren.
Jeden Tag 10 mal Emails checken und dabei Paniknachrichten über Flüchtlinge lesen, schnell die Headlines von Bild, Focus und Spiegel checken und die Tagesschau sehen und es ist immer das eine Thema ganz vorne. Da bekommt jeder das Gefühl, dass Chaos herrscht und uns eine Flutwelle überrollt.
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nein ebend nicht.Zitat von truetruemetalmetalfanZitat von SekedowAber die Menschen, welche in Afrika verhungern sind weit weg.
Würden die Medien 24/7 über verhungernde Menschen in Afrika statt Flüchtlinge berichten, würden Leute mit Plakaten a la Help Afrika statt Refugees Welcome rumlaufen
die menschen gehen erst auf die straße wenn das problem sie direkt berührt.
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http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/rauchen-wer-frueher-stirbt-ist-laenger-guenstig-1.2629826Zitat von me gustada will ich mal deine quellen zu sehen.Zitat von Sekedowalleine Raucher kosten uns aber 80 Milliarden im Jahr
ich das einzige was ich dazu finde, dass ~12mrd feste kosten entstehen dabei aber 14mrd durch deren versteuerung reinkommen.
"Und erst kürzlich bezifferte der Wirtschaftswissenschaftler Tobias Effertz von der Universität Hamburg die jährlichen Kosten des Rauchens in Deutschland auf 79,09 Milliarden Euro."
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flüchtlinge in sporthallenZitat von truetruemetalmetalfanIch nehme an, mit "das problem" meinst du die Situation mit den Flüchtlingen. Dann würde ich gerne wissen, inwiefern die Leute davon direkt berührt werden?Zitat von Rockynein ebend nicht.Zitat von truetruemetalmetalfanZitat von SekedowAber die Menschen, welche in Afrika verhungern sind weit weg.
Würden die Medien 24/7 über verhungernde Menschen in Afrika statt Flüchtlinge berichten, würden Leute mit Plakaten a la Help Afrika statt Refugees Welcome rumlaufen
die menschen gehen erst auf die straße wenn das problem sie direkt berührt.
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Hat er doch schon beschrieben. Afrika ist weit weg. Umso näher das "Problem" kommt, umso besorgter die Menschen. Spätestens wenn irgendwas in der Lokalzeitung steht, bricht bei einigen die Angst aus.Zitat von Captain Falconflüchtlinge in sporthallenZitat von truetruemetalmetalfanIch nehme an, mit "das problem" meinst du die Situation mit den Flüchtlingen. Dann würde ich gerne wissen, inwiefern die Leute davon direkt berührt werden?Zitat von Rockynein ebend nicht.Zitat von truetruemetalmetalfanZitat von SekedowAber die Menschen, welche in Afrika verhungern sind weit weg.
Würden die Medien 24/7 über verhungernde Menschen in Afrika statt Flüchtlinge berichten, würden Leute mit Plakaten a la Help Afrika statt Refugees Welcome rumlaufen
die menschen gehen erst auf die straße wenn das problem sie direkt berührt.
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30 Mann attackieren Asylbewerber
und haben sich dazu im Inet verabredet
Für mich persönlich erschütternd, weil ich eigentlich mit Aufkommen der Pegida und der Reaktion auf diese Bewegung
mit genau solchen Ausfällen gerechnet habe.
Ich finde 30 Mann, die sich kollektiv zum verdreschen von Flüchtlingen treffen, ist schon nochmal ein anderes Kaliber als
bisherige Straftaten.
Und ich befürchte, dass es nicht dabei bleibt, sondern sogar noch deutlich schlimmer wird. Medien-, Berichterstattung und Verhalten der Regierung / Behörden / Polizei etc. werden für eine deutliche Radikalisierung und noch viel mehr Gewaltbereitschaft sorgen. Das soll um Himmels willen keine Rechtfertigung für diese Schwachköpfe sein. Aber mir ist
so schon flau im Magen, beim Gedanken daran, was da noch kommen mag.
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das ist nicht das trash forum. entweder du bringst quellen oder du unterlässt es.Zitat von Holgerund wieder eine versuchte vergewaltigung von nem "südländer" an ner deutschen in meinem viertel.
wenns nicht das ist werden leute mit messern bedroht, schwer verletzt und beraubt.
täglich grüßt das murmeltier :)
#lasst sie alle rein
Edith by cooki
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