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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    da fällt mir instant was ein, was der staat machen könnte um mir meinen "kinderwunsch" zu erleichtern: ich habe definitiv vor nach meinem studium in die neuen bundesländer abzuhauen und zwar nicht aus dem grund weil es mir hier nicht gefällt, sondern weil man dort ein viel besseres jobangebot bekommt mit zum teil extrem höheren löhnen. Stand jetzt würde ich also mit meiner freundin von unseren eltern wegziehen und jeder der selbst kinder hat weiß wie hilfreich doch die eigenen eltern als großeltern der kinder sind. Hier hast du dein "problem"


    //edit: aber wie du merkst könnte man über jedes einzelne thema nen eigenen thread aufmachen und dann da seitenlang drüber diskutieren mit jeweils 200 verschiedenen meinungen diesbezüglich

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      Zitat von deso
      da fällt mir instant was ein, was der staat machen könnte um mir meinen "kinderwunsch" zu erleichtern: ich habe definitiv vor nach meinem studium in die neuen bundesländer abzuhauen und zwar nicht aus dem grund weil es mir hier nicht gefällt, sondern weil man dort ein viel besseres jobangebot bekommt mit zum teil extrem höheren löhnen. Stand jetzt würde ich also mit meiner freundin von unseren eltern wegziehen und jeder der selbst kinder hat weiß wie hilfreich doch die eigenen eltern als großeltern der kinder sind. Hier hast du dein "problem"
      wem sagst du das, meine Eltern 400 km weg ihre 3500km weg, wir müssen alles selbst regeln, hier kommt mir mein Arbeitgeber sehr entgegen und ich kann mit Flexizeit kommen und gehen wann ich will.

      Ich finde es aber gut, dass wir auf uns alleine gestellt sind, so redet keiner uns rein, ich sehe es bei meiner Schwester wie stressig Oma/Opa sein können..

      Aber was der Staat da machen soll, verstehe ich nicht, hier ist der Arbeitgeber gefragt.

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        der staat hätte da definitiv ein paar punkte wo er dran basteln könnte, aber wie überall gibt es halt verschiedene prioritäten....laut den medien sind ja z.b. seit ein paar jahren die ampel"männchen" (oder frauchen)

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          Zitat von keira
          also ich kann mir vorstellen, dass ich eines tages ein kind habe und ich wünsche mir, so denke ich, das eigentlich auch.

          mehrere faktoren sprechen aber für mich dagegen. das geht von eigenem verzicht, über finanzielle aspekte, bis letztlich die frage, ob ich überhaupt ein kind in diese, für mich, harte und grausame welt setzen will

          Spoiler: 
          (1)

          wo ich meine freundin unterstütze, ist, kein eigenes gebären zu wollen. erstmal wird sie mit ende 20 erst ihren beruf aufnehmen können und dann direkt mutterschaft, raus aus dem beruf, vorurteile bei der einstellung ggüber frauen in dem alter, mgl. ruinieren der eigenen figur, und am ende des tages züchtet man immer noch ein wesen in sich heran. das kann doch schon sehr befremdlich wirken, also ich würde das nicht wollen.

          alles gründe, die ich super nachvollziehen kann.

          lösung: adoption? nicht unter den teppich zu kehren, dass wir genug kinder haben, die gerne fürsorgliche eltern hätten. also hier liegt teilweise eine option begraben. damit lösen wir aber keine sinkende geburtenrate.

          (2)

          will ich ein kind in diese welt setzen? ich finde unsere welt grausam, habe ständig angst um das wohl meiner familie und freundin. finde ich unsere welt lebenswert? ja, aber eingeschränkt. oftmals zerbrechen menschen an dieser welt und ihrem treiben. ich kann und will es mir nicht vorstellen, wenn das meinem kind passiert..

          (3)

          kann ich es finanziell? mein größter dorn im auge sind eltern, die ihre balgen überall dabeihaben: flugzeug, einkaufen, wo auch immer. wenn ich ein kind habe, muss das geld für eine betreuung vorhanden sein. natürlich gibt es finanziell noch weitere einschränkungen für mich selbst, was absolut bei spielereien wie ipad 37supernanomini i.o. ist. ich will meinem kind etwas bieten, das heißt nicht, dass es verzogen werden soll, aber welcher vater will schon immer ''nein, das liegt nicht im budget'' zu seinem kind sagen oder noch schlimmer auf eigene reisen/erfahrungen verzichten, um im endeffekt auf das kind eine art schuld lasten, dass man zu wenig geld/zeit für urlaube und gesellschaftliche aktivitäten hat.
          Bitte kriege keine Kinder, und hilfst der Menschheit dabei..
          Kann nur den Kopfschütteln, als dürften Eltern mit Kindern nicht einkaufen und fliegen.
          Die Figur der Frau leidet.. *wtf* sowas zu lesen...

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            Zitat von keira
            die angst haben manche frauen, das ist verständlich oder willst du es schlichtweg abtun?
            Und wieso? Dank der Gesellschaft, eine Frau muss ja 90/60/90 haben oO so eine Frau sollte dann einfach keine Kinder kriegen..

            Und glaub mir die Figur ist kleinste Problem einer Frau bei einer Geburt, alles was danach kommt dort wird die Frau weniger sorgen sich über die Figur machen..

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              Nicht die Sorgen sind größer ,sondern die Prioritäten ändern sich und da kommt das wohl des Kindes und danach irgendwann die Figur und eine Geburt zerstört auch nicht unbedingt deine Figur.

              Den Druck des Gesellschaft gibt sich jeder Mensch selbst, niemand steht vor deiner Haustür und zeigt mit dem Finger auf dich wenn du 10 Kilo mehr auf der Waage hast.

              Du hast ein echt komisches Weltbild oO

              Kommentar


                also mal abgesehen von eurer Kinderdiskussion,

                http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/wohnungsmarkt-bundesregierung-sieht-engpaesse-in-grossstaedten-a-1059977.html

                passt wohl gerade gut zum Thema Wohnungen in die Diskussion. Natürlich ist klar, dass das Problem nicht durch Flüchtlinge entsteht, es dadruch aber nochmals verschärft wird.

                P.S: KeyC google mal Drehtürprinzip, das von dir angesprochene Problem wurde schon gefixt.

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                  Zitat von keyc
                  Zitat von GeoSCH
                  Zitat von deso
                  grund für mich ist ganz einfach: bin noch student, hab kein geregeltes hohes einkommen und wenn ich nen job gefunden habe will ich erst 1-2 jahre arbeiten..also in 2-3 jahren bin ich gerne für kinder bereit. Wobei ich aber auch sagen muss, dass ich eher zu einem, maximal 2 kindern tendiere.
                  Da du von dir aus selbst Kinder willst, muss der staat eigentlich nichts machen um deinen Drang an Kindern zu erhöhen, weil mehr Geld oder Kindestagesstädten, würde dir deinen Lebensplan ja nicht verkürzen.
                  Doch Kinderstageststädten und Geld erleichtern die realisierung und würden, wenn die erfahrungen stimmen dafür sorgen noch 1 oder 2 kinder mehr zu bekommen.... Hab ja nix davon wenn ich ein kind habe aber wegen knapper Kita Plätze meinen job aufgeben muss.
                  Da wir gerade einen Kita-Platz suchen, damit meine Frau bald wieder arbeiten gehen kann, es gibt echt viele Kita-Plätze in München nur sind die nicht gerade billig da bist du schon bei 600 € im Monat dabei, natürlich ist es teuer, aber ich erwarte auch nicht das jemand auf meine Kinder aufpasst der es für weniger macht, Qualität hat seinen Preis.
                  Ich würde Lügen, wenn ich sage das ich das Geld nicht nehmen würde, nur wäre meine Entscheidung ob ich ein 2 oder 3 Kind will an diesem Grund nicht scheitern, sondern das ich mit einem schon überfördert bin, wenn die Nächte sehr kurz sind...

                  Was mir aber fehlt ist eine größere Wohnung mit 4-Zimmer, die man sich in München nicht leisten kann, also müsste ich aus München raus ziehen und dann Pendeln anfangen, was für mich der Horror ist bei gerade mal 5 min zu Arbeit mit dem Fahrrad. Hier sollte man vielleicht mal Wohnungen bauen die nur für Familie gedacht sind, an der Stadtgrenze.

                  Kommentar


                    theoretisch könnten die ganzen flüchtlinge für die kinderkrippen versorgung ausgebildet werden, was den preis reduzieren würde und die deutschen könnten endlich kinder kriegen en masse und müssten gleichzeitig nicht auf ihre karriere verzichten.

                    praktisch werden bei den meisten per familiennachzug eine 6-köpfige familie nachgeholt, für die 4x kindergeld+sozialhilfe gezahlt werden muss und die nun weiter die steuerkasse belasten. durch den flüchtlings-soli (flülisoli), werden sich die meisten deutschen noch weniger kinder leisten können.

                    sei es drum - mehr kinder wird es in deutschland so oder so geben.

                    Kommentar


                      Es gibt zu Außenpolitischen Krisen meiner Meinung nach meist zwei Ansätze:

                      1. Beteiligte Kräfte haben Fehler gemacht und "hupps" die Krise ist entstanden.
                      2. Beteiligte Kräfte haben die Faktoren zur Krise bewusst unterstützt, um damit irgendwas zu erreichen.

                      Beides kommt vor. Assange glaubt hier eben an zweiteres. Möglich wärs.

                      Bei Krisen wird oft gejammert wie schlimm es doch gerade für Beteiligte ist. Ich finde bei Krisen jedoch oft interessanter zu fragen: Wem nützt es?
                      Weil derjenige könnte es dann tatsächlich gewollt und unterstützend herbeigeführt haben.
                      Konkret: Die Flüchtlingskriese schadet dem Nahen Osten und schadet Europa (zumindest kurzfristig, oder?). Dadurch könnten sowohl für Russland als auch für die USA Vorteile entstehen. Als normaler Mensch vor dem PC kann man da natürlich nur spekulieren, aber wie gesagt möglich wäre es.

                      Kommentar


                        Zitat von Pommes
                        Es gibt zu Außenpolitischen Krisen meiner Meinung nach meist zwei Ansätze:

                        1. Beteiligte Kräfte haben Fehler gemacht und "hupps" die Krise ist entstanden.
                        2. Beteiligte Kräfte haben die Faktoren zur Krise bewusst unterstützt, um damit irgendwas zu erreichen.

                        Beides kommt vor. Assange glaubt hier eben an zweiteres. Möglich wärs.

                        Bei Krisen wird oft gejammert wie schlimm es doch gerade für Beteiligte ist. Ich finde bei Krisen jedoch oft interessanter zu fragen: Wem nützt es?
                        Weil derjenige könnte es dann tatsächlich gewollt und unterstützend herbeigeführt haben.
                        Konkret: Die Flüchtlingskriese schadet dem Nahen Osten und schadet Europa (zumindest kurzfristig, oder?). Dadurch könnten sowohl für Russland als auch für die USA Vorteile entstehen. Als normaler Mensch vor dem PC kann man da natürlich nur spekulieren, aber wie gesagt möglich wäre es.
                        in die richtung hatte ich auch schon gedacht. durch die probleme die eu und den € schwächen. wir sehnen uns nach einer besseren wirtschaft, dann still und heimlich während alle über flüchtlinge meckern ttip durchdrücken.
                        auf diese weise stärken sie evtl. für die politik den drang zu ttip und gleichzeitig lenkt man alle ab damit weniger fragen gestellt werden.
                        aber wer weiß das schon so genau.

                        Kommentar


                          Zitat von shzzL
                          Zitat von Pommes
                          Es gibt zu Außenpolitischen Krisen meiner Meinung nach meist zwei Ansätze:

                          1. Beteiligte Kräfte haben Fehler gemacht und "hupps" die Krise ist entstanden.
                          2. Beteiligte Kräfte haben die Faktoren zur Krise bewusst unterstützt, um damit irgendwas zu erreichen.

                          Beides kommt vor. Assange glaubt hier eben an zweiteres. Möglich wärs.

                          Bei Krisen wird oft gejammert wie schlimm es doch gerade für Beteiligte ist. Ich finde bei Krisen jedoch oft interessanter zu fragen: Wem nützt es?
                          Weil derjenige könnte es dann tatsächlich gewollt und unterstützend herbeigeführt haben.
                          Konkret: Die Flüchtlingskriese schadet dem Nahen Osten und schadet Europa (zumindest kurzfristig, oder?). Dadurch könnten sowohl für Russland als auch für die USA Vorteile entstehen. Als normaler Mensch vor dem PC kann man da natürlich nur spekulieren, aber wie gesagt möglich wäre es.
                          in die richtung hatte ich auch schon gedacht. durch die probleme die eu und den € schwächen. wir sehnen uns nach einer besseren wirtschaft, dann still und heimlich während alle über flüchtlinge meckern ttip durchdrücken.
                          auf diese weise stärken sie evtl. für die politik den drang zu ttip und gleichzeitig lenkt man alle ab damit weniger fragen gestellt werden.
                          aber wer weiß das schon so genau.
                          Hört sich plausibel an. Vielleicht haben die USA auch damals Hitler unterstützt, damit sie möglicht viel kaputt bomben können, um so als heilige Beschützer auftreten zu können, wenn sie Deutschland wieder aufbauen helfen?

                          Find es wirklich interessant, dass egal was/wie die USA sich macht/verhält, immer geheult wird.
                          Option 1:
                          Die USA greift ein = USA sind Kriegstreiber und wollen nur Öl

                          Option 2:
                          Die USA greift nicht ein = USA ist zu feige und hält sich einfach raus (nun sogar TTIP schneller durch drücken zu können)

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                            Viel interessanter finde ich, dass es als so intensive Krise wahrgenommen wird. Rein finanziell ist es kein Fiasko, da kostet uns NSA-Industriespionage wahrscheinlich 10 mal so viel pro Jahr. Clash of cultures gabs schon immer in Europa und wird nichts groß verändern, außer, dass die Aluhut-Verkäufe steigen und ein paar Menschen sich in Höhlen verziehen, weil sie wirklich denken, dass so eine Art Bürgerkrieg ausbrechen könnte.
                            Die einzige Krise die ich sehe, ist, dass wir nicht alle Menschen versorgen können. Es ist traurig, wird uns aber langfristig trotzdem nicht annähernd destabilisieren.

                            Was man im Internet sonst so hört, deute ich eher als mangelnde Medienkompetenz und sensation seeking. Die Menschen sind geil auf Chaos in den Nachrichten und es ist spannend vom Ende der Zivilisation zu träumen. In Wirklichkeit ist es aber alles nicht sooo tragisch.

                            Kommentar


                              Sekedow, also zumindest für Syrien ist das im Moment wohl schon eine gewaltige Katastrophe. Und damit meine ich nicht nur den Bürgerkrieg, sondern eben auch, dass so viele Leute das Land verlassen.
                              Und für Europa? Dass die NSA-Spionage (von der USA^^) für uns nicht gut ist, ist klar. Welchen Einfluss die Flüchtlinge langfristig haben, ist da einfach schwerer einzuschätzen. Dass es ziemlich viele Folgen haben wird (sowohl gute als auch schlechte) ist in meinen Augen aber zu erwarten. Im Verlauf der Krise sollte man sich dann eben Fragen wem die nützen.

                              Zitat von Bordi
                              Find es wirklich interessant, dass egal was/wie die USA sich macht/verhält, immer geheult wird.
                              Option 1:
                              Die USA greift ein = USA sind Kriegstreiber und wollen nur Öl

                              Option 2:
                              Die USA greift nicht ein = USA ist zu feige und hält sich einfach raus (nun sogar TTIP schneller durch drücken zu können)
                              Wer die meiste Macht hat, hat die meiste Verantwortung und gleichzeitig die meisten Möglichkeiten sein Umfeld nach seinen Wünschen zu manipulieren. Und gerade in Sachen Flüchtlingskrise hatte die USA schon einen großen Einfluss. Also stellt sich die Frage: Haben die USA außenpolitisch im Nahen Osten einfach versagt oder steckt mehr dahinter?

                              Ich sage ja gar nicht, dass ich eine Ahnung habe was genau politisch hier abgeht. Aber dass in der Politik nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint, ist für mich klar. Mächte verfolgen Strategien und Pläne. Und ich halte es für wichtig, dass man das auch hinterfragt.

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                                @pommes, mir ging es eher um die Scheinheiligkeit und die Doppelmoral. Ich bin weiß Gott kein USA Freund (wie zum Beispiel Cooki weiß^^), aber es ist schon sehr auffällig, dass egal wie die USA sich verhalten, sie immer die Bösen sind.

                                Die Probleme im Nahen Osten liegen mit Sicherheit daran, das Jahrzehnte lang gewisse Gruppen unterstützt wurden, bzw. Regime gestürzt und dann zu schnell das Land verlassen wurde.
                                Aber nochmal, es ist nicht immer die Schuld der USA und nicht nur die USA muss/sollte sich um so etwas kümmern.
                                Europa wäre eigentlich in Lage, aber leider gibt es kein "Europa", sondern nur einzelne Staaten die sich Europa nennen.

                                Gestern gehört, dass mitlerweile ca. 60% (keine Ahnung ob das stimmt) aller Syrer das Land verlassen haben. Ist nicht gerade gut, im Hinblick auf den eventuellen Wiederaufbau.

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