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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    @Fallon, ich denke es ist gut jetzt. Pommes hat es mMn versucht zu erklären und damit sollte es gut. Glaube nicht dass wir jetzt 5 Seiten brauchen, um das zu klären.

    @Pommes, kann mir kaum vorstellen, dass Privateigentum beschlagnahmt werden kann. Sind ja nicht in China. Desweiteren müsste dann ja im Schadensfall Deutschland haften.

    Allerdings wird es jetzt interessant, wie die Stimmung weiter bleibt. Im Moment sind die Flüchtlinge ja noch "versteckt", aber nachdem nun die Unterbingungsmöglichkeiten immer knapper werden und die Flüchtlinge "gesehen" werden, wird der eine oder andere vielleicht seine Meinung ändern.

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      Zitat von Bordi
      Allerdings wird es jetzt interessant, wie die Stimmung weiter bleibt. Im Moment sind die Flüchtlinge ja noch "versteckt", aber nachdem nun die Unterbingungsmöglichkeiten immer knapper werden und die Flüchtlinge "gesehen" werden, wird der eine oder andere vielleicht seine Meinung ändern.
      Also wenn man durch manche Orte läuft und einem praktisch nur "Fremde" aus Afrika bzw. Syrien entgegenkommen, dann ist das schon ein komisches Gefühl. In Amsterdam war es in manchen Stadtteilen ganz extrem, wenn 80% der Frauen muslimisch waren und davon praktisch jede ein Kopftuch trug.
      Sogar ein muslimischer Kumpel findet es mittlerweile auch krass.
      Das Problem ist halt, dass hier die sachlichen Argumente aufhören und man direkt Fremdenfeindlichkeit unterstellen kann.
      Aber was ist im Grunde genommen so schlimm daran, wenn man sich nicht damit anfreunden kann, wenn in der Heimat bzw. Umgebung so viele Menschen kulturell und optisch anders sind. Dass man sich nicht verständigen kann kommt noch dazu.
      Was in den Diskussionen der Bürger gesagt bzw. in den Medien kommuniziert wird spiegelt nicht die ehrliche Denkweise der Menschen wider. Ich kenne jedenfalls praktisch niemanden, der von der aktuellen Entwicklung begeistert ist. In größeren Runden wird dann aber ganz anders gesprochen. Aus Angst vor Vorwürfen.

      Bei einer gelungenen Integration, also ohne Kopftuch und Beherrschung der Sprache wäre es natürlich was ganz anderes. Ob das gelingt wage ich jedoch stark zu bezweifeln.

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        Zitat von Sugar
        Zitat von GeoSCH
        An dieser Flüchtlingskrise sieht man einfach, das die Menschheit das Krebsgeschwür auf diesem Planeten ist..
        Spiel dich mal nicht so auf, es gibt menschen die haben eine andere meinung wie du. Sei froh es wird überhaupt diskutiert, man kann ja am ende eventuell selbst von politisch anders gesinnten etwas lernen. Leute die andere belehren wollen oder rechthaberisch sind ohne auf die gegenseite einzugehen werden meist ohnehin ignoriert.
        Und ich geh auf irgendjemand ein? ich sag nur wie es ist, solange es jedem selbst gut geht, juckt und das Umfeld nicht egal ob Natur oder Mitmenschen..

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          Zitat von Vazy
          Bei einer gelungenen Integration, also ohne Kopftuch und Beherrschung der Sprache wäre es natürlich was ganz anderes. Ob das gelingt wage ich jedoch stark zu bezweifeln.
          Eine Integration kann auch mit Kopftuch gelungen sein. Ich selbst empfinde es als sehr bedauernswert, dass Kopftücher oder sogar komplette Verschleierung noch bei vielen Kulturen und Religionsanhängern als normal angesehen wird, aber es gibt eine große Menge an Frauen in Deutschland und anderen Ländern, die Kopftuch tragen und dennoch sehr gut integriert sind.

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            Zitat von Vazy
            Was in den Diskussionen der Bürger gesagt bzw. in den Medien kommuniziert wird spiegelt nicht die ehrliche Denkweise der Menschen wider. Ich kenne jedenfalls praktisch niemanden, der von der aktuellen Entwicklung begeistert ist. In größeren Runden wird dann aber ganz anders gesprochen. Aus Angst vor Vorwürfen.
            das stimmt schon irgendwie.

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              Zitat von Vazy
              Was in den Diskussionen der Bürger gesagt bzw. in den Medien kommuniziert wird spiegelt nicht die Ehrliche Denkweise der Menschen wieder! Ich kenne jedenfalls praktisch niemanden, der von der aktuellen Entwicklung begeistert ist. In größeren Runden wird dann aber ganz anders gesprochen. Aus Angst vor Vorwürfen.
              Ich kenne hier in der Nachbarschaft / Ortschaft / Freundschaften 10-15% (evtl. 20%) die die Asylpolitik, d.h. zunächst erstmal weitere Aufnahme, befürworten.
              Der Rest (~80 %) sind gegen die aktuelle Entwicklung. Merkt man gerade in Nachbarschafts- oder kleinen Stadtgesprächen oder beim Sporttalk. Die Leute gehen jedoch alle nicht auf Kundgebungen, oder schreiben ihre Meinung groß in die Weltgeschichte hinaus. Wird halt alles im Kleinen gehalten.

              So ist meine Erfahrung, was die deine anscheinend bestätigt.


              //Ich muss dazu sagen, dass ich in einer kleinen Gemeinde / Stadtwohne wo bisher nur ca. 300 Flüchtlinge zum größtenteil aus der Elfenbeinküste, bzw. Afrika untergekommen sind.
              In Großstädten ist das vermutlich noch eine ganze andere Situation, was man so über Internetbekanntschaften erfährt (Berlin, Düsseldorf, etc.)


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                München nimmt soviel Flüchtlinge auf und nebenbei läuft das Oktoberfest, man hatte Angst vor einem Kollaps und es ist einfach nichts passiert..

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                  @vazy, das Problem könnte wirklich dieses "egal, es gibt keine Obergrenze" sein. Erschwerend kommt hinzu, dass es eben wirklich keine genauen Zahlen gibt, da eben nichts kontrolliert/registriert wird/wurde.

                  Zitat von GeoSCH
                  München nimmt soviel Flüchtlinge auf und nebenbei läuft das Oktoberfest, man hatte Angst vor einem Kollaps und es ist einfach nichts passiert..
                  Dir ist schon klar, dass die Flüchtlinge über Passau "umgeleitet" wurden?

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                    Zitat von Bordi
                    Ich würde mal behaupten, in Österreich, Slowenien, Ungarn und anderen EU Ländern wirst du nicht zwingend sterben?
                    Aber damit verschiebst du das Problem wieder. Wenn du sagst, dass ein Flüchtling nicht mehrere Länder durchreisen darf, um in sein bevozugtes Land zu kommen, dann kommen sie auch nicht mehr nach Österreich oder Ungarn. WEnn man das gesetzlich festlegt, kann ab sofort jedes Land sagen "good luck Griechenland und Italien, das ist jetzt nur noch euer Problem". Ich finde hier die Defnition von WIrtschaftsflüchtling ziemlich schlecht.

                    Allgemein wäre es trotzdem wichtig mal über Grenzen zu reden. Es scheint wirklich nicht vielen Menschen klar zu sein, dass wir am absoluten Anfang stehen. Vor zig Seiten wurde eine gute Audio-Datei gepostet mit Ausblicken in die Zukunft. Ich glaube da war das Beispiel Nigeria. Dort gibt es ca 130Mio Menschen von denen ca. 20% nach Europa flüchten würden (angeblich, laut Studien), wenn dort ein Krieg ausbricht. Die Chance darauf ist nicht gering und laut GG müssten wir sie aufnehmen. Das Ganze dann auf mehrere Krisenstaaten hochrechnen und schon stehen wir vor Zahlen, die wir auf keinen Fall stemmen können. Eigentlich muss zwingend eine GG-Änderung her, nicht weil es jetzt zu viel ist, sondern weil potentiel hundert Millionen nach Europa kommen könnten.

                    Die Wurzel des Übels liegt doch sowieso in unserem Wirtschaftssystem, bzw. in dessn Auswüchsen. Mal ein Zitat:
                    "Viele Menschen haben zur Zeit Angst und es wird diese Angst von verantwortungslosen PolitikerInnen auch bewusst geschürt. Gerne mit Falschinformationen und reißerischen Parolen.Was verschwiegen wird, ist, dass es die ausbeuterische Welthandelspolitik der westlichen Staaten und ihrer multinationalen Konzerne war und ist, die den Menschen in den Ländern des Südens die Lebensgrundlagen zerstört und sie dazu zwingt, vor dem Elend und der Armut in ihren Heimatländern zu fliehen.Und dass mit Waffenexporten, an denen trefflich verdient wird, immer wieder Öl in einen Brand gegossen wird, unter dem infamen Vorwand, damit das Feuer löschen zu wollen.Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge"
                    Eine Lösung für die Probleme liegen also an ganz anderen Stellen und da tut sich im Moment noch überhaupt nichts.

                    Kommentar


                      Ich komme aus dem Ruhrgebiet, hier war letzten Freitag eine Bürgerversammlung eines Stadtteils in dem Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Natürlich gab es auch Skeptiker der Großteil sprach sich aber dafür aus und war positiv gestimmt. Um nun das Argument des sozialen Drucks mal etwas zu betrachten. In einigen Sitzungen in Nachbarstädten war davon nicht viel zu merken. Das Poltern und "nicht vor meiner Haustür" wurde hier ganz offen nach außen getragen und hatte sowohl Befürworter als auch Gegenstimmen. Es ist meiner Erfahrung nicht so das man noch groß stigmatisiert wird wenn man solche Dinge äußert.

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                        der Ortsteil Dornach gehört zur Gemeinde Aschheim, ist aber von der Lage definitiv als eigenständige Gemeinde zu sehen.
                        Der Ort hat 1200 Einwohner und bekommt nun ein Flüchtlingsheim in diesem Ausmaß. Die Zahl in dem Artikel ist btw nicht mehr aktuell. Es ist nun geplant dort bis zu 3000 Flüchtlinge unterzubringen. Kann mir irgendjemand erklären, wie das funktionieren soll?! Verstehe es langsam nicht mehr :(

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                          Zitat von Sekedow
                          Zitat von Bordi
                          Ich würde mal behaupten, in Österreich, Slowenien, Ungarn und anderen EU Ländern wirst du nicht zwingend sterben?
                          Aber damit verschiebst du das Problem wieder. Wenn du sagst, dass ein Flüchtling nicht mehrere Länder durchreisen darf, um in sein bevozugtes Land zu kommen, dann kommen sie auch nicht mehr nach Österreich oder Ungarn. WEnn man das gesetzlich festlegt, kann ab sofort jedes Land sagen "good luck Griechenland und Italien, das ist jetzt nur noch euer Problem". Ich finde hier die Defnition von WIrtschaftsflüchtling ziemlich schlecht.

                          Allgemein wäre es trotzdem wichtig mal über Grenzen zu reden. Es scheint wirklich nicht vielen Menschen klar zu sein, dass wir am absoluten Anfang stehen. Vor zig Seiten wurde eine gute Audio-Datei gepostet mit Ausblicken in die Zukunft. Ich glaube da war das Beispiel Nigeria. Dort gibt es ca 130Mio Menschen von denen ca. 20% nach Europa flüchten würden (angeblich, laut Studien), wenn dort ein Krieg ausbricht. Die Chance darauf ist nicht gering und laut GG müssten wir sie aufnehmen. Das Ganze dann auf mehrere Krisenstaaten hochrechnen und schon stehen wir vor Zahlen, die wir auf keinen Fall stemmen können. Eigentlich muss zwingend eine GG-Änderung her, nicht weil es jetzt zu viel ist, sondern weil potentiel hundert Millionen nach Europa kommen könnten.

                          Die Wurzel des Übels liegt doch sowieso in unserem Wirtschaftssystem, bzw. in dessn Auswüchsen. Mal ein Zitat:
                          "Viele Menschen haben zur Zeit Angst und es wird diese Angst von verantwortungslosen PolitikerInnen auch bewusst geschürt. Gerne mit Falschinformationen und reißerischen Parolen.Was verschwiegen wird, ist, dass es die ausbeuterische Welthandelspolitik der westlichen Staaten und ihrer multinationalen Konzerne war und ist, die den Menschen in den Ländern des Südens die Lebensgrundlagen zerstört und sie dazu zwingt, vor dem Elend und der Armut in ihren Heimatländern zu fliehen.Und dass mit Waffenexporten, an denen trefflich verdient wird, immer wieder Öl in einen Brand gegossen wird, unter dem infamen Vorwand, damit das Feuer löschen zu wollen.Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge"
                          Eine Lösung für die Probleme liegen also an ganz anderen Stellen und da tut sich im Moment noch überhaupt nichts.
                          Wüsste gerne welche Staaten im Süden gemeint sind? Damit meinen sie ja wenn dann eher solche Staaten wie den Irak oder Afghanistan bzw. Saudi-Arabien. Mit den Problemen in Eritrea und Sudan hat die Welthandelspolitik nichts zu tun. Die sind wie in der DR Kongo oder Ruanda leider selbst gemacht. Und die Probleme in Mali und Nigeria wurden leider durch die Kolonialisierung und das Selbstüberlassen ausgelöst. Beste Beispiele dafür sind leider Niger und Algerien. Und durch das Eintreffen der Chinesen jetzt in China wird leider auch jede Menge Arbeitslosigkeit ausgelöst.

                          Stimme dem Zitat allerdings zu wenn es um Länder wie im Balkan oder um die arabischen Halbinseln geht.

                          Vor nigerianischen Flüchtlingen müssen wir auch keine "Angst" haben, da diesen momentan locker in Lagos oder Abuja aufgenommen werden können und dann verteilt werden intern. Das Problem wird irgendwann auftreten wenn in komplett Nigeria Krieg ausbrechen sollte, da ist die Wahrscheinlichkeit aber sehr gering.

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                            Beziehe mich nur auf die Audio-Datei, da war die Rede von einem wissenschafltich errechneten Kriegsindex, welcher für Nigeria recht hoch war. Zudem wurde ja gesagt, dass laut Umfragen x% der Menschen aus gewissen Krisengebieten nach Europa kommen würden und dann wurde eine potentielle Gesamtsumme errechnet, die uns dann doch vor Probleme stellen würde.

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                              @Sekedow, dann sprechen wir aber nicht mehr über "Kriegsflüchtlinge", sondern von "Wirtschaftsflüchtlingen" und diese sind ja nicht "Aufenthaltsberechtigt".
                              Vielleicht sollte Frau Merkel einfach mal ehrlich sein und wirkliche Zahlen raushauen. Kann meiner Meinung nach nicht so schwer sein. Und wenn man sich die ursprünglichen Zahlen und die jetzigen bzw. geschätzten ansieht, dann würde ich mich fragen, ob die Personen die die ersten Zahlen veröffentlicht haben an der richtigen Position sind.
                              Im übrigen hat Deutschland nach dem 2. Weltkrieg weitaus mehr Flüchtlinge aufgenommen und da war die Situation mit Sicherheit um einiges schlechter. Ich denke das größte Problem an den "wir haben Angst" Leuten ist, dass es keine Zahlen gibt und durch die von Frau Merkel "es gibt keine Obergrenze, kommt zu uns" Politik Verunsicherung geschürt wurde, wo vorher keine war.

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                                Zitat von Bordi
                                @Sekedow, dann sprechen wir aber nicht mehr über "Kriegsflüchtlinge", sondern von "Wirtschaftsflüchtlingen" und diese sind ja nicht "Aufenthaltsberechtigt".
                                Vielleicht sollte Frau Merkel einfach mal ehrlich sein und wirkliche Zahlen raushauen. Kann meiner Meinung nach nicht so schwer sein. Und wenn man sich die ursprünglichen Zahlen und die jetzigen bzw. geschätzten ansieht, dann würde ich mich fragen, ob die Personen die die ersten Zahlen veröffentlicht haben an der richtigen Position sind.
                                Im übrigen hat Deutschland nach dem 2. Weltkrieg weitaus mehr Flüchtlinge aufgenommen und da war die Situation mit Sicherheit um einiges schlechter. Ich denke das größte Problem an den "wir haben Angst" Leuten ist, dass es keine Zahlen gibt und durch die von Frau Merkel "es gibt keine Obergrenze, kommt zu uns" Politik Verunsicherung geschürt wurde, wo vorher keine war.
                                Den Vergleich mit dem 2. Weltkrieg kannst du einfach nicht machen! Die Flüchtlinge die damals kamen, waren meistens alles Deutsche, die aus dem damaligen deutschen Staatsgebiet wie Tschechien oder Polen kamen. Klar wurde diese damals auch Beschimpft und wurden ja sogar Zwangsuntergebracht in Privatwohnungen, aber damals gab es einfach nicht diese so genannten "Clash of the Culture". Diese Flüchtlinge aus dem 2. Weltkrieg ja trotzdem die christliche Kultur und wurden so geprägt und konnten sich viel leichter einleben, weil sie ja auch die Sprache konnten.

                                Bei den Flüchtlingen in der heutigen Zeit haben wir das Problem mit Sprache, Religion und zum Teil komplett andere Kulturen und Verhaltensweisen, die den Leuten Angst machen. Das gab es damals alles nicht und deswegen kann man die Situation einfach nicht vergleichen.

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