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Flüchtlings- und Asylpolitik

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    Nun ist das nicht die Hauptmessage der Artikels? Also dass man sie möglichst schnell beschäftigen sollte?!

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      Zitat von amberhawt
      Zitat von Fallon
      Hat er natürlich nicht gelesen. Hätte er "aha bye" geantwortet wäre es genau so aussagekräftig gewesen.
      Extra noch einmal gelesen und frage mich immer noch, was die Menschen erwarten, wenn sie nach DE kommen. Dass sie (ohne Ausweis) sofort arbeiten dürfen?
      ..und er spricht über bildung. lol!

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        Zitat von cree
        Es ist doch mittlerweile gang und gäbe, ja wenn nicht sogar gesellschaftlich erwünscht, jemanden, der aus dem Alltag seine eher negativen Erfahrungen mit Flüchtlingen schildert, sofort als Nationalsozialist diffarmiert wird.
        Solange man nicht pauschalisiert und gleichzeitig 100.000 unschuldige mit hineinzieht, ist es kein problem, wenn man eventuelle negative erfahrungen auch schildert. wenn man das nicht tut, bekommt man dann eben auch zurecht die vielbeschworene keule ab.

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          Zitat von michi
          Zitat von amberhawt
          Zitat von Fallon
          Hat er natürlich nicht gelesen. Hätte er "aha bye" geantwortet wäre es genau so aussagekräftig gewesen.
          Extra noch einmal gelesen und frage mich immer noch, was die Menschen erwarten, wenn sie nach DE kommen. Dass sie (ohne Ausweis) sofort arbeiten dürfen?
          ..und er spricht über bildung. lol!
          Kannst mich gerne aufklären, oh Experte.

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            Auch ein sehr interessanter Bericht von heute plus zu dem Thema, wenn Christen aus dem Iran oder Afghanistan nach Deutschland fliehen und jetzt von muslimischen Flüchtlingen zum Teil unterdrückt oder bedroht werden. Kann dem Pfarrer, der da zum Schluss bei dem Video auftaucht nur zustimmen. Man müsste da dringend mehr Sozialarbeiter engagieren, damit die muslimischen Flüchtlinge lernen es zu akzeptieren, dass es auch Christen gibt und dass dies vollkommen korrekt ist. Deswegen halte ich auch nichts von dem Plan der CDU Flüchtlinge nach Religion aufzuteilen. Die Muslime haben genauso wie die christlichen Flüchtlinge schlimmes erlebt, aber trotzdem müssen sie akzeptieren, dass in Deutschland Relgionsfreiheit herrscht und man niemanden aufgrund seiner Religion belästigen oder beleidigen darf.

            Habt ihr das Problem auch schon in Österreich festgestellt Sekedow?

            Wenn Religionen aufeinanderprallen...

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              Zitat von han duo
              Mal sehen was passiert wenn die ersten Sexverbrechen und Raubzüge der unregistrierten Flüchtlinge Schlagzeilen machen.
              Wenn einer Person die ich liebe etwas passiert, bin ich der erste der mit der Waffe jagen geht.
              Ach wird doch eh nicht drüber berichtet. Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude. Unsere tollen Medien arbeiten doch schon wieder mit Hochdruck daran ^.^

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                Zitat von abfahrt
                Zitat von han duo
                Mal sehen was passiert wenn die ersten Sexverbrechen und Raubzüge der unregistrierten Flüchtlinge Schlagzeilen machen.
                Wenn einer Person die ich liebe etwas passiert, bin ich der erste der mit der Waffe jagen geht.
                Ach wird doch eh nicht drüber berichtet. Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude. Unsere tollen Medien arbeiten doch schon wieder mit Hochdruck daran ^.^
                Jawohl. Korrekt zu sehen an dem vor einer Seite zu lesenden Skandalbericht über eine Maklerin, der nicht die Hand gegeben wurde. Die linksgrüne Axel-Springer-Lügenpresse verschweigt alles. Horden von brandschatzenden Muselmännern ziehen marodierend durch unsere blühenden Landstriche und niemanden interessiert es. Nach readmore.de vorliegenden Informationen hat sich sogar eine Gruppe von fremden Gesichtern auf dem Bürgersteig in der Nähe des Hauses eines Users niedergelassen. Die Welt steht am Abgrund.

                Ja, es wird Arschlöcher unter den Leuten geben, die da aufgenommen werden. Kriminelle, Deviante, Rückständige. Menschen, die seltsam sozialisiert wurden. Oh wonder, Statistik. Wenn ich ein Hundertstel der deutschen Bevölkerung rausschneide und nach, sagen wir, Singapur verfrachte, weil hier Bürgerkrieg herrscht, wird auch nicht jeder binnen zwei Wochen die Verfassung in Landessprache herunterbeten können und sich an die hiesigen Gepflogenheiten angepasst haben. Die rauchen. Auf dem Bürgersteig. Abschieben, das Pack.

                Dass die momentane Situation Staat und Gesellschaft vor immense Herausforderungen stellt, leugnet niemand. Probleme bezüglich der Gleichstellung von Frauen oder der Akzeptanz von Homosexuellen oder Andersgläubigen sind dringend zu adressieren, Straftaten zu verfolgen. Und auch im Bereich der inneren Sicherheit braucht es, bei einem Wachstum der zu Beschützenden (und das ist die Grundfunktion des Staates) mengenmäßige Anpassungen. All das negiert niemand und all das geschieht auch. Zu Beginn zivilgesellschaftlich, im wachsenden Ausmaß - und wenn man die üblichen Prozedere (insbesondere inter)staatlicher Reaktionen einzuschätzen weiß - auch erstaunlich schnell auf staatlicher Ebene.

                Mein Problem mit der "Kritik" an dieser Praxis sind im Prinzip drei Punkte.

                Erstens der frappierende Destruktivismus, der bei der konstruierten Gefahr der Terroranschläge durch offene Grenzen beginnt (weder sind hermetisch abgeriegelte Grenzen möglich, noch zielführend) und bei der relativ freien Kategorisierung des "Wirtschaftsflüchtlings" endet. Weil, hey, wer durch sieben sichere Länder gereist ist, ist ja kein Flüchling mehr. Ebenso sagt Österreich: Wer durch sechs sichere Länder gereist ist, ist ja kein Flüchtling mehr. Ebenso sagt Ungarn: Wer durch fünf sichere Länder gereist ist,... - das Ende des Zehn-kleine-Negerlein-Spiels sind dann die Lager in den syrischen Nachbarländern, wo die Flüchtlinge ja herkamen und tatsächlich über Monate ganz solide versorgt wurden, bis, nun ja, die OECD-Länder ihre Beiträge für sowohl das UNHCR, als auch das World Food Programme in den letzten Jahren (2014 übrigens knapp 100%, z.B. Österreich) gekürzt hatten. Konkret gesagt: Die Argumentation, "Wirtschaftsflüchtlinge" mittels Abschottung der Grenzen da hin zu schicken, wo sie eigentlich (laut Dublin!!!) herkommen sollten, ist tönern und wird bestenfalls das Problem illegaler Migration verschärfen. Die Länder in der EU-Peripherie müssen momentan nämlich sparen, falls sich wer erinnert.

                Zweitens die Kulturalisierung der Probleme, die mit der weitgehenden Erklärung der Nicht-Integrationsfähigkeit für ein solides Viertel der Weltbevölkerung einhergeht. Es gibt Auslegungen des Islam, die mit demokratischen Grundwerten nicht vereinbar sind, ja. Dass davon vielleicht nicht auf eine ganze Glaubensgemeinschaft extrapoliert werden kann, sollte bei einem Blick auf die vier Millionen Muslime in Deutschland, die es (Stand: 1. Oktober 2015) noch immer nicht geschafft haben, die Scharia über das Grundgesetz zu stellen, deutlicher werden. Mit anderen Worten: Ein wesentlicher Teil ist derart bestrebt, Allahs Reich auf Erden in Deutschland herzustellen, wie du oder ich es sind, Gottes Wort zu folgen. Vielleicht (bis vermutlich) etwas mehr, nichtsdestotrotz bedeutet die Sozialisation in einem nicht gänzlich säkularen Staat (Syrien ist nicht Saudi-Arabien) nicht automatisch, dass Menschen derart indoktriniert sind, die Bedingungen aus dem Land, aus dem sie geflohen sind, in ihr Asylland zu tragen. Den Islam, muslimische Werte oder ähnliches als Begründung für jegliche Probleme anzuschieben ist, mit anderen Worten, eine wunderbar einfache Erklärung für wahnsinnig viel. Klar, die hauen sich im Asylbewerberheim auf die Fresse, muss eine Glaubenssache sein. Leute überfallen einen Supermarkt, steht sicher im Koran. Eine Vergewaltigung, klar, muslimische Herrschaft des Manns über die Frau. Ich finde das, selbst ohne in Whataboutism verfallen zu wollen, zu simpel.

                Und drittens, und das finde ich eigentlich am ätzendsten an der vorgetragenen „Kritik“ ist diese permanente Opferstilisierung, dass man ja eigentlich eh nur sagt, was alle denken, aber nicht mehr sagen darf, weil politische Correctness, Nazikeule und so weiter. Mittlerweile würde ich von der Nazikeulenkeule sprechen, dass der Begriff „Nazikeule“ ausreicht, um einen (fairerweise: nicht immer souverän und schon gar nicht immer respektvoll vorgetragenen) Verweis auf offensichtliche rassistische Stereotype (s. dieser Thread, letzte zwei Seiten) zumindest unter Gesinnungsgenossen glaubhaft zu delegitimieren. Das ist auch in der Auffassung politisch Linksgerichteter begründet, eine Meinung kaltstellen zu können, wenn man sie nur mit dem schwerstmöglichsten Vergleich bedenkt, anstelle dahinter liegende Ängste oder Befürchtungen zu erkennen und argumentativ zu entkräften. Die Selbststilisierung als Opfer, das nicht mehr sagen darf, „was das Volk denkt“ finde ich in einer Zeit, in der das größte Verlagshaus Europas eine Geschichte über eine Maklerin mit einer schlechten Erfahrung mit Flüchtlingen (aufmerksame Leser bemerken die Klammer zum Einstieg) zur Titelgeschichte erhebt und selbst darin seltsam akzentuiert (die „zahlreichen Wohnungen“, die sie bereits ohne jegliche Probleme an Flüchtlinge vermittelt habe, schaffen es gerade in einen Nebensatz), doch eine recht eigenwürdige Betrachtung der öffentlichen Kommunikationskultur.

                Das wurde lang, ich habe einen sitzen (in Wien haben heute 120 Lokale die Hälfte ihres Umsatzes für lokale Flüchtlings-Hilfsorganisationen gespendet, so dass ich mir mal ein paar Halbe einstellen musste), aber das musste mal raus.

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                  Entweder:

                  1. "Es ist nicht gelungen, Frieden zwischen bestimmten Kulturen und Religionen herzustellen."

                  Oder:

                  2. "Menschen unterschiedlichster Herkunft und verschiedenster Religionen können friedlich miteinander leben."

                  Nach der "Willkommenskultur"-Kampagne müsste demnach 2. angestrebt werden.
                  Die Herangehensweise seitens der Regierung zielt momentan eher auf 1. ab wenn man die Lage betrachtet.
                  Da ist keine Entspannung in Sicht! Die Asylbewerber wissen das und begehen Straftaten, weil sie wissen, es hat keinen Einfluss auf ihr Asylverfahren.

                  Allein schon die extrem lange Bearbeitungszeit der Asylanträge bereitet vielen Langeweile.
                  Da werden sehr viele ungeduldig was sich dann negativ auf die Umwelt auswirken kann.

                  Sobald die Unterkünfte knapp werden und es draußen richtig kalt wird, dann wird es ungemütlich..
                  nicht nur für die Flüchtlinge.. auch die Polizei wird an ihre Grenzen kommen.
                  Die Öffentliche Sicherheit wird dann nicht mehr Flächendeckend garantiert werden können.
                  Die Auswirkungen davon kann sich jeder selber ausmalen.


                  Zitat von abfahrt
                  Zitat von han duo
                  Mal sehen was passiert wenn die ersten Sexverbrechen und Raubzüge der unregistrierten Flüchtlinge Schlagzeilen machen.
                  Wenn einer Person die ich liebe etwas passiert, bin ich der erste der mit der Waffe jagen geht.
                  Ach wird doch eh nicht drüber berichtet. Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude. Unsere tollen Medien arbeiten doch schon wieder mit Hochdruck daran ^.^

                  Flüchtlingskrise: Fast zwei Drittel sehen Zusammenhalt in der EU gefährdet

                  – Top Ten: Deutliche Einbußen für Merkel (Mainz, 25.09.2015)

                  Nach 55 Prozent vor zwei Wochen sind jetzt 63 Prozent der Meinung, die Flüchtlingskrise gefährde den Zusammenhalt in der EU sehr stark oder stark. Für zusammen 34 Prozent (Sept. I: 42 Prozent) trifft dies nicht so stark oder gar nicht zu (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“). Einzelne EU-Länder, darunter auch Deutschland, haben im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise wieder Kontrollen an ihren Grenzen eingeführt. Mit 78 Prozent begrüßt eine klare Mehrheit diese Maßnahmen, nur 19 Prozent finden diese Kontrollen an EU-Binnengrenzen schlecht. http://www.forschungsgruppe.de/Aktuelles/Politbarometer/
                  Nach dem Willkommensrausch folgt jetzt eher so der Trend in Richtung Abschottung und Schulterzucken.


                  [ironie on]

                  Dabei kann sich Deutschland so etwas nicht leisten.
                  Wir haben schließlich etwas gut zu machen mit unserer Nazivergangenheit.
                  Am besten sollte man alle Deutschen zu Sozialarbeitern umfunktionieren damit sie helfen dieses Land neu aufzubauen und im gleichen Atemzug der ganzen Welt beweisen was wir für eine tolle Willkommenskultur doch sind. Spätestens dann können wir sicher sein, dass wir nie wieder als Nazis beschimpft werden.

                  Mutti verkündet dann erfreut: "Multikulti ist erfolgreich!"

                  [/ironie off]

                  Kommentar


                    Den Friedensnobelpreis hat Frau Merkel auf jedenfall schon safe. Machtn gudn dschobb.

                    Dass man bei Gruppierungen von Menschen Auseinandersetzungen hat ist klar, das liegt aber im derzeitigen Fall nicht an der Art der Gruppierung, sondern an der Überfüllung der Auffanglager, der Ungewisstheit und der Langeweile.
                    Zum Thema Integration sehe ich allerdings schwarz, denn eine so große Menge an Leuten der selben Kultur wird den einfachen Weg gehen und der heißt: Parallelgesellschaft.
                    Wer glaubt, dass diese Menschen in der Mehrzahl zivilisiert und respektvoll sind, dem will ich garnicht widersprechen. Jedoch ist nicht zu vergessen, dass es meist nur eine geringe Anzahl an "Arschlöchern" braucht, um eine große Menge von Menschen anzustacheln. Besonders in Zeiten wie diesen wird jedes Extrem seine Ausfälle haben und so wird die Stimmung in Deutschland auf jedenfall kritisch. Das ist einfach nur eine logische Konsequenz und jeder, der das abstreitet, ist verseucht von den Gedanken des gemeinen Gutmenschentums.
                    Weiterhin besorgniserregend ist die Tatsache, dass abseits der Öffentlichkeit und der Berichterstattung durch Medien, im stillen Kämmerchen, Krisensitzungen abgehalten werden und man das Volk "ruhig" halten will.
                    Es wird sich jedenfalls so einiges ändern und ich bin gespannt, wie sich das EU-Recht hält und ob das Grundgesetzt der BRD wirklich so schwer zu ändern ist.

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                      Ob jetzt Nazikeule oder nicht..
                      Kritik, Bedenken, Ängste werden von den meisten Befürwortern einer umfangreichen Asylgewährung mMn definitiv nicht akzeptiert.

                      Entweder werden diese lächerlich gemacht (bei absolut unsachlicheren Argumenten ist Ironie sicherlich legitim, ansonsten überheblich) bzw. in einer kindisch naiven Art und Weise widerlegt.
                      Oftmals wird ja nicht mal von einer „Flüchtlingsproblematik“ gesprochen.
                      Stichwort: D ja so ein reiches Land; D ja selbst Schuld aufgrund der Waffenexporte; Wo sollen die Menschen auch hin???

                      Leider sind das aber solche Leute, die oft am wenigsten die Massen an den Bahnhöfen sehen (zuletzt 10.000 in Bayern jeden Tag) und von einem Einpendeln der Zahlen ausgehen. Eher werden es noch deutlich mehr werden…

                      Was mich an dieser Problematik am wütendsten, traurigsten aber auch ängstlich macht ist aber das absolute Versagen der Politik:
                      Es kann doch echt nicht sein, dass mal kurz die ursprünglichen kalkulierten Kosten für Asylbewerber im Haushalt des Bundes /Kommunen/Gemeinden/ verdoppelt!werden müssen. Diese Tatsache zeugt von großer Inkompetenz und Fahrlässigkeit und erschüttert mein Vertrauen in die Volksparteien. Dabei geht es auch nicht primär um die finanziellen Mehrbelastungen.
                      Langfristig sehe ich große gesellschaftliche Spannungen, welche mir Angst machen, da gesellschaftliche Notsituationen fahrlässig erschaffen wurden und radikalen Nährboden auch in die Mitte der Gesellschaft schaffen.
                      Der oben angesprochene Punkt mit der Intoleranz anderer Meinungen tut sein übriges.

                      Lange Rede kurzer Sinn:
                      Die Menschen die jetzt hier sind, sollten so gut wie möglich versorgt werden und ein faires Verfahren haben. Kriminelle, nicht berechtigte aber absolut konsequent abgeschoben werden, ansonsten Erlöschen der Leistungen bzw. Haft. Nichtsdestotrotz sollte die Einreise jetzt endlich stark begrenzt werden, was kurzfristig nur an den Grenzen geschehen kann (erst in D, danach EU Regelung finden).
                      Danach Besserung der Lebensbedingungen in den Grenzländern des Syriens unterstützen und langfristig Frieden zu schaffen. Ok jetzt war ich unrealistisch :(

                      Das Äußern der Begrenztheit deutscher Kapazitäten ist ein wichtiger Schritt, wobei dieser leider deutlich zu spät kam.

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                        hätte gern einen like-button für strys post. danke dafür.

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                          http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-innenminister-101.html

                          Klare Worte.

                          edit:

                          Und der mmn. beste Artikel bisher zur ganzen Debatte: http://www.nachdenkseiten.de/?p=27774

                          Kommentar


                            Zitat von tzzz
                            http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-innenminister-101.html
                            Klare Worte.
                            Klare Worte? Erst erzählt regt er sich auf, dass Flüchtlinge zuviel Geld haben (Skandal! Wie können Leute mit Geld es sich erlauben, vor dem Krieg zu flüchten?) und einfach Prügeleien vom Zaum brechen, und weiter unten wird relativiert, dass es sich dabei nur um eine kleine Gruppe handelt, die aber BESTIMMT, weil isso, irgendwann riesig groß werden wird.

                            Leider ist unserer Innenminister einer der Hauptpopulisten in der Debatte. Das hat man schon ein seinem Affentheater und Lebensmittelgutscheine oder seinen "Deutschland stand vor dem Kollaps!! (Aber jetzt geht's schon wieder.)"-Aussagen gemerkt.

                            Edit: Auf Bild, Schallundrauch, Nachdenkseiten und was es da alles gibt klicke ich prinzipiell nicht. Vermute, da wird auch nur wieder ein Problem überzeichnet und skandalisiert.

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                              Zitat von stry
                              Spoiler: 
                              Zitat von abfahrt
                              Zitat von han duo
                              Mal sehen was passiert wenn die ersten Sexverbrechen und Raubzüge der unregistrierten Flüchtlinge Schlagzeilen machen.
                              Wenn einer Person die ich liebe etwas passiert, bin ich der erste der mit der Waffe jagen geht.
                              Ach wird doch eh nicht drüber berichtet. Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude. Unsere tollen Medien arbeiten doch schon wieder mit Hochdruck daran ^.^
                              Jawohl. Korrekt zu sehen an dem vor einer Seite zu lesenden Skandalbericht über eine Maklerin, der nicht die Hand gegeben wurde. Die linksgrüne Axel-Springer-Lügenpresse verschweigt alles. Horden von brandschatzenden Muselmännern ziehen marodierend durch unsere blühenden Landstriche und niemanden interessiert es. Nach readmore.de vorliegenden Informationen hat sich sogar eine Gruppe von fremden Gesichtern auf dem Bürgersteig in der Nähe des Hauses eines Users niedergelassen. Die Welt steht am Abgrund.

                              Ja, es wird Arschlöcher unter den Leuten geben, die da aufgenommen werden. Kriminelle, Deviante, Rückständige. Menschen, die seltsam sozialisiert wurden. Oh wonder, Statistik. Wenn ich ein Hundertstel der deutschen Bevölkerung rausschneide und nach, sagen wir, Singapur verfrachte, weil hier Bürgerkrieg herrscht, wird auch nicht jeder binnen zwei Wochen die Verfassung in Landessprache herunterbeten können und sich an die hiesigen Gepflogenheiten angepasst haben. Die rauchen. Auf dem Bürgersteig. Abschieben, das Pack.

                              Dass die momentane Situation Staat und Gesellschaft vor immense Herausforderungen stellt, leugnet niemand. Probleme bezüglich der Gleichstellung von Frauen oder der Akzeptanz von Homosexuellen oder Andersgläubigen sind dringend zu adressieren, Straftaten zu verfolgen. Und auch im Bereich der inneren Sicherheit braucht es, bei einem Wachstum der zu Beschützenden (und das ist die Grundfunktion des Staates) mengenmäßige Anpassungen. All das negiert niemand und all das geschieht auch. Zu Beginn zivilgesellschaftlich, im wachsenden Ausmaß - und wenn man die üblichen Prozedere (insbesondere inter)staatlicher Reaktionen einzuschätzen weiß - auch erstaunlich schnell auf staatlicher Ebene.

                              Mein Problem mit der "Kritik" an dieser Praxis sind im Prinzip drei Punkte.

                              Erstens der frappierende Destruktivismus, der bei der konstruierten Gefahr der Terroranschläge durch offene Grenzen beginnt (weder sind hermetisch abgeriegelte Grenzen möglich, noch zielführend) und bei der relativ freien Kategorisierung des "Wirtschaftsflüchtlings" endet. Weil, hey, wer durch sieben sichere Länder gereist ist, ist ja kein Flüchling mehr. Ebenso sagt Österreich: Wer durch sechs sichere Länder gereist ist, ist ja kein Flüchtling mehr. Ebenso sagt Ungarn: Wer durch fünf sichere Länder gereist ist,... - das Ende des Zehn-kleine-Negerlein-Spiels sind dann die Lager in den syrischen Nachbarländern, wo die Flüchtlinge ja herkamen und tatsächlich über Monate ganz solide versorgt wurden, bis, nun ja, die OECD-Länder ihre Beiträge für sowohl das UNHCR, als auch das World Food Programme in den letzten Jahren (2014 übrigens knapp 100%, z.B. Österreich) gekürzt hatten. Konkret gesagt: Die Argumentation, "Wirtschaftsflüchtlinge" mittels Abschottung der Grenzen da hin zu schicken, wo sie eigentlich (laut Dublin!!!) herkommen sollten, ist tönern und wird bestenfalls das Problem illegaler Migration verschärfen. Die Länder in der EU-Peripherie müssen momentan nämlich sparen, falls sich wer erinnert.

                              Zweitens die Kulturalisierung der Probleme, die mit der weitgehenden Erklärung der Nicht-Integrationsfähigkeit für ein solides Viertel der Weltbevölkerung einhergeht. Es gibt Auslegungen des Islam, die mit demokratischen Grundwerten nicht vereinbar sind, ja. Dass davon vielleicht nicht auf eine ganze Glaubensgemeinschaft extrapoliert werden kann, sollte bei einem Blick auf die vier Millionen Muslime in Deutschland, die es (Stand: 1. Oktober 2015) noch immer nicht geschafft haben, die Scharia über das Grundgesetz zu stellen, deutlicher werden. Mit anderen Worten: Ein wesentlicher Teil ist derart bestrebt, Allahs Reich auf Erden in Deutschland herzustellen, wie du oder ich es sind, Gottes Wort zu folgen. Vielleicht (bis vermutlich) etwas mehr, nichtsdestotrotz bedeutet die Sozialisation in einem nicht gänzlich säkularen Staat (Syrien ist nicht Saudi-Arabien) nicht automatisch, dass Menschen derart indoktriniert sind, die Bedingungen aus dem Land, aus dem sie geflohen sind, in ihr Asylland zu tragen. Den Islam, muslimische Werte oder ähnliches als Begründung für jegliche Probleme anzuschieben ist, mit anderen Worten, eine wunderbar einfache Erklärung für wahnsinnig viel. Klar, die hauen sich im Asylbewerberheim auf die Fresse, muss eine Glaubenssache sein. Leute überfallen einen Supermarkt, steht sicher im Koran. Eine Vergewaltigung, klar, muslimische Herrschaft des Manns über die Frau. Ich finde das, selbst ohne in Whataboutism verfallen zu wollen, zu simpel.

                              Und drittens, und das finde ich eigentlich am ätzendsten an der vorgetragenen „Kritik“ ist diese permanente Opferstilisierung, dass man ja eigentlich eh nur sagt, was alle denken, aber nicht mehr sagen darf, weil politische Correctness, Nazikeule und so weiter. Mittlerweile würde ich von der Nazikeulenkeule sprechen, dass der Begriff „Nazikeule“ ausreicht, um einen (fairerweise: nicht immer souverän und schon gar nicht immer respektvoll vorgetragenen) Verweis auf offensichtliche rassistische Stereotype (s. dieser Thread, letzte zwei Seiten) zumindest unter Gesinnungsgenossen glaubhaft zu delegitimieren. Das ist auch in der Auffassung politisch Linksgerichteter begründet, eine Meinung kaltstellen zu können, wenn man sie nur mit dem schwerstmöglichsten Vergleich bedenkt, anstelle dahinter liegende Ängste oder Befürchtungen zu erkennen und argumentativ zu entkräften. Die Selbststilisierung als Opfer, das nicht mehr sagen darf, „was das Volk denkt“ finde ich in einer Zeit, in der das größte Verlagshaus Europas eine Geschichte über eine Maklerin mit einer schlechten Erfahrung mit Flüchtlingen (aufmerksame Leser bemerken die Klammer zum Einstieg) zur Titelgeschichte erhebt und selbst darin seltsam akzentuiert (die „zahlreichen Wohnungen“, die sie bereits ohne jegliche Probleme an Flüchtlinge vermittelt habe, schaffen es gerade in einen Nebensatz), doch eine recht eigenwürdige Betrachtung der öffentlichen Kommunikationskultur.

                              Das wurde lang, ich habe einen sitzen (in Wien haben heute 120 Lokale die Hälfte ihres Umsatzes für lokale Flüchtlings-Hilfsorganisationen gespendet, so dass ich mir mal ein paar Halbe einstellen musste), aber das musste mal raus.
                              Guter Beitrag!

                              Kommentar


                                MEn. sagt De Maizière, dass es ohne kooperation der Flüchtlinge nicht funktioniert. Selbst bei der bisher geringen Menge gibt es schon Probleme.
                                Kein Grund hier wieder die Populisten-Keule gegen ihn zu schwingen.

                                Was mir noch mehr Sorge macht, ist die von der Polizeigewerkschaft bestätigte wachsende Gewalt in den Heimen. Wobei mir besonders der Part "sehr gezielt und gut vorbereitet" sauer aufstößt.


                                Kommentar

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