Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Flüchtlings- und Asylpolitik

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    „Solange es Leute gibt, die nichts können, nichts wissen und nichts geleistet haben, wird es auch Rassismus geben. Denn auch diese Leute wollen sich gut fühlen und auf irgendetwas stolz sein. Also suchen sie sich jemanden aus, der anders ist als sie und halten sich für besser.“
    Scheint ein kluger Mensch zu sein. Das heißt alle Nazis sind dumm, faul und unfähig?

    Moment, das kommt mir bekannt vor.

    "Die Ausländer nehmen uns unsere Jobs und Frauen weg".

    Kommentar


      Im ersten Schritt stellt unsere aktuelle "Asylpolitik" sicher eine soziale, territoriale und vor allem kulturelle Belastung dar. Im zweiten Schritt bietet diese aber völlig neue Möglichkeiten.

      Ich denke durch den künstlich explosiv steigenden Konjunkturverlauf, der mit aller Kraft am Leben gehalten wird, steigt der Wohlstand und somit auch der Bildungsanspruch unserer Bevölkerung.
      Wir eröffnen jedem Individuum in unserer Gesellschaft die Möglichkeit sich best möglich zu bilden. D.h. jeder kann studieren unabhängig vom sozialen Stand und auch finanziellen Möglichkeiten. D.h. unser "Nachwuchs" drängt in den tertiären Sektor und es entsteht aktuell ein Jobknappheit, grade in hochqualifizierten Arbeitsstellen.
      Die Konsequenz für unsere Ausbildungsberufe, wie Handwerk und Produktion, ist ein Mangel an Nachwuchs.

      Hier kommen nun die Zuwanderer ins Spiel. Aus großer Dankbarkeit (viele Kriegsflüchtlinge) und dadurch innerer Motivation fühlen Sie sich in der 2ten Generation zuhause und werden durch den oftmals vorhanden Mangel an Bildung und sprachlicher Barrieren in diese vorhandenen Jobs rutschen.

      Weiterhin darf man nicht wirkliche Experten vergessen, die ebenfalls flüchten. Diese sind sicher in ähnlicher Zahl, wie die "unerwünschten" Flüchtlinge vorhanden. Unerwünschte meint Kriminelle in jeglicher Form.

      Unser Problem in Deutschland ist nun mal einfach eine hohe Naivität in der Bevölkerung, denn viele setzten sich ungern mit einem Thema wie Flüchtlingen auseinander, sondern nehmen lieber eine vorgefertigte Meinung von anderen an. Hierbei ist immer klar, das extreme Beispiele immer eher in den Medien auftreten, da diese sicher einfach besser verkaufen. Keiner kauft und liest Nachrichten über freundliche Asylbewerber.

      So what ?!


      Kommentar


        Zitat von Busch Wayne
        wenn die ausbeutung der arbeitsklassen so groß ist, wieso schreibt ihr dann nicht darüber, dass die unternehmen und die topmanager mal was ändern müssen? wenn wir die verteilung des geldes in der arbeitenden klasse mal näher zusammenbringen statt, dass die löhne von hausmeistern und die der topmanager ca. ums 300fache auseinanderliegen, hätten wir vermutlich auch weniger dumme leute, die denken, dass wir kein geld hätten. wir leben in überfluss, nur dumm verteilt. wenn jeder von uns mehr verdient und am ende des tages auf einen bigmac verzichten muss, damit notbedürftige menschen zuflucht finden, dann go.
        Das triffts in den meisten Fällen denke ich ziemlich gut. Das Zitat von Farin Urlaub eher weniger. Es gibt wirklich viele Leute, die hart arbeiten und sich bemühen, aber trotzdem kaum Geld bekommen. Und bei manchen dieser Leute kommt dann bei der Suche nach Gründen hierfür der Denkfehler: Ausländer sind schuld.

        Das Zitat von Farin Urlaub halte ich selbst schon wieder für menschenverachtend... Eins muss man den Rechten nämlich lassen: Sie engagieren sich mehr für Politik als die meisten anderen Bürger. Diese Leute wollen etwas gutes tun und setzen sich für ein vermeintlich besseres Deutschland ein, verstehen nur nicht wie sie das tun können. Anstelle sich jetzt lustig oder abwertend gegenüber Rechten zu verhalten, sollte man mit solchen Leuten lieber versuchen die Diskussion auf die echten Probleme zurückführen: Nämlich dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer größer wird. Unzufriedenheit ist da nur die logische Konsequenz. Und da man als normaler Mensch selten Topmanager sieht, aber häufig Ausländer die sich "irgendwie komisch" verhalten, ist es auch recht logisch, dass die Unzufriedenheit auf diese gelenkt wird.

        Ein Kapitalist, ein Bild-Leser und ein Asylbewerber sitzen am Tisch. Auf dem Tisch liegen 12 Kekse. Der Kapitalist nimmt sich 11 Kekse und sagt zu dem Bild-Leser: "Pass auf, der Asylbewerber will deinen Keks!"

        Kommentar


          Die Rechten machen mehr Politik als andere Bürger? hab ich das gerade wirklich gelesen?

          Also ist eine Demo Organisieren und laut schreien "Ihr seid hier nicht Willkommen" Politik?

          Kommentar


            Zitat von GeoSCH
            Die Rechten machen mehr Politik als andere Bürger? hab ich das gerade wirklich gelesen?

            Also ist eine Demo Organisieren und laut schreien "Ihr seid hier nicht Willkommen" Politik?
            Ja. Natürlich ist das politisches Engagement.
            Diese Menschen gehen für das was sie wollen auf die Straße. Das ist erstmal etwas Gutes. Nur die Inhalte sind nicht so schön.

            Kommentar


              Zitat von Pommes

              Ein Kapitalist, ein Bild-Leser und ein Asylbewerber sitzen am Tisch. Auf dem Tisch liegen 12 Kekse. Der Kapitalist nimmt sich 11 Kekse und sagt zu dem Bild-Leser: "Pass auf, der Asylbewerber will deinen Keks!"

              Nett. Gefällt mir. Kann ich absolut weiterempfehlen :)

              Kommentar


                @Pommes
                Truth has been spoken.

                Kommentar


                  Zitat von Pommes
                  Zitat von GeoSCH
                  Die Rechten machen mehr Politik als andere Bürger? hab ich das gerade wirklich gelesen?

                  Also ist eine Demo Organisieren und laut schreien "Ihr seid hier nicht Willkommen" Politik?
                  Ja. Natürlich ist das politisches Engagement.
                  Diese Menschen gehen für das was sie wollen auf die Straße. Das ist erstmal etwas Gutes. Nur die Inhalte sind nicht so schön.
                  Naja... also wenn du so weiche Hürden für politisches Engagement hast, dann ist ja nicht zur Wahl gehen auch eine Demonstration und damit eine politische Aussage? Das man aber keine politische Aussage trifft, wenn man nicht zur Wahl geht sollte jedem der nen IQ > Hausschwein hat klar sein....

                  Kommentar


                    Es geht hier weder um Griechenland noch darum wie uns andere Länder sehen sondern um die Asylpolitik. Also kommt zum Thema zurück!

                    Kommentar


                      ich find das zur Zeit richtig übel, was auf Kos abgeht.

                      Kommentar


                        Zitat von LongDon
                        Das man aber keine politische Aussage trifft, wenn man nicht zur Wahl geht sollte jedem der nen IQ > Hausschwein hat klar sein....
                        Jetzt stell dir mal vor keiner, aber wirklich auch keiner, geht zur Wahl. Dann ist das durchaus eine Politische Aussage. Das sagt aus, dass keine der deutschen Parteien wirklich wählbar ist.

                        Das Problem bei den Wahlen sind doch diejenigen die einfach irgendwas ankreuzen, weil Mama/Papa/Opa es seit Jahren so machen.

                        Kommentar


                          Zitat von Terence Hill
                          Zitat von LongDon
                          Das man aber keine politische Aussage trifft, wenn man nicht zur Wahl geht sollte jedem der nen IQ > Hausschwein hat klar sein....

                          Das Problem bei den Wahlen sind doch diejenigen die einfach irgendwas ankreuzen, weil Mama/Papa/Opa es seit Jahren so machen.
                          Das sehe ich genauso! Einfach mal das machen was immer so gemacht wurde, damit ich ja nicht mal nen Meter selber denken muss. Hauptsache ich maloche irgendwo und eig gehts mir ja nicht schlecht. Diese Einstellung find ich auch sehr fragwürdig.

                          Egal wie, jeder muss zur Wahl. Man kann seinen Zettel durch ein großes X oder FUCK U ungültig machen, damit sagt man dann aber gleichzeitig auch wirklich aus, dass man mit der Politik nicht zufrieden ist. Geht man nicht hin, drückt das meines Erachtens nach etwas anderes aus.

                          Gerade jetzt bei der Asylpolitik und der derzeitigen Lage im Land sollte wirklich jeder jede Wahl wahrnehmen und dort, wo auch immer, sein Kreuz oder FuckU machen.

                          Kommentar


                            Für eine Sache zu demonstrieren ist furchtbar wichtig für unserer Demokratie. Das ist eine der wichtigsten, wenigen Möglichkeiten die normale Bürger haben, um Einfluss auf die Politik zu nehmen. Der Gebrauch dieses Rechts ist essentiell für eine funktionierende Demokratie, da sie der restlichen Gesellschaft und der Politik mitteilt, was die Meinung der Demonstranten ist. Und das ist erstmal gut, ja.

                            Aber wir driften hier völlig ab. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass Rechte nicht einfach alle "schlechte Menschen" sind, sondern sich teilweise durchaus bemühen etwas Gutes zu tun. Nur leider (meiner Meinung nach) mit Denkfehler.
                            Und im Gegensatz zu den meisten faulen Leuten (wie zB den meisten die hier schreiben) setzen diese sich sogar auf demokratischem Wege für ihre Ziele ein.

                            Zitat von cena_
                            Ich wäre da etwas vorsichtig mit Dingen die gut, oder vielleicht eher doch nicht so gut sind. "Nicht so schön" ist auch eine nicht so schöne Relativierung von menschenverachtenden Ideologien.
                            Ich wäre vorsichtig alles was rechts ist gleich als menschenverachtend abzustempeln. In einer Demokratie sind auch Meinungen erlaubt, die ich scheiße finde. Sobald du es schlecht findest, dass eine großer Teil der Bürger sich an der Demokratie beteiligt, sobald bist du eigentlich schon gegen Demokratie. Demokratie bedeutet auch anderen Meinungen den Raum zur Entfaltung zu geben (solange sie nicht gegen das Grund gesetz sind)

                            Kommentar


                              Zitat von Pommes
                              Ich wäre vorsichtig alles was rechts ist gleich als menschenverachtend abzustempeln. In einer Demokratie sind auch Meinungen erlaubt, die ich scheiße finde. Sobald du es schlecht findest, dass eine großer Teil der Bürger sich an der Demokratie beteiligt, sobald bist du eigentlich schon gegen Demokratie. Demokratie bedeutet auch andere Meinungen den Raum zur Entfaltung zu geben (solange sie nicht gegen das Grund gesetz sind)
                              Das möchte ich nochmal hervorheben, hab vor paar Wochen auf meinem Fakultätsverteiler wieder erlebt wie , leider grad aus dem eher linkem Spektrum, eine Person die einen Gedanken aus der Kategorie "besorgter Bürger" zur Diskussion gestellt hat, total diffamiert wurde und dann noch Parolen wie "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" losgelassen wurden. Auch wenn man meint die "richtige" Meinung zu haben muss man immer mit ALLEN auf Augenhöhe diskutieren. Leider vermisse ich das vor allem meist bei Leuten die sich selbst auf ein intellektuelles hoch erhabenes Ross schwingen und von dort einfach nur noch richten.

                              So ein Verhalten führt zu nichts und verhärtet nur die Fronten. Der konstruktive Ansatz in Diskussionen ist in meinen Augen sowieso in den letzten Jahren total abhanden gekommen, aber das ist ein anderes Thema.

                              So genug OT.

                              Kommentar


                                @Bordi, wenn aus A folgt B gilt, dann ist nicht automatisch A eine notwendige Bedingung für B. Solange es regnet, wird die Erde nass werden. Es hat aber nicht automatisch geregnet, nur weil die Straße nass ist. Habe ich damals schon bei den drei Fragezeichen gelernt, hoffe du hast es jetzt auch nachvollziehen können.

                                @Pommes: Randale/Hass-Veranstaltungen sind kein politisches Engagement. Hetze ist ebenso wenig politisches Engagement. Genau gesagt verhalten sich diese Aktivitäten konträr zu politischem Engagement, da sie darauf aus sind durch Penetranz, Gewalt, Bedrohung und Zerstörung versuchen die eigene Ideologie gegen den Willen der Anderen durchzusetzen. Es ist ja in den allermeisten Fällen leider nicht so, dass das hochpolitische Menschen sind, die nur im falschen Umkreis sozialisiert wurden. Im Gegenteil wird "die Politik" von genau dieser Seite doch oft als das Böse verteufelt und anstatt komplexen Themen mit komplexen Antworten zu entgegnen, werden einfache Phrasen gewählt. Das ist für mich die Abwesenheit von politischem Engagement.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X