Zitat von elPresidente-
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Bundestagswahl 2013
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@daarkside:
Ich bezweifel ganz stark, dass der Großteil der Nichtwähler einfach mit dem politischen System unzufrieden sind, weil sie sich damit auseinandergesetzt haben. Ich bin der Meinung, dass die meisten einfach keinerlei Plan von Politik haben, weil sie sich einfach nicht damit befasst haben oder befassen wollen.
Lese es gerade selber:
http://www.kas.de/wf/doc/kas_31915-544-1-30.pdf?130704105032
Ab Seite 25 sehr interessant
Hier paar interessante Grafiken:
[image]http://abload.de/img/nichtwaehler17juy3.jpg[/image]
[image]http://abload.de/img/nichtwaehler2xguhz.jpg[/image]
[image]http://abload.de/img/nichtwaehler310jl4.jpg[/image]
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Ich denke sie haben keinen Nerv mehr ,da sie seit Jahren immer dieselben elendige Standartflosken hören und sich ein Desinteresse bildet.Zitat von Bill Burr@daarkside:
Ich bezweifel ganz stark, dass der Großteil der Nichtwähler einfach mit dem politischen System unzufrieden sind, weil sie sich damit auseinandergesetzt haben. Ich bin der Meinung, dass die meisten einfach keinerlei Plan von Politik haben, weil sie sich einfach nicht damit befasst haben oder befassen wollen.
Durch dieses Vorleben erlebt auch die nächste ''Generation'' dieses Desinteresse.
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Glaube ich nicht. Es ist ein Unterschied, ob man sich damit halbwegs intensiv beschäftigt hat und einen alles ankotzt oder einfach nur ein Holzkopf ist, der Stammtischparolen aufgreift und zu faul ist sich zu informieren.
Die Befragung war wohl sogar 2009 und 60% konnten nicht Angela Merkel als Spitzenkandidatin der CDU nennen...
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Desinteressiert über den zirkus. Wow, was eine erkenntnis. Der weg(da wären wir mal wieder) zu diesen fakten ist die spannende frage, eine die weder die demokratischen demokraten noch die freiste presse stellt.Zitat von cenaFreut mich, dass Fakten klar darlegen, wie Nichtwähler so ticken.
Anscheinend ja nicht, die zahlen stehen doch, 70%, tendenz sinkend. Es ist doch müßig darüber zu diskutieren was aus welcher perspeltive die richtige option wäre, wenn die nichtwähler eben nicht wählen.Zitat von cenapartei wählen, die am meisten für direkte demokratie istZitat von daarksideDen nicht wählern geht es doch nicht darum dass sie keine passende partei finden, sie suchen gar nicht mehr, das system hat sie zu stark und zu oft enttäuscht, hat ihr vertrauen verloren
win
Wären wir bei konstanten 70% hättest du wahrscheinlich ein argument, wir sind aber in einem abwertstrend, dh es bedarf einer erklärung warum ehemalige was auch immer wähler nach und zu nichts wählern werden. Einmal nichts wähler geworden kann man auch keine fragen zu der - für einen komplett wertlosen - politik richtig beantworten.Zitat von Bill Burr@daarkside:
Ich bezweifel ganz stark, dass der Großteil der Nichtwähler einfach mit dem politischen System unzufrieden sind, weil sie sich damit auseinandergesetzt haben. Ich bin der Meinung, dass die meisten einfach keinerlei Plan von Politik haben, weil sie sich einfach nicht damit befasst haben oder befassen wollen.
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wen interessierts? Die parteien gegen die man protestiert und die nach wie vor anteilig ihre bundestagsitze bekommen? Die parteien die regelmäßig bei großen fragen für das deutsche volk nicht repräsentativ abstimmen?Zitat von fragenstellerungültig wählen gehen
Der anteil der nicht wähler interessiert die gerade noch so wähler und über kurz oder lang auch die anderen nicht wähler, man sieht und spürt einen gemeinsamen frust, einen der produktiv werden könnte oder einen der gefährlich wirkt und die spitze zu verändrungen animiert.
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Ich finde dies einfach nur so richtig.Zitat von daarkside
Den nicht wählern geht es doch nicht darum dass sie keine passende partei finden, sie suchen gar nicht mehr, das system hat sie zu stark und zu oft enttäuscht, hat ihr vertrauen verloren. DESWEGEN ist der anteil der nicht wähler auch bei dieser wahl das wichtigste ergebnis, von ihnen gehen viele gefahren und chancen aus. Eine politiker masse die diesen gefahren und chancen im besten fall mit ignoranz begegnet, ist eine die der demokratie schadet.
Diese Wahl ist für mich an Belanglosigkeit kaum zu übertreffen. Und diese von darkside genannte und der führenden Politik praktizierte Ignoranz gegenüber des Nichtwählers wird auf Dauer geändert werden müssen... Ich sehe es als eine Hilfe
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Was ist dir denn wichtig? Wie ist deine wirtschaftliche Einstellung? Ich bezweifel, dass du bei keiner Partei was findest und lieber stärkst du die Ansichten einer Partei, die du gut findest, auch wenn sie in der Opposition ist als die Parteien zu stärken (indem du niemanden wählst), die du gar nicht gut findest.Zitat von Atazinelkann mir einer erklären wieso ich überhaupt noch meine stimme für irgendeine partei abgeben soll?
da cdu/csu/spd/fdp in egal welchem fall zusammen über 50% kriegen ist es egal welcher anderen partei ich meine stimme gebe. keine dieser parteien wird ihre wahlversprechen auch nur zu 50% halten (können).
die restlichen parteien sind einfach nur ein schlechter witz und werden mit meiner stimme noch weniger sinnvolles anstellen können als die oben genannten.
deshalb habe ich mich entschlossen dieses mal garnicht erst hinzugehen. anders kann ich meine enttäuschung über die politik gar nicht kund tun.
Und falls du wirklich bei keiner Partei paar Punkte findest, die die wichtig sind, dann wähl einfach DIE PARTEI als Zeichen deines Protestes über das politische System/Wahlkampf.
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Zitat von Dr. Dr. Rainer ErlingerNichtwähler, Wahlmüdigkeit, Politikverdrossenheit, Demokratieverweigerung, die Schlagworte, die sich um dieses zunehmende Phänomen ranken, sind vielfältig - und überwiegend negativ. In gewissem Maße ist diese Bewertung verständlich, sieht man doch gleichzeitig, dass andernorts Menschen ihr Leben für Demokratie und Wahlrecht aufs Spiel setzen und leider auch verlieren.
Insofern mag es verwundern, dass ich Wahlenthaltung für legitim halte. Allerdings verwende ich absichtlich diesen Begriff Wahlenthaltung. Nicht nur, weil er neutraler klingt, sondern weil in »Enthaltung« ein aktives Element liegt: die bewusste Entscheidung, seine Stimme zu verweigern. Denn als Kehrseite der Freiheit sehe ich neben der moralischen Pflicht zu wählen, wenn es darum geht, einer gefährlichen politischen Strömung Einhalt zu gebieten, auch eine gewisse Verpflichtung, sich mit den politischen Weichenstellungen in seinem Land auseinanderzusetzen. Nur so kann Demokratie funktionieren.
Eine auf dieser Auseinandersetzung basierte Entscheidung, nicht zu wählen, halte ich jedoch für Bestandteil der Wahlfreiheit. Mit einem entscheidenden Nachteil: Durch das Nichtwählen erhöhen Sie das Gewicht der abgegebenen Stimmen, Sie verteilen Ihre Stimme daher indirekt auf alle Parteien.
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Dass die nicht wahl derart von politikern und medien verteufelt wird ist übrigens ein statement für sich.
Wie ich schon sagte, wen interessierts? Bei wem soll dieser ausdruck auf offene ohren stoßen? Die parteien gegen die man protestiert und die nach wie vor anteilig ihre bundestagsitze bekommen? Die parteien die regelmäßig bei großen fragen für das deutsche volk nicht repräsentativ abstimmen?Zitat von cenaalle argumenten die für das nichtwählen sprechen, sprechen umso mehr für das ungültig machen des stimmzettelsZitat von daarksidewen interessierts?Zitat von fragenstellerungültig wählen gehen
damit disqualifziert man sich a) nicht als dumbo, der keinen bock auf politik hat b) sagt es aus "ich bin hier im wahllokal und kann mit gesundem menschenverstand keine politik unterstützen, aber ich bin gekommen, ich interessiere mich und das mit mein ausdruck.
das problem ist doch, dass wenn jetzt 30% nicht wählen
alle _zurecht_ denken, ja gut die juckt das halt nicht oder die sind dumm oder die sind faul oder was auch immer
wenn sie ungültig wählen, dann ist das ein viel stärkerer aufruf und ausdruck
Davon mal dass es vollkommen unrealistisch ist, von menschen teilnahme an einem system zu erwarten, an das sie durch jahre langer erfahrung den glauben verloren haben. Einige werden vorher auch mal eine protestpartei und auch ungültig gewählt haben, jetzt halt garnicht.
Ihr müsst endlich mal begreifen, dass die nicht wahl eine andere, größere, fruststufe repräsentiert. Was wäre wenn, was wäre warum richtig, was wäre damit gesagt oder bewegt, spielt für diese gruppe keine rolle mehr. Da kann man nicht mehr über richtig und falsch bei den nicht wählern diskutieren, sondern nur noch über das richtig und falsch des top-down systems das sie zu nicht wählern gemacht hat.
Wir haben den wunsch nach mehr direkter partizipation und sinkende parteien wahlbeteiligung, beides jeweils tendenziell. Da den menschen das interesse oder den willen sich konkret mit themen zu beschäftigen ab zu sprechen braucht schon einen eine menge fremder fantasie.
Mein argument fürs nicht wählen ist die wirkung dieser zahl bei gerade noch so wählern/protest wählern/ungülig wählern und natürlich anderen nicht wählern. Die %te der wahlbeteiligung bekommen alle diese menschen mit, vielleicht auch mal übriggebliebener journalist. Dh, nein, für die sehr stille ungültig wahl sprechen nicht die selben argumente wie für die nicht wahl.
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das entscheidende argument einer ungültigen wahlentscheidung besteht wohl
darin.Zitat von STHLMZitat von Dr. Dr. Rainer ErlingerNichtwähler, Wahlmüdigkeit, Politikverdrossenheit, Demokratieverweigerung, die Schlagworte, die sich um dieses zunehmende Phänomen ranken, sind vielfältig - und überwiegend negativ. In gewissem Maße ist diese Bewertung verständlich, sieht man doch gleichzeitig, dass andernorts Menschen ihr Leben für Demokratie und Wahlrecht aufs Spiel setzen und leider auch verlieren.
Insofern mag es verwundern, dass ich Wahlenthaltung für legitim halte. Allerdings verwende ich absichtlich diesen Begriff Wahlenthaltung. Nicht nur, weil er neutraler klingt, sondern weil in »Enthaltung« ein aktives Element liegt: die bewusste Entscheidung, seine Stimme zu verweigern. Denn als Kehrseite der Freiheit sehe ich neben der moralischen Pflicht zu wählen, wenn es darum geht, einer gefährlichen politischen Strömung Einhalt zu gebieten, auch eine gewisse Verpflichtung, sich mit den politischen Weichenstellungen in seinem Land auseinanderzusetzen. Nur so kann Demokratie funktionieren.
Eine auf dieser Auseinandersetzung basierte Entscheidung, nicht zu wählen, halte ich jedoch für Bestandteil der Wahlfreiheit. Mit einem entscheidenden Nachteil: Durch das Nichtwählen erhöhen Sie das Gewicht der abgegebenen Stimmen, Sie verteilen Ihre Stimme daher indirekt auf alle Parteien.
e: mir fällt gerade auf - ich hatte letztens gelesen, dass die ungültigen wahlstimmen die prozente der anderen parteien beeinflussen. bin mir aber unsicher, inwiefern das technisch möglich ist
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