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    Endlich mal kurz und knapp. So versteht es garantiert jeder Bürger!

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      da manche hier ein schlankes wahlprogramm als ein so großes unding sehen, gehe ich davon aus, dass sie die wälzer der anderen parteien auch im großteil gelesen haben?!

      ich halte das gebashe als größtenteils haltlos. wenn ich mir die 128 seiten regierungsprogramm der cdu ansehe, dann steht da auch nur alles mögliche drin, was möglichst viele toll finden: den mittelstand stärken, bürger entlasten, mindestlöhne, ein starkes europa, bezahlbarer wohnraum, mehr wachstum und mehr wettbewerbsfähigkeit. ganz toll! das sind ja integere ziele und schöne bilder, die da gezeichnet werden.
      worauf es aber ankommt, sind die politischen schalthebel. und die lassen sich auch bei anderen parteien auf weit weniger platz zusammenfassen. ihr glaubt doch nicht im ernst, dass ein normaler bürger vor der wahl das wahlprogramm liest. schon gar nicht wenn es dutzende (oder über 100) seiten sind. wozu auch? wenn eine partei nicht in der lage ist, ihre ansichten knapp und deutlich zu formulieren, würde ich ihr unfähigkeit vorwerfen. die parteien, die die ressourcen haben, setzen halt ein paar schreiberlinge darauf an, mal was tolles zusammenzupinseln. wenn man aber informiert ist, weiß man ja, wie eine angela merkel politik macht, worauf es ihr ankommt. der normale michel macht halt noch den wahlomat und hat dann dadurch noch etwas reibungsfläche, um seine wahlentscheidung zureflektieren.

      #only on rm

      Spoiler: 
      [image]http://abload.de/img/rmersti3tjcc.jpg[/image]

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        Es geht doch gar nicht darum, dass jeder die ganzen 100+ Seiten durchliest, denn das macht wohl niemand. Es geht darum, zu möglichst vielen Themen, die uns betreffen, eine Meinung zu haben und diese dann vor allem auch zu dokumentieren, sodass sich dem Wähler überhaupt die Möglichkeit bietet, sich hinreichend zu informieren.
        Viele wollen halt auch wissen, welche Position eine Partei im Bezug auf ihre Branche (z.B. Pflegebereich) o.Ä. vertritt und schauen das dann gezielt nach.

        Wenn eine Partei ihre Positionen nur unzureichend offenlegt (und damit meine ich jetzt nicht in einer Kurzfassung, sondern im eigentlichen Wahlprogramm), dann kann man als Wähler eben nur annehmen, dass sie nicht mehr Positionen als die aufgeführten vertritt.
        Vier Seiten "Wir fordern"-Sätze erfüllen diesen Zweck leider nur unzureichend.

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          Das Beste an der Linken ist eindeutig das Recht auf Feierabend.

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            Gerade herzhaft gelacht

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              unfassbar, wie krass unsympathisch man sein kann frau von der leyen

              so durch die alte, elendige zicke

              schwesig btw mega hot

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                Zitat von cena
                Zitat von Bill Burr
                @cena
                Weißt du zufällig wieso der Lindner (Chris) nicht an die Parteispitze gesetzt wurde für den Wahlkampf? Wollte er von sich aus nicht oder waren die alten Säcke noch nicht bereit das Feld zu räumen?

                Weil sonst wäre ich dafür, dass die FDP die 5% diesmal nicht schafft, obwohl ich finde, dass es eine wichtige Partei für "Deutschland" ist, aber dann machen sie sich wenigstens Gedanken und lassen mal die jungen kompetenten nach vorne, um ihr Lobbyismus- und Reichenimage zu einer echten liberalen Partei Deutschlands zu ändern.
                Christian wird noch Parteivorstand. Das wird aber _frühstens erst nach_ seiner Amtsperiode in NRW sein.
                Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sein Wunsch war. Er ist sich seiner herausragenden Stellung wohl bewusst und hat alle Zeit der Welt die FDP zu retten.

                Folgendes ist zu beachten:
                Er ist gegangen als Generalsekretär, viele haben ihm vorgeworfen, dass er das sinkende Schiff verlässt. Mag sein, ist zum Teil auch richtig. Aber seine Begründung ist doch strategisch und rhetorisch sehr stark:
                Durch den Rücktritt ermögliche er es dem Parteichef, "die wichtige Bundestagswahl 2013 mit einem neuen Generalsekretär vorzubereiten und damit auch mit neuen Impulsen zu einem Erfolg für die FDP zu machen".
                Außerdem hat er seine Rede mit den Worten "Auf Wiedersehen" beendet. ;)

                Der große Gewinn an dieser Stelle ist, dass er symbolisiert, er würde nicht an Ämtern kleben und kann jederzeit aufhören. Jetzt hat er es aber so formuliert, als würde er sich sogar opfern und es wäre nicht seine Schuld. Außerdem sprach er von Differenzen zum Parteivorstand. Er distanziert sich damit von Rösler, was noch viel mehr Sympathie hervorruft, denn dieser ist nicht wirklich beliebt, wie hier jeder weiß.

                Was passiert jetzt? NRW-Landtagswahl steht an. Bahr, der den Landesvorsitz inne hat, tritt von jenem ab und überlässt Lindner den Posten. Lindner wurde nämlich, so heißt es, von der Partei dazu aufgerufen "die Wahl zu retten." Wieder: Nicht er drängt sich auf, sondern er wird gerufen. Er bedankt sich bei Bahr etc. und hat nun den Job die Partei _irgendwie_ in den Landtag zu hieven.

                Allein die Vorstellung, dass sie mit ach und krach über die 5%-Hürde stolpern ist eigentlich naiv. Als Lindner angefangen hat, war die Partei in _nahezu allen_ Umfragen bei konstanten 2%.

                Wir wissen alle was passiert ist: Röttgen blamiert sich komplett, aber auch weil Lindner konkreten Wahlkampf gegen die CDU betrieben hat. Er kritisiert sie wahrscheinlich wie kein anderer FPDler zurzeit und damals zur Wahl.

                Tag der Wahl: Lindner zieht mit 8,6%(!) ein und ich meine sogar er hat das Ergebnis von der letzten Wahl überboten. Allein die Steigerung ist wirklich herausragend.

                Okay bin jetzt sehr abgeschweift. Jedenfalls wird er genau diese 5 Jahren schön als Fraktionsvorsitzender des Landtags, als Landeschef und als jetziger stellvertretender Parteivorsitzender im Bund im Parlament chillen.

                Die Strategie? Genau jene, die auch Kraft verfolgt. Man muss hinter seinem Wort stehen: Sie wird auch nicht nach Berlin wechseln, was ja wirklich angenommen haben. Sie wollen beiden (auch strategisch) die Zeit im Land nutzen und klar machen: "Ich stehe mein Wort ein, ich bleibe hier konkret bei den Bürgern, Bundespolitik ist nachrangig."

                Was danach passiert, kann keiner so genau wissen. Er wird sicherlich irgendwann wieder kommen und dann die Partei ablösen. Er hat wenige Gegner (Rösler, Niebel). Beide sind so schwach wie nie.

                Was ich noch vergessen habe: Er hat sein sicheres Bundestagsmandat freiwillig abgegeben und hat das Risiko in Kauf genommen, dass er "arbeitslos" wäre nach der Wahl in NRW. (Also genau das Gegenteil von Röttgen)

                Sry für die lange Story, ich mag ihn sehr. :(
                kann dich in allen punkten nur vollstens unterstützen, hab ihn vor kurzem auch mal live hautnah mitbekommen..

                meiner meinung nach eines der größten politischen Talente Deutschlands!

                man muss nur vorsichtig sein, dass er a) nicht verheizt wird, aber darum sorgt er sich schon zu genüge und b) dass er keinen fehler macht! sonst wird er wie guttenberg enden und das wäre katastrophal

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                  schwesig grad gut blamiert im schlussstatement

                  aber egal, trotzdem hawt

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                    Finde Lindner auch mit Abstand den besten in der FDP, da er immer sachlich bleibt, sehr kompetent ist und nicht bei jeder Gelegenheit in die Polemik übergeht. Aber ich wäre dann dafür, dass die FDP diese Wahl verkackt und im nächsten Wahlkampf mit dem Lindern r3 kommt. Hat dann 4 Jahre den Lindner in den Medien als klaren Anführer zu etablieren und ihr Image etwas aufzupolieren.

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                      lindner ein kleiner parteisoldat, der mit liberalen konzepten nichts am hut hat. aber verständlich, dass man als linker ihn als "einen der besten" in der fdp ansieht.

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                        man kann immer darauf zählen das einer der AfD'ler für nen Lacher pro Seite sorgt.

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                          Zitat von cena
                          Zitat von Gomez ohne Tore
                          lindner ein kleiner parteisoldat, der mit liberalen konzepten nichts am hut hat. aber verständlich, dass man als linker ihn als "einen der besten" in der fdp ansieht.
                          Fasst die Cola auf den Monitor gespuckt vor Lachen. :D well played

                          Mal serious: Die Mehrheit widerspricht dir.

                          "Der gefährlichste Feind der Wahrheit und Freiheit bei uns - das ist die kompakte Majorität." - Henrik Ibsen

                          frank schäffler ist ein liberaler. eben ein liberales portal (das liberalste portal?!) überflogen, und siehe da: schäffler wird direkt als ratio decidendi genannt, um überhaupt eine rechtfertigung für das fdp wählen zu haben.

                          leutheuser-schnarrenberger ist auch eine liberale.

                          aber lindner? nein, lindner ist nun wahrlich kein liberaler. viel mehr ein karrierist im fell eines liberalen.

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                            Kommen wir doch mal wieder zum wesentlichen, wenn lindner als kandidat über die richtung einer partei entscheidet - sie also vom wegenteil zum liberalismus führen kann - dann leben wir in keiner funktionierenden demokratie, dann haben einzelne viel zu viel einfluß.

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                              Schwarz-gelbe Regierungsbilanz: Versprochen, gebrochen!

                              Niedrigere Steuern, rigorose Sparpolitik, längere AKW-Laufzeiten - Angela Merkel und ihr schwarz-gelbes Bündnis haben beim Amtsantritt vor vier Jahren vieles angekündigt, was sie nicht halten konnten. Eine Bilanz des Koalitionsvertrags.
                              Ausführlicher Artikel über den Koalitionsvertrags der CDU/CSU & FDP.

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                                kleiner denkanstoss an die ganzen nichtwähler auf rm ;-)

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                                Wolfgang Niedecken

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