Zitat von Gomez ohne Tore
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Kinder, die adoptiert werden kommen ja meistens aus schlimmen Verhältnissen oder würden sonst im Heim aufwachsen und wenn sich nen schwules Paar ein Kind wünscht, könnten die sich wirklich rührend darum kümmern. Andererseits kann das Kind in der Schulzeit sehr gemobbt werden (Kinder sind Monster) und ich finde die klassische Vater-Mutter-Rolle für die normale Entwicklung enorm wichtig. Somit würde ich eher dagegen stimmen.
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Zitat von cenaWeiß zum Schluss mal wieder nicht, was ich hier auf daarkside antworten soll:
Ich glaube der Unterschied zwischen uns beiden liegt darin, dass ich der Meinung bin, es wird für immer Ungleichgewichte geben, die man nicht eindämmen kann. Man muss sie kontrollieren, aber du kriegst sie nicht gebändigt, weil die Menschheit so ist, wie sie nun mal ist. Jedes System ist doch daran zerbrochen den Menschen in ein Korsett zu stecken. Und so frei wie jetzt waren wir noch nie. Wir schaffen Unmengen an Wohlstand, Fortschritt und ich hoffe doch, dass die Mehrheit daran partizipiert.
Wenn man sich die grobe geschichte anguckt, dann merkt man doch einen trend, eben richtung mehr demokratie, mehr partizipation, weniger top down machtstrukturen(hallo digitalt natives!), weniger abhängigkeit, mehr freiheit. Unsere relative und absolute freiheit streite ich doch gar nicht ab, aber ensprechend durch den kapitalismus verdorben will ich IMMER MEHR! Libertärer sozialismus ist für mich der nächste logische schritt.
Das argument "weil der mensch halt so ist" kann ich unmöglich gelten lassen, das "etwas so ist weil es so ist" ist die standart begründung aller systeme, war immer bullshit und als rechtfertigung für die schreiende ungerechtigkeit gedacht und genutzt. Die ungerechtigkeit haben wir, das argument ebenfalls, die wahrscheinlichkeit dass es bullshit ist, ist also groß.
Wenn man bewerten will wie der mensch wirklich ist, dann muss man ihn vor seiner sozialisation studieren, hat man gemacht, in zahllosen experimenten, er ist nicht das was der kapitalismus - sozial angestrichen oder nicht - aus ihm macht.
Wie will man auch etwas über die natur des menschen sagen, in einem system dass von einigen wenigen dirigiert und geform wird? Die menschen waren dann vor ~1000 jahren in ihrer natur religiös fanatisch, mündigkeits unfähig und auf blut anders denkender/glaubender aus. Vor über 200 jahren waren die menschen sklavenhalter - in teile der welt. Vor 70 jahren war es ihre natur rassisten zu sein - in teilen der welt. Heute sind teile der welt demokratischer, friedlicher, fairer, krimineller, autoritärer, fanatischer, militärischer, grundsätzlich glücklicher, gesünder, gebildeter, mündiger, gehorsamer, rebelischer, jünger, älter,....,..... Hier mit "weil sie so sind" zu kommen wäre dümmster rassismus(nein nein, unterstelle ich dir natürlich nicht). Wahrscheinlicher, logischer und aus pädagogik bekannt scheint doch gegenteil zu sein, weil die umwelt - ob nun familiär oder/und systemisch - sie so geformt hat.
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dachte ich auchZitat von cenaDiese Prioritätensetzung. :<Zitat von flashKinder, die adoptiert werden kommen ja meistens aus schlimmen Verhältnissen oder würden sonst im Heim aufwachsen und wenn sich nen schwules Paar ein Kind wünscht, könnten die sich wirklich rührend darum kümmern. Andererseits kann das Kind in der Schulzeit sehr gemobbt werden (Kinder sind Monster) und ich finde die klassische Vater-Mutter-Rolle für die normale Entwicklung enorm wichtig. Somit würde ich eher dagegen stimmen.
Davon mal ab, ein kind das mit zwei vätern aufwächst, wächst eben mit monströs dicken eiern auf!
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adoption durch homopaare kann ich absolut mit leben, wenn(!) keine direkte beeinflussung der sexualität vorliegt. weiß nicht, ob das überhaupt möglich ist, aber ich denke schon.
sollte es statistisch erwiesen sein, dass kinder von homopaaren prozentual eher zur homosexualität neigen, dann... ja.
und doch, meine ich ernst.
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sollte schon möglich sein, weil wenn es eine direkte beeinflussung gäbe, dann gäbe es ja keine homosexuellen weil die ja auch alle in hetero-familien aufgewachsen sind.Zitat von FLAMONGOadoption durch homopaare kann ich absolut mit leben, wenn(!) keine direkte beeinflussung der sexualität vorliegt. weiß nicht, ob das überhaupt möglich ist, aber ich denke schon.
sollte es statistisch erwiesen sein, dass kinder von homopaaren prozentual eher zur homosexualität neigen, dann... ja.
und doch, meine ich ernst.
huhn-ei-konflikt :)
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Du kannst doch die aufklärung und mit ihr das kritische denken und hinterfragen, wie auch das analytische denken und hinterfragen der wissenschaften nicht dem kapitalismus einverleiben.Zitat von cena"Weil sie so sind" ist mir um ehrlich zu sein etwas rausgerutscht, weil ich einfach ein wenig zu viel auf einmal getippt habe. Ich meinte damit, dass die Menschen auf Wettbewerb aus sind. Stillstand ist für die Menschheit der Tod. Und eine Form, die Fortschritt so schnell wie keine andere Gesellschaftsform herstellen kann, ist der Kapitalismus. Das Gleiche übrigens zum Wohlstand, die beiden Begriffe gehen eh Hand in Hand.
a. waren und sind immens viele errungenschaften nur staatlich zu gewährleisten
b. gab es eine menge auf der anderen seite, halt in den bereichen die man für sich - undemokratisch - als erstrebenswert definiert hatte. (der lebensstandart in der sov union war in den 50er und 60ern der mit abstand höchste aller dritte welt länder, dei kubas ist es heute noch)
c. war der rapide start den wir zur anfang der industiralisierung hatten dem räuberischen kolonialismus geschuldet. Konkurenz bis aufs blut.
d. sind die klügsten menschen der letzten 200 jahre, die wissenschaftler, hauptsächlich durch die erkenntnis allein motiviert worden. Kapitalismus war lediglich die form in der sie die mittel zusammen geschnorrt haben. In anderen system, in anderen jahrhunderten mussten sie anderen einzelnen besitzern von reichtum ihre ideen und den möglichen nutzen schmackhaft machen. Profit wollte ein landherr, graf oder könig genau so wie ein kapitalist, nur war es vielleicht ein anderer profit.
Wie auch immer, ich will doch garnicht die private wirtschaft abschaffen und ihr den - in vielen bereichen natürlich unbestrittennen - fortschritts motor ausbauen(klein, dezentral, selbsständig agierend), ich will lediglich den sozialen und demokratischen fortschritt dazu tunen und damit ihre stärken noch besser zur geltung bringen.
Was spricht für dich zb gegen einen informierten anstatt manipulierten konsumenten?(wie gesagt, morgen früh, werbung für kinder, widerlich!) abgesehen von dem politik diktat des kapitals, natürlich. Ich meine, hier ist es einfach nur eine stink normale seit tausenden von jahren bekannte macht vs ohnmacht gegenüberstellung. Adam smith hatte da ein anderes bild von der rolle des konsumenten, diese rolle müsste man aber - systemimmanent - gegen das kapital durchsetzten.
Wenn wir über freiheit sprechen, dann heißt es doch freiheit von was? Für dich ist es immer nur oder zumindest vor allem vom staat, für mich ist es - für die menschheit geschichte typisch - freiheit von dem mächtigsten teil des aktuellen systems. Freiheit VOM kapital, nicht mit und nicht durch.
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homosexuel zu werden ist keine frage der erziehung ...Zitat von FLAMONGOadoption durch homopaare kann ich absolut mit leben, wenn(!) keine direkte beeinflussung der sexualität vorliegt. weiß nicht, ob das überhaupt möglich ist, aber ich denke schon.
sollte es statistisch erwiesen sein, dass kinder von homopaaren prozentual eher zur homosexualität neigen, dann... ja.
und doch, meine ich ernst.
ich ersetze mal bisschen was, dann würde die aussage wenigstens stimmen (achtung polemik)
adoption durch christen kann ich absolut mit leben, wenn(!) keine direkte beeinflussung der religiosen prägung vorliegt. weiß nicht, ob das überhaupt möglich ist [...]
die klassische vater-mutter rolle wird so stark überbewertet und als ehrenwertes idealbild verklärt. letzendlich ist für die entwicklung des kindes vollkommen egal ob irgendwelche vater oder mutterrollen vorgelebt werden.
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