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    Unternehmen die Deutschen nichts, um in dritte Welt Ländern mit Essen, Medikamenten etc. zu helfen?
    ironischerweise schafft das mehr leid.

    früher sind von den 15 kindern die jede frau in afrika gebährt halt 10 gestorben wegen unterernährung und krankheiten - die 5 überlebenden haben trotzdem kein schönes leben geführt, sondern gelitten.

    jetzt überleben halt 10 kinder und leben unter miserablen bedingungen.

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      Zitat von Bordi
      @Bill, die Antwort hast du dir selbst gegeben. Deutschland kann mit seiner Stellung in Europa niemals aus der NATO oder UN raus und somit erübrigt es sich schon. Wie willst du den anderen Ländern erklären "ehm ne sorry, also wir machen nicht mit, aber ihr bekommt dafür Geld/Sachleistungen von uns"?

      Rentenalter soll bei 65 bleiben (hab mir eingebildet es soll auf 63 gesenkt werden). Ok, und wer wird das ganze finanzieren? Die Alten werden immer älter und somit muss der jetzige Rentenzahler viel mehr aufbringen. Früher hat ein Rentenzahler X-Rentner gezahlt. Heute sind es weitaus weniger (hab leider die genauen Zahlen nicht im Kopf). Und das größte Problem daran ist, dass es weniger Geburten gibt.
      Man muss auch nicht austreten und kann sich militärisch trotzdem zurück halten und mit wirtschaftlichen Sanktionen arbeiten.

      Und ich habe dir doch jetzt bereits mehrmals erklärt, wie es finanziert werden soll. Entweder du gehst darauf argumentativ ein oder nennst neue Argumente. Und die Geburtenrate wird nicht durch das Rentensystem behoben, sondern durch eine Verbesserung des Lebenstandards der Unter- und Mittelschicht und einer familienfreundlichen Politik.

      Und zum Offensiveinsatz fällt mir nur der Kosovo ein, wo die Lage durch das militärische Eingreifen der Deutschen die Situation nur verschlimmert wurde. Zudem wurde das ganze durch dreiste Propaganda der deutschen Bevölkerung schmackhaft gemacht. Siehe dazu die Reportage vom ARD "Alles begann mit einer Lüge".

      Bei einem Bürgerkrieg ist es immer schwer einzugreifen ohne Fehler zu begehen, aber die Bombardierung von der Innenstadt ist auf jeden Fall keine Lösung des Problems. Ich finde es jetzt aber auch unnötig über Auslandseinsätze zu diskutieren, denn es geht doch um die grundlegende Frage, ob Deutschland sich im Ausland militärisch beiteiligen sollte und mir scheint es, dass du das begrüßen würdest, aber der Meinung bist, dass es auslandspolitisch unverantwortlich wäre. Aber ich sehe keinen Grund, wieso Deutschland zu einem zweiten USA mutieren sollte in Europa, wenn es auch anders geht.

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        Zitat von Gomez ohne Tore
        Unternehmen die Deutschen nichts, um in dritte Welt Ländern mit Essen, Medikamenten etc. zu helfen?
        ironischerweise schafft das mehr leid.

        früher sind von den 15 kindern die jede frau in afrika gebährt halt 10 gestorben wegen unterernährung und krankheiten - die 5 überlebenden haben trotzdem kein schönes leben geführt, sondern gelitten.

        jetzt überleben halt 10 kinder und leben unter miserablen bedingungen.
        Wenn ich deine Posts so lese, stelle ich mir vor wie leicht dein Leben sein muss. Du hast für alles immer so gute, praktischerweise sehr simple und allumfassende Antworten. Ich Idiot grüble oft über Dinge nach, bemühe mich um Differenzierungen, dabei könnte es doch so einfach sein!

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          gibt halt keine differenzierung. gut gemeint ist nun einmal nicht gut gemacht, aber das verstehen die meisten leider nicht.

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            also die argumente gestern bei illner von Folker Hellmeyer haben mir wirklich zu denken gegeben...
            Wirklich gute Gründe die AfD nicht zu wählen.

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              Zitat von Gomez ohne Tore
              früher sind von den 15 kindern die jede frau in afrika gebährt halt 10 gestorben wegen unterernährung und krankheiten - die 5 überlebenden haben trotzdem kein schönes leben geführt, sondern gelitten.

              jetzt überleben halt 10 kinder und leben unter miserablen bedingungen.
              Diese Aussage ist ja großartig. Also lieber nichts machen, dass die Bevölkerung stirbt und nicht in Armut leben muss?

              Das Thema Mindestlohn ist doch auch nur so eine Augenwischerei, die nur auf den ersten Blick für Mindestlöhner toll ist. Dass dann im Endeffekt halt von 3 nurnoch 2 einen Job haben geht unter.

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                Zitat von ppppphhhiilllLL
                Zitat von Gomez ohne Tore
                früher sind von den 15 kindern die jede frau in afrika gebährt halt 10 gestorben wegen unterernährung und krankheiten - die 5 überlebenden haben trotzdem kein schönes leben geführt, sondern gelitten.

                jetzt überleben halt 10 kinder und leben unter miserablen bedingungen.
                Diese Aussage ist ja großartig. Also lieber nichts machen, dass die Bevölkerung stirbt und nicht in Armut leben muss?

                Das Thema Mindestlohn ist doch auch nur so eine Augenwischerei, die nur auf den ersten Blick für Mindestlöhner toll ist. Dass dann im Endeffekt halt von 3 nurnoch 2 einen Job haben geht unter.
                Unter geht das nicht. Brüderle hat das etwa im "TV-Dreikampf" sehr deutlich gemacht. Leider wird das von SPD, Grünen und vor allem der Linken gerne als "Blödsinn" bezeichnet. Dabei wird das jeder Experte auf dem Gebiet bestätigen, dass ein flächendeckender Mindestlohn Jobs kosten würde.
                Normalerweise sollte das aber jeder realistisch denkende Mensch auch selber raffen, wenn man nur mal an die Friseure denkt. Niemals können die sich alle halten, wenn sie zukünftig 8,50€ und mehr zahlen sollen.

                Deshalb meine klare Meinung: Lieber ein paar Leuten die Aufstockung bezahlen, als vielen dann arbeitslosen Leuten den kompletten Hartz IV-Satz.

                Blöderweise werden der Mindestlohn und die noch schwachsinnigere Frauenquote die ersten Dinge sein, die eine große Koalition umsetzen würde. Schließlich ist die CDU auch gar nicht mehr soweit weg bei beiden Themen und nur die FDP setzt die entsprechend entschieden gegen diese Eingriffe in die Wirtschaft ein.

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                  @Bill, was machen die Deutschen denn? Sie versuchen sich doch raus zu halten. Aber man kann doch nicht sagen "hey, ja ihr schickt mal schön Leute runter und wir nicht".
                  Ich bin darauf eingegangen. Noch einmal. Du (wenn du arbeitest) und ich zahlen die Renten der jetzigen Rentner. Trotzdem reicht es schon nicht mehr aus, also müssen wir/ich uns doppelt/dreifach absichern, um nicht in Altersarmut zu leben. Wie soll das in 30 Jahren funktionieren, wenn wir noch älter werden, aber schon früher Geld bekommen (in Rente gehen)?
                  Es kann nicht funktionieren. Wann wurde denn angefangen "dual" abzusichern? Vor ca. 10 Jahren kam das Thema auf. Du hättest also ca. 20 Jahre Zwischenfinanzierung, bis das geplante Modell der Linken greifen könnte.

                  Natürlich hat es mit den Geburten zu tun. Wenn die Geburtenrate sinkt, kommen weniger Menschen nach, die unsere Renten zahlen/finanzieren können. Ich bin vollkommen bei dir, dass die Mittelschicht/Unterschicht gestärkt werden muss, denn gerade die Mittelschicht trägt das System. Aber ich bin eben auch der Meinung, dass man nicht alles von den "Reichen" nehmen sollte. Und so wie ich das Rentenprinzip der Linken verstanden habe, geht es genau auf das hinaus.


                  Wie gesagt, ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung mit Freunden aus dem ehemaligen Jugoslawien sprechen und die waren durchwegs froh, dass geholfen wurde. Ich selbst war nicht dort.
                  Deutschland mutiert doch nicht zu einer zweiten USA. Wo hast du das denn her? Bestes Beispiel ist doch Syrien, wo wir absolut nicht den USA folgen, sondern eben UN/NATO "Anweisungen" abwarten. Genau darum geht es doch.
                  Ob ich Auslandseinsätze begrüße? Ja, wenn sie nötig sind.
                  Bei einem Bürgerkrieg ist es immer schwer einzugreifen ohne Fehler zu begehen, aber die Bombardierung von der Innenstadt ist auf jeden Fall keine Lösung des Problems.
                  Hier bin ich absolut bei dir. Deshalb muss man auch lange darüber nachdenken und vorallem diskutieren und eben nicht wie es die USA (teilweise) macht, schnell schnell.

                  @Gomez, soll man darauf wirklich antworten? Was wäre denn die Alternative? Einfach mal die Hälfte der dortigen Bevölkerung töten, damit das wenige das sie haben besser aufgeteilt wird? Sorry, aber ich kann deine Argumentation nicht ganz nachvollziehen.

                  Kommentar


                    Zitat von Bordi

                    @Gomez, soll man darauf wirklich antworten? Was wäre denn die Alternative? Einfach mal die Hälfte der dortigen Bevölkerung töten, damit das wenige das sie haben besser aufgeteilt wird? Sorry, aber ich kann deine Argumentation nicht ganz nachvollziehen.
                    Darwin seinen Job machen lassen.

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                      Und Gysi argumentiert doch dagegen. Wieso das Geld zum Aufstocken bezahlen, anstatt dann lieber 2/3 richtige Jobs zu bieten und den Rest ordentlich zu unterstützen. Zudem gibt es auch Beispielländer bei denen der Mindestlohn langfristig zu mehr Jobs führt, da dadurch die Wirtschaft angekurbelt wird.

                      Kein Wirtschatfsexperte der Welt kann dir sagen was langfristig passiert, wenn man einen 10€ Mindestlohn in Deutschland einführt. Das hängt von so vielen Faktoren ab, aber ich glaube nicht, dass es schlimmer als jetzt werden kann. Schau dir doch die Zahlen an wie viele Leute aufstocken müssen und das wird auch nicht besser werden, wenn man den Kurs beibehält. Denn von "ein paar Aufstockung bezahlen" ist sicher nicht die Rede. Zudem musst du dir mal vorstellen wie entmutigend es ist, wenn man vollzeit arbeitet und trotzdem vom Staat mitfinanziert werden muss für ein Lebensminimum.

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                        alternative wäre beispielsweise mal denen nicht alles umsonst ins maul zu stopfen und gratis häuser zu errichten um sie weiter die nächsten jahrzehnte in knechtschaft zu halten. kein afrikanischer produzent/arbeiter kann mit europäischen produkten zum nulltarif konkurrieren.

                        Kein Wirtschatfsexperte der Welt kann dir sagen was langfristig passiert, wenn man einen 10€ Mindestlohn in Deutschland einführt.
                        jeder wirtschaftsexperte kann dir sagen, was dann passiert. die arbeitslosigkeit wird dann steigen. langfristig fällt sie wieder, und zwar solange bis die 10€ auf heutige sicht abdiskontiert 3-5€ sind. dann wäre die arbeitslosigkeit so hoch wie sie ohne einen mindestlohn wäre.

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                          @Bordi:
                          Rentensystem ist schon so kaputt, dass man es eben nicht kurzfristig beheben kann und es wird wohl leider eine Gruppe treffen, die die Arschkarte ziehen wird, aber dann lass es doch wenigstens für die Zukunft besser gestalten als nur auf schnelle kurzfristige Effekte zu setzen.

                          Und von wem willst du denn das Geld zur Umverteilung nehmen? Wie kann man dagegen sein, dass die Reichen mehr zahlen, wenn die Schere weiter auseinander geht?! Wir haben dann doch bald schon Verhältnisse wie in den USA. Mir kommt es manchmal so vor als würde sich jeder als zukünftiger Millionär sehen und man kämpft schon mal vorbeugend gegen höhere Steuern. Anstatt zu sagen, dass es doch besser ist, wenn nicht weniger superreich sind und dafür die Mehrheit arm, sondern wenige reich sind und die Mehrheit dafür okay, um es jetzt mal ganz einfach auszudrücken.

                          Zum Thema Außenpolitik meine ich, wenn ich sage, dass Deutschland zu einer Art USA mutiert in Europa, dass Deutschland sich zu einem Beschützer der Menschheit aufspielt. Ich bin auch dafür, dass man sich für Frieden auf der Welt einsetzt, aber das wird man nicht durch militärische Eingriffe erreichen, denn diese sorgen für mehr Probleme und nicht weniger. Und natürlich ist die Diskussion in Deutschland zu Auslandseinsätzen NOCH halbwegs differenziert, aber wie bereits erwähnt bin ich der Meinung, dass ein militärischer Eingriff sogut wie nie eine gute Lösung ist.

                          Ach und Jugoslawienkrieg =/ Kosovokrieg.

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                            @Bill, die Arschkarte habe ich und alle die jetzt (etwas länger) einzahlen und vorsorgen. Ist auch kein Problem für mich. Ich kann nach wie vor gut leben. Hab ein Haus, drei Hunde und kann in Urlaub fahren und kann noch fürs Alter wegsparen.

                            Was mir am Wahlprogramm der Linken missfällt, ist dass praktisch alles darauf beruht, die finanziellen Mängel von den reichen zu holen.
                            Ich sag es noch einmal. Auch die Linken haben viele Punkte, mit denen ich einverstanden bin und gut finde. Ich denke einfach nur, dass sie zu weit links sind, sprich nicht gut "wirtschaftliche Kompetenz" haben. Desweiteren finde ich Steinbrück erstens sympathisch und zweitens extrem kompetent. Obwohl Wahlkampf ist, hat auch Merkel immer wieder betont, wie gut/kompetent Steinbrück ist/war.

                            Bei der Außenpolitik bin ich bei dir. Natürlich darf Deutschland nicht leichtfertig als "Retter" da stehen, aber das wird weder unter der SPD (Steinbrück hat ja seinen Standpunkt ganz klar dargestellt), als auch unter der CDU passieren.

                            Natürlich ist ein militärischer Eingriff immer "Scheisse". Aber leider leben wir nicht bei den Schlümpfen, wo alles super ist. Und solange es Menschen gibt, die auf Grund ihrer Macht am Rad drehen, muss es Länder geben, die aufpassen und ggf. eingreifen.

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                              Zitat von Gomez ohne Tore
                              Unternehmen die Deutschen nichts, um in dritte Welt Ländern mit Essen, Medikamenten etc. zu helfen?
                              ironischerweise schafft das mehr leid.

                              früher sind von den 15 kindern die jede frau in afrika gebährt halt 10 gestorben wegen unterernährung und krankheiten - die 5 überlebenden haben trotzdem kein schönes leben geführt, sondern gelitten.

                              jetzt überleben halt 10 kinder und leben unter miserablen bedingungen.
                              habe mal willkürlich ein paar ausgewählt. alphabetisierungsrate, armutsgefälle, zugang zu saberem trinkwasser, verbreitung von unterernährung, landwirtschaftlicher produktionsindex, nettoeinschulungsrate

                              gerade deinen zweiten beitrag gelesen, dein verständnis von entwicklungszusammenarbeit scheint auf den frühen sechziger-jahren zu beruhen.
                              /aber das ist hier weiß gott nicht das thema.

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                                Zitat von Bordi
                                @Bill, die Arschkarte habe ich und alle die jetzt (etwas länger) einzahlen und vorsorgen. Ist auch kein Problem für mich. Ich kann nach wie vor gut leben. Hab ein Haus, drei Hunde und kann in Urlaub fahren und kann noch fürs Alter wegsparen.

                                Was mir am Wahlprogramm der Linken missfällt, ist dass praktisch alles darauf beruht, die finanziellen Mängel von den reichen zu holen.
                                Ich sag es noch einmal. Auch die Linken haben viele Punkte, mit denen ich einverstanden bin und gut finde. Ich denke einfach nur, dass sie zu weit links sind, sprich nicht gut "wirtschaftliche Kompetenz" haben. Desweiteren finde ich Steinbrück erstens sympathisch und zweitens extrem kompetent. Obwohl Wahlkampf ist, hat auch Merkel immer wieder betont, wie gut/kompetent Steinbrück ist/war.

                                Bei der Außenpolitik bin ich bei dir. Natürlich darf Deutschland nicht leichtfertig als "Retter" da stehen, aber das wird weder unter der SPD (Steinbrück hat ja seinen Standpunkt ganz klar dargestellt), als auch unter der CDU passieren.

                                Natürlich ist ein militärischer Eingriff immer "Scheisse". Aber leider leben wir nicht bei den Schlümpfen, wo alles super ist. Und solange es Menschen gibt, die auf Grund ihrer Macht am Rad drehen, muss es Länder geben, die aufpassen und ggf. eingreifen.
                                Aber wo willst du es sonst holen, wenn das Gefälle zwischen arm und reich immer größer wird. Ein kleinerer Teil wird immer reicher und der Rest immer ärmer. Wie willst du denn eine starke Mittelschicht herstellen, wenn du gegen eine Umverteilung bist. Man könnte argumentieren, dass die Linke die Umverteilung zu stark betreibt oder zu früh ansetzt, aber das Geld kann nur von "oben" kommen.

                                Und zu Kriegseinsätzen: Man kann auch ein Regime wirtschaftlich in die Knie zwingen, als es zu bombardieren und vor allem wenn die Ziele Zivilisten treffen könnten.

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