super stolz 3.stärkste Kraft, zwar nich soviele % wie erhofft aber trotzdem gut.
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Bundestagswahl 2013
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Es gibt ja auch noch den linken Flügel in der SPD und der Grünen.Zitat von Bill BurrWas sind denn diese Implikationen, Herr cyrfer? Was würde die Linke mit den 8,6% machen? Den Kommunismus einführen, oder?Zitat von cyrferDas mag sein und mit Steinbrück kann ich leben.
Aber nicht mit den Implikationen die eine Rot (rot) grüne bringt.
Zusammen befürchte ich eine Linksbewegung, z.B bei folgenden Punkten:
- Steuererhöhungen
- neue Steuern oder Reaktivierung, Stichwort Vermögenssteuer
- Kappung von Gehältern
- Zu hoher Mindestlohn
- Kappung von Mieten
- Planwirtschaftliche Elemente in Energiepolitik
- Planwirtschaftliche Elemente in Gesundheitspolitik, Stichwort Bürgerversicherung, das wäre eine richtige Katastrophe
alles in allem die Ummodellierung von Leistungs in Sozialgesellschaft.
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Und da kommt wieder Cyrfer mit seiner Mär vom Ausgabenproblem. Wo können wir denn deiner Meinung nach noch einsparen? (Griechenlandrettung, Betreuungsgeld und Niedriglohnsektorsubventionierung mal ausgenommen)Zitat von cyrferDas ist auch dein gutes Recht, für mich sind Steuererhöhungen Ausschlußkriterium, da ich der festen Überzeugung bin, dass die Steuern hoch genug sind.Also die Grenze der Linken hab ich erreicht und trotzdem ist das für mich kein Grund diese nicht zu wählen.
Der Staat hat ein massives Ausgabenproblem, aber definitiv kein Einnahmenproblem.
Steuerhöhungen könnten das ganze kaschieren, aber Konsolidierung sollte der Weg sein.
Das Problem ist, dass man durch eine Stimme an die SPD automatisch die Verbieter im ökologischen Gewand wählt und ggf die linken Bauernfänger.Bei der SPD dauert es zwar noch (hoffentlich nicht mehr lang ^^), aber auch hier seh ich kein Problem.
Ich könnte mir gut vorstellen unter Schwarz Rot oder Rot zu leben aber nicht unter Rot Grün oder gar Rot Rot grün.
Diese Gutverdiener (denn die Steuererhöhungen fangen schon bei mittelguten Einkommen an) zahlen sowohl relativ als auch absolut mehr Steuern als Schlechtverdiener. Und das bereits ohne erhöhte Steuern.Bei der Millionärssteuer hört allerdings dann auch wieder auf, da es irgendwann genug sein muss.
Das hat auch nichts mit Neid zu tun, sondern lediglich mit sozialer Gerechtigkeit. Warum haben die reichen Leute denn soviel Geld?
Klar, die Gutverdiener haben auch oftmals höher von Steuergeldern profitiert durch Infrastruktur und Bildung, ABER auch die Schlechtverdiener hatten die Chance davon profitieren zu können.
Oftmals sind die Gutverdiener einfach gut in dem was sie machen oder hatten Glück.
Dafür darf man sie nicht abstrafen.
Die Schlechtverdiener hatten i.d.R. die gleichen Chancen.
Das mag sein und mit Steinbrück kann ich leben.Und gerade wirtschaftlich halte ich einen Steinbrück für weitaus kompetenter, als jeden CDU Kandidaten. Selbst Angie hat immer wieder betont, wie kompetent ein Steinbrück ist/war.
Aber nicht mit den Implikationen die eine Rot (rot) grüne bringt.
Und vor allem: Was macht dich so sicher in deiner Annahme?
Es ist vollkommen normal, dass Gutverdiener sowohl absolut (LOL, das überhaupt anzuführen ist schon so lächerlich) als auch relativ gesehen mehr Steuern zahlen. Ab einem gewissen Punkt gibt es bei geringen Einkommen nicht mehr viel zu besteuern, ohne dass man das existenzsichernde Minimum antastet. Gutverdiener hingegen zwingt eine geringfügige Mehrbesteuerung keinesfalls zur Einschränkung des Lebenswandels.
Dass Gut- und Schlechtverdiener dieselben Chancen hatten, ist in den meisten Fällen schlichtweg gelogen - und das weißt du. Ein Kind, das heute in prekären Verhältnissen geboren wird, hat viel, viel schlechtere Chancen als die Altersgenossen aus Mittel- oder Oberschichtsfamilien. Durch weitere (Bildungs-)Kürzungen zementieren und verstärken wir diesen Zustand nur noch.
Unter diesen Punkt fällt im Übrigen auch der Aspekt des "Glücks", den du ja als Argument gegen die Höherbesteuerung von Besserverdienern anführst.
Zu "Glück" gehören nämlich auch unverdiente Lebensaussichten: Niemand kann etwas dafür als wessen Kind er geboren wird - egal ob arm oder reich. Folglich ist es Aufgabe des Staates hier weitestgehende Chancengleichheit herzustellen.
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1. Haben wir keine Leistungsgesellschaft, sondern eine Ausbeutungsgesellschaft. Ich wäre stark dafür, dass Leistung gerecht belohnt wird, aber das haben wir momentan sicher nicht.Zitat von cyrferEs gibt ja auch noch den linken Flügel in der SPD und der Grünen.Zitat von Bill BurrWas sind denn diese Implikationen, Herr cyrfer? Was würde die Linke mit den 8,6% machen? Den Kommunismus einführen, oder?Zitat von cyrferDas mag sein und mit Steinbrück kann ich leben.
Aber nicht mit den Implikationen die eine Rot (rot) grüne bringt.
Zusammen befürchte ich eine Linksbewegung, z.B bei folgenden Punkten:
- Steuererhöhungen
- neue Steuern oder Reaktivierung, Stichwort Vermögenssteuer
- Kappung von Gehältern
- Zu hoher Mindestlohn
- Kappung von Mieten
- Planwirtschaftliche Elemente in Energiepolitik
- Planwirtschaftliche Elemente in Gesundheitspolitik, Stichwort Bürgerversicherung, das wäre eine richtige Katastrophe
alles in allem die Ummodellierung von Leistungs in Sozialgesellschaft.
2. Zählst du einfach das Programm der SPD/Grünen auf und als ob die Linke einen höheren Mindestlohn als 8,5 in solch einer Koalition durchsetzen könnte.
3. Ich bin da nicht deiner Meinung und finde, dass bestimmte Bereiche, die lediglich das "Wohl" der Bevölkerung betreffen, in staatlicher Hand sein sollten. Die Privatisierung macht diese Bereiche zu Spielplätzen, bei denen es nur noch um Gewinne geht und die schöne Utopie, dass am Ende der Markt immer für faire Preise und gute Qualität sorgt, sollte mittlerweile widerlegt worden sein.
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Doch, die würde ich gerne hören, weil mir spontan kein vergleichbares Beispiel einfällt. Will gerne sehen, wie du eine Reglemtierung in Bereichen Bildung, Gesundheit und Energie mit irgendwelchen Zuständen in Diktaturen gleichsetzen willst. Komischerweise sind viele liberale Philosophen, auf die die heutige freie Marktwirtschaft beruht, dieser Meinung.Zitat von 1974Was daraus wird wenn sich der Staat zu sehr um das "Wohl" der Bevölkerung kümmert, muss ich jetzt nicht anhand diverser Beispiele darlegen nehme ich an?
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Reglementierung ist für mich ein zu leichtes Wort für die Enteignung von privatem Eigentum.Zitat von Bill BurrDoch, die würde ich gerne hören, weil mir spontan kein vergleichbares Beispiel einfällt. Will gerne sehen, wie du eine Reglemtierung in Bereichen Bildung, Gesundheit und Energie mit irgendwelchen Zuständen in Diktaturen gleichsetzen willst. Komischerweise sind viele liberale Philosophen, auf die die heutige freie Marktwirtschaft beruht, dieser Meinung.Zitat von 1974Was daraus wird wenn sich der Staat zu sehr um das "Wohl" der Bevölkerung kümmert, muss ich jetzt nicht anhand diverser Beispiele darlegen nehme ich an?
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Tja wird Zeit für Veränderungen. Abseits von all dem Wissen das sich die Gesellschaft bis jetzt auferlegt hat und wovon wir uns angeblich ein bessers Leben versprechen!
Bin ja gespannt wenn die Rohstoffe noch knapper werden und wir noch mehr Natur vernichten um an die letzten Vorkommen heranzukommen!
Aber die Party wird bis zum Schluss weitergehn.
Deutschland hat gewählt
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Okay, somit hätten wir geklärt, was passieren würde, wenn rot-grün an die Macht kommt. Stalin höchst persönlich würde bei mir vorbei kommen und meinen PC mitnehmen. Oder wie darf ich das verstehen?Zitat von 1974Reglementierung ist für mich ein zu leichtes Wort für die Enteignung von privatem Eigentum.Zitat von Bill BurrDoch, die würde ich gerne hören, weil mir spontan kein vergleichbares Beispiel einfällt. Will gerne sehen, wie du eine Reglemtierung in Bereichen Bildung, Gesundheit und Energie mit irgendwelchen Zuständen in Diktaturen gleichsetzen willst. Komischerweise sind viele liberale Philosophen, auf die die heutige freie Marktwirtschaft beruht, dieser Meinung.Zitat von 1974Was daraus wird wenn sich der Staat zu sehr um das "Wohl" der Bevölkerung kümmert, muss ich jetzt nicht anhand diverser Beispiele darlegen nehme ich an?
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@ Müsli,
ich könnte dir jetzt zu jedem Absatz etwas schreiben und dann antwortest du mir wieder und dann antworte ich, aber machen wir es kurz:
Ich denke, dass die arbeitende Leistungselite und der Mittelstand (damit meine ich nicht die paar Millionäre, die durch Steuerschlupflöcher entkommen und eh nicht mehr arbeiten) stark genug belastet ist.
Daher kann ich keine Partei/Koaltion wählen, die genau diese Gruppe stärker in die Pflicht nehmen möchte.
@ Bill Burr,
Plantwirtschaft hat niemals funktioniert und wird es auch niemals.
Ich bin der Meinung, dass unsere Staatsquote hoch genug ist.
Ob nun ein Mindestlohn kommt oder nicht - geschenkt - aber bei einer Einmischung in die Energiepolitik sieht man ja was da geniales rauskommt.
EEG Umlage und so.
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Daher auch Homosexualität verbieten! Erst Mann und Mann. Danach kommt Mann und Tier und danach Mann und Gegenstand. Wo bleibt die Moral in unserer Gesellschaft!Zitat von schNWehret den Anfängen. ;)Zitat von Bill BurrOkay, somit hätten wir geklärt, was passieren würde, wenn rot-grün an die Macht kommt. Stalin höchst persönlich würde bei mir vorbei kommen und meinen PC mitnehmen. Oder wie darf ich das verstehen?Zitat von 1974Reglementierung ist für mich ein zu leichtes Wort für die Enteignung von privatem Eigentum.Zitat von Bill BurrDoch, die würde ich gerne hören, weil mir spontan kein vergleichbares Beispiel einfällt. Will gerne sehen, wie du eine Reglemtierung in Bereichen Bildung, Gesundheit und Energie mit irgendwelchen Zuständen in Diktaturen gleichsetzen willst. Komischerweise sind viele liberale Philosophen, auf die die heutige freie Marktwirtschaft beruht, dieser Meinung.Zitat von 1974Was daraus wird wenn sich der Staat zu sehr um das "Wohl" der Bevölkerung kümmert, muss ich jetzt nicht anhand diverser Beispiele darlegen nehme ich an?
Eine differenzierte Betrachtung und ein gezielter Eingriff scheint nämlich unmöglich zu sein. Wieso die Vorteile maximieren, wenn man auch einfach mit den Nachteilen leben kann.
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venezuela funktioniert doch ganz gut. jetzt, wo sie die unternehmen verstaatlicht haben, die "die preise künstlich hoch halten".Zitat von cenaSubventionen: Gauck warnt vor Planwirtschaft bei Energiewende
Da wird sich die FDP freuen: Joachim Gauck spricht sich gegen die Energiewende per Planwirtschaft aus. Die Öko-Revolution werde nicht "mit einem Übermaß an Subventionen" gelingen. Der Bundespräsident vertraut ganz der Marktwirtschaft
um mal ein beispiel zu nennen
http://edition.cnn.com/2013/09/21/world/americas/venezuela-toilet-paper/index.html
edit: oh sorry. es gibt eine preisobergrenze auf toilettenpapier (wie wir es in zukunft wohl auf energie bekommen?). die kapitalisten in venezuela hatten also das angebot künstlich verkappt.
gott sei dank gibt es die regierung für sowas.
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War mir nicht sicher, ob du das nur sarkastisch meintest, aber gibt ja manche, die es sowas ernst meinen. Staatlicher Eingriff in Kernbereiche der Gesellschaft führen nicht zur Diktatur. Genauso wenig, wie Homosexualität zu Sex mit Gegenständen führt.
Es geht doch immer darum irgendwo eine Linie zu ziehen und diese auch mal leicht zu ändern, wenn die Umstände es verlangen. Wir haben ja auch keine komplett freie Marktwirtschaft, sondern haben bereits viele Regeln aufgestellt und diese Regeln müssen auch mal abgeändert und erweitert werden, wenn sie nicht den gewünschten Erfolg erzielen.
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