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    fdp nicht im bundestag

    musste so hard lachen

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      eigentlich müssten rot und grün jetzt alles tun, um merkel los zu werden. sie haben es zum ersten mal seit 2005 wieder selber in der hand, politik zu machen.

      für die spd wäre regierungsverantwortung die ideale chance, an profil zu gewinnen und vielleicht wieder zur volkspartei zu werden. als erneuter juniorpartner der cdu würden sie wohl sehr schnell wieder an der 20% marke schnuppern.
      trotzdem befürchte ich, dass die spd nicht die eier hat, dem medialen gegenwind zutrotz ein linksbündnis ins leben zu rufen. oder dass ein paar hinterbänkler nach hunderten abstimmungen für kriegseinsätze, pharmalobby und so weiter auf einmal ihr gewissen entdecken.

      bei den grünen dagegen ist eine zusammenarbeit mit der cdu weder durch basis, noch durch stammwähler gedeckt.
      falls die sich doch für ministerposten an merkel verkaufen, können sie in 4 jahren, wie heute die fdp, zum gemeinsamen scherbensammeln antreten. allerdings dann nicht mit 4,9%, sondern mit 2-3%.

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        Zitat von Kaer
        eigentlich müssten rot und grün jetzt alles tun, um merkel los zu werden. sie haben es zum ersten mal seit 2005 wieder selber in der hand, politik zu machen.

        für die spd wäre regierungsverantwortung die ideale chance, an profil zu gewinnen und vielleicht wieder zur volkspartei zu werden. als erneuter juniorpartner der cdu würden sie wohl sehr schnell wieder an der 20% marke schnuppern.
        trotzdem befürchte ich, dass die spd nicht die eier hat, dem medialen gegenwind zutrotz ein linksbündnis ins leben zu rufen. oder dass ein paar hinterbänkler nach hunderten abstimmungen für kriegseinsätze, pharmalobby und so weiter auf einmal ihr gewissen entdecken.

        bei den grünen dagegen ist eine zusammenarbeit mit der cdu weder durch basis, noch durch stammwähler gedeckt.
        falls die sich doch für ministerposten an merkel verkaufen, können sie in 4 jahren, wie heute die fdp, zum gemeinsamen scherbensammeln antreten. allerdings dann nicht mit 4,9%, sondern mit 2-3%.
        Irgendwann wird die SPD merken müssen, dass man auf absehbare Zeit ohne die Linke keine Rot/Grüne Regierungskoalition im Bund mehr bilden können wird. Da man es dieses Jahr im Wahlkampf schon wieder partout ausgeschlossen hat, wird es sowieso nicht dazu kommen, obwohl man die Möglichkeit hätte. Entweder man rafft sich irgendwann mal zusammen, dass man eigentlich mit der Linken einen großen Konsens hat, oder man bleibt die nächsten Jahrzehnte Juniorpartner der Union.

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          @Kaer, bin ich vollkommen deiner Meinung. Lediglich das Thema mit den Linken halte ich für falsch. Warum niemand mit den Linken arbeiten will, ist längst bekannt und immer wieder durch gekaut worden. Nicht die SPD, nicht die Grünen und sonst jemand ist das Problem, es ist einzig und allein die Linke. Sowohl die Grünen, als auch die SPD wollen Europa. Und nachdem die Linken sich von einigen Punkten nicht abbringen lassen, wird es nie zu einer Koalition kommen.
          Desweiteren wird die Linke weiterhin ein Problem haben, solange sie aus mehreren Parteien besteht.
          Ehrlich gesagt hat mich das Ergebnis gar nicht überrascht. Merkel hat es halt wieder geschafft, ein Land zu verwalten und seine "Koalitionspartei" so auszusaugen, dass mehr oder weniger alle Fehler auf diese zurück fallen.
          Wenn die SPD nun eine große Koalition machen sollte, würden Sie wie 2009 als Sündenbock herhalten und Merkel würde wieder einmal NUR für das positive stehen.

          @Bolo, wie gesagt, die SPD schließt es nicht für immer aus. Aber solange die Linken eben nicht verstehen dass Regierung auch Kompromisse eingehen bedeutet und dazu noch die Partei intern nicht mal einige ist, wird es zum Glück auch so eine Koalition nicht geben.

          edit: Schockiert war ich allerdings, dass die AfD wirklich fast die 5% Hürde geschafft hätte. Oppermann hats ganz gut gesagt, es wäre traurig wenn wieder eine Rechte Partei vertreten wäre.

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            Defacto bleibt nur rotrotgrün oder schwarzrot. Schwarzgrün hätte zwar im Bundestag eine Mehrheit, im Bundesrat jedoch nicht annähernd. Ohne diese doppelte Mehrheit ist ein vernünftiges Regieren in Deutschland kaum möglich. Von daher liegt der Ball nun bei der SPD, welche der beiden Optionen sie sich aussuchen.

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              Zitat von bond
              Defacto bleibt nur rotrotgrün oder schwarzrot. Schwarzgrün hätte zwar im Bundestag eine Mehrheit, im Bundesrat jedoch nicht annähernd. Ohne diese doppelte Mehrheit ist ein vernünftiges Regieren in Deutschland kaum möglich. Von daher liegt der Ball nun bei der SPD, welche der beiden Optionen sie sich aussuchen.
              schwarz-rot hat ebenfalls keine Bundesratmehrheit. Nur rot-rot-grün hätte eine

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                Zitat von Dray
                Zitat von bond
                Defacto bleibt nur rotrotgrün oder schwarzrot. Schwarzgrün hätte zwar im Bundestag eine Mehrheit, im Bundesrat jedoch nicht annähernd. Ohne diese doppelte Mehrheit ist ein vernünftiges Regieren in Deutschland kaum möglich. Von daher liegt der Ball nun bei der SPD, welche der beiden Optionen sie sich aussuchen.
                schwarz-rot hat ebenfalls keine Bundesratmehrheit. Nur rot-rot-grün hätte eine
                aber schwarz-rot könnte sich eher durchsetzen als schwarz-grün denke ich

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                  naja wieso eig nicht schwarz rot grün

                  bro-destag

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                    Bitte ne Koalition mit den Grünen, damit ich mit dem Fahrrad auf der Autobahn fahren darf -.-

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                      @gerdi, das seh ich anders.

                      Wo versteht das die LINKE nicht?

                      Ich glaube, du verstehst nicht, wie das Geschäft funktioniert.
                      Zur Info, die Linken hätten auch schon 2009 mit Grün und SPD die Mehrheit gehabt, aber trotzdem wurde es nicht "genutzt". Also nicht gleich so arrogant schreiben, ich verstehe es sehr wohl. Die Linken hatten nun vier Jahre Zeit um sich etwas an zu nähern, aber sie haben es nicht gemacht und die Aussage von der SPD ist ganz klar. So wie es läuft, ist eine zusammenarbeit nicht möglich. Find ich auch ok.

                      Die Linken haben wie schon gesagt, zwei große Probleme.

                      1. Außenpolitik
                      2. Probleme intern, da nicht "eine" Partei

                      Ich halte Gysi für fähig und auch sympathisch, aber diese "wir sind die Armen, weil die anderen nicht mit uns wollen" Schiene nervt.
                      Die Linken sollten einfach an den eigenen Problemen arbeiten + einige Punkte überdenken. Die SPD hat immer wieder klar gemacht, dass sie sich eine Rot/Rot/Grüne Koalition vorstellen können, aber nicht im Moment. Nicht wenn von den Linken nicht "daran gearbeitet wird".

                      Bei der CDU hast du vollkommen recht. Irgendwie Schade, dass die CDU nicht die absolute Mehrheit hat, denn dann könnten Sie den Koalitionspartner nicht wieder ausbeuten und würden für Ihre Politik selbst verantwortlich gemacht werden :)

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                        Zitat von Reylight
                        Bitte ne Koalition mit den Grünen, damit ich mit dem Fahrrad auf der Autobahn fahren darf -.-
                        Du bist sehr schlau.

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                          Zitat von Kaer
                          eigentlich müssten rot und grün jetzt alles tun, um merkel los zu werden. sie haben es zum ersten mal seit 2005 wieder selber in der hand, politik zu machen.

                          für die spd wäre regierungsverantwortung die ideale chance, an profil zu gewinnen und vielleicht wieder zur volkspartei zu werden. als erneuter juniorpartner der cdu würden sie wohl sehr schnell wieder an der 20% marke schnuppern.
                          trotzdem befürchte ich, dass die spd nicht die eier hat, dem medialen gegenwind zutrotz ein linksbündnis ins leben zu rufen. oder dass ein paar hinterbänkler nach hunderten abstimmungen für kriegseinsätze, pharmalobby und so weiter auf einmal ihr gewissen entdecken.

                          bei den grünen dagegen ist eine zusammenarbeit mit der cdu weder durch basis, noch durch stammwähler gedeckt.
                          falls die sich doch für ministerposten an merkel verkaufen, können sie in 4 jahren, wie heute die fdp, zum gemeinsamen scherbensammeln antreten. allerdings dann nicht mit 4,9%, sondern mit 2-3%.
                          sehe ich halt komplett anders.

                          in einer großen koalition hat wird die SPD zu Tode gehuggt und kann aus dieser Konstellation heraus keinen Wahlkampf betreiben, da die CDU mit ihnen machen kann, was sie wollen. Will die SPD ein Gesetz kippen, kann die CDU mit Koalitionsbruch drohen und dann den schwarzen Peter der Verweigerer-SPD zuschieben, die daraufhin im Wahlkampf untergeht, oder die SPD macht 4 Jahre durch, will dann Wahlkampf gegen die Präsidial-Mutti machen und hat alle Entscheidungen mitgetragen. Hat man doch vor vier Jahren gesehen, dass eine große Koalition die SPD komplett eingeschläfert hat.

                          Deutschland hat wieder die Regierung, die es verdient. Unglaublich, was eine deart inhaltsarme Merkel nach einer derart schlechten Legislaturperiode rausgeholt hat...

                          /e.: sollte deinen Text wohl erstmal richtig lesen, und nicht nach kurzem Überfliegen blind ragen. lasse meine Meinung dennoch mal so stehen.

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                            Zitat von Bordi
                            Warum niemand mit den Linken arbeiten will, ist längst bekannt und immer wieder durch gekaut worden.
                            Richtig, weil die SPD-Führung 8 Jahre lang geglaubt hat, dass sie die Linke nur ausschließen müssten, dann würde die auch kein (West-)Wähler mehr wählen.


                            Zitat von Bordi
                            Nicht die SPD, nicht die Grünen und sonst jemand ist das Problem, es ist einzig und allein die Linke.
                            Nur so als Information: Im Saarland, in Hessen, in Thüringen und in Sachsen-Anhalt ist der Politikwechsel nicht an der Linken gescheitert. Trotz viel größeren inhaltlicher Schnittmengen sind die Sozis vor allem aus Parteitaktischen Gründen in eine Große-Koalition gegangen.


                            Zitat von Bordi
                            Sowohl die Grünen, als auch die SPD wollen Europa.
                            Ich habe im Programm der Linken nachgeguckt und du hast recht, die Linken fordert die sofortige Verlegung Deutschlands nach Asien. Was für eine Schweinerei!


                            Zitat von Bordi
                            Und nachdem die Linken sich von einigen Punkten nicht abbringen lassen, wird es nie zu einer Koalition kommen.
                            Gucken wir uns die Realität an, die Linken bieten Sondierungsgespräche an, die SPD will sie nicht nutzen.


                            Zitat von Bordi
                            Desweiteren wird die Linke weiterhin ein Problem haben, solange sie aus mehreren Parteien besteht.
                            Der Spruch kommt direkt aus dem Will-Brandt-Haus und natürlich haben andere Parteien keine Flügel / Strömungen. Alle Parteien außer der Linken sind homogene Massen äh... Einheitsbrei.


                            Zitat von Bordi
                            edit: Schockiert war ich allerdings, dass die AfD wirklich fast die 5% Hürde geschafft hätte. Oppermann hats ganz gut gesagt, es wäre traurig wenn wieder eine Rechte Partei vertreten wäre.
                            Hier bin ich absolut bei dir.


                            [hr]
                            Ich denke jetzt geht es erstmal taktisch weiter. Die SPD wird versuchen die Union vorzuführen und sie durch brennende Reifen springen lassen. Den Preis für eine Große Koalition wird die SPD so exorbitant hoch legen, dass sich die Union droht daran zu vergiften.

                            Ich denke die Grünen werden sich jetzt intern zerlegen. Flügelkämpfe zwischen den eher linken und den eher konservativen (ich rede bewusst nicht von Realos, die Aufteilung zwischen Fundis und Realos passt nicht mehr in die aktuelle Zeit) werden jetzt ausbrechen. Man konnte gestern schon sehen, dass Kretschmann und andere, dass aus ihrer Sicht sehr linke Programm verantwortlich gemacht haben. Künast und Trittin waren sehr schnell eher in der defensive.

                            Rot-Rot-Grün halte ich für den Moment völlig ausgeschlossen. Besonders die SPD hat es versäumt ein solches Bündnis in einem (West-)Bundesland zu testen. Es wäre den Wählern von SPD und Grünen einfach nicht zu vermitteln, wenn sie auf einmal dass tun würden was sie vorher ausgeschlossen haben.
                            Maximal in einer Notlage, "um Schaden von dem Land abzuwenden", könnte ich mir so eine Koalition in der nächsten Zukunft vorstellen. Dabei müsste dann aber der Schwarze-Peter ganz klar bei der Union liegen, sie müssten mit ihren Bemühungen eine Regierung zu stellen gescheitert sein.

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                              688.428 ungültige stimmen. Was machen die naps :(

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                                Zitat von millhouse
                                688.428 ungültige stimmen. Was machen die naps :(
                                Ich freue mich über jeden Nichtwähler, der es immerhin bis ins Wahllokal schafft. Dann doch lieber den Wahlzettel ungültig machen. Mache ich bei Kommunalwahlen, bei denen kein Kandidat drauf steht den ich wählen möchte auch immer so.

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