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    Zitat von cena
    disktutiert ihr jetzt tatsächlich dass eine willkürlich festgelegte zahl willkürlich ist?
    Sie wird ja nicht willkürlich sein - sondern mathematisch begründet, da relativ viele Länder die Sperrklausel bei 5% haben.

    Dies ist eine Vermutung von mir und muss nicht diskutiert werden, danke.

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      eine fünf prozent hürde ist mmn sinnvoll, da es sonst zu viele "stimmungs"parteien wie die afd geben würde (antikriegspartei, antiflughafenpartei und und und). eine partei sollte ein profil entwickeln und für etwas stehen, wenn sie in den bundestag einzieht und das hat die afd bisher nicht gemacht - außer mit den ängsten der leute zu spielen. die fdp hat ihr profil verloren und wurde somit zurecht bestraft, da man, würde man die hürde abschaffen, nun wieder koalieren könnte.

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        http://www.sueddeutsche.de/politik/f...rden-1.1777825
        Wie die FDP in den kommentaren zerpflückt wird, da geht einem wegen soviel mündigkeit das herz auf.



        Wären unsere abgeordneten wirklich unsere repräsentanten oder zumindest ihrem gewissen verpflichtet, würde auch einde demokratie mit 10 parteien funktionieren. Anteilig an sitzen erlaubt man jeder partei das einreichen von gesetzen, die anderen stimmen entsprechend ab. Wenn sich jetzt zb die syrien sache irgendwie zu einer deutschen beteildigung mit bodentruppen entwickelt(hypothetisch), dann können doch 600 abgeordnete unabhängig von parteien blabla dafür oder dagegen sein. Sogenannte euro rettunkspakete zb wurden ja auch von spd und grünen mit abgenickt. Der atom wieder ausstieg war auch eine gemeinsame sache. Der mindestlohn könnte zb mit paar cdu+fdp+piraten stimmen machbar sein, etc etc etc. Unser system ist minderwertig und braucht die 5% hürde um es vor der reformierung zu schützen, also status quo zu zementieren bzw nur langsam ab zu verlieren. Alternativlos ist es nicht und kann auch mit anderen, besseren, demokratischeren, regeln funktionieren.

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          Unser System braucht die 5%-Hürde damit nicht 4-Parteienkoalitionen nötig sind um eine Mehrheit zu erreichen - sonst haben wir demnächst nur noch große Koalitionen, da brauch man nur 1 Partner. Eine Regierung funktioniert nun mal nur wenn man viele Dinge ähnlich sieht und Kompromisse macht, je mehr Parteien daran beteiligt sind, desto schwieriger und am Ende auch schlechter wird der Kompromiss der dabei herraus kommt.

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            Zitat von Duke
            Nene stimmt schon. Da könnte man sich was vernünftiges überlegen, eine Art Ausnahmeregel. Es sind 15% die für die Katz sind, bei dieser Wahl. Das ist fast jede 6. Stimme, fast jeder 6. Wahlzettel is fürn Arsch. Ist schon ziemlich unglücklich gelaufen, diesmal.
            Wieso für den Arsch? Weil die Partei, die man wählt, nicht im Bundestag sitzt, ist die Stimme nichts wert? Sehe ich anders. Zum einen gibt es ja deutlich geringere Grenzen für die Finanzierung des Wahlkampfes, was bedeutet, dass auch Parteien, die es nicht reingeschafft haben, aber einen gewissen Teil der Bevölkerung überzeugen konnten, einen finanziellen Ausgleich erhalten und somit ihre Arbeit nicht "umsonst" war. Zum zweiten ist es ein Zeichen: habt ihr ( nicht ) gut gemacht. Wenn die Piraten z.B. bei 4% gelandet wären, wäre das ein deutlicher Fingerzeig gewesen und Hoffnung für 2017 gemacht ( für deren Anhänger ).

            @michi: vollste zustimmung :)

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              weil sie alle macht und profielierungs geil sind funktionieren keine kompromisse, würde sie sich nicht als regierung sondern als repräsenten, also diensleister, des volkes begreifen, würden sie sich auch einigen können.

              FDP hat 430000 wähler zu nichtwählern gemacht, #1
              CDU hat 1250000 nichtwähler zu wählern gemacht, #1

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                Man sollte Parteien komplett abschaffen und nur noch Menschen wählen. Dann hat man keinen Zwang mehr in eine Bestimmung Richtung zu wählen, sondern wählt nur nach seinem Gewissen bzw. seinem individuellen "Programm" mit dem man angetreten ist.



                01:17 Uhr: Zum vorläufigen amtlichen Endergebnis fehlen nur noch die Daten aus sechs Wahlkreisen.
                Drei Stimmen mehr in Essen III
                o/


                01:15 Uhr: Im Wahlkreis Essen III (NRW) liegt CDU-Kandidat Matthias Hauer mit nur drei Stimmen vor seiner SPD-Mitbewerberin Petra Hinz: 59.043 zu 59.040.
                LOL :D

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                  Jetzt seid doch mal ernst bei der Sache. Deutschland ist nicht groß und hat auch nicht übermäßig viele Parteien und auch nicht einen zu großen Bundestag. Wenn dann 15% der Stimmen auf der Strecke bleiben und dadurch eine Partei mit knapp 42% nur um 2 Sitze an der Mehrheit vorbeigeht, dann ist das doch nicht im Sinn der Demokratie. Da wird man ja wohl überlegen können wie man das ganze fairer gestalten kann. Klar hat eine Partei, die 5% knapp verfehlt den ein oder anderen Vorteil gegenüber einer 0,5% Partei, aber das hauptsächliche Ziel ist ja der Bundestag. Das bedeutet, 15% der Wähler bekommen nix mit in den nächsten 4 Jahren von ihren Homies, was wiederrum bei der nächsten Wahl evtl zu mehr Nichtwählern führen könnte. Dazu kommt, dass zumindest 15% der Wahlwilligen des Volkes nicht wirklich vertreten wird. Außerdem das angesprochene Problem, aus knapp 42% kann dann sogar mal eine absolute Mehrheit werden.

                  Als ob man all das nicht irgendwie verbessern könnte. Wenn die 15% noch in den Bundestag kämen, dann hätte jede große Partei trotzdem genau die Anzahl an Sitzen, die die Wähler auch wirklich vergeben wollten.

                  Edit: Ich wohn in Essen I, easy win für SPD, YEY :)

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                    Zitat von RALF MOELLER
                    Gehe da mit daarkside d'accord.
                    Wir sollten auch Fraktionen abschaffen mitsamt dem Ältestenrat und 'nen Ring in die Mitte bauen, in dem sich die Politiker um ihr Rederecht prügeln können.
                    genau, erklär die demokratischere variante zu etwas stumpfen und barbarischen

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                      Zwischenergebnis ist online: http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/ergebnisse/bundesergebnisse/index.html

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                        Zitat von Duke
                        Edit: Ich wohn in Essen I, easy win für SPD, YEY :)
                        Das Ruhrgebiet ist SPD Hochburg.

                        So das Vorläufige Endergebnis ist da.

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                          daarkside hat Recht. Welcher Abgeordnete stimmt denn noch nach seinem Gewissen ab? CDU/CSU/FDP haben sich doch innerhalb der Koalition geeinigt nur einheitlich abzustimmen. Sinn wo?
                          Ich wette es hätte Mehrheiten für Themen wie Mindestlohn, komplette Gleichstellung von Homoehen etc. gegeben, aber da die Politiker Machtgeil sind und das nächste mal wieder auf die Landesliste wollen, stimmen sie so ab, wie ihre Partei/Koalition es möchte.

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                            zum Thema 5%-Hürde: Würde die Hürde bspw. auf 3% gesenkt, wäre es "attraktiver", kleine Parteien zu gründen/unterstützen/wählen. Dann könnten beispielsweise auch 8 Parteien jeweils circa 2% der Stimmen erhalten, womit dann auch 16% der Stimmen "unter den Tisch" fallen würden. Dies kann bei jeder beliebigen Prozenthüre passieren.

                            e: Wenn die Abgeordneten nach ihrer Meinung abstimmen würden, würden sie unter Umständen gegen das Abstimmen, was ihre Partei in ihrem Wahlprogramm versprochen hat. Ich denke, dass Abgeordnete ihre Abstimmungen mit ihrem Gewissen ausmachen und diese Schwierigkeiten dabei beachten.
                            Man kann Abgeordneten immer etwas vorwerfen, egal wie sie sich in diesem "Dilemma" entscheiden...

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                              Nur für die Leute, die es nicht wissen: Wenn eine Partei unter 5% Stimmen besitzt aber drei oder mehr Direktmandate bekommt, fällt die 5%-Klausel weg und die Partei bekommt Sitze entsprechend ihrer %-Stimmen. Vielleicht bringt das mal wieder welche runter hier...auch wenn ich die Politik oft und gerne flame, so wird die 5% ihren berechtigten Grund haben.

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                                Zitat von Brummbaer
                                zum Thema 5%-Hürde: Würde die Hürde bspw. auf 3% gesenkt, wäre es "attraktiver", kleine Parteien zu gründen/unterstützen/wählen. Dann könnten beispielsweise auch 8 Parteien jeweils circa 2% der Stimmen erhalten, womit dann auch 16% der Stimmen "unter den Tisch" fallen würden. Dies kann bei jeder beliebigen Prozenthüre passieren.
                                Und genau deswegen muss man das ja nicht von Beginn an machen. Nur unter bestimmten Bedingungen zum Beispiel: 3 Parteien verkacken knapp unter 5%. Dann wird irgendwas gelockert. Angenommen es sind 10 Parteien mit jeweils 4,9% das wären 49% die unter den Tisch fallen. Das würde bedeuten, die CDU mit beispielsweise 26% hätte aber im Bundestag die absolute Mehrheit. Das ist ein krasses Beispiel, diesmal sind es halt keine 49% sondern 15%. Aber dagegen kann man was tun. Darauf wird natürlich niemand spekulieren. Und selbst wenn es dann die ein oder andere Partei mit weniger % in den Bundestag schaffen würde. Es haben ja schließlich auch entsprechend viele Menschen in diesem Land für diese Partei abgestimmt.

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