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Spanien unterm Rettungsschirm. Klappe, die vierte

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    Spanien unterm Rettungsschirm. Klappe, die vierte

    Vor 2 Wochen konnte man noch folgendes vom spanischen Finanzminister hören



    "No va a haber ningún rescate de la banca española."
    "Es wird keine Rettung der spanischen Banken geben."

    Wie hinlänglich bekannt, wird sich Spanien jetzt doch unter den Rettungsschirm des EFSF begeben um ihre Banken zu rekapitalisieren. Und das, obwohl die Gesetzesgrundlage des ESM solche Aktionen strikt verbietet.

    Man weiß gar nicht was einem jetzt am meisten aufstößt

    - dass deutsche Steuergelder (mal wieder) dazu genutzt werden, dass andere Länder ihren Mittagsschlaf halten können und drölf Millionen casas in der Pampa errichten, wo dann auf gut Glück gehofft wird dass sie jemand kaufen wird

    - dass die Politiker auf ihre eigenen Gesetze spucken und offensichtlich die europäischen Gesetze ihr Papier & Druckertinte nicht wert sind

    - dass die Lügen der Politiker mittlerweile so kurze Beine haben, dass ihre Lügen nicht einmal mehr 2 Wochen halten, und man mittlerweile definitiv davon ausgehen kann dass vorsätzlich gelogen wird.

    Ja nun, aber vielleicht die wichtigste Frage:

    Wann wird Italien auch deutsche Hilfen in Anspruch nehmen?

    Spoiler: 
    Ich möchte nochmal an dieser Stelle daran erinnern, dass Deutschland vom Euro profitiert und wer das Gegenteil behauptet ein dummer Nationalist ist den wir nicht in unserem Europa haben wollen. Kommentare diesbezüglich verdienen einen BaN!

    #2
    Ich denke nicht dass Italien Hilfe beanspruchen wird. Hier wurden ja schon einige Maßnahmen getroffen um ordentlich Geld zu kassieren. Als Verkäufer muss man zum Beispiel Angst haben wenn man mal keinen Kassenzettel für 'nen 50 Cent Artikel tippt. Instant Todesstrafe wenn einen die Guardia di Finanza erwischt.

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      #3
      hahaha. damit bist du aber auf rm an der falschen stelle. hier sind 80% pro euro und es ist alles geiel und die demokratie wird auch gewahrt.

      npnpnp.

      wie gesagt, transparenz ist was anderes und es ist einfach eine frechheit, was hier wieder praktiziert wird. aber kann leider gegen die anderen hobby eu'ler hier nichts machen, argumente werden konsequent ignoriert.

      Zitat von Mooff
      Ich denke nicht dass Italien Hilfe beanspruchen wird. Hier wurden ja schon einige Maßnahmen getroffen um ordentlich Geld zu kassieren. Als Verkäufer muss man zum Beispiel Angst haben wenn man mal keinen Kassenzettel für 'nen 50 Cent Artikel tippt. Instant Todesstrafe wenn einen die Guardia di Finanza erwischt.
      und das soll deiner meinung nach gut sein? LQL

      klar kommt italien noch unter den rettungsschirm, vorrausgesetzt der hat überhaupt noch kapazitäten. spanien brauch sowieso mehr als 100 Mrd. 25% arbeitslosenquote und 50% jugendarbeitslosigkeit - woher sollen deren einnahmen kommen?

      aber schäuble sagt ja, in spanien wurden super reformen verabschiedet!!! kann also nichts passieren hehejo

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        #4
        Wer redet von gut? Das ist Fakt. So versucht Italien aus der Krise zu kommen. Wo liest du da bitte raus dass ich sowas gut finde?

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          #5
          Zitat von Mooff
          Wer redet von gut? Das ist Fakt. So versucht Italien aus der Krise zu kommen. Wo liest du da bitte raus dass ich sowas gut finde?
          mit gut war nicht deine einstellung gemeint, eher die reform. wird nicht mehr geld bringen, sondern wachstum eher hemmen.

          (kenne die italienischen reformen nicht wirklich im detail)

          italien wollte doch das rentenalter anheben oder? das wäre mal nen guter punkt.

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            #6
            irgendwann nenn sich europa vereinter europäischer rettungsschirm. nur Deutschland ist nicht Mitglied! :>

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              #7
              was ich verwerflich finde ist das die meisten den crash erwarten, aber das system wie es jetzt ist nicht ändern wollen. sie zweifeln nicht daran weil sie an die deutsche wirtschaft glauben. ein crash wäre für uns und unser system sowas wie der resetbutton. danach würde es für weitere jahrzehnte von vorne losgehen.

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                #8
                Zitat von gerdikurt
                Muss sagen, dass mich die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Aspekte der EU mittlerweile immer weniger interessieren.
                Wir reden hier immer noch _nur_ von Papier und digitalen Zahlenbewegungen, die genau so lange relevant sind, wie es die Politik oder der Bürger legitimiert.

                Die Krise ist längst keine Krise mehr, die sich auf Missstände und Fehlentscheidungen einzelner Länder oder Personen reduzieren lässt, sondern logische Konsequenz eines Hirnrissigen Geldsystems.

                Anfangs war ich noch der Meinung, dass man den Vollausschlag bzw. die Destabilisierung des Regelkreis durch etwas wie einen Stabilitätspakt und weiterführende Aktionen(irgendetwas handfestes, die Schuldenbremse war ja nicht zur Rettung, sondern als Basisabsicherung weiterer politischer Zusammenarbeit gedacht) verhindern oder vermindern kann.

                Aber eigentlich könnte man den Karren trotz der näher kommenden Wand noch beschleunigen.Der Crash kommt so oder so, warum soll es den Leuten bis dahin noch schlecht gehen?
                Etwas weiter gegriffen;Warum soll es überhaupt irgendwem wegen einem Hilfsmittel wie Geld schlecht gehen?Wir ordnen uns einem selbst erfundenen, abstraktem Werkzeug unter?Damit hätte man den Titel als "dümmstes, selbsternannt intelligentes Lebewesen des Universums" sicher.

                Und jetzt erzählt bitte keiner, dass die Leute alle selber Schuld sind.
                Das Problem ist, dass fast niemand Ahnung von diesem Geldsystem hat. Wenn man das erstmal gerafft hat, fragt man sich echt, wer sich sowas hat einfallen lassen und durchsetzen lassen. Die Akzeptanz ist aufgrund der Unwissenheit ja np mehr.

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                  #9
                  Der Bürger legitimiert die Politik, um gerdis Punkt nochmal aufzugreifen. Schuldzuweisung kann also allenfalls auf politischer, bzw. regierender Ebene stattfinden. Als eine logische Konsequenz würde ich das Ganze nicht betrachten, dafür gibt es zu viele Gegenbeispiele. Die völlig falsche Lösung ist es jedoch, die Selbstfinanzierungsprobleme von invaliden EU-Staaten als Bedarf nach Radikalisierung der Zustände zu lesen, das Problem fortwährend auf die "faulen Bürger" abzuwälzen und politisch viel zu vorschnell zu agieren. Das Geld versinkt in Krisenstaaten, ein Weg der Besserung scheint auch im Falle der schlicht mit Geld zugeschütteten Griechen nicht in Sicht. Das angesprochene Problem der Jugendarbeitslosigkeit wird aller Vorraussicht nach für weitere Turbulenzen finanzpolitischer Art sorgen, jedoch erst in 3-4 Jahren. Man sollte sich, bevor man den Rettungsschirm krampfhaft weiterfüllt überlegen, ob selbst er als Zukunftshilfprojekt (!) eine Chance hat, die noch auftretenden Problematiken zu bewältigen. Die Krisenstaaten sind weit von Selbstläufern entfernt und der Crash ist unausweichlich. Die Frage ist nur, wann das Volk beginnt, sich zu wehren, sowohl in den stabilen, als auch in instabilen EU-Mitgliedsstaaten.

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                    #10
                    Nettes stammtisch gebrabbel vom te.
                    Du weisst schon das mal wieder etliche deutsche banken in spanien vertreten sind? Wenn wir spanien retten retten wir auch uns. Dazu bekommen wir (evtl) wieder etwas mehr macht in einem anderen land. Wenn es so weiter geht und es iwann ein großes europa geben wird (was eh kommt, wielange ist da nur die frage) dann legen deutschland/frankeich jetzt schonmal die weichen wer denn da das sagen hat.
                    Ich finds gut.


                    Zitat von Mooff
                    Ich denke nicht dass Italien Hilfe beanspruchen wird. Hier wurden ja schon einige Maßnahmen getroffen um ordentlich Geld zu kassieren. Als Verkäufer muss man zum Beispiel Angst haben wenn man mal keinen Kassenzettel für 'nen 50 Cent Artikel tippt. Instant Todesstrafe wenn einen die Guardia di Finanza erwischt.
                    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rezession-in-italien-verschaerft-sich-a-838112.html

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                      #11
                      Sieht irgendwie immer auswegloser aus, liest man auch in den SPIEGEL-Kommentaren.
                      Alle sehen die Katastrophe, aber das Gegenmittel ist noch nicht gefunden, man zögert nur hinaus.

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                        #12
                        Zitat von Mooff
                        Ich denke nicht dass Italien Hilfe beanspruchen wird. Hier wurden ja schon einige Maßnahmen getroffen um ordentlich Geld zu kassieren. Als Verkäufer muss man zum Beispiel Angst haben wenn man mal keinen Kassenzettel für 'nen 50 Cent Artikel tippt. Instant Todesstrafe wenn einen die Guardia di Finanza erwischt.
                        Die Frage war nicht ob, sondern wann Italien Hilfe beanspruchen wird. "Ob" Italien Hilfe brauchen wird, steht für die Finanzmärkte genausowenig zur Diskussion wie bei Griechenland vor 2 Jahren.

                        Damals wie heute gab es natürlich Leute wie du, die meinten es sei da alles in Ordnung und wenn die Finanzmärkte Griechenland [bzw dann Italien] kein Geld geben seien alles nur böse Spekulanten die nur den Euro zerbrechen wollten.

                        Nun denn. Credit Suisse brachte gestern folgendes raus

                        "It’s all about Spain”, so now we are cutting to the chase. Recapitalization of the banks versus funding the sovereign is of course a semantic issue given the nature of the interplay. But it enables the attempted finesse we describe below.

                        "Portugal cannot rescue Greece, Spain cannot rescue Portugal, Italy cannot rescue Spain (as is surely about to become all too abundantly clear), France cannot rescue Italy, but Germany can rescue France.” Or, the credit of the EFSF/ESM, if called upon to provide funds in large size, either calls upon the credit of Germany, or fails; i.e, it seems to us that it probably cannot fund to the extent needed to save the credit of one (and probably imminently two) countries that had hitherto been considered “too big so save” without joint and several guarantees.
                        alright, da haben wirs. Griechenland fällt, Portugal fällt, Spanien fällt, Italen fällt, Frankreich fällt. Deutschland kann aber alles stemmen, wenn es denn will.

                        Und einige hier im Thread finden das ja sogar gut - würde das doch "etwas mehr Macht in einem anderen Land" bringen. Fraglich nur ob dem anderen Land das auch so gefallen wird ;-)

                        Der Euro sollte Europa zusammenwachsen lassen, zu einem Symbol für ein freundschaftliches, friedliches Europa werden. Schade nur, dass bei Geld die Freundschaft aufhört.

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                          #13
                          Ich denke nicht dass alles in Ordnung ist, sondern dass Italien evtl. zu stolz sein könnte um Hilfe zu beanspruchen. Allerdings zeichnet sich in letzter Zeit wirklich ein anderes Bild ab.

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                            #14
                            Zitat von rutsche
                            Das Problem ist, dass fast niemand Ahnung von diesem Geldsystem hat. Wenn man das erstmal gerafft hat, fragt man sich echt, wer sich sowas hat einfallen lassen und durchsetzen lassen. Die Akzeptanz ist aufgrund der Unwissenheit ja np mehr.
                            Fast keiner ist doch schon übertrieben. Auch bei den Experten kriegst du doch von 10 Leuten 20 Meinungen.

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                              #15
                              http://www.youtube.com/watch?v=zsvqcJqg8y0&list=FL95BBub5rTLkydKsXCCxu7w& index=4&feature=plpp_video

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