Die Linke steckt ja zur zeit in einer führungskrise und hält auch im moment einen alles entscheidenden parteitag ab, nachdem lafontaine sich in seiner rolle übernommen hatte und den alphamann markieren wollte.
was denkt ihr, wie es mit der partei weitergeht? wird sie sich spalten?
ich persönlich bin zwar in vielen ansichten (welt-, wertebild) kein verbündeter von linken ideen, aber einen mann wie gysi möchte ich in unserem parlament nicht missen. in der debatte über den esm vertrag hat er mit abstand die beste rede gehalten und noch wichtiger: die einzige, die inhaltlich relevant war. es war interessant zu sehen, dass delegierte quer durch alle fraktionen auf einmal ganz emsig gelauscht haben.
besonders was europäische finanzpolitik angeht, sehe ich bei der linkspartei quasi als einziges eine vernüftige und kritische auseinandersetzung, während die restlichen fraktionen nur durch einheitsbrei von sich sprechen machen (blockparteien). wagenknecht und gysi halte ich dort für hochkompetent. dass die sarah aber mit lafontaine "befreundet" ist, will mir nicht in den kopf gehen.
ich fände es ehrlich gesagt interessant, wenn sich eine reformergruppe der ostdeutschen linken etablieren könnte.
hier noch ein artikel darüber.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahlparteitag-der-linkspartei-gysi-erwaegt-spaltung-der-partei-lafontaine-haelt-dagegen-11771800.html
was denkt ihr, wie es mit der partei weitergeht? wird sie sich spalten?
ich persönlich bin zwar in vielen ansichten (welt-, wertebild) kein verbündeter von linken ideen, aber einen mann wie gysi möchte ich in unserem parlament nicht missen. in der debatte über den esm vertrag hat er mit abstand die beste rede gehalten und noch wichtiger: die einzige, die inhaltlich relevant war. es war interessant zu sehen, dass delegierte quer durch alle fraktionen auf einmal ganz emsig gelauscht haben.
besonders was europäische finanzpolitik angeht, sehe ich bei der linkspartei quasi als einziges eine vernüftige und kritische auseinandersetzung, während die restlichen fraktionen nur durch einheitsbrei von sich sprechen machen (blockparteien). wagenknecht und gysi halte ich dort für hochkompetent. dass die sarah aber mit lafontaine "befreundet" ist, will mir nicht in den kopf gehen.
ich fände es ehrlich gesagt interessant, wenn sich eine reformergruppe der ostdeutschen linken etablieren könnte.
hier noch ein artikel darüber.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahlparteitag-der-linkspartei-gysi-erwaegt-spaltung-der-partei-lafontaine-haelt-dagegen-11771800.html
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