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    Verstehe immer nicht, warum sich immer alle über Studiengebühren aufregen.

    Das Problem würde sich so einfach lösen lassen: Hamburger Modell.
    Studiengebühren werden NACH dem Studium ab 30.000€ Jahreseinkommen bezahlt.
    Keine Belastung während des Studiums und wenn man anschließend durch seine gute Ausbildung ausreichend verdient, gibt man der Volkswirtschaft ein wenig zurück...


    Nebenbei müsste man natürlich dafür sorgen, dass das Geld auch wirklich für die Verbesserung der Lehre eingesetzt wird und nicht einfach auf dem Konto der Uni verschimmelt.

    Tragisch ist das. Ich habe bei Diskussionen mit Leuten aus NRW sogar welche dabei gehabt, die eigentlich mit anderen Parteien die größte Übereinstimmung hatten, aber die Schuldenmutti wählen wollten, weil die ja gegen Studiengebühren ist. Also wtf?!

    Kommentar


      Zitat von Chackzzylicious
      Spoiler: 
      Verstehe immer nicht, warum sich immer alle über Studiengebühren aufregen.

      Das Problem würde sich so einfach lösen lassen: Hamburger Modell.
      Studiengebühren werden NACH dem Studium ab 30.000€ Jahreseinkommen bezahlt.

      Nebenbei müsste man natürlich dafür sorgen, dass das Geld auch wirklich für die Verbesserung der Lehre eingesetzt wird und nicht einfach auf dem Konto der Uni verschimmelt.

      Tragisch ist das. Ich habe bei Diskussionen mit Leuten aus NRW sogar welche dabei gehabt, die eigentlich mit anderen Parteien die größte Übereinstimmung hatten, aber die Schuldenmutti wählen wollten, weil die ja gegen Studiengebühren ist. Also wtf?!
      Dein Post ist, wie immer, gezeichnet von Engstirnig- und Ahnungslosigkeit. Zuersteinmal hab ich mich bei dem Begriff "Hamburger Modell" gewundert, zu Recht, kenn ich nämlich ausm KH. Nach ein wenig googlen hab ich dann gefunden was du vermutlich meinst, wenn du dich selber mit dem Thema auseinandergesetzt hättest, (2mins google) hättest du gesehen wieso das Modell damals schon kritisiert wurde und entsprechend auch keine Verwendung gefunden hat.


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        Ich finde das einfach lächerlich wie hier die 500€ als vollkommen unbezahlbar dargestellt werden, als ob ihr dann alle am Hungertuch nagen müsstet. 90% hier hocken doch täglich 5+ Stunden am PC, gehen rm-typisch jedes Wochenende feiern und der PC ist sicherlich auch keine 5 Jahre alt ... Fragt mal eure Eltern wie bei denen das Studentenleben war, 2 (!) Nebenjobs waren da absolut gang und gäbe, heutzutage hat doch die Minderheit überhaupt einen Nebenjob, aber ja, ~100€ pro Monat für ne anständige Ausbildung absolut unbezahlbar!!
        Unglaublich, was manche hier für Vorstellungen vom Leben haben, die Bequemlichkeit und Fürsorge der Jugend hat auch irgendwann mal ein Ende ...

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          Zitat von Chackzzylicious
          Das Problem würde sich so einfach lösen lassen: Hamburger Modell.
          Studiengebühren werden NACH dem Studium ab 30.000€ Jahreseinkommen bezahlt.
          this.
          weiß gar nicht wie man gegen ein solches modell sein kann, das ist doch wirklich gerecht.
          (keiner wird vom studium abgehalten, "brotlose" studienfächer (geisteswissenschaften) werden nicht verhindert und gleichzeitig zahlt nicht der einfache arbeiter den anwälten/ärzten das komplette studium, um mal alle klischees zu bedienen)

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            Is schon interessant, was hier teilweise für ein geistiger Dünnschiss fabriziert wird. Und da gibt es doch tatsächlich noch einige, die fordern Bildung mit privaten Gebühren zu belegen, damit die Dummheit noch weiter um sich greifen kann und noch mehr Menschen die plumpe Propaganda von BILD, CDU, FDP und co glauben.
            Nochmal eine kurze Widerlegung der grüßten Dummheiten in diesem Thread:

            - Studiengebühren. Anstatt diese zu fordern, solltet ihr mal lieber darüber nachdenken, eine vernünftige staatliche Finanzierung zu fordern. Bildung muss vom Kindergarten bis zum Studium gebührenfei sein, damit jeder unabhängig vom Geldbeutel der Familie daran teilhaben kann. Stichwort Chancengleichheit.
            - Dafür brauchen wir ein gerechtes Steuersystem, dass v. a. die starken Schultern belastet, anstatt wie CDU und FDP es wollen ständig Spitzen- und Unternehmenssteuersätze zu senken. Politik für die oberen 10.000 kann nicht zu guten Ergebnissen für die Mehrheit der Bevölkerung führen.
            - Es gibt einen Unterschied zwischen Landes- und Bundespolitik
            - CDU und FDP machen Lobbypolitik für die großen Konzerne. Schaut euch mal die Statistiken über Parteispenden an und behauptet dann noch, dass die unabhängige Politik für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger machen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/169541/umfrage/parteispenden-nach-parteien/
            Und das sind nur die Werte von 2010 und darunter fallen noch nicht mal Kleinspenden unter 10.000 €. Die FDP als Kleinpartei des großen Finanzkapitals bekommt mehr Spenden von Unternehmen als die Volkspartei SPD. Is doch interessant. Tja so funktionieren Lobbygruppen.
            - Wie kann man noch ernsthaft eine Partei wie die FDP wählen, die exakt die Politik vertritt, welche zur Wirtschaftskrise seit 2008 geführt hat. Unregulierter Raubtierkapitalismus an den Finanzmärkten mit Spekulationen auf NAhrungsmittel und allem, was dazugehört...

            Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen. Aber die Naivität und Kleinkariertheit (z. B. Wahlentscheidung von nur 1 Thema abhängig machen etc.) von vielen Menschen is schon erstaunlich und meistens wollen viele nicht einmal zuhören, wenn man ihnen mit guten Argumenten etwas zu erklären versucht oder sie lassen sich gar nicht erst auf eine Diskussion ein.

            Aber es gibt ja dennoch immer wieder Menschen, die noch nachdenken, reflektieren und sich überlegen welche Interessen hinter welchen Forderungen stehen. Und deshalb schließe ich mit einem Zitat von Kant, das leider immer mehr in Vergessenheit zu geraten scheint: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

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              Zitat von IMRakete
              Spoiler: 
              Is schon interessant, was hier teilweise für ein geistiger Dünnschiss fabriziert wird. Und da gibt es doch tatsächlich noch einige, die fordern Bildung mit privaten Gebühren zu belegen, damit die Dummheit noch weiter um sich greifen kann und noch mehr Menschen die plumpe Propaganda von BILD, CDU, FDP und co glauben.
              Nochmal eine kurze Widerlegung der grüßten Dummheiten in diesem Thread:

              - Studiengebühren. Anstatt diese zu fordern, solltet ihr mal lieber darüber nachdenken, eine vernünftige staatliche Finanzierung zu fordern. Bildung muss vom Kindergarten bis zum Studium gebührenfei sein, damit jeder unabhängig vom Geldbeutel der Familie daran teilhaben kann. Stichwort Chancengleichheit.
              - Dafür brauchen wir ein gerechtes Steuersystem, dass v. a. die starken Schultern belastet, anstatt wie CDU und FDP es wollen ständig Spitzen- und Unternehmenssteuersätze zu senken. Politik für die oberen 10.000 kann nicht zu guten Ergebnissen für die Mehrheit der Bevölkerung führen.
              - Es gibt einen Unterschied zwischen Landes- und Bundespolitik
              - CDU und FDP machen Lobbypolitik für die großen Konzerne. Schaut euch mal die Statistiken über Parteispenden an und behauptet dann noch, dass die unabhängige Politik für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger machen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/169541/umfrage/parteispenden-nach-parteien/
              Und das sind nur die Werte von 2010 und darunter fallen noch nicht mal Kleinspenden unter 10.000 €. Die FDP als Kleinpartei des großen Finanzkapitals bekommt mehr Spenden von Unternehmen als die Volkspartei SPD. Is doch interessant. Tja so funktionieren Lobbygruppen.
              - Wie kann man noch ernsthaft eine Partei wie die FDP wählen, die exakt die Politik vertritt, welche zur Wirtschaftskrise seit 2008 geführt hat. Unregulierter Raubtierkapitalismus an den Finanzmärkten mit Spekulationen auf NAhrungsmittel und allem, was dazugehört...

              Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen. Aber die Naivität und Kleinkariertheit (z. B. Wahlentscheidung von nur 1 Thema abhängig machen etc.) von vielen Menschen is schon erstaunlich und meistens wollen viele nicht einmal zuhören, wenn man ihnen mit guten Argumenten etwas zu erklären versucht oder sie lassen sich gar nicht erst auf eine Diskussion ein.

              Aber es gibt ja dennoch immer wieder Menschen, die noch nachdenken, reflektieren und sich überlegen welche Interessen hinter welchen Forderungen stehen. Und deshalb schließe ich mit einem Zitat von Kant, das leider immer mehr in Vergessenheit zu geraten scheint: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."
              Danke für den Post. Sah mich schon gezwungen selbst einen längeren Text zu schreiben um den Leuten mal klarzumachen, dass Bildung gebührenfrei sein muss! Denn nicht jeder hat so ein lockeres Leben, dass ihn 500 € pro Halbjahr nicht jucken würden. Viele Studenten arbeiten schon nebenher, bezahlen aber davon ihre Miete, etc, und da würden Studiengebühren erschwerend hinzukommen und letztendlich intelligente Leute vom Studieren abhalten.

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                Im "Hamburger Modell" durfte nicht jeder stunden und am Ende haben die Kredite einen Teil der Studiengebühren selbst gekostet. Man hat gewissermaßen Studiengebühren für Studiengebühren bezahlt. Zum Thema selbst siehe Marth Post.

                Das war jetzt leider wieder ein Personenwahlkampf in NRW. Ich bin aber trotzdem gespannt was uns im Parteiensystem bis zur Bundestagswahl noch erwartet. Schön zu sehen, dass Pro NRW wohl so schlecht abgeschnitten hat, dass es keine Erwähnung wert war.

                Kommentar


                  Zitat von IMRakete
                  Spoiler: 

                  Is schon interessant, was hier teilweise für ein geistiger Dünnschiss fabriziert wird. Und da gibt es doch tatsächlich noch einige, die fordern Bildung mit privaten Gebühren zu belegen, damit die Dummheit noch weiter um sich greifen kann und noch mehr Menschen die plumpe Propaganda von BILD, CDU, FDP und co glauben.
                  Nochmal eine kurze Widerlegung der grüßten Dummheiten in diesem Thread:

                  - Studiengebühren. Anstatt diese zu fordern, solltet ihr mal lieber darüber nachdenken, eine vernünftige staatliche Finanzierung zu fordern. Bildung muss vom Kindergarten bis zum Studium gebührenfei sein, damit jeder unabhängig vom Geldbeutel der Familie daran teilhaben kann. Stichwort Chancengleichheit.
                  - Dafür brauchen wir ein gerechtes Steuersystem, dass v. a. die starken Schultern belastet, anstatt wie CDU und FDP es wollen ständig Spitzen- und Unternehmenssteuersätze zu senken. Politik für die oberen 10.000 kann nicht zu guten Ergebnissen für die Mehrheit der Bevölkerung führen.
                  - Es gibt einen Unterschied zwischen Landes- und Bundespolitik
                  - CDU und FDP machen Lobbypolitik für die großen Konzerne. Schaut euch mal die Statistiken über Parteispenden an und behauptet dann noch, dass die unabhängige Politik für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger machen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/169541/umfrage/parteispenden-nach-parteien/
                  Und das sind nur die Werte von 2010 und darunter fallen noch nicht mal Kleinspenden unter 10.000 €. Die FDP als Kleinpartei des großen Finanzkapitals bekommt mehr Spenden von Unternehmen als die Volkspartei SPD. Is doch interessant. Tja so funktionieren Lobbygruppen.
                  - Wie kann man noch ernsthaft eine Partei wie die FDP wählen, die exakt die Politik vertritt, welche zur Wirtschaftskrise seit 2008 geführt hat. Unregulierter Raubtierkapitalismus an den Finanzmärkten mit Spekulationen auf NAhrungsmittel und allem, was dazugehört...

                  Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen. Aber die Naivität und Kleinkariertheit (z. B. Wahlentscheidung von nur 1 Thema abhängig machen etc.) von vielen Menschen is schon erstaunlich und meistens wollen viele nicht einmal zuhören, wenn man ihnen mit guten Argumenten etwas zu erklären versucht oder sie lassen sich gar nicht erst auf eine Diskussion ein.

                  Aber es gibt ja dennoch immer wieder Menschen, die noch nachdenken, reflektieren und sich überlegen welche Interessen hinter welchen Forderungen stehen. Und deshalb schließe ich mit einem Zitat von Kant, das leider immer mehr in Vergessenheit zu geraten scheint: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."
                  wenn man mal die polemik und deine meinung zu cdu/fdp weglässt, dein argument gegen studiengebühren ist die chancengleichheit?
                  inwiefern wäre die bei einem modell, bei dem studenten die studiengebühren zunächst als zinsloses darlehen bekommen und erst nach dem studium, ab einer bestimmten einkommenshöhe, zurückzahlen müssen, nicht gegeben?

                  Kommentar


                    Zitat von Monk
                    Zitat von IMRakete
                    Spoiler: 

                    Is schon interessant, was hier teilweise für ein geistiger Dünnschiss fabriziert wird. Und da gibt es doch tatsächlich noch einige, die fordern Bildung mit privaten Gebühren zu belegen, damit die Dummheit noch weiter um sich greifen kann und noch mehr Menschen die plumpe Propaganda von BILD, CDU, FDP und co glauben.
                    Nochmal eine kurze Widerlegung der grüßten Dummheiten in diesem Thread:

                    - Studiengebühren. Anstatt diese zu fordern, solltet ihr mal lieber darüber nachdenken, eine vernünftige staatliche Finanzierung zu fordern. Bildung muss vom Kindergarten bis zum Studium gebührenfei sein, damit jeder unabhängig vom Geldbeutel der Familie daran teilhaben kann. Stichwort Chancengleichheit.
                    - Dafür brauchen wir ein gerechtes Steuersystem, dass v. a. die starken Schultern belastet, anstatt wie CDU und FDP es wollen ständig Spitzen- und Unternehmenssteuersätze zu senken. Politik für die oberen 10.000 kann nicht zu guten Ergebnissen für die Mehrheit der Bevölkerung führen.
                    - Es gibt einen Unterschied zwischen Landes- und Bundespolitik
                    - CDU und FDP machen Lobbypolitik für die großen Konzerne. Schaut euch mal die Statistiken über Parteispenden an und behauptet dann noch, dass die unabhängige Politik für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger machen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/169541/umfrage/parteispenden-nach-parteien/
                    Und das sind nur die Werte von 2010 und darunter fallen noch nicht mal Kleinspenden unter 10.000 €. Die FDP als Kleinpartei des großen Finanzkapitals bekommt mehr Spenden von Unternehmen als die Volkspartei SPD. Is doch interessant. Tja so funktionieren Lobbygruppen.
                    - Wie kann man noch ernsthaft eine Partei wie die FDP wählen, die exakt die Politik vertritt, welche zur Wirtschaftskrise seit 2008 geführt hat. Unregulierter Raubtierkapitalismus an den Finanzmärkten mit Spekulationen auf NAhrungsmittel und allem, was dazugehört...

                    Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen. Aber die Naivität und Kleinkariertheit (z. B. Wahlentscheidung von nur 1 Thema abhängig machen etc.) von vielen Menschen is schon erstaunlich und meistens wollen viele nicht einmal zuhören, wenn man ihnen mit guten Argumenten etwas zu erklären versucht oder sie lassen sich gar nicht erst auf eine Diskussion ein.

                    Aber es gibt ja dennoch immer wieder Menschen, die noch nachdenken, reflektieren und sich überlegen welche Interessen hinter welchen Forderungen stehen. Und deshalb schließe ich mit einem Zitat von Kant, das leider immer mehr in Vergessenheit zu geraten scheint: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."
                    wenn man mal die polemik und deine meinung zu cdu/fdp weglässt, dein argument gegen studiengebühren ist die chancengleichheit?
                    inwiefern wäre die bei einem modell, bei dem studenten die studiengebühren zunächst als zinsloses darlehen bekommen und erst nach dem studium, ab einer bestimmten einkommenshöhe, zurückzahlen müssen, nicht gegeben?
                    Da wären immer noch die Kindern reicher Eltern im Vorteil, da sie nach dem Abschluss des Studiums nicht mit einem immensen Schuldenberg ins Berufsleben starten müssen, denn bei den reichen Kids zahlen Mami und Papi die Studiengebbühren aus der Portokasse.
                    Finanziert man Bildung hingegen über ein gerechtes Steuersystem müssen sich alle daran Beteiligungen, auch Reiche und Unternehmen. Im Steuersystem tragen im Idealfall starke Schultern viel, schwache Schultern wenig. Bei den Studiengebühren muss jeder das gleiche zahlen, ob er nun kann oder nicht. Is im Prinzip der Kopfpauschale bei der Krankenversicherung recht ähnlich. Hier ist es ja auch nicht gerecht, wenn der Chef das gleiche zahlt, wie seine Sekretärin.

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                      Natürlich ist es wünschenswert, dass Bildung komplett kostenfrei ist.
                      Studiengebühren sollen auch keinesfalls Gelder des Staates ersetzen, sie sollen eher ein zusätzlicher Beitrag sein, um das Studium und die Lehre zu verbessern. Bessere Technik oder auch Investitionen in die Mensa, bessere Bedingungen für Studenten usw.
                      Und genau das ist ja ein Problem in vielen Bundesländern die Studiengebühren verlangen oder verlangt haben: Das Geld wurde irgendwo gebunkert und nichts ist passiert. Das verurteile ich hart und das darf es nicht geben, wenn man schon Geld verlangt.

                      Und klar gibt es Sparpotenzial, jede Menge im Bildungssektor. Wenn ich nur daran denke, dass in vielen Bundesländern neue Lehrer immer noch verbeamtet werden, oh, wie schön man das Geld doch in andere Dinge investieren könnte... (an dieser Stelle mal ein Lob nach Berlin)


                      Zitat von IMRakete
                      Zitat von Monk
                      Zitat von IMRakete
                      Spoiler: 

                      Is schon interessant, was hier teilweise für ein geistiger Dünnschiss fabriziert wird. Und da gibt es doch tatsächlich noch einige, die fordern Bildung mit privaten Gebühren zu belegen, damit die Dummheit noch weiter um sich greifen kann und noch mehr Menschen die plumpe Propaganda von BILD, CDU, FDP und co glauben.
                      Nochmal eine kurze Widerlegung der grüßten Dummheiten in diesem Thread:

                      - Studiengebühren. Anstatt diese zu fordern, solltet ihr mal lieber darüber nachdenken, eine vernünftige staatliche Finanzierung zu fordern. Bildung muss vom Kindergarten bis zum Studium gebührenfei sein, damit jeder unabhängig vom Geldbeutel der Familie daran teilhaben kann. Stichwort Chancengleichheit.
                      - Dafür brauchen wir ein gerechtes Steuersystem, dass v. a. die starken Schultern belastet, anstatt wie CDU und FDP es wollen ständig Spitzen- und Unternehmenssteuersätze zu senken. Politik für die oberen 10.000 kann nicht zu guten Ergebnissen für die Mehrheit der Bevölkerung führen.
                      - Es gibt einen Unterschied zwischen Landes- und Bundespolitik
                      - CDU und FDP machen Lobbypolitik für die großen Konzerne. Schaut euch mal die Statistiken über Parteispenden an und behauptet dann noch, dass die unabhängige Politik für die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger machen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/169541/umfrage/parteispenden-nach-parteien/
                      Und das sind nur die Werte von 2010 und darunter fallen noch nicht mal Kleinspenden unter 10.000 €. Die FDP als Kleinpartei des großen Finanzkapitals bekommt mehr Spenden von Unternehmen als die Volkspartei SPD. Is doch interessant. Tja so funktionieren Lobbygruppen.
                      - Wie kann man noch ernsthaft eine Partei wie die FDP wählen, die exakt die Politik vertritt, welche zur Wirtschaftskrise seit 2008 geführt hat. Unregulierter Raubtierkapitalismus an den Finanzmärkten mit Spekulationen auf NAhrungsmittel und allem, was dazugehört...

                      Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen. Aber die Naivität und Kleinkariertheit (z. B. Wahlentscheidung von nur 1 Thema abhängig machen etc.) von vielen Menschen is schon erstaunlich und meistens wollen viele nicht einmal zuhören, wenn man ihnen mit guten Argumenten etwas zu erklären versucht oder sie lassen sich gar nicht erst auf eine Diskussion ein.

                      Aber es gibt ja dennoch immer wieder Menschen, die noch nachdenken, reflektieren und sich überlegen welche Interessen hinter welchen Forderungen stehen. Und deshalb schließe ich mit einem Zitat von Kant, das leider immer mehr in Vergessenheit zu geraten scheint: "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."
                      wenn man mal die polemik und deine meinung zu cdu/fdp weglässt, dein argument gegen studiengebühren ist die chancengleichheit?
                      inwiefern wäre die bei einem modell, bei dem studenten die studiengebühren zunächst als zinsloses darlehen bekommen und erst nach dem studium, ab einer bestimmten einkommenshöhe, zurückzahlen müssen, nicht gegeben?
                      Da wären immer noch die Kindern reicher Eltern im Vorteil, da sie nach dem Abschluss des Studiums nicht mit einem immensen Schuldenberg ins Berufsleben starten müssen, denn bei den reichen Kids zahlen Mami und Papi die Studiengebbühren aus der Portokasse.
                      Finanziert man Bildung hingegen über ein gerechtes Steuersystem müssen sich alle daran Beteiligungen, auch Reiche und Unternehmen. Im Steuersystem tragen im Idealfall starke Schultern viel, schwache Schultern wenig. Bei den Studiengebühren muss jeder das gleiche zahlen, ob er nun kann oder nicht.
                      Ehm, sorry, aber 5000€ (wenn man mal von der Regelstudienzeit ausgeht) halte ich nicht für einen "immensen Schuldenberg", angesichts des Einkommens, das nach einem Studium zu erwarten ist..

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                        doppelpost, sry.

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                          Hinzu kommt noch Bafög, das auch zur Hälfte zurückgezahlt werden muss. Da kommen je nach Regelung im Bundesland schon mal gut und gerne 10.000 - 30.000 Euro zusammen.

                          Kommentar


                            Finanziert man Bildung hingegen über ein gerechtes Steuersystem müssen sich alle daran Beteiligungen, auch Reiche und Unternehmen.
                            ...
                            Bei den Studiengebühren muss jeder das gleiche zahlen, ob er nun kann oder nicht.
                            natürlich, aber es zahlt dann auch "normale" arbeiter über die steuern einen teil der studiengebühren von unternehmer- oder arzt-kindern.
                            und wenn man die rückzahlung wie beim bafög limitiert und ans einkommen koppelt, stellt man ja sicher, dass wirklich nur die zahlen, die es auch können - den rest würde dann die gemeinschaft ausgleichen

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                              Spoiler: 
                              Zitat von IMRakete
                              Hinzu kommt noch Bafög, dass auch zur Hälfte zurückgezahlt werden muss. Da kommen je nach Regelung im Bundesland schon mal gut und gerne 10.000 - 30.000 Euro zusammen.
                              Was? ernsthaft? Das ist aber eine Schweinerei! Da studieren die Leute schon auf Staatskosten und dann sollen sie das Geld auch noch zur hälfte zurückgeben? Pff wie dreist!
                              Ich glaub Du hast den Knall nicht gehört. Ich hasse es wenn diese nervigen Bafögmenschen immer so rumjammer. "Oh ich muss mein Studium in Regelstudienzeit schaffen. Oh mein Bafög kam 4 Tage zu spät wie soll ich nur mein Wochenendrausch bezahlen.... " buhuhuhu :D

                              Jaja ich weiß ich bin neidisch und so. Aber ich bekomm echt das große Kotzen, wenn sich Bafögleute auch noch so hinstellen, als müsste man Mitleid mit ihnen haben.
                              [/quote]
                              [quote=schN]

                              Also ich habe mein ganzes Studium lang kein Bafög bekommen, falls das jetzt ein persönlicher Angriff sein sollte. Falls das ein Angriff auf alle Bafög-Empfänger sein soll, finde ich es umso bedenklicher: Es ist in jeder Hinsicht schlimm, egal bei welchem Thema, wenn man alle Menschen über einen Kamm schert.
                              Ich kenne genug Menschen, die sich ganz schön den Arsch aufreißen, um ihr Studium zu finanzieren, auch wenn sie vielleicht ein bisschen Bafög bekommen, aber selbst vom Bafög-Höchstsatz kann man mit Sicherheit nicht jedes Wochenende einen Rausch finanzieren und schon gar nicht, wenn man das Studium rechtzeitig abschließen will, bevor das Bafög gestrichen wird.

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                                Problem ist halt einfach dass die heutige Generation viel zu verwöhnt ist, die Meisten kommen aus dem Schoss ihres Elternhauses und denken alles geht genau so weiter, bloß dass halt Vater Staat jetzt die Fürsorge übernimmt ... Fakt ist, dass ich immer noch drauf warte die Person kennen zu lernen, die wegen 500€ Studiengebühren nicht studieren konnte, dass es Kinder reicher Elternhäuser meistens leichter haben ist leider unvermeidlich und damit muss sich auch der letzte linksidealistische Träumer irgendwann anfreunden, Gerechtigkeit != Gleichheit, und Studiengebühren sind mMn gerecht, in dem Sinne dass sie auch weiterhin allen die Chance auf Bildung lassen. Inwiefern das BAföG-Modell verbessert werden kann ist sicherlich diskussionswürdig, auch könnte/sollte man mMn den Fokus viel mehr auf Stipendiate legen, aber zu behaupten Studiengebühren wären per se ungerecht ist für mich genauso plumpe Propaganda wie manch einer hier in seinem Wahrheitsanspruch seinen Gegnern vorwirft ;)

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