Zitat von germanistikstudent
Schwangerschaft bei HIV-positiver Mutter
Wird eine Schwangerschaft bei einer HIV-positiven Frau festgestellt, so gilt es eine Übertragung auf das Kind zu verhindern. Ohne ärztliches Handeln liegt die Ansteckungsgefahr für das Kind bei 15-20 %. Diese kann jedoch auf unter 1 % gesenkt werden. Voraussetzung ist die Durchführung einer standardisierten HIV- Therapie spätestens ab der 32. Schwangerschaftswoche, auch wenn die Frau eigentlich keiner Therapie bedarf. Unter der Geburt muss das Auftreten von Wehen verhindert werden, da es während einer Wehe unter Umständen zu einer Übertragung des Virus auf das Kind trotz intakter Fruchtblase kommen kann. Entbunden werden zur Zeit noch alle Kinder von HIV-positiven Müttern per Kaiserschnitt, obwohl so das potentielle Ansteckungsrisiko unter laufender HIV-Therapie vermutlich nicht weiter reduziert werden kann. Stillen sollte, da es eine weitere große Gefahrenquelle darstellt, unterbleiben.
Wird eine Schwangerschaft bei einer HIV-positiven Frau festgestellt, so gilt es eine Übertragung auf das Kind zu verhindern. Ohne ärztliches Handeln liegt die Ansteckungsgefahr für das Kind bei 15-20 %. Diese kann jedoch auf unter 1 % gesenkt werden. Voraussetzung ist die Durchführung einer standardisierten HIV- Therapie spätestens ab der 32. Schwangerschaftswoche, auch wenn die Frau eigentlich keiner Therapie bedarf. Unter der Geburt muss das Auftreten von Wehen verhindert werden, da es während einer Wehe unter Umständen zu einer Übertragung des Virus auf das Kind trotz intakter Fruchtblase kommen kann. Entbunden werden zur Zeit noch alle Kinder von HIV-positiven Müttern per Kaiserschnitt, obwohl so das potentielle Ansteckungsrisiko unter laufender HIV-Therapie vermutlich nicht weiter reduziert werden kann. Stillen sollte, da es eine weitere große Gefahrenquelle darstellt, unterbleiben.
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