Zitat von impi. gogo bisu.
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Inzestverbot aufheben?
Einklappen
X
-
weil er dafür erst mit muddi nach japan fliegen müsste?Zitat von germanistikstudentMusste ja schon schmunzeln. ^.^Zitat von gerdikurtSehr geehrter Herr Behindi
Wozu noch Fappen wenn man seine Mutter nehmen kann?Zitat von impi. gogo bisu.ein chinese meinte mal zu mir, dass es in japan normal sei, sex mit seiner mutter zu haben
genau der selbe meinte aber auch, dass es schädlich sei zu fappen hehe
Kommentar
-
-
Mal ab davon dass ich nicht beurteilen kann wen crz zerreißen würde (und ob es relevant in der Debatte ist): Es gibt einen Unterschied dazwischen ob Urteile eine moralische Komponente haben und ob Moral das Einzige ist was sie schützen. Wenn man oNe_sh0ts Frage beantworten will, kommt man natürlich auf die Frage ob nicht im Prinzip jede Regelung einen moralischen Kern hat. Da kann man so seine Zweifel haben. Ob ich nun bspw. 30 Cent pro Kilometer bei der Pendlerpauschale abziehen kann von meiner Steuer oder 35 Cent, scheint mir nicht wirklich einen moralischen Kern zu haben. Geht man natürlich soweit, dass Moral im Prinzip alles umfassen soll was eine Gesellschaft als "richtig" und "falsch" betrachtet, unabhängig davon was die Gründe dafür sind, dann stimmt es im natürlich wieder, hat dafür aber null Aussagegehalt.Zitat von keycGeschlechtsverkehr naja, kinder kriegen sollte aber mit 10 jahren knast bestraft werden.
crz würde dich jetzt zereißen. Gerichte und ihre Urteile haben auch immer eine Vorbilderrolle die den moralischen Wert eines Themas ermittelt. z.B damals ob Prostitution ein Verbrechen ist oder nicht.Es ist nicht die Aufgabe der Justiz moralische Fragen zu beantworten.
Und ein krankes Kind ist sehr wohl ein Opfer. Mir egal ob die rammeln wie die Hasen, aber Kinder bekommen geht gar nicht.
Im Strafrecht ist es nun mal anerkannt, dass ein Rechtsgut durch die Norm geschützt werden muss. Ein solches Rechtsgut steht beim Inzestverbot nun mal nicht zur Verfügung. So schlimm ich Behinderungen finde, was "du" sagst ist im Prinzip: Damit es dem Kind besser geht, verhindere ich seine Existenz. Selbst wenn man das nicht als seltsamen Schluss betrachtet, ist es rechtsdogmatisch so, dass zum Zeitpunkt der Tat ein Rechtsgutträger dessen Rechtsgut verletzt werden könnte, nicht zur Verfügung steht. Daher kann sein Rechtsgut auch nicht verletzt werden.
Kommentar
-
Es geht mir nicht um meine persönliche Einstellung sondern darum, dass jeder halbwegs vernünftige Mensch so handeln würde. Wenn eine Person weiß, dass die Fortpflanzung mit dem Partner ein hohes Risiko für eine erhebliche Krankheit des Kindes darstellt, muss sie sich entweder vergewissern, ob das Risiko wirklich besteht oder einen anderen Partner wählen. Wer eine hohe Wahrscheinlichkeit der Vererbung schwerer Krankheiten an das Kind akzeptiert, muss dafür verantwortlich gemacht werden und das geht nur, wenn das Verhalten unter Strafe steht.Zitat von germanistikstudentSpoiler:Zitat von lisNWeil Adoption und künstliche Befruchtung einfache Alternativen darstellen. Wenn ich wüsste, dass ich durch Verzicht auf die Vaterschaft eine hohe Wahrscheinlichkeit schlimmer Krankheitsfolgen verhindern kann, steht für mich außer Frage wie ich mich entscheiden würde. Das Bedürfnis, meine DNA nur mit einem bestimmten Partner weiterzugeben, wiegt weit weniger als die Gesundheit des Kindes. (edit Es geht mir hier, wie schon zuvor gesagt, nicht um die Fortpflanzung im Allgemeinen. Die stellt sicherlich ein menschliches Grundrecht dar. Es geht nur um eine Einschränken bei der Wahl des Fortpflanzungspartners.)
Es ist aber ganz gleich wie du persönlich entscheidest. Es geht um das Recht der freien Wahl und das musst du auch Behinderten zugestehen. Also langsam geht es hier echt los, dass man nicht einmal Behinderten (Man kann hier nochmal über den Grad der Behinderung reden) das Recht auf ein eigenes Kind zugesteht. Wo leben wir denn?
Einige haben hier teilweise echt ein komisches Bild von Behinderten. Als wäre es eine unerträgliche Qual und absolut unwürdig etc.
Wo hab ich Behinderten das Recht auf ein eigenes Kind verwehrt? Fortpflanzung mit bestimmten Partnern, die ein stark erhöhtes Risiko für erbliche Fehlbildungen hervorrufen, ist etwas vollkommen anderes, als jemandem komplett das Recht auf Fortzupflanzen zu nehmen. Hier geht es mir ja nur um Fälle, in denen die Partnerwahl kaum messbare eingeschränkt wird und in denen sonst schlimme Krankheiten folgen. Warum sollte das egoistische anliegen, ein Kind von einem bestimmten Partner zu bekommen ,von größerer Bedeutung sein, als das wohl des Kindes? Eine ziemlich kleine Einschränkung in das Recht der Eltern bringt dem Kind einen großen nutzen.
@gerdikurt
Das kommt von dir? Im letzten thread hatte ich schon keine Lust mehr mit dir zu sprechen, nachdem du mir Worte in den Mund gelegt hast, die nichts mit meinem Standpunkt zu tun hatte, weil du ihn nicht verstanden hast. Hier geht es schon wieder genauso los...
Kommentar
-
Schon mal daran gedacht, dass das kein purer Egoismus ist, wenn man sich in einen Partner verliebt, der ein Geschwisterteil ist, sondern vielleicht eine echte tiefe Liebe.
Und der Kinderwunsch mit der Partner eine tiefe Sehnsucht nach Ausdruck dieser Liebe ist und man das Kind gemeinsam über alles lieben würde?
Mal drüber nachgedacht, wie schwer es ist da abzuwägen?
Wenn ich die Möglichkeit habe,
-ein gesundes Kind, das ich hassen und misshandeln werde, in die Welt zu setzen, für dessen Wohl ich nicht gut sorgen kann
-oder ein (Möglicherweise) krankes oder behindertes Kind in die Welt zu setzen, das ich aus tiefster Liebe zeuge und ein Wunschkind ist, für das ich sorgen kann und ihm ein gutes Leben bieten kann
wie eindeutig ist da, was hier bestrebenswerter ist?
Es ist etwas einfach es als blinden Egoismus und kühle Rammelwut hinzustellen, ein Kind mit einem Geschwisterteil zu zeugen.
Vielleicht kann man mal merken, dass es ungefähr eine ebnso zerreißende ethische Fangfrage ist wie diese auswegslosen Fragen, wo man bei einem Unfall einen von 2 geliebten Menschen retten kann, und der andere muss definitiv sterben.
Ich könnte jetzt auch sagen, dann solle man nicht die Erzeugung von Kindern komplett verbieten, sondern eine Diagnostik vorschreiben, ob das Kind gesund wird oder nicht.
Das is auch wieder so ne eugenische Angelegenheit und bringt ewig viele ethische Verwürfnisse auf
Kommentar
-
Das Verbot muss unbedingt weg, weil ist ja voll unliberal. Die behinderten Kinder treiben wir dann einfach ab, wird ja jetzt auch schon so gemacht, sollte niemand aufregen. Die Kinder, die nicht behindert sind, aber dafür massive psychische Probleme haben werden, stecken wir einfach in die Geschlossene, wo wir die Auswirkungen dann wenigstens nicht so mitbekommen.
Kommentar
-
So wie ich es sehe bist du derjenige, der Kinder mit seiner Argumentation auf eine Stufe mit Hunden setzt, nämlich genau mit diesem Satz der diese Unterstellung beinhaltetZitat von keycKinder sind keine Haustiere und mit dieser Argumentation setzt du Kinder auf eine Stufe mit Hunden. Good Job-ein gesundes Kind, das ich hassen und misshandeln werde, in die Welt zu setzen, für dessen Wohl ich nicht gut sorgen kann
-oder ein (Möglicherweise) krankes oder behindertes Kind in die Welt zu setzen, das ich aus tiefster Liebe zeuge und ein Wunschkind ist, für das ich sorgen kann und ihm ein gutes Leben bieten kann
wie eindeutig ist da, was hier bestrebenswerter ist?
Kommentar
-
also kann man nicht glücklichsein, wenn man behindert ist?
Sicher, dasss du nicht aus der Sicht eines gesunden Kindes schreibst und das behinderte Kind alles vielleicht anders sieht? Dass du da die Sehnsüchte eines gesunden und Kindes reinprojezierst, das das behinderte Kind nicht unbedingt haben wird?
Somit kann ein behindertes Kind auch glücklich in seinem Leben werden, also unterstell nicht so eine Scheisse.
Es gibt solche und solche. Krankheiten, die auftreten können, geistige Behinderungen.
Was ist mit denen, die einmal das Leben gesehen haben und es greifen und festhalten - und trotz ihrer Probleme nicht mehr davon loslassen wollen, wenn sie einmal im Leben sind? Gibts die nicht?
Kommentar
-
@ keyC
Du hast definitiv nicht unrecht. Die Fälle die du schilderst sind deutlich. Ich war von einer geistigen Behinderung ausgegangen. Das Beispiel mit dem 15 jährigen Jungen ist was anderes. Aber stimmt.
Mich interessiert was du davon hälst, wenn man als nichtgeschwisterliches Paar ein Kind erwartet und bei einer Untersuchung im Mutterleib es sich herausstellt, dass das Kind krank sein wird und man diese zu erwartenden Qualen vermeiden kann durch eine Abtreibung.
Und du irrst dich, du siehst was falsch. Ich sehe das gerade eben nicht aus der Sicht eines normalen Menschen, genau falsch. Ich habe dauernd versucht, die Leute, die das aus der Sicht der Normalen sehen darauf aufmerksam zu machen, dass man nicht weiß, wie es aus der Sicht eines behinderten Kindes(damit meine ich geistig behindert) aussieht. Dass man nicht weiß, ob es gut oder schlecht aus ihrer Sicht ist. Du hast meine Beiträge auf den Seiten vorher nicht gelesen. Das extrembeispiel mit den gehassten und geliebten Kindern hab ich gerbacht, weil ich zeigen wollte(wollts versuchen damit deutlich zu machen), dass Geschwister-Eltern vielleicht nicht nur aus kühlem Poppwahn Kinder zeugen sondern ein Kind Ausdruck der Liebe zueinander sein kann und ob das zwangsläufig Egoismus ist. Das bezog sich auf einen Kommentar davor von lisN.
Ich habe hier von Anfang an versucht zu verdeutlichen, dass das Thema viel komplexer ist als es hier von Beginn an angegangen wurde. Mit ner wissenchaftlichen und ner kulturellen Facette. Aber schau dir meinen ersten Post an. Da steht, dass die Kernfrage bei all dem das Wohlergehen der Kinder ist und die Frage ist, wie man das ganze bewertet(mehr bezogen auf geistige Behinderung). Wodrin wohl das große Diskrepanzpotential liegt.
Ich wollte hier aufzeigen, dass das Thema viel vielschichtiger ist, als es teilweise am Anfang angegangen wurde.
Kommentar
-
-
So nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß? Ich glaube schon das die Kinde sehnsüchte entwickeln wenn die andere Kinder auf dem Spielplatz sehen. Im allgemeine Leben vielleicht nicht da sie sich auch mit abpfinden müssen aber in bestimmten Situationen schon.Zitat von Me againSicher, dasss du nicht aus der Sicht eines gesunden Kindes schreibst und das behinderte Kind alles vielleicht anders sieht? Dass du da die Sehnsüchte eines gesunden und Kindes reinprojezierst, das das behinderte Kind nicht unbedingt haben wird?
die nicht?
Zitat von germanistikstudentSpoiler:Zitat von lisNEs geht mir nicht um meine persönliche Einstellung sondern darum, dass jeder halbwegs vernünftige Mensch so handeln würde. Wenn eine Person weiß, dass die Fortpflanzung mit dem Partner ein hohes Risiko für eine erhebliche Krankheit des Kindes darstellt, muss sie sich entweder vergewissern, ob das Risiko wirklich besteht oder einen anderen Partner wählen. Wer eine hohe Wahrscheinlichkeit der Vererbung schwerer Krankheiten an das Kind akzeptiert, muss dafür verantwortlich gemacht werden und das geht nur, wenn das Verhalten unter Strafe steht.
Wo hab ich Behinderten das Recht auf ein eigenes Kind verwehrt? Fortpflanzung mit bestimmten Partnern, die ein stark erhöhtes Risiko für erbliche Fehlbildungen hervorrufen, ist etwas vollkommen anderes, als jemandem komplett das Recht auf Fortzupflanzen zu nehmen. Hier geht es mir ja nur um Fälle, in denen die Partnerwahl kaum messbare eingeschränkt wird und in denen sonst schlimme Krankheiten folgen. Warum sollte das egoistische anliegen, ein Kind von einem bestimmten Partner zu bekommen ,von größerer Bedeutung sein, als das wohl des Kindes? Eine ziemlich kleine Einschränkung in das Recht der Eltern bringt dem Kind einen großen nutzen.
Du verwehrst den Leuten trotzdem ihr Recht auf ein eigenes Kind. Eigen im Sinne von "selbstgemacht." Du weißt doch ganz genau worauf wir hinaus wollen. Ich raff bis heute nicht warum wir hier über behinderte Kinder reden, wo es doch auch so behinderte Kinder gibt. Dieser BRUCHTEIL von mehr behinderten Kindern kann doch nicht wirklich euer Standpunkt sein. Gäbe es das Verbot oder gäbe es nicht, ihr werdet es nicht merken.
Edit: An dieser Stelle ein Dank an 'Me again'
Gute Einstellung: Lasst sie doch einfach behinderte Kinder zeugen. hauptsache sie hatten ihren spaß im bett.
Kommentar
Kommentar