Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank

    Hi Leute!

    Mach mein Fachreferat in VWL und habe eben dieses Thema.
    Bin soweit auch fertig und der Lehrer findets gut, hatte nur die Anmerkung ich müsse wissen warum in Amerika die Geldpolitik der Fed (amerikanische Zentralbank) besser funktioniere als die der EZB (in Anlehnung an den extrem hohen/niedrigen Leitzins der Fed im Vergleich zur EZB).

    Wenn mir da jemand helfen könnte wärs hammer, komm von alleine momentan nicht drauf.

    Grüße Franz

    #2
    Meines Wissens ist die FED nur der Wirtschaft, nicht aber der Geldstabilität verpflichtet. Fördert also eher billiges Geld und Hyperkonsum. Warum das nu besser ist, weiß Dein Lehrer bestimmt am besten.

    Kommentar


      #3
      Frag ihn erstmal, wie er auf diese Aussage gekommen ist. Man kann nicht pauschal sagen, ob und welche Zentralbank die besseren geldpolitischen Entscheidungen fällt, da der europäische und amerikanische Wirtschafts- und Währungsraum viel zu unterschiedlich sind und sich dadurch die Vergleichbarkeit relativ schwierig gestaltet.

      Kommentar


        #4
        Dein Lehrer sollte mal "besser" definieren. Die Amis können als kapitalistische Supermacht schlechthin machen was sie wollen. Die FED ist (teils-)privat und kann sich leichter an den imperialistischen Machenschaften in Afrika, Amerika, Deutschland und dem Rest der Welt beteiligen. Die müssen keine Gesetze durchprügeln um auf den Markt zu reagieren. Sie sind der Ladenbesitzer.

        Kommentar


          #5
          Erstmal vielen Dank für die Rückmeldungen!

          Vllt. wars etwas schlecht beschrieben von mir.
          Es bezieht sich auf die Unterschiede bei den Leitzinsen, wo die Fed immer "extremer" handelt als die EZB. Da hat er gefragt warum das so ist, bzw. warum sie so handelt.

          (siehe http://www.leitzinsen.info/)

          Kommentar


            #6
            Sie setzt den Leitzins halt auch mal auf 0, d.h. Banken bekommen Geld fast kostenlos und streuen es natürlich extrem vergünstigt unter's Volk. Der Markt wird mit Geld geflutet, sparen lohnt aufgrund der Inflation nicht, Investitionen und Konsum um so mehr. Gefahren sind - neben dem Niedergang von Ersparnissen natürlich - eine Überhitzung der Wirtschaft, eine Blasenbilldung.
            Die EZB ist dagegen auch der Geldstabilität verpflichtet - d.h. auch oder hauptsächlich Inflation soll vermieden werden, Preise und Kaufkraft stabil bleiben. Damit ist sie in ihrer Geldpolitik weniger exzessiv, aber kann auch weniger schlechter eingreifen und in der Krise die Wirtschaft schwieriger am Laufen zu halten. Als sie das jetzt mit Blick auf Griechenland indirekt doch gemacht hat, gab's auch sofort Kritik.

            Kommentar


              #7
              also falls dein lehrer wirklich gesagt haben sollte, dass du erklären sollst warum die fiskalpolitik der FED besser ist als die der EZB hast du ein problem bzw. mehrere:
              1) wer sagt, dass sie besser ist? an welchen kriterien würde das gemessen, wer legt diese fest [...] --> dein lehrer ist ein idiot
              2) solltest du nicht mit seiner meinung übereinstimmen (elitenmäßige intelligenz legt dieses natürlich nahe), wie fasst er deine meinung auf?
              3) der vergleich 2er oberflächlich gleicher institutionen die für grundlegend verschiedene wirtschaftssysteme/-räume kümmern ist hinfällig

              edith sagt ich bin ein depp und vergesse natürlich auch die unterschiedlichen leitmotive etc., bin aber grad zu faul auszuholen. sollte sich hier dennoch eine anständige diskussion entwickeln wäre ich später wieder anwesend und hochinteressiert :)

              edith sagt weiterhin, dass ich dir zumindest ergoogle/wikibare stichpunkte/fragen geben sollte die dir helfen könnten dir ein bild zu machen:
              -great depression und die damit zu grunde liegende und in den usa immer noch tief verwurzelte überzeugung, dass steigender konsum (überspitzt gesagt) der heilsbringer ist
              -monetary control act
              -einfluss des FOMC insbesondere auf die (für dich zentralen) leitzinsen
              -die erklärten ziele der fed sind first and foremost die vollbeschäftigung bzw. ein möglichst nahekommender zustand und geldwertsstabilität
              -die unterschiedlichen auffassungen bezüglich der problematik von schulden

              Kommentar


                #8
                Super - danke Nichtversetzt

                Wobei die Fed durchaus auch an Preisstabilität interessiert ist (Vollbeschäftigung, Preisstabilität, langfristig angemessene Zinsen lt. federal reserve act)

                @scot1stpick: war etwas schlecht ausgedrück von mir, ging um die Unterschiede bei den Leitzinsen und warum die Fed im Gegensatz zur EZB etwas extremer handelt.

                Kommentar


                  #9
                  Preisstablität ist als "ein" Ziel unter vielen, nicht wie bei der EZB "das" Ziel.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von scout1stpick
                    also falls dein lehrer wirklich gesagt haben sollte, dass du erklären sollst warum die fiskalpolitik der FED besser ist als die der EZB hast du ein problem bzw. mehrere:
                    Fiskalpolitik gehört zum Aufgabenfeld des Staates und nicht zu dem einer Zentralbank und dient hauptsächlich zur Erreichung der konjunkturellen Ziele.
                    Geldpolitik setzt sich eher mit der verfügbaren Geldmenge, sowie mit der Inflationsbekämpfung und der Preisniveaustabilität auseinander.

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X