Gestern nen interessanten Artikel gesehen.
Geht um künstliche Metall/Metall Hüftgelenke bestimmter Hersteller, die sehr oft Komplikationen ergeben .
Es gibt vom Staat keine Pflicht/Instanz, die Geräte klinisch auf Verträglichkeit zu prüfen(wie bei Medikamenten) und sie eventuell dem Markt vorzuenthalten. Geprüft wird nur die mechanische Funktionalität. Sobald ein Siegel von Tüv oder Dekra erteilt wird, ist die Prothese marktreif.
Der Artikel lässt aber ausser Acht, dass es andere Hersteller gibt, die anscheinend verträglicheres Keramik/PVC auf Metall verwenden. Also verstehe ich es so, dass man nicht Opfer ohne Wahl ist sondern sich gegen ein Implantat generell oder für ein verträgliches Modell entscheiden kann.
Beunruhigend wenn man bedenkt, dass man die problematischen Geräte im Krankenhaus empfohlen bekommt und vorher nicht informiert ist über die Probleme.
Krass ist auch, dass der Hersteller keinen Rückruf startet, weil man dann von Klagen ausgeht, die man nach eigener Einschätzung auf jeden Fall verlieren würde.
Ich frage mich, ob das Ganze lobbyistisch motiviert ist. Finde nicht, dass das Thema aufgebauscht ist. Oder würde das jemand als Skandalheischerei sehen? Finde es fraglich, dass das Bundesgesundheitsministerium auf die Frage, ob es das Zulassungsverfahren ändern will, sagt:
Ist das nachzuvollziehen? Was haltet ihr von dem Artikel ?
Geht um künstliche Metall/Metall Hüftgelenke bestimmter Hersteller, die sehr oft Komplikationen ergeben .
Spoiler:
Es gibt vom Staat keine Pflicht/Instanz, die Geräte klinisch auf Verträglichkeit zu prüfen(wie bei Medikamenten) und sie eventuell dem Markt vorzuenthalten. Geprüft wird nur die mechanische Funktionalität. Sobald ein Siegel von Tüv oder Dekra erteilt wird, ist die Prothese marktreif.
Der Artikel lässt aber ausser Acht, dass es andere Hersteller gibt, die anscheinend verträglicheres Keramik/PVC auf Metall verwenden. Also verstehe ich es so, dass man nicht Opfer ohne Wahl ist sondern sich gegen ein Implantat generell oder für ein verträgliches Modell entscheiden kann.
Beunruhigend wenn man bedenkt, dass man die problematischen Geräte im Krankenhaus empfohlen bekommt und vorher nicht informiert ist über die Probleme.
Krass ist auch, dass der Hersteller keinen Rückruf startet, weil man dann von Klagen ausgeht, die man nach eigener Einschätzung auf jeden Fall verlieren würde.
Ich frage mich, ob das Ganze lobbyistisch motiviert ist. Finde nicht, dass das Thema aufgebauscht ist. Oder würde das jemand als Skandalheischerei sehen? Finde es fraglich, dass das Bundesgesundheitsministerium auf die Frage, ob es das Zulassungsverfahren ändern will, sagt:
Zitat: Trotz der nicht zu leugnenden Probleme mit einigen Produkten (
) hat sich dieses System grundsätzlich bewährt.
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