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Tötung von Neugeborenen

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    #31
    Für Deutschland stellt sich die Frage jedenfalls nicht, Art.1 GG steht dem entgegen und ich finde die Argumentation völlig abwegig. Grundsätzlich kann man zwar über alles wissenschaftliche Debatten führen, jedoch mit irgendeiner Moral zu argumentieren und sich von rechtlichen Grundsätzen damit zu entfernen (Unveräußerlichkeit der Menschenrechte..) ist geradezu pervers, wer so argumentiert findet bestimmt auch Gründe für die Euthanasie . Dass Mütter ihre Kinder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abtreiben dürfen ist zumindest in Deutschland weiterhin ein Tötungsdelikt, dass aber nicht bestraft wird unter bestimmten Vorraussetzungen.
    Und die Belastung der Eltern als Grund für so eine nachträgliche Abtreibung zu nennen treibt das Ganze auf die Spitze, eine nicht nachvollziehbare Argumentation die aus meiner Sicht nicht diskussionswürdig ist.

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      #32
      Wenn man aber oft erst nach der Geburt feststellt, dass es ein Mongölchen ist, dann scheint der Zeitpunkt doch aber recht unglücklich gewählt, oder?

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        #33
        Zitat von ceNa
        Zitat von noobhans
        Um diese Konkretisierung geht es. Was unterscheidet ein Neugeborenes von einem Ungeborenen, warum ist eine Gleichsetzung nicht gerechtfertigt? Darauf musst Du Antwort geben.
        Die Geburt. Wie gesagt, es spielt bestimmt auch ein symbolischer Charakter mit. Sei es rational oder nicht, der Mensch ist von Natur nun mal auch nicht rational.

        Und irgendwann muss man trotzdem einen Zeitpunkt festlegen, auch wer willkürlich erscheint. Anders kann man es doch nicht festmachen.
        Warum ist bei der gewaltigen Entscheidung über Leben und Tod ein symbolischer Akt wie die Geburt relevant? Weiterhin: immer mehr Geburten sind künstliche Geburten. Hat eine künstliche Geburt (Kaiserschnitt) dann auch Symbolcharakter, oder nicht?

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          #34
          ich finde Abtreibung generell übel. man kann halt einfach vernünftig verhüten, es gibt mitlerweile soviele verschiedene methoden, bei der Frau zb dieses Röhrchen was man in den Oberarm pflanzen kann. Wenn man als Mann schon herumhurt, dann kann man auch mal ein Kondom benutzen -.-. Und wenn man in einer Partnerschaft lebt/oder ehe, dann sollte Verhüten eh kein Prob sein, wenn man keine Kinder will = verhüten, wenn auf einmal doch dann halt nicht verhüten, und wenn genug kinder da sind kann man ja einen cut fürs leben machen oder?

          mMn ist es auch Tötung eines Babys wenn man einen Fötus abtreibt der erst 2 Monate alt ist.

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            #35
            Zitat von hybris
            Zitat von Rolex
            Den letten Absatz hat wohl keiner gelesen:

            Das Down-Syndrom etwa werde nur in 64 Prozent der Fälle pränatal diagnostiziert. „Wird die Behinderung nicht erkannt, haben Eltern keine andere Wahl als das Baby zu behalten, obwohl sie das vielleicht nicht gemacht hätten, wenn sie von der Behinderung gewusst hätten“, sagen Guibilini und Minerva. „Die Erziehung eines Kindes mit Down-Syndrom kann für die Familien und die Gesellschaft belastend sein.“ Vor allem finanzielle Probleme würden dabei eine Rolle spielen.
            Ich halte es für Richtig schwerbehinderte Kinder zu töten wenn die Eltern es wünschen. ich würde mein Kind wohl auch töten wenn ich wüsste das es kein lebenswertes Leben leben kann und nur körperlich anwesend ist. Es würde wohl nicht nur den Kind schaden sondern die komplette Familie zerstören.
            woher weißt du ob das leben für den "downie" lebenswert ist oder nicht? Sie können ihre Situation garnicht komplett realisieren und bleiben auf einen sehr niedrigen geistigen Entwicklungsstand hängen. Unglücklich sind sie dabei aber nicht zwangsläufig. Mein Bruder arbeitet in einem heim mit "Downies" zusammen, und sagt eher das dort die Lebensfreude nur so aus allen Löchern quillt. Die Leute dort sind Glücklich, haben Spaß ( wie ein 7 Jähriger halt) und leben einfach ihr leben, sind dabei glücklich und sterben.

            Aus finanzieller und Familiärersicht natürlich was ganz anderes, für die Familien ist es eine unendliche Belastung ein behindertes Kind zu haben, und in den meisten fällen wird es dann auch irgendwann abgegeben (Heim) und die Besuche werden auch immer weniger bis der " Behinderte" nicht mehr zur Familie gehört.

            Ich möchte mir ehrlich gesagt dazu keine Meinung bilden. Was es heißt ein behindrtes Kind zu haben, können eh nur eltern einschätzen die in dieser Situation sind, aber die Abtreibung bei behinderhung bis zum 7.Monat oder so befürworte ich auf jedenfall.

            Aber irgendwo muss man einfach die Grenze setzen, bis wohin es erlaubt ist, und ab wann es Mord ist.

            Woher die ihre 36% falsch negativ Ergebnisse bei der pränatalen Diagnostik haben würde ich auch gerne wissen, meines Wissens kann man auf jedenfall hier in Deutschland sehr genau solche genetisch einfachen behinderungen wie Trisomie 21 erkennen. Wenn verdacht besteht wird Gewebe entnommen und dann gibt es nurnoch eine sehr geringe Fehlerrate, würde allg. immer sobald die schwangerschaft feststeht, fätales gewebe entnehmen um diverse Krankheiten festzustellen (ist auch bei der versorgung direkt nach der geburt wichtig) um den Eltern die entscheidung in einen angemessenen zeitlich rahmen zu ermöglichen ( halt im frühen Stadium und VOR der geburt)

            Aber nein, anscheinend herrscht hier in Deutschland so eine riesige angst vor einer Kinderselektion das man nichtmal standartmäßig gewebeproben entnehmen darf um das kind einfach einmal komplett durchzuchecken und in einen frühen stadium die schwangerschaft zu unterbinden wenn so etwas wie trisomie auftritt.( so kann man auch eine blutige abtreibung vermeiden die für die meisten Frauen in langfristen traumatas enden)

            Eine standardisierte pränatale Diagnostik, beruhend auf Gewebeproben, wäre für mich einfach wünschenswert, dadurch würde man solche Probleme wie Kindertötung oder eine späte Abtreibung zum größten Teil verhindern.
            kann ich zum großen teil zustimmen. gerade im ersten absatz. Habe 2 Jahre lang in einer Behinderteneinrichtung gearbeitet, und die Behinderten waren teilweise die Glücklichsten Menschen die ich jemals gesehen habe. Klar hat jeder mal gute und mal schlechte Tage. Pauschalisierend zu sagen, ein Behindertes Leben ist es nicht Wert gelebt zu werden, ist schlicht und einfach falsch. Sie haben einfach eine eigene einfachere Art, (wie oben gesagt 7 jähriger passt schon ganz gut).


            Meine Meinung ist, das Eltern nach der Geburt auch genug Möglichkeiten haben das Kind abzugeben. Adoption oder sonstiges. Die Tötung nach der Geburt schließe ich daher aus.

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              #36
              Zitat von JUNGAEE
              ich finde Abtreibung generell übel. man kann halt einfach vernünftig verhüten, es gibt mitlerweile soviele verschiedene methoden, bei der Frau zb dieses Röhrchen was man in den Oberarm pflanzen kann. Wenn man als Mann schon herumhurt, dann kann man auch mal ein Kondom benutzen -.-. Und wenn man in einer Partnerschaft lebt/oder ehe, dann sollte Verhüten eh kein Prob sein, wenn man keine Kinder will = verhüten, wenn auf einmal doch dann halt nicht verhüten, und wenn genug kinder da sind kann man ja einen cut fürs leben machen oder?

              mMn ist es auch Tötung eines Babys wenn man einen Fötus abtreibt der erst 2 Monate alt ist.

              Dann gehste auch zum Kaviaresser und sagst er hätte grad 1000 Fische getötet?

              Gegen Abtreibung zu sein bedeutet für mehr Kinder aus bildungsfernen Milieus zu sein, denn genau das sind doch die Leute die ungewollt Schwanger werden.

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                #37
                Zitat von JUNGAEE
                ich finde Abtreibung generell übel. man kann halt einfach vernünftig verhüten, es gibt mitlerweile soviele verschiedene methoden, bei der Frau zb dieses Röhrchen was man in den Oberarm pflanzen kann. Wenn man als Mann schon herumhurt, dann kann man auch mal ein Kondom benutzen -.-. Und wenn man in einer Partnerschaft lebt/oder ehe, dann sollte Verhüten eh kein Prob sein, wenn man keine Kinder will = verhüten, wenn auf einmal doch dann halt nicht verhüten, und wenn genug kinder da sind kann man ja einen cut fürs leben machen oder?

                mMn ist es auch Tötung eines Babys wenn man einen Fötus abtreibt der erst 2 Monate alt ist.
                Dir ist aber schon bekannt, dass ein Kondom keine 100%-ige Sicherheit bietet und das auch Frauen, die die Pille genommen haben, unter bestimmten Umständen schwanger werden können oder? Es kann immer zu ungewollten Schwangerschaften kommen, und das nicht nur in "bildungsfernen" Schichten.

                mfg

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                  #38
                  buffy postete
                  Zitat von JUNGAEE
                  ich finde Abtreibung generell übel. man kann halt einfach vernünftig verhüten, es gibt mitlerweile soviele verschiedene methoden, bei der Frau zb dieses Röhrchen was man in den Oberarm pflanzen kann. Wenn man als Mann schon herumhurt, dann kann man auch mal ein Kondom benutzen -.-. Und wenn man in einer Partnerschaft lebt/oder ehe, dann sollte Verhüten eh kein Prob sein, wenn man keine Kinder will = verhüten, wenn auf einmal doch dann halt nicht verhüten, und wenn genug kinder da sind kann man ja einen cut fürs leben machen oder?

                  mMn ist es auch Tötung eines Babys wenn man einen Fötus abtreibt der erst 2 Monate alt ist.

                  Dann gehste auch zum Kaviaresser und sagst er hätte grad 1000 Fische getötet?

                  Gegen Abtreibung zu sein bedeutet für mehr Kinder aus bildungsfernen Milieus zu sein, denn genau das sind doch die Leute die ungewollt Schwanger werden.
                  respekt, erst der völlig unpassende vergleich und danach noch diese wackelige behauptung. da muss man schon den hut ziehen.

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                    #39
                    Zitat von noobhans
                    Zitat von ceNa
                    Zitat von noobhans
                    Um diese Konkretisierung geht es. Was unterscheidet ein Neugeborenes von einem Ungeborenen, warum ist eine Gleichsetzung nicht gerechtfertigt? Darauf musst Du Antwort geben.
                    Die Geburt. Wie gesagt, es spielt bestimmt auch ein symbolischer Charakter mit. Sei es rational oder nicht, der Mensch ist von Natur nun mal auch nicht rational.

                    Und irgendwann muss man trotzdem einen Zeitpunkt festlegen, auch wer willkürlich erscheint. Anders kann man es doch nicht festmachen.
                    Warum ist bei der gewaltigen Entscheidung über Leben und Tod ein symbolischer Akt wie die Geburt relevant? Weiterhin: immer mehr Geburten sind künstliche Geburten. Hat eine künstliche Geburt (Kaiserschnitt) dann auch Symbolcharakter, oder nicht?

                    Es gibt mehr an der Geburt als nur symbolischen Charakter. Das Kind lebt ab diesem Moment von der Mutter unabhängig, das ist ein großer Unterschied.

                    Ob man den Verwenden möchte um gegen das Gedankenspiel der legalen Kindstötung zu argumentieren lasse ich mal offen.

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                      #40
                      Zitat von s himself.
                      Babys seien noch keine „wirklichen Personen“, sondern nur „mögliche Personen“
                      ich möchte mich gerne übergeben.



                      wer leben geben darf, sollte noch lange nicht leben nehmen dürfen.
                      bin zwar selten mit dir einer meinung, aber hier gibts ein "+1".

                      glaube aber kaum, dass die das ernst meinen. wahrscheinlich wollen sie nur aufmerksamkeit.

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                        #41
                        Oh mein Gott, wie grausam ist das denn bitte, selbst eine Abtreibung ist ja schon schrecklich. Natürlich kann man sagen, dass sich eine Persöhnlichkeit noch nicht geformt hat, aber die Seele eines Menschens kehrt schon im Mutterleib in den Menschen.

                        Die wollen sowas doch nur einführen, damit die kleinen Dinger dann als Meal beim Vatikan landen.

                        *EDIT:

                        Zum Thema Downsyndrom, die Leute die hier darüber reden, hatten bestimmt noch nichts mit behinderten Menschen zu tun, denn sonst würdet ihr wissen, das dass liebenswerte Menschen sind. Und ich rede jetzt nicht von der zusätzlichen Last, die auf die zukünftigen Eltern zukommen wird, aber diese pubertären unsachlichen Kommentare sind einfach lächerlich. Grow up!

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                          #42
                          Zitat von Rolex
                          Den letten Absatz hat wohl keiner gelesen:

                          Das Down-Syndrom etwa werde nur in 64 Prozent der Fälle pränatal diagnostiziert. „Wird die Behinderung nicht erkannt, haben Eltern keine andere Wahl als das Baby zu behalten, obwohl sie das vielleicht nicht gemacht hätten, wenn sie von der Behinderung gewusst hätten“, sagen Guibilini und Minerva. „Die Erziehung eines Kindes mit Down-Syndrom kann für die Familien und die Gesellschaft belastend sein.“ Vor allem finanzielle Probleme würden dabei eine Rolle spielen.
                          Ich halte es für Richtig schwerbehinderte Kinder zu töten wenn die Eltern es wünschen. ich würde mein Kind wohl auch töten wenn ich wüsste das es kein lebenswertes Leben leben kann und nur körperlich anwesend ist. Es würde wohl nicht nur den Kind schaden sondern die komplette Familie zerstören.
                          alteeeerrr..mein bruder at das down syndrom und ist wohl der lebenslustigste mensch den ich kenne. wie der ne folge 2and a half men abfeiert ist einfach nur geil. wenn die eltern ihr behindertes kind nicht haben wollen, sollen sie gar keins haben. die verantwortung muss man übernehmen, sind ja nicht auf einem wunschkonzert.

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                            #43
                            Zitat von Rolex
                            Zitat von LaMa
                            Down-Syndrom also nicht lebenswert... Jungs ihr habt wohl noch nie einen Betroffenen getroffen.
                            Ich habe einen in meiner Nachbarschaft. Er muss mit ca 24 rundum betreut werden und wird nie eine andere weibliche person kennenlernen als seine Mutter. Freunde sind auch fehlanzeige bzw habe ich ihn nie mit jemand anderen gesehen. Ich möchte das mein Kind ein normales leben führt, selbständig wird..... Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.
                            deine zuk. kinder tun mir jz schon leid

                            soviel bs wird hier geredet o.O

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                              #44
                              ach du scheiße... größter mist den ich seit langem gelesn habe.... wenn man damit überfordert ist dann sollte man das kind evtl ins heim schicken.. vllt auch keine gute alternative aber immerhin besser als der tod. So kann das kind im späteren verlauf zumindest sein leben noch zum "guten" wenden, andernfalls würde man ihm nichtmal eine chance geben...

                              gibt schon kranke leute

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                                #45
                                Zitat von IMlFlawless
                                ach du scheiße... größter mist den ich seit langem gelesn habe.... wenn man damit überfordert ist dann sollte man das kind evtl ins heim schicken.. vllt auch keine gute alternative aber immerhin besser als der tod. So kann das kind im späteren verlauf zumindest sein leben noch zum "guten" wenden, andernfalls würde man ihm nichtmal eine chance geben...
                                Einem Baby macht der Tod aber nichts aus.

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