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Tötung von Neugeborenen

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    #16
    Man kann auch behinderte Kinder zur Adoption freigeben bzw. Babyklappe was auch immer. Aber stimmt schon Finanzkrise wir brauchen jeden Cent den uns dieses verschwendete Leben kosten würde...

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      #17
      Wenn ich diese ganzen RTL gestalten so anschaue sollte man die Abtreibung bis zum zweiten Monat erlauben ab dann verbieten und ab ca. dem 15 lebensjahr wieder erlauben!

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        #18
        Der interessante Punkt dieser Provokation ist doch die Gleichsetzung von Neugeborenen und Föten, und der Argumentation kann man durchaus Folgen. Die Tötung der einen ist gesellschaftlich akzeptiert, die Tötung der anderen löst einen Shitstorm aus.

        Wird hier sehr schön deutlich:

        Zitat von ceNa
        Finde das jetzige Abtreibungsrecht für sinnvoll. "Babytötung" mit einer legitimen Abtreibung gleichzusetzen halte ich für abwegig.
        Was ist bitte _legitime_ Abtreibung? Was ist eine "Babytötung" ohne Gänsefüßchen - nicht etwa auch eine legitime Abtreibung?

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          #19
          Zitat von ceNa
          Finde das jetzige Abtreibungsrecht für sinnvoll. "Babytötung" mit einer legitimen Abtreibung gleichzusetzen halte ich für abwegig.
          das ist doch der punkt. warum kann man es nicht gleichsetzen? was macht den unterschied aus? die geistige entwicklung kann es jedenfalls nicht sein.

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            #20
            Zitat von noobhans
            Der interessante Punkt dieser Provokation ist doch die Gleichsetzung von Neugeborenen und Föten, und der Argumentation kann man durchaus Folgen. Die Tötung der einen ist gesellschaftlich akzeptiert, die Tötung der anderen löst einen Shitstorm aus.
            Kann man so pauschal aber auch nicht sagen, gibt ja noch genug Teile der Gesellschaft, die dagegen sind.

            mfg

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              #21
              du wirst für keine sache die komplette bevölkerung hinter dir haben. verhütungsmittel gelten auch als gesellschaftlich akzeptiert, obwohl einige katholiken dagegen sind. und die mehrheit akzeptiert die abtreibung nunmal

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                #22
                Den letten Absatz hat wohl keiner gelesen:

                Das Down-Syndrom etwa werde nur in 64 Prozent der Fälle pränatal diagnostiziert. „Wird die Behinderung nicht erkannt, haben Eltern keine andere Wahl als das Baby zu behalten, obwohl sie das vielleicht nicht gemacht hätten, wenn sie von der Behinderung gewusst hätten“, sagen Guibilini und Minerva. „Die Erziehung eines Kindes mit Down-Syndrom kann für die Familien und die Gesellschaft belastend sein.“ Vor allem finanzielle Probleme würden dabei eine Rolle spielen.
                Ich halte es für Richtig schwerbehinderte Kinder zu töten wenn die Eltern es wünschen. ich würde mein Kind wohl auch töten wenn ich wüsste das es kein lebenswertes Leben leben kann und nur körperlich anwesend ist. Es würde wohl nicht nur den Kind schaden sondern die komplette Familie zerstören.

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                  #23
                  Zitat von roester
                  Zitat von ceNa
                  Finde das jetzige Abtreibungsrecht für sinnvoll. "Babytötung" mit einer legitimen Abtreibung gleichzusetzen halte ich für abwegig.
                  das ist doch der punkt. warum kann man es nicht gleichsetzen? was macht den unterschied aus? die geistige entwicklung kann es jedenfalls nicht sein.
                  Genau damit hat sich das BVerfG vor fast 40 Jahren beschäftigt und keine Antwort gefunden. Man dümpelt immer etwas umher "Jaa.. Menschenwürde kommt schon gewissermaßen eigentlich etwas ein bisschen in einer gewissen Art und Weise auch schon dem ungeborenen Leben zu, _jedenfalls_ nach Einnistung der Eizelle" und "Gerade wegen der NS-Vergangenheit ist das ja ganz, ganz besonders wichtig".

                  Weder geht das Gericht auf die Menschenwürde (wär ja auch blöd, wenn es das täte.. sowas kann man nicht festschreiben) an sich ein, noch, ob dem Embryo nun wirklich subjektive Rechte zukommen. Einzig der Zeitpunkt steht fest: Ab Einnistung soll sich der Grundrechtsschutz "zeitlich immer weiter verstärken und konkretisieren".

                  Wer sich dafür interessiert: BVerfGE 39, 1 (am besten ab Rn. 130). Längst nicht die aktuellste, aber eine grundlegende Auseinandersetzung des BVerfG mit diesem Thema.

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                    #24
                    Down-Syndrom also nicht lebenswert... Jungs ihr habt wohl noch nie einen Betroffenen getroffen.

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                      #25
                      Zitat von LaMa
                      Down-Syndrom also nicht lebenswert... Jungs ihr habt wohl noch nie einen Betroffenen getroffen.
                      Ich habe einen in meiner Nachbarschaft. Er muss mit ca 24 rundum betreut werden und wird nie eine andere weibliche person kennenlernen als seine Mutter. Freunde sind auch fehlanzeige bzw habe ich ihn nie mit jemand anderen gesehen. Ich möchte das mein Kind ein normales leben führt, selbständig wird..... Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

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                        #26
                        Zitat von ceNa
                        Die körperliche Entwicklung? + Es ist auch ein symbolischer Akt.
                        Das Gehirnvolumen eines Baby verdoppelt sich im ersten Lebensjahr. Direkt nach der Geburt ist es genau dasselbe Gemüse wie vor der Geburt, nur dass man jetzt sieht, wie pützig-menschlich es optisch ist.
                        Die Frage: "Freiheit der Eltern vs. Freiheit des babyförmigen Gemüses" sollte zumindest legtim gestellt sein. Habe selber keine Meinung dazu.

                        Edit: Wenn Tiere ein Recht auf Leben haben, dann Mongoloide erst Recht. Anders sieht die Sache bei einem mongoloiden Baby aus, aber das liegt daran, dass er noch ein Baby ist, nicht an seinem Chromosomenfehler.

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                          #27
                          Zitat von ceNa
                          Zitat von roester
                          Zitat von ceNa
                          Finde das jetzige Abtreibungsrecht für sinnvoll. "Babytötung" mit einer legitimen Abtreibung gleichzusetzen halte ich für abwegig.
                          das ist doch der punkt. warum kann man es nicht gleichsetzen? was macht den unterschied aus? die geistige entwicklung kann es jedenfalls nicht sein.
                          Die körperliche Entwicklung? + Es ist auch ein symbolischer Akt.
                          bei der körperlichen entwicklung ist es doch das selbe. es ist doch kein erkennbarer unterschied vom letzten tag der 11. bis zum ersten tag der 12. schwangerschaftswoche.
                          "symbolischer akt" ist halt nicht rational. und genau das versuchen die wissenschaftler ja mit ihrer aussage zu erreichen. sich bewusst zu werden dass eine fixierung auf zeiträume nicht sinnvoll ist.

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                            #28
                            Zitat von Rolex
                            Den letten Absatz hat wohl keiner gelesen:

                            Das Down-Syndrom etwa werde nur in 64 Prozent der Fälle pränatal diagnostiziert. „Wird die Behinderung nicht erkannt, haben Eltern keine andere Wahl als das Baby zu behalten, obwohl sie das vielleicht nicht gemacht hätten, wenn sie von der Behinderung gewusst hätten“, sagen Guibilini und Minerva. „Die Erziehung eines Kindes mit Down-Syndrom kann für die Familien und die Gesellschaft belastend sein.“ Vor allem finanzielle Probleme würden dabei eine Rolle spielen.
                            Ich halte es für Richtig schwerbehinderte Kinder zu töten wenn die Eltern es wünschen. ich würde mein Kind wohl auch töten wenn ich wüsste das es kein lebenswertes Leben leben kann und nur körperlich anwesend ist. Es würde wohl nicht nur den Kind schaden sondern die komplette Familie zerstören.
                            woher weißt du ob das leben für den "downie" lebenswert ist oder nicht? Sie können ihre Situation garnicht komplett realisieren und bleiben auf einen sehr niedrigen geistigen Entwicklungsstand hängen. Unglücklich sind sie dabei aber nicht zwangsläufig. Mein Bruder arbeitet in einem heim mit "Downies" zusammen, und sagt eher das dort die Lebensfreude nur so aus allen Löchern quillt. Die Leute dort sind Glücklich, haben Spaß ( wie ein 7 Jähriger halt) und leben einfach ihr leben, sind dabei glücklich und sterben.

                            Aus finanzieller und Familiärersicht natürlich was ganz anderes, für die Familien ist es eine unendliche Belastung ein behindertes Kind zu haben, und in den meisten fällen wird es dann auch irgendwann abgegeben (Heim) und die Besuche werden auch immer weniger bis der " Behinderte" nicht mehr zur Familie gehört.

                            Ich möchte mir ehrlich gesagt dazu keine Meinung bilden. Was es heißt ein behindrtes Kind zu haben, können eh nur eltern einschätzen die in dieser Situation sind, aber die Abtreibung bei behinderhung bis zum 7.Monat oder so befürworte ich auf jedenfall.

                            Aber irgendwo muss man einfach die Grenze setzen, bis wohin es erlaubt ist, und ab wann es Mord ist.

                            Woher die ihre 36% falsch negativ Ergebnisse bei der pränatalen Diagnostik haben würde ich auch gerne wissen, meines Wissens kann man auf jedenfall hier in Deutschland sehr genau solche genetisch einfachen behinderungen wie Trisomie 21 erkennen. Wenn verdacht besteht wird Gewebe entnommen und dann gibt es nurnoch eine sehr geringe Fehlerrate, würde allg. immer sobald die schwangerschaft feststeht, fätales gewebe entnehmen um diverse Krankheiten festzustellen (ist auch bei der versorgung direkt nach der geburt wichtig) um den Eltern die entscheidung in einen angemessenen zeitlich rahmen zu ermöglichen ( halt im frühen Stadium und VOR der geburt)

                            Aber nein, anscheinend herrscht hier in Deutschland so eine riesige angst vor einer Kinderselektion das man nichtmal standartmäßig gewebeproben entnehmen darf um das kind einfach einmal komplett durchzuchecken und in einen frühen stadium die schwangerschaft zu unterbinden wenn so etwas wie trisomie auftritt.( so kann man auch eine blutige abtreibung vermeiden die für die meisten Frauen in langfristen traumatas enden)

                            Eine standardisierte pränatale Diagnostik, beruhend auf Gewebeproben, wäre für mich einfach wünschenswert, dadurch würde man solche Probleme wie Kindertötung oder eine späte Abtreibung zum größten Teil verhindern.

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                              #29
                              kann nicht viel dazu sagen, ausser dass ich das ich das ähnlich sehe wie die zwei wissenschaftler

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                                #30
                                Zitat von ceNa
                                Zitat von noobhans
                                Zitat von ceNa
                                Finde das jetzige Abtreibungsrecht für sinnvoll. "Babytötung" mit einer legitimen Abtreibung gleichzusetzen halte ich für abwegig.
                                Was ist bitte _legitime_ Abtreibung? Was ist eine "Babytötung" ohne Gänsefüßchen - nicht etwa auch eine legitime Abtreibung?
                                Legitime Abtreibung ist die Abtreibung vor einem bestimmten Zeitpunkt. Weiß die genaue Woche gerade nicht. Ist in meinen Augen legitim, da gewisse Anlagen zu diesem Zeitpunkt noch nicht insofern entwickelt sind, als dass ich sage würde, dies wäre ein Mensch.
                                Ah ja, na dann bist du doch ein perfektes Beispiel von dem, was da kritisiert wird.

                                Eine Abtreibung = Babytötung wird legitimiert durch die Durchführung vor einem durch andere Menschen festgesetzten Zeitpunkt, da "gewisse" (="ich habe keine Ahnung was ich da meine") Anlagen noch nicht enwickelt sind. Spitze.

                                Um diese Konkretisierung geht es. Was unterscheidet ein Neugeborenes von einem Ungeborenen, warum ist eine Gleichsetzung nicht gerechtfertigt? Darauf musst Du Antwort geben.

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