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    #31
    Naja ich sehe das Problem eher darin, dass man zum einen damals überhaupt mit der Integration angefangen hat und zum anderen, dass man bis in die späten 90er - und eigentlich noch heute - eine ganz, ganz miese Asyl- und Immigrantenpolitik gefahren ist.

    Es tut mir total leid, sollte sich nun jemand angegriffen fühlen, aber Deutschland hat sich damals keine "Gastbürger", sondern "Gastarbeiter" geholt. Plan war: Sie kommen, sie arbeiten, sie gehen. Sie sollten gar nicht integriert werden; davon war zu keinem Zeitpunkt die Rede. Warum auch immer wurde der Ablauf des Ganzen aber nicht hinreichend konkret gestaltet, was dazu geführt hat, dass ein Teil der Gastarbeiter in diesem Land blieb. Gepaart mit Art. 6 GG führte das zu einer massiven Zuwanderung, für die es einfach keine Lösung gab. Das Übrige tat das viel zu stumpfe AuslG. Hatte der Schleuser erstmal den Weg nach Deutschland gefunden - und die sind dahingehend sehr zielsicher - war der dauerhafte Aufenthalt gerantiert.

    Jetzt hat man mit dem AufenthG ein noch stumpferes Gesetz geschaffen, setzt nun aber den Art. 16a GG stärker durch. Das ist ok für das erste Aufgreifen direkt nach der Einreise (vorausgesetzt die Grenzbehörden schalten schnell), aber der Aufenthalt bzw. die Abschiebung nicht aufenthaltsberechtigter Ausländer ist noch immer nicht hinreichend geregelt. Fragt mal bei eurer kommunalen Ausländerbehörde nach, wie glücklich sie über die derzeitige Ausländer- und Immigrantenpolitik bzw. die Gesetze sind, mit denen sie arbeiten sollen.

    Die Arbeit der Behörden wird immer schwerer. Asylfolgeanträge, Petitionsausschüsse, Härtefallkommissionen, Scheinehen, Einzelfallabreden mit der Kommunalverwaltung, das Vorspielen psychologischer Krankheiten (hoch im Kurs: PTBS).. Daneben pro Woche ein neuer Erlass/eine neue Verwaltungsvorschrift, die bei Missachtung das gesamte Verfahren sofort angreifbar machen könnte. Wer in Deutschland bleiben will, kann sich regelmäßig ~10 Jahre hier halten, ohne dass die Ausländerbehörden etwas dagegen tun können.

    Integration ist eine tolle Sache, aber nicht das Kernproblem. Das Kernproblem ist eine bis heute schlecht geregelte Immigrationspolitik. Integration ist nur ein Folgeproblem dieser schlechten Politik der letzten Jahrzehnte. Bevor man ein Symptom behandelt, sollte man sich der Ursache annehmen. D.h.: Legt endlich den Behörden ein gutes Gesetz in die Hand, erschwert ihre Arbeit nicht mehr mit wöchentlich neuen Vorschriften und wendet endlich die Gesetze im Wortlaut an.

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      #32
      Das heutige Chaos in der Asyl- und Einbürgerungspolitik (kann ich nicht beurteilen) hat aber nicht mehr allzuviel mit dem Integrationsproblem zu tun, sondern eher mit heutigen Einzelschicksalen, oder?

      Zitat von Charmeur
      "darf man mit nazis diskutieren?" wir leben hier in deutschland und nicht in syrien oder china, diskutieren ist ja wohl erlaubt?=
      Du übersiehst die unterschiedlichen Bedeutungen von "dürfen". Juristisch ist es im Unterschied zu all den bösen bösen bösen Ländern erlaubt. Die Frage bezieht sich auf die moralische Seite.
      (Ich bin der Meinung, man darf.)

      Zitat von impi. gogo bisu.
      wie man klar erkennen kann, haben wir viel mehr ein problem mit gewalt von migrantenkindern als mit rechter gewalt, aber wenn man das von sich gibt zertrümmern einem direkt die steine der linken elite den schädel.
      Migrantenkinder oder Linksautonome? Du haust da ein bisschen viel in einen Topf, als das da ein stringenter Einwand draus werden könnte. Von wievielen Linken bist Du denn schon attackiert worden? Die sind doch mehr damit beschäftigt sich gegenseitig vollzugendern.

      Zitat von Fasaka
      Die Wahrheit mögen Gutmenschen nicht, siehe anderen Thread!

      In weiteren 60 Jahren wird das Land Islamisch sein, weil es hier nur multikultigeile Leute gibt. Wegen euch werden Leute in U-Bahn Stationen erschlagen, aber das versteht ihr nicht. Und ihr werdet bestimmt in einigen Jahgen genauso staunen, wenn euch dieser ganze Mist hier um die Ohren fliegt.
      Solange Du mit um die Ohren fliegst, kann ich mit diesem Szenario ganz gut leben.

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        #33
        Zitat von VARMENDRION
        Dortmund den Dortmundern vs. Deutschland den Deutschen.



        Bisschen schlecht gewählter Titel mMn.
        absolut gewollt, leider.

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          #34
          [x] dabei

          edit: Mal ernsthaft. Wo ich den ersten Artikel von TE gelesen habe, habe ich mich gefragt ob diese "Neolnazis" eigentlich noch Deutsche sind oder Staatenlos ohne jegliche Ansprüche. Wenn ein jugendlicher Moslem in der Ubahn einen zusammenschlägt ist es unglücklich und ein einzelfall`?

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            #35
            Zitat von Der Ollie

            Es tut mir total leid, sollte sich nun jemand angegriffen fühlen, aber Deutschland hat sich damals keine "Gastbürger", sondern "Gastarbeiter" geholt. Plan war: Sie kommen, sie arbeiten, sie gehen. Sie sollten gar nicht integriert werden; davon war zu keinem Zeitpunkt die Rede.
            Du magst von Gesetzesbüchern durchaus Ahnung haben, von der deutschen Geschichte und explizit der Entwicklung der Gastarbeiter hast du aber nicht so viel.
            Es ist weder zeitlich noch thematisch sinnvoll das ganze Thema hinreichend zu erläutern, allerdings seist du mal gefragt wie du dir folgendes vorstellst:

            Du arbeitest mehrere Jahre in einem fremden Land, deutlich!! unterbezahlt im Verhältnis zu anderen Arbeitnehmern, lebst unter schlechten Bedingungen, nur damit du arbeiten kannst, siehst deine Familie kaum, im Idealfall ist die Familie nachgekommen. Nach ein paar Jahren gibt es Rezession und man sagt dir: wir brauchen dich nicht mehr, geh "nach Hause". Und was war die letzten jahre dein zu Hause? Und welches Land hast du durch deine Arbeit gestärkt?

            Gastarbeiter waren sehr schnell keine Saisonkräfte mehr, sondern essentieller Anteil am Wirtschaftsboom.

            Wie nien bereits sagte, das anwerben war nicht das Problem, der absolut blauäugige Umgang ( nämlich fehlende Integration seitens der Deutschen ) war der Fehler.

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              #36
              mal bissi OT: bin ich der einzige der seit 13.11.2011 von den beiträgen die "affe" hier erstellt genervt ist???

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                #37
                Zitat von Kakarot
                mal bissi OT: bin ich der einzige der seit 13.11.2011 von den beiträgen die "affe" hier erstellt genervt ist???
                Wie kommst du darauf?
                Nur weil bislang keiner geantwortet hat, heisst das noch lange nichts.

                Manche wollen sich diesen sinnlosen "affe" einfach nicht antun, aber um dich zu beruhigen,

                es gibt viel mehr "ANTIFA" Mitglieder, als Rechtsextreme, also, bleib mal ganz locker (;

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                  #38
                  Zitat von laaaaaance^_-
                  schwieriges thema.. aber da wir in einer demokratie leben sollte jeder das recht haben zu wort zu kommen, leider auch einer der für uns eine gänzlich antidemokratische Haltung einnimmt.
                  Ab hier genau nichtmehr

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                    #39
                    wie dieses multikulti immer gut geredet wird, aber jeder die probleme sieht, ihr denkt halt auch das diese ganzen offenen grenzen natürlich nie konsequenzen haben.

                    Kommentar


                      #40
                      "legitimerweise" ist dein lieblingswort sunbeam? gib dir doch bitte beim zeilenumbruch etwas mehr mühe

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                        #41
                        Zitat von antif
                        wie dieses multikulti immer gut geredet wird, aber jeder die probleme sieht, ihr denkt halt auch das diese ganzen offenen grenzen natürlich nie konsequenzen haben.
                        Daniel, noch nicht bemerkt, ich habe zitiert.

                        Übrigens, Spenden sind willkommen:
                        http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/reportagen/sachsens-sonderweg-ins-abseits-2013-06
                        http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/ueber-uns/impressum

                        Danke für die Aufmerksamkeit.

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                          #42
                          Zitat von daniel
                          "legitimerweise" ist dein lieblingswort sunbeam? gib dir doch bitte beim zeilenumbruch etwas mehr mühe
                          Daniel, noch nicht bemerkt, ich habe zitiert.

                          Übrigens, Spenden sind willkommen:
                          www.mut-gegen-rechte-ge...weg-ins-abseits-2013-06
                          www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/ueber-uns/impressum

                          Danke für die Aufmerksamkeit.

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                            #43
                            Dann verwende die Zitat Funktion!

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                              #44
                              Zitat von Sunbeam
                              [...]
                              Da Nazis andere Menschen illegitimerweise verfolgen wollen, gehoeren sie selbst
                              verfolgt.

                              Zitat von Adolf Hitler
                              Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!
                              ist das jetzt paradox oder satire?

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                                #45
                                Zitat von antif
                                wie dieses multikulti immer gut geredet wird, aber jeder die probleme sieht, ihr denkt halt auch das diese ganzen offenen grenzen natürlich nie konsequenzen haben.
                                Das liegt einfach an der komplett anderen Herangehensweise in Deutschland. Bei "rechten" Menschen bzw. "rechter" Einstellung werden gerne Sonderrechte eingeräumt. Wenn man mit anderen über deren Meinung diskutieren kann und sie durch Argumente überzeugen kann geht das bei "rechten" Menschen nicht, da stempeln viele Leute mit ruhigem Gewissen diese "rechten" Menschen ab, was diese vielen Leute bei anderen Personen bzw. Einstellungen nicht machen würden.

                                Ganz einfaches Beispiel: Eine deutsche Familie(Vater, Mutter, Sohn, Tochter) zieht nach Indien, der Vater fängt dort an zu arbeiten und die komplette Familie ist gewillt sich dort an die ganz normalen Lebensabläufe anzupassen. Nach einiger Zeit merkt die Familie, in Indien haben es Männer in allen Lebenssituationen leichter als Frauen und auch im täglichen Leben kommt man mit der persönlichen und kulturellen Einstellung nicht so zurecht wie angenommen. Die Familie bricht das Experiment nach Indien auszuwandern ab. Zuhause in Deutschland bekommt die Familie dafür Respekt, dass sie sich einen so extremen Schnitt getraut haben nach Indien zu gehen und erfahren gleichzeitig Verständnis, da es doch eine komplett andere Kultur und Lebensweise ist. Gründe für die Rückkehr sind also die zu extreme Anpassung an Alltag und Kultur in Indien und die zu sehr gefestigte Einstellung von dem Leben in Deutschland.

                                Sagt die gleiche Familie in Deutschland (ohne ausgewandert zu sein), dass sie gerne in ihrem Stadtteil/Region/Haus/Nachbarschaft deutsche Leute und Familien um sich hätte, die im selben Land mit selber Kultur, ähnlichen persönlichen Einstellungen und Umgangsweisen aufgewachsen sind, dann ist das ein Skandal, rassistisch und erfährt bei weitem weniger Verständnis als wenn sie mit gleichen Gründen das Experiment nach Indien auszuwandern abbrechen.

                                Und dass man sowas nicht ohne anzuecken äußern darf/kann finde ich schlimm.

                                Wer kein Freund von "Multikulti" ist sollte das ohne Probleme äußern können. Selbst wenn diese Äußerung politisch gesehen eher Richtung rechts geht darf man Menschen, die diese Aussage tätigen nicht anders behandelt als Leute mit andere Meinungen bei anderen Themen, die man nicht vertritt. Ganz im Gegenteil, man kann mit ihnen darüber reden, nach Gründen fragen, diskutieren etc. Dann wird man in dem ein oder anderen Gespräch auch den ein oder anderen Grund nachvollziehen können. Aber in unserer Gesellschaft wie auch hier bei Readmore ist grade der "rechte" Mensch eher schnell abgestempelt und wird schnell anders behandelt als alle anderen.

                                Dazu kommt, dass hier ständig mit Begriffen wie "extrem" "radikal" "nazi" "Stiefelträgern" rumgeworfen wird und dann noch Links gegen "rechte Gewalt" gepostet werden. Völliges Chaos. Einige scheinen alles was ansatzweise rechts ist in einen Topf zu werfen. Ob "rechte" Gewalt oder linke oder Gewalt durch Alkohol oder Familienstreit oder Gewalt durch eine Niederlage im CS 1on1, die einer nicht verkraftet ist doch total egal. Einfach mal versuchen zu unterscheiden und objektiver zu bewerten.

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