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Rot/Grün ist gescheitert

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    #61
    gerdikurt postete
    @Stone:Die FDP und Linke sind NICHT Schuld am Scheitern einer Minderheitsregierung.
    Die Tatsache, dass man mit einer Minderheit regieren möchte, ist daran Schuld.Nicht die Mehrheit der anderen (CDU gehört ja auch dazu).
    Jo, dem hab ich auch nicht widersprochen. Ich habe den Leuten hier widersprochen, die behaupten, eine Minderheitsregierung muss zwingend einen Haushalt erstellen, dem die opposition zustimmt. Die Minderheitsregierung ist gescheitert, nicht Rot/Grün.
    Was mich besonders aufgeregt hat ist dein Spanien/Merkel/schuldenbremse Post.
    Kapitalismus ist eine klassische Blase, ein Schneeballsystem.Entweder, wir pumpen sie jetzt weiter auf und sie platzt bei unseren Kindern oder Enkeln(oder in 2 Jahren), oder wir ziehen jetzt langsam die Luft aus dem Ballon oder blasen zumindest nicht mehr rein.
    Du glaubst also dem Schuldenbremsen-Wahn? Und willst LINKE-Wähler sein? lol.
    Tolle Zukunft für "unsere Kinder und Enkel", wenn der Austeritätswahn die Jugendarbeitslosigkeit auf 30% treibt und die Wirtschaft zerstört. Staatliche Verschuldung hat halt nix mit der Krise in Irland oder Spanien zu tun, beide Länder hatten vor der Finanzkrise geringere Defizite als Deutschland.

    Aber interessiert, dass ich gleich "Müll verzapfe", bloß weil ich deinem völlig inkonsistenten politischem Dogma nicht zustimme.

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      #62
      Im Einzelnen würde die SPD derzeit auf 38 Prozent kommen, die Grünen liegen bei 14 Prozent. Die CDU kommt auf 34 Prozent. Die FDP mit 2 und die Linke mit 4 Prozent würden die Rückkehr in das Landesparlament verpassen. Die Piratenpartei kann dagegen mit 5 Prozent auf den Einzug in den Landtag in Düsseldorf hoffen.

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        #63
        Rot/Grün obv gescheitert.

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          #64
          Zitat von Stone
          Rot/Grün obv gescheitert.
          wird wohl doch eine winwin situation.

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            #65
            Offenbar wollten ja LINKE oder FDP dem Haushalt schkussendlich zustimmen, aber nach einr "unerwarteten" gerichtlichen Auffassung wurde der Haushalt bereits mit der letzten Abstimmung endgültig abgelehnt. FDP und LINKE werden halt die einzigen sein, die von diesem Ergebnis Schaden davontragen.

            PS: Leseverständnis scheint bei gerdikurt nicht wirklich ausgeprägt zu sein, hab keine Ahnung warum du das Thema jetzt sinnlos ausweitest. Es ging um Austeritätsmaßnahmen und deren Folgen. Nicht um Ursachen der Krise, die offensichtlich weitaus umfangreicher sind als staatliche und private Verschuldung.
            Muss ja fürchterlich sein, mit dem täglich zu diskutieren.

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              #66
              Das war das dümmste, was Schwarz/Gelb überhaupt machen konnte. Neuwahlen werden Rot/Grün noch stärker machen. Für die FDP heißt das außerdem, dass sie aus dem Landtag fliegen werden und damit Schwarz/Gelb auch auf Bundesebene total im Arsch ist. Und FDP wird dann auf jeden Fall Konsequenzen ziehen müssen, was aber zu 100% auch nichts bringen wird.

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                #67
                Ich find's erstaunlich, wie die Diskussion zwischen Euch eskaliert ist, wenn man bedenkt, dass Ihr ideologisch vermutlich gar nicht so weit auseinander steht. O_o

                (Und mir ist auch nicht klar, warum wir in einer Welt, in der Schulden eh ein unlösbares Problem geworden sind und Geld lediglich virtuell existiert, uns nicht vom Verschuldungsdenken lösen sollten.)

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                  #68
                  Das wunderte mich ja auch, dass sein erster Kommentar meine Kommentare "nochmal besonders als Müll" hervorhob. Deshalb wollte ich ja auch wissen, worum genau es ihm ging. Wie sollte ich ahnen, dass er mich angreift, weil ich Merkels europäische Schuldenpolitik kritisierte.

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                    #69
                    Du dichtest mir Dinge an, die ich nie gesagt habe. Meine einzige Aussage zu der Sache war:
                    Zitat von Stone
                    Ach ne, der Haushalt ist nicht ausgeglichen! Und Merkel sagt ja ganz deutlich, dass unausgeglichene Haushalte die Wurzel alles Bösen in der Welt sind.
                    Ist ja wohl nicht meine Schuld, dass du dir daraus eine Fantasiewelt aufbaust, in der du mir Meinungen andichtest.
                    Interessant natürlich auch, dass du einen der Hauptgründe für die Euro-Krise mal eben unter den Tisch fallen lässt: den €. Wenn ich über die Ursachen der Finanzkrise reden wöllte, würde ich das tun. Tu ich aber nicht. Also laber nicht irgendeinen Unsinn zu roten Heringen zusammen.
                    Außerdem wolltest du mich schon längst ignorieren.

                    Um also zusammenzufassen:
                    Nein, ich glaube nicht, dass Austerität Schuld an der Finanzkrise hat, das wäre Unsinn. Merkels fehlgeleitete Sparpolitik macht die Krise aber schlimmer und wird die Eurozone wieder in die Rezession führen. Weiterhin ist exzessive Staatsverschuldung lediglich in Griechenland einer Haupt-Auslöser für die Krise. In Ländern wie Spanien ist die beispielsweise die Privatverschuldung, im Zusammenhang mit der massiv überbewerteten Währung das Problem. Zudem haben die PIGS-Länder dank des Euros extrem hohe Zinsraten zu zahlen, was Länder, die Kontrolle über ihre Währung haben (Schweden, GB, USA) nicht tun müssen.

                    Dies nur als kurze Skizze über mein Verständnis zu der Sache. Da es hier aber um Rot/Grün in NRW geht und nicht um die Finanzkrise, ahbe ich dies auch nicht ausgeführt. Das gab dir aber kein Recht, mir irgendwelche Hirngespinste anzudichten.

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                      #70
                      Zitat von Stone
                      Ach ne, der Haushalt ist nicht ausgeglichen! Und Merkel sagt ja ganz deutlich, dass unausgeglichene Haushalte die Wurzel alles Bösen in der Welt sind. Na dann schnell weg mit denen ehe sie das Land zu Grunde richten wie in Spanien, die äh... ausgeglichene Haushalte vor der Krise hatten und sich an Schwarz-Gelb im Bund orientieren!
                      Was ist da nun anders dran? War nur ein Beispiel, dass ein ausgeglichener haushalt vor der Krise eben nicht half. Tut mir leid, dass ich meine Zitate auf die Kernaussage beschränke. Weiter gehts mit meinem Edit im obrigen Post.

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                        #71
                        Zitat von gerdikurt
                        Und ja, Geld existiert und virtuell.Hat aber die Macht der Enteignung, solange Geld als "virtueller" Besitz reale Negativ-Folgen nach sich zieht.Zb. Kürzung von Leistungen für die Bürger, Anhebung von Steuern, Aufschlag auf Preise (in jedem Produktpreis sind Kosten für Zinszahlungen und Tilgungen der Unternehmen für Banken enthalten), Einverleibung von Sicherheiten.
                        Aber ist das nicht genau die Austerität (+ darüber hinausgehende, aber derselben Logik folgende Maßnahmen)?
                        Schulden an sich nicht schlimm, sondern erst, wenn sie als gültiges Argument akzeptiert werden, mit dem die Abwicklung der Negativ-Folgen begründet werden kann.

                        Stattdessen müsste es heißen: "Wir reden von Schulden, dessen Gegenwert niemals existiert hat, also akzeptieren wir sie nicht als Argument für Austerität." Solange man für Leistungen Leistungen erhält oder für Waren Waren, ist alles in Butter, was kümmern einen die nicht einmal mehr gedruckten Nullen hinterm fiktiven Schuldenberg?

                        Diese Schulden sind doch nur wirksam, solange alle daran glauben.

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                          #72
                          Schade, dass rot-grün in NRW mit ihrer Schuldentreiberei weitermachen dürfen, auch nach der Neuwahl.

                          Ich weiß allerdings nicht, was trauriger ist, dass die NRWler das nicht raffen, oder dass die Kraft das ohne Skrupel durchziehen will. Peinlich finde ich leider die Leute, die hier offenbar ihre Wahlentscheidung stur an Studiengebühren festmachen. Das ist doch dann einfach fehlendes Politikverständnis und dazu eine gehörige Portion Egoismus.

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                            #73
                            Zitat von Swasi_Land
                            Schade, dass rot-grün in NRW mit ihrer Schuldentreiberei weitermachen dürfen, auch nach der Neuwahl.

                            Ich weiß allerdings nicht, was trauriger ist, dass die NRWler das nicht raffen, oder dass die Kraft das ohne Skrupel durchziehen will. Peinlich finde ich leider die Leute, die hier offenbar ihre Wahlentscheidung stur an Studiengebühren festmachen. Das ist doch dann einfach fehlendes Politikverständnis und dazu eine gehörige Portion Egoismus.

                            Politik ist IMMER Egoismus. Jeder wählt natürlich zu seinem eigenen Vorteil. Wäre ja auch dumm wenn man das nicht macht?
                            Sonst könnten ja alle CDU-Wähler die SPD wählen damit es der Arbeiterschicht besser geht, und alle SPD etc - Wähler könnten die CDU/FDP wählen um den Wohlhabenden noch mehr Geld in den Popo zu blasen ;)
                            So funktioniert Politik nunmal.
                            Zudem finde ICH, dass Bildung das wichtigste Gut in Deutschland ist. Ohne Bildung sind wir NICHTS und haben wir nichts. Daher verurteile ich grundsätzlich jede Partei, die radikal an der Bildung sparen, bzw. diese nur für bestimmte Schichten zugänglich machen will.
                            Und wenn ich das recht in Erinnerung habe, wurde der Scherbenhaufen damals von der CDU hinterlassen? Was darauf folgte war eine Abwärtsspirale mit kombiniertem nicht optimalen Handeln der jetzigen Landesregierung. Daher sollte man die Schuld nicht nur bei der aktuellen Regierung suchen (auch wenn sie einen großen Teil dazu beigetragen hat).. Es ist immer einfach alles einer Partei (egal ob nun schwarz oder rot) in die Schuhe zu schieben...
                            Und zu dem Scherzkeks der meinte, dass in BW ja schließlich jede Regierung erfolgreich regieren kann:
                            HA HA.
                            Ich weiß noch wie jeder damals den Untergang herauf beschwor als hier rot/grün an die Macht kam. Und was ist passiert? Nichts. Also muss ein anderes Argument her: Ja BW ist so ein wirtschaftsstarkes Land, das könnte jede Partei (NPD, die grauen Panther, PBC..) regieren. Tut mir leid, aber so eine Argumentation ist peinlich.
                            Zitat von b4sk
                            In bw ist es ja wohl eindeutig eine protestregierung zu s21
                            Jo, darum hat auch die Mehrheit gegen S21 gestimmt. Die Regierung wird aber trotzdem von Grün-Rot gestellt. PARADOX. Lag bestimmt nur an S21.

                            /cena mit dir diskutier ich nicht mehr. Hatte schon so oft keinen Sinn... Hab sowieso das Gefühl, dass du grundsätzlich dir einen drauf hobelst wenn du einen meiner Post flamen kannst.

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                              #74
                              Ach, da ich gerade eh nichts zu tun habe...


                              Zitat von ceNa
                              Man man man, du nennst Leute dumm die nicht egoistisch handeln.
                              ]Falsch, ich nenne niemanden direkt dumm. Auch sage ich nicht, dass ich egoistisch handeln befürworte. Ich rede vom WÄHLEN. Und beim WÄHLEN vertritt nun mal jeder
                              seine Interessen, Interessen die einem als richtig erscheinen.


                              Und stellst dich aber im gleichen Atemzug super solidarisch hin
                              Solidarisch? Vielleicht das falsche Wort verwendet? Solidarisch ist man zu einer Sache. Falls du meintest, dass ich gleichzeitig so tu als würde ich im Wohle der Allgemeinheit reden... Nein das tu ich nicht und wenn dann nur indirekt. Ich profitiere ja auch wiederrum daraus wenn Deutschland gebildet und damit erfolgreich bleibt. .

                              Es gibt halt zig Leute, die aus anderen Gründen gewisse Parteien wählen und nicht für ihren Vorteil. Jedenfalls nicht auf direktem Wege, der wirkliche Vorteil ist wahrscheinlich für die Wenigen ersichtlich.

                              Man wählt nunmal das, was einem am Meisten zusagt. In 99% der Fälle zieht man daraus (oder verspricht es sich zumindest davon), in welcher Hinsicht auch immer, einen Nutzen.
                              Es muss ja nicht immer nur der wirtschaftliche Nutzen sein
                              Und wir haben wie immer das selbe Problem. Du liest die Texte, interpretierst falsch und reargumentierst dann irgendwas, meist, Unsinniges. Aber solang du die 14p in Deutsch hast, macht das ja nichts ;) Daher ist für mich die Diskussion mit Dir nun auch beendet.

                              Zudem sind Politik und Religion die zwei Dinge, über die man am Meisten diskutieren kann und am wenigsten auf einen grünen Zweig kommt.



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                                #75
                                Zitat von Swasi_Land
                                Peinlich finde ich leider die Leute, die hier offenbar ihre Wahlentscheidung stur an Studiengebühren festmachen. Das ist doch dann einfach fehlendes Politikverständnis und dazu eine gehörige Portion Egoismus.
                                Wer macht das?

                                Zitat von cr8
                                Politik ist IMMER Egoismus. Jeder wählt natürlich zu seinem eigenen Vorteil. Wäre ja auch dumm wenn man das nicht macht?
                                Nein. Ich wähle nicht zu meinem Vorteil, ich wähle für meine Überzeugung, die keineswegs nur vorteilhaft für mich ist.
                                Und was Du als das "Wesen der Politik" beschreibst, ist nur Deine - bedauerliche - Weltsicht.

                                @gerdikurt: Ich sehe das nicht so kritisch mit dem Ganz-oder-Garnicht-Prinzip. Staaten können auch einfach einzeln gelegentlich bankrott gehen und danach weiter machen. Das ist ja gerade schwer im Kommen. Solange es nicht zu Hyperinflation, Dauervertragsbrüchen oder sonstigen Instabilitäten kommt, sondern nur zu gelegentlichen Schuldenschnitten/Resets, wird vermutlich vieles weiterlaufen wie bisher. Spekulanten, Banken, Investoren werden in der Hoffnung auf Gewinne auch in Bankrott gegangene Staaten investieren, entweder weil sie "zocken", oder weil Menschen nie lernen, im Guten wie im Schlechten.
                                Strukturelle Probleme wie Korruption müssen natürlich trotzdem angegangen werden, so oder so.

                                Nebenher kann man versuchen, das Finanzsystem zu reformieren. Eine Komplettaufgabe des halte ich eh nicht für erstrebenswert, mangels Alternativen und mangels Vertrauen nur akademisch postulierte Lösungen.

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