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Winnenden verklagt Eltern v. Tim.K

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    #76
    Zitat von gizz
    Finde das absolut ok in anbetracht der Tatsache das es die ungesicherte Waffe des Vaters war.

    Letzendlich werden die Summe X monatlich zahlen müssen... ist ja nicht so das sie danach unter der Brücke schlafen müssen.
    hast du den beitrag gelesen? die wollen das geld von der versicherung...wenn die das selbst zahlen sollen, privatinsolvenz und dann bekommt keiner was. bissel kopp benutzen.

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      #77
      Zitat von dr0elf
      Er hat die Verantwortung doch tragen müssen (Bewährungsstrafe)? Und wurden die Gründe, die für den Kerl scheinbar ausreichend waren, um ein Gemetzel zu veranstalten, jemals wirklich diskutiert? Oder ging es, wie jedes Mal, um CS und Co.?
      Siehe hier.
      Was haben denn die Gründe der Tat mit den Forderungen der Stadt nach Schadensersatz zu tun? Das sind zwei unterschiedliche Prozesse, die man nicht einfach in einen Hut stecken kann.

      Zitat von dr0elf
      Und Du glaubst also ernsthaft, dass die Tat vermieden worden wäre, wenn der Vadda seine Waffe brav in einem Schrank/Safe verschlossen gehabt hätte? Weil man seinem eigenen Sohn auch so misstraut, dass man den Schlüssel für den Safe direkt im Wald vergraben und ihn nur nachts um 3 bei Bedarf ausgegraben hätte? Das ist so ein beschränkter Nonsense...
      Die Chance, dass man die tat verhindern könnte, wäre bestimmt deutlich höher gewesen als mit der Ausgangslage bzw. die Tat an sich hätte anders ablaufen können und andere Opferzahlen hervorbringen können.
      Das hat nichts mit Vertrauen zu tun, ob man seine Waffe im Waffenschrank einschließt, sondern mit der Pflicht jeder Person, die in den Deutschland eine Waffe besitzen bzw. tragen darf, diese auch ordnungsgemäß zu lagern.
      Waffen sind immer noch vornehmlich Tötungsinstrumente und haben in einem Familienhaushalt nicht ungesichert rumzuliegen.



      Zitat von dr0elf
      Das ist so ein beschränkter Nonsense... Die Bestrafung haben die Eltern durch die Tat erfahren. Einen Sohn zu verlieren ist schon extrem hart für Eltern (glaub mir, ich weiß wovon ich rede). Ihn aber durch so eine Tat zu verlieren, muss unerträglich sein. Aber ja, schnell noch Geld rausholen, weil man die behinderte Schule umbauen musste... Ich glaub's nicht.
      In diesem Fall geht es doch gar nicht um eine Bestrafung, sondern um einen Schadensersatzanspruch der Stadt gegenüber der Familie. Die Summe x, die die Stadt fordert, stellt doch nur die Höhe der Kosten dar, die die Stadt durch die Tat tragen musste.
      Und ob es nun hart für die Eltern ist oder nicht spielt für die Ausgangslage doch keine Rolle, denn den Familien der Opfer wird es auch nicht viel besser gehen. Und wofür wurden diese denn dann bestraft? Ich habe jedenfalls kein Mitleid mit dem Vater und verstehe auch nicht wie man diesen noch in Schutz nehmen kann und mit ihm sympathisiert.

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        #78
        Bei dieser Forderung stellt sich mir die Frage, ob diese Kosten bei sinnvoller Ausgabenkalkulation überhaupt in solch einem Maß zustande gekommen wären... Wieso baut man eine Schule um, nur weil dort ein paar Leute erschossen wurden? Wieso verschlingt ein Gedenktag scheinbar Unsummen, obwohl ein paar gebastelte Plakate kleiner Kiddies völlig ausreichen?

        Versteh' mich nicht falsch, ich verstehe Deine Argumentation völlig und kann sie uach bedingt nachvollziehen. Aber nehmen wir das Bsp. mit der Waffe: Ich will nicht wissen, bei wieviel Leuten die Waffen einfach irgendwo rumfliegen und leicht erreichbar sind. Das rechtfertigt nicht das Fehlverhalten des Vaters, keine Frage. Aber mir geht es im Endeffekt darum, dass hier keine Ursachenforschung betrieben, sondern bei den falschen Aspekten angesetzt wird. Wieso wird nicht versucht, die Probleme potentielle Täter zukünftig zu minimieren, anstatt lächerliche Waffengesetze zu formulieren, die eine stärke Bestrafung beinhalten, falls man die Waffe nicht ordnungsgemäß aufbewahrt? Der Junge dürfte nicht mal auf die Idee kommen, sie zu benutzen. DAS ist Prävention. Alles andere halte ich für plakativen Aktionismus.

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          #79
          ghostface postete
          1von8 HC 10er Raider postete
          Zitat von overkill
          Hatte nicht der Vater Waffen Zuhause rumliegen, die Tim K. nutzen konnte?
          So what ? Kann die Familie trotzdem nix für das ihr Sohn austickt
          Wer hat denn sonst Schuld daran, wenn nicht die Eltern?
          Du kannst in der Westlichen Welt ein Kind nicht ewig Manipulieren... Irgendwann fängt es an eigene Gedanken zu entwickeln in welche Richtung auch immer. Es ist einfach den Eltern die Schuld zuzuschieben, Aber sind sie es auch ? Oder waren es vieleicht doch andere Sachen die ihn zu dieser Tat trieben.

          Niemand und wirklich niemand wird jemals sagen können was der Auslöser war.

          Aber glaubt ruhig weiter das es keinen Amok lauf gegeben hätte wenn der Vater die Pistole "sicher" weggeschlossen hätte.

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            #80
            Zitat von dr0elf
            Bei dieser Forderung stellt sich mir die Frage, ob diese Kosten bei sinnvoller Ausgabenkalkulation überhaupt in solch einem Maß zustande gekommen wären... Wieso baut man eine Schule um, nur weil dort ein paar Leute erschossen wurden? Wieso verschlingt ein Gedenktag scheinbar Unsummen, obwohl ein paar gebastelte Plakate kleiner Kiddies völlig ausreichen?
            15 Millionen sind schon ein Batzen Geld und ich kann gut verstehen, wenn man die Summe als übertrieben bzw. schön gerecht empfindet. Aber ich kann schon gut verstehen, warum man eine neue Schule gebaut hat. Es ist einfach eine unglaubliche Belastung für Eltern, Schüler und Lehrer, wenn man in so einer blutbefleckten Umgebung das Konzept von Schule leben bzw. erhalten will, was in meinen Augen auch nicht möglich ist.

            Zitat von dr0elf
            Aber mir geht es im Endeffekt darum, dass hier keine Ursachenforschung betrieben, sondern bei den falschen Aspekten angesetzt wird. Wieso wird nicht versucht, die Probleme potentielle Täter zukünftig zu minimieren, anstatt lächerliche Waffengesetze zu formulieren, die eine stärke Bestrafung beinhalten, falls man die Waffe nicht ordnungsgemäß aufbewahrt? Der Junge dürfte nicht mal auf die Idee kommen, sie zu benutzen. DAS ist Prävention. Alles andere halte ich für plakativen Aktionismus.
            Natürlich sollte dies die höchste Prämisse sein, aber es gibt eben auch einfach einen unüberschaubare Anzahl von Einflüssen und Zusammenhängen, die man für so eine Tat verantwortlich machen muss, aber eben diese Unüberschaubarkeit macht es auch so schwierig jeden Einzelfall richtig einzuschätzen. An diesem Punkt müssen eben alle Beteiligten zusammenarbeiten und gemeinsam auf die Entwicklung eines Kindes bzw. jungen Heranwachsenden acht geben und ihn unterstützen, aber am Ende kann auch nur dem geholfen werden, der die Hilfe auch annimmt.


            edit.
            Zitat von 1von8 HC 10er Raider
            Aber glaubt ruhig weiter das es keinen Amok lauf gegeben hätte wenn der Vater die Pistole "sicher" weggeschlossen hätte.
            Das glaubt doch in der Form hier keiner, aber es ist auch zu einfach gesagt, wenn man behauptet, dass die Beschaffung der Waffen keinen Einfluss auf das Endresultat hätte.

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              #81
              Finds ne Frechheit, das sie sowas vorhaben. Für die Eltern war er ein normaler junge. Als ob sie davon ausgegangen sind, das sowas passiert. Ob da was passieren kann, kann man ja immer so sagen, aber welcher Elternteil denkt sowas von seinen Kindern? Sie sind mit seinem Tot und der Schuld schon genug bestraft...

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                #82
                GRIMMJOW postete
                Zitat von xell
                Zitat von freeZer
                Total daneben die Aktion. Der Vater wurde doch schon auf Bewährung verurteilt, was ich auch schon recht fragwürdig hielt. Man sollte die Familie einfach in Ruhe lassen, in anderen Fällen kann sowas auch zum Selbstmord aus Verzweiflung führen.
                er hat waffen und munition nicht verschlossen aufbewahrt! wer so fahrlässig mit waffen umgeht gehört auch bestraft...
                stimme ich zu. wir könnnen alle froh sein dass die waffengesetze bei uns nicht so gelockert sind wie beispielsweise in den usa...
                Ich sehe das ein wenig anders. Wenn niemand an die Waffe geht ist das ne Ordnungswidrigkeit und er zahlt 25 Euro. Weiterhin kann er mMn nicht davon ausgehen, dass sein bis dahin gesund und vernünftig erscheinender Sohn sich die Waffe aus dem Schlafzimmer stiehlt um damit Menschen zu töten, zumal sie ja offenbar schon länger da liegt, da es der Sohn sonst nich gewusst hätte. Daher finde ich die Begründung des Gerichts, die zu der Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung führt, ebenfalls für bedenklich und vor allem im Vergleich zu der Ordnungswidrigkeit für unverhältnismäßig.
                Wenn man irgendwo hätte ansetzen müssen dann bei dem Strafmaß für jene die eine Waffe liegen lassen ohne das etwas passiert.

                Mal ganz davon abgesehen halte ich die Aktion die nun von der Stadt selbst kommt für sehr traurig und armseelig. Wirkt halt so als sollten die Eltern mit Geld die Tat vergessen machen können.

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                  #83
                  Zitat von gizz
                  Finde das absolut ok in anbetracht der Tatsache das es die ungesicherte Waffe des Vaters war.
                  genau dafür wurde er ja schon bestraft!

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                    #84
                    leute es geht doch nur um die versicherung und nicht um die privatpersonen an sich.. raffts doch mal

                    Kommentar


                      #85
                      Zitat von crz
                      leute es geht doch nur um die versicherung und nicht um die privatpersonen an sich.. raffts doch mal
                      trotzdem betriffts die privatpersonen

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                        #86
                        Oh... wofür wollen die 15 Millionen?!
                        Was hat denn die Stadt großartig für Kosten? O.o

                        Polizeieinsatzkosten war notwendig. Klar. Die Kosten meinetwegen gerne zurück.

                        Die Gedenkfeier? War die notwendig? War das nicht mehr eine freiwillige Leistung der Stadt. Sollten dann die Kosten abgewälzt werden auf Eltern?


                        Die Kosten für den "notwendigen" Umbau der Schule:
                        6,215 Millionen Euro
                        Drei Millionen Euro erhielt die Stadt vom Bund,
                        weitere zwei Millionen Euro vom Land.
                        Der Bau der Aula wurde maßgeblich von der Kinderhilfsaktion "Herzenssache“ unterstützt.


                        Also woher kommen die 15 Millionen der Stadt?




                        unter winnenden.de gefunden


                        unter tenders-electronic-daily find ich leider für albertville Realschule bei winnenden nichts. Schade eigentlich. Dafür dass sie es hätten machen müssen :-/

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                          #87
                          In meinen Augen ziemlich geschmacklos (egal ob rechtlich korrekt oder nicht).

                          Und wenn sie schon einen Schuldigen suchen, dann sollten sie es vielleicht etwas gründlicher machen. Wurde der Junge gemobbt? Von wem? Sollten sich sicher Zeugen für finden lassen und dann kann man die Eltern dieser Übeltäter auch direkt mal ausnehmen. Oder irgendwelche Lehrer. Aber das sind ja alles nur arme Opfer...

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                            #88
                            dumme aktion der stadt

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                              #89
                              Zitat von Speedy
                              Zitat von dr0elf
                              Bei dieser Forderung stellt sich mir die Frage, ob diese Kosten bei sinnvoller Ausgabenkalkulation überhaupt in solch einem Maß zustande gekommen wären... Wieso baut man eine Schule um, nur weil dort ein paar Leute erschossen wurden? Wieso verschlingt ein Gedenktag scheinbar Unsummen, obwohl ein paar gebastelte Plakate kleiner Kiddies völlig ausreichen?

                              Versteh' mich nicht falsch, ich verstehe Deine Argumentation völlig und kann sie uach bedingt nachvollziehen. Aber nehmen wir das Bsp. mit der Waffe: Ich will nicht wissen, bei wieviel Leuten die Waffen einfach irgendwo rumfliegen und leicht erreichbar sind. Das rechtfertigt nicht das Fehlverhalten des Vaters, keine Frage. Aber mir geht es im Endeffekt darum, dass hier keine Ursachenforschung betrieben, sondern bei den falschen Aspekten angesetzt wird. Wieso wird nicht versucht, die Probleme potentielle Täter zukünftig zu minimieren, anstatt lächerliche Waffengesetze zu formulieren, die eine stärke Bestrafung beinhalten, falls man die Waffe nicht ordnungsgemäß aufbewahrt? Der Junge dürfte nicht mal auf die Idee kommen, sie zu benutzen. DAS ist Prävention. Alles andere halte ich für plakativen Aktionismus.
                              #
                              Das wirst du niemals verhindern können. Ansonsten stimme ich dir zu aber du wirst niemals latente Amoklaufabsichten verhindern können. Ich lehne mich einfach mal aus dem Fenster und behaupte, dass ein gewisser Prozentsatz mit psychischen Problemen einfach da ist und diese Probleme sind so umfangreich und gehen von Gewalt zu Hause über Mobbing bis hin zu Wahn und Perversion. Natürlich kannst du mit Schulpsychologen und verstärkter Jugendamtbeteiligung gegen sowas vorgehen aber du wirst niemals vollständig wirklich verhindern können, dass sich solche Probleme (Aus denen dann der Amoklauf bzw. Anschlag resultiert) entwickeln. Das geht einfach nicht.

                              Was du allerdings kontrollieren kannst sind Waffen, ganz einfach.

                              Waffen sind zum Töten da und haben keinen anderen Zweck. Ich empfinde eine solch unglaubliche Verachtung den Sportschützen gegenüber, die völlig irrational und nur aus Ballergeilheit mit scharfen Waffen ballern wollen. Ich versteh ja, dass dieser Sport Spaß und geil macht aber das geht auch mit nicht scharfer Munition.

                              Es gibt kein einziges Argument, das gegen ein Waffenverbot für Zivilpersonen spricht.

                              Dass der Vater für den fahrlässigen Umgang mit der Waffe verurteilt wurde finde ich nur gerechtfertigt und die Strafe hätte meines Erachtens auch höher ausfallen können. Ja, das ist ein armer Kerl und die Familie tut mir auch Leid aber noch mehr Leid tun mir die Familien der 15 Getöteten, weil die nichts dafür können, dass der Vater des Amokläufers so fahrlässig mit Waffen, die zum Töten da sind, umgeht. Wie gesagt, ich finde, er hätte eine höhere Strafe verdient.

                              Im aktuellen Prozess geht es ja nicht darum, dass irgendwer 15 Millionen von der Familie fordert. So viel Geld haben sie nicht und darum geht es auch nicht. Es geht hier nur darum, ob die Versicherung noch etwas zahlen muss. Die Verurteilung des Vaters erfolgte ja bereits.

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                                #90
                                als wenn es den verfuckten eltern auch nur eine sekunde um irgendwelche opfer, bzw. geschädigten geht. es geht einfach nur darum, aus der sache wieder profit zu schlagen.

                                widerlich und ekelhaft.

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