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Arm und reich, eine tolle Botschaft

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    #76
    jaja, die schieben sich alle nur den ball zu. gibt keine gründen wieso manche leute da oben stehen und manche nicht. ist natürlich klar. kannst dir ja gerne mal lebensläufe (sei es nur auf wikipedia) zu manchen top leuten durchlesen.
    total ungerecht, das könnte natürlich jeder michel vom dorf (soll kein dorf flame sein).

    außerdem ging es bei der modellierung um die entwicklung der gehälter, und nicht wer wo an welcher position aus irgendeinem grund sitzt.

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      #77
      Warte einfach mal die nächste Konkursmeldung ab, oder wenn das nächste Mal irgendjemand aus dem Vorstand eines großen Unternehmens gehen muss. Und Du wirst Dich wundern, der wird danach nicht Schreiner, sondern macht woanders denselben Mist weiter.

      Ansonsten habe ich nie behauptet, es ist prinzipiell ausgeschlossen, dass sich jemand hocharbeitet - ich habe sogar das Gegenteil geschrieben. Und ich habe auch nie behauptet, dass JEDER den Job machen könnte. Nur mehr Leute, als suggeriert wird. Bitte hau nicht einfach alle Graustufen raus und wirf mir hinterher das Schwarz-Weiß-Bild vor.

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        #78
        ich glaube 95% hier verstehen schon gar nicht wieso die schere zwischen arm und reich immer größer wird.
        das ist ein rein mathematisches problem (arithmetik) + systemfehler, die es ermöglich dass dieses problem entsteht

        für die unwissenden:








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          #79
          Zitat von Moe
          jaja, die schieben sich alle nur den ball zu. gibt keine gründen wieso manche leute da oben stehen und manche nicht. ist natürlich klar. kannst dir ja gerne mal lebensläufe (sei es nur auf wikipedia) zu manchen top leuten durchlesen.
          total ungerecht, das könnte natürlich jeder michel vom dorf (soll kein dorf flame sein).

          außerdem ging es bei der modellierung um die entwicklung der gehälter, und nicht wer wo an welcher position aus irgendeinem grund sitzt.
          ich kriege echt die krise, wenn ich deinen beitrag oder auch einige andere hier lese.
          meiner ansicht nach gibt es einen grund, warum die leute an spitzen von megaunternehmen stehen, und nein: es ist nicht deren fähigkeit. es gibt und vor allen dingen hab vor allen dingen hier in deutschland viele leute, die über jahre oder jahrzehnte unternehmen erfolgreich geführt haben, die aber "bedauerlicherweise" nicht nur gewinnmaximierung im sinne hatten, sondern sich auch der belegschaft verpflichtet gefühlt haben. das entscheidende kriterium um ein "erfolgreicher" konzernchef zu werden sind a) gute kontakte und b) eine absolute abwesenheit jeglicher moralischer standards. für die leute geht es nur um die eigenen pfründe, und der rest sind zahlen. wenn die zahlen nicht stimmen, werden leute gefeuert, löhne gekürzt und outgesourced. was da für schicksale dahinter stecken ist denen völlig egal. sie kommen auch selber nicht in die Bredouille, da die arbeitenden leute dermaßen unter druck sind, dass sie im zweifel immer irgendwelche dummen finden, die die jobs für die neuen finanziellen gegebenheiten immer noch machen.
          es tut mir leid, mit der korrelation fähigkeit und position/gehalt braucht man mir nicht zu kommen, ich kenne so viele extrem kluge leute, viele profs in verschiedensten richtungen, die nicht konforme meinungen vertreten und nicht einen nebenjob haben und in anführungsstrichen mit ihrem prof gehalt rumgammeln, obwohl viel mehr drinnen wäre.
          für mich gilt die gleiche maxime wie in der politik, wobei die auch nicht eingehalten wird und nie eingehalten werden wird: es wird immer geheult über nebentätigkeiten oder sonstwelche vergünstigungen, begründet wird das immer dadurch, dass man "die besten leute" in der politik haben will. mir persönlich ist das scheiß egal ob das die besten sind oder nur nummer 100 oder 1000 in deutschland (fachlich gesehen), sie sollen den job machen weil sie ihn gerne machen und nicht, weil sie da am meisten asche verdienen. von einem normalen arbeiter braucht man kein übermaß an moral erwarten, aber gerade leute, die entscheidungen über gewaltige geldmengen oder GERADE politische entscheidungen, die ein gesamtes volk beeinflussen, treffen, müssen einfach unbestechlich sein bzw. nur dem eigenen gewissen verpflichtet sein. davon sehe ich im bundestag...ich will keinem wehtun, aber es geht wohl gegen 0. bei unternehmen wäre das ganze ein kleineres problem, wenn nicht diese riesige kapitalmacht da wäre, sodass man sie nicht mehr ohne größe umwälzung pleite gehen lassen könnte. wenn endlich klar gemacht werden würde, dass pleite eine option wäre, so würde sich vllt auch wieder eine etwas andere denke einschleichen.

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            #80
            Wenn ich Deinen letzten Post richtig verstehe, geht's nur um das Problem, dass wir auf Selbstbehauptung und nicht auf Bedarfsdeckung hin produzieren.
            Ich verstehe allerdings nicht den Zusammenhang zum ersten Teil. Marktwirtschaftlicher Wettbewerb greift auch mit Kurantgeld. Einfach, sobald Du Dir nicht mehr sagen kannst: "ich versuche das Optimum statt das Maximum an Produktivität rauszuholen", weil Du damit überholt und vom Markt verdrängt würdest.
            Der erste Teil belegt doch eigentlich nur, dass Geld zwar ein fungibler Steuerungsmechanismus sein kann, aber keinen Eigenwert besitzt, d.h. "Geldverschwendung" oder "Verluste" sind für sich genommen noch keine Krisendiagnose. Mal ganz dumm: Mir ist nicht klar, was die "Enthüllung" oder das Problem ist, dass Du in diesem Post skizzieren willst.

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