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Bachelor wird Meister gleichgestellt

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    Die hier als Erfolg verkaufte Aufwertung berufsqualifizierender Abschlüsse ist de facto eine Abwertung der akademischen Abschlüsse, die durch extreme Verschulung an Universitäten teuer erkauft wurde. In Wahrheit wird (als Bologna-Prozess getarnt) tradierte Bildung im humanistischen Sinne zu einer Arbeitsmarkt-konformen AUSbildung unterminiert, und damit nebenbei die deutsche Akademikerquote frisiert. Sowohl die Politik als auch die Mehrheit der professoralen Zunft müsste sich eigentlich schämen, auch das Bildungssystem neoliberalen Hasardeuren überlassen zu haben. Deutschland braucht sicher nicht nur Dichter, aber einige zusätzliche (Nach)Denker wären wünschenswert!

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      Zitat von noobhans
      Zitat von overkill
      In der IT-Branche trifft das z.B. zu. Fachinformatiker konkurieren da direkter mit studierten Informatikern, da die Beschäftigung im Berufsleben gleich / ähnlich sein kann.
      Im Normalfalle sicher nicht, vielleicht mit FH'lern.

      Ist im Übrigen wieder der Klassiker. Ein Informatikstudium hat überhaupt nichts mit den Arbeitsfeldern von Fachinformatikern wie Serveradministration etc. zu tun. Im Infostudium hast du ne gute Chance, dass dir kein Computer begegnet.
      Ist im Übrigen wieder der Klassiker. Ein Fachinformatiker administriert nicht nur Server, es gibt z.B. auch welche, die danach Programmierer sind - ebenso wie es Informatiker gibt, die danach Programmieren. Daher sagte ich auch - aufpassen - dass es "gleich / ähnlich sein KANN", aber nicht muss. Und das ist in dem Bereich eben wahrscheinlicher alsdass ein studierter Maschinenbauer (sagt man das so?) plötzlich die Aufgaben eines KFZ-Meisters übernimmt.

      btw. FH ist nicht schlechter als Uni.

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        doch ist es.

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          wie kann jemand, der werder an einer FH noch uni studiert hat, sich erlauben, eine meinung über beide studiengänge zu äussern? da sieht man doch gleich, was die meinung dessen wert ist.

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            Zitat von The Peacemaker
            ein student lernt, zu lernen. der ist es gewohnt, sich schnell dinge selbst anzueignen.

            So fail!

            Jeder kann den weg einschlagen den er will.. ich habe erst meine ausbildung gemacht und mache jetzt meinen meister..

            eine azubine von mir damals hatte abi und is in den beruf gekommen.. die habe ich auch gefragt ob sie behindert is ... war sie auch aber okay ;D

            die hätte locker studieren gehen können.. wenn ich die aber arbeiten sehe wird mir schlecht

            --

            Du kannst doch nicht sagen Studis sind besser..

            nen fauler studi wird gegen nen guten meister trozdem verkaken.. nen guter studi könnte easy den meister machen nen guter meister könnte auch easy noch studieren..

            klar wird der großteil der meister sich mittem studium schwer tun.. aber das muss nicht die regel sein.. wenn einer bock halt macht er halt auch easy nen studium..

            die meisten meister streben das sicher garnicht an ... und im job kommt es eben nicht auf die theorie an.. du kannst mir 500X erklären wie man nen "würfel" macht wenn es etwas komplexeres ist heist wissen noch lange nicht können! Oder es gibt nen problem da bringt dir deine theorie nen scheiss wenn die lösung nirgendwo steht.

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              Zitat von The Peacemaker
              wie kann jemand, der werder an einer FH noch uni studiert hat, sich erlauben, eine meinung über beide studiengänge zu äussern? da sieht man doch gleich, was die meinung dessen wert ist.
              Wie kann jemand, der werder eine Ausbildung oder anderweitig einem Beruf nachgegangen ist noch einen Meister hat, sich erlauben, eine meinung über beides zu äussern? da sieht man doch gleich, was die meinung dessen wert ist.

              Es ist nunmal so, dass man nicht grundsätzlich sagen kann, dass FH > Uni. Auch wenn die "Elite" das hier gerne hätte :>

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                würde von den studies hier gerne mal nen paar an irgend was arbeiten sehen.. wo ihnen dann nen azubi ausm 1. lehrjahr zeigen muss wie man es richtig macht ! TOY STORY

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                  das gilt für beide: studieren kann man nur mit der entsprechenden schulischen qualifikation. ne ausbildung machen kann man mit einer wesentlich geringeren qualifikation. mehr muss ich dazu nicht sagen.

                  und ob ich eine ausbildung gemacht habe bzw. ob/wo ich arbeite, weiss keiner von euch. also mit vermutungen ein bisschen aufpassen, das geht nach hinten los.

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                    Zitat von maaR
                    würde von den studies hier gerne mal nen paar an irgend was arbeiten sehen.. wo ihnen dann nen azubi ausm 1. lehrjahr zeigen muss wie man es richtig macht ! TOY STORY
                    würde von den azubies hier gerne mal nen paar an irgend was arbeiten sehen.. wo ihnen dann nen erstsemester zeigen muss wie man es richtig macht ! TOY STORY

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                      habe das schon öfter geschrieben:
                      besonders im techniker-/ingenieurbereich möchte die industrie uni und fh absolventen auf positionen haben, für die früher ein meister ausgereicht hat. aus deisem grund wird auch ständig ein ingenieursmangel proklamiert. das hier ist quasi die formelle bestätigung des ganzen. hier wird nicht der meister aufgewertet, sondern der bachelor abgewertet.

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                        Zitat von overkill
                        Zitat von noobhans
                        Zitat von overkill
                        In der IT-Branche trifft das z.B. zu. Fachinformatiker konkurieren da direkter mit studierten Informatikern, da die Beschäftigung im Berufsleben gleich / ähnlich sein kann.
                        Im Normalfalle sicher nicht, vielleicht mit FH'lern.

                        Ist im Übrigen wieder der Klassiker. Ein Informatikstudium hat überhaupt nichts mit den Arbeitsfeldern von Fachinformatikern wie Serveradministration etc. zu tun. Im Infostudium hast du ne gute Chance, dass dir kein Computer begegnet.
                        Ist im Übrigen wieder der Klassiker. Ein Fachinformatiker administriert nicht nur Server, es gibt z.B. auch welche, die danach Programmierer sind - ebenso wie es Informatiker gibt, die danach Programmieren. Daher sagte ich auch - aufpassen - dass es "gleich / ähnlich sein KANN", aber nicht muss. Und das ist in dem Bereich eben wahrscheinlicher alsdass ein studierter Maschinenbauer (sagt man das so?) plötzlich die Aufgaben eines KFZ-Meisters übernimmt.

                        btw. FH ist nicht schlechter als Uni.
                        Ja, es gibt auch Informatiker die programmieren, es gibt aber auch E-Techniker, Mathematiker, Philosophen etc. die programmieren - komisches Beispiel.

                        WENN Informatiker entwickeln, dann aber meistens nicht den neuen User-Helpdesk-GUI, sondern Dinge, für die tiefgreifende Kenntnisse benötigt werden, die man halt im Informatikstudium lernt. Ein "normaler" Fachinformatiker beschäftigt sich nicht tiefergehend mit z.B. Graphentheorie oder anderen Dingen die jeder Bachelor im Grundstudium lernt.

                        tschau

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                          99% dieses threads:

                          Die X sind doch gar nicht fähig, die Sachen zu tun, dir wir Y machen. Wir sind eigentlich viel besser und können Probleme schneller lösen. Bei uns arbeitet auch ein X und der stellt sich viel blöder an als alle Y zusammen.


                          1% dieses Threads:
                          Raikoh: Herpderpherpdep ich habe Minderwertigkeitskomplexe.

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                            Zitat von noobhans
                            Zitat von overkill
                            Zitat von noobhans
                            Zitat von overkill
                            In der IT-Branche trifft das z.B. zu. Fachinformatiker konkurieren da direkter mit studierten Informatikern, da die Beschäftigung im Berufsleben gleich / ähnlich sein kann.
                            Im Normalfalle sicher nicht, vielleicht mit FH'lern.

                            Ist im Übrigen wieder der Klassiker. Ein Informatikstudium hat überhaupt nichts mit den Arbeitsfeldern von Fachinformatikern wie Serveradministration etc. zu tun. Im Infostudium hast du ne gute Chance, dass dir kein Computer begegnet.
                            Ist im Übrigen wieder der Klassiker. Ein Fachinformatiker administriert nicht nur Server, es gibt z.B. auch welche, die danach Programmierer sind - ebenso wie es Informatiker gibt, die danach Programmieren. Daher sagte ich auch - aufpassen - dass es "gleich / ähnlich sein KANN", aber nicht muss. Und das ist in dem Bereich eben wahrscheinlicher alsdass ein studierter Maschinenbauer (sagt man das so?) plötzlich die Aufgaben eines KFZ-Meisters übernimmt.

                            btw. FH ist nicht schlechter als Uni.
                            Ja, es gibt auch Informatiker die programmieren, es gibt aber auch E-Techniker, Mathematiker, Philosophen etc. die programmieren - komisches Beispiel.

                            WENN Informatiker entwickeln, dann aber meistens nicht den neuen User-Helpdesk-GUI, sondern Dinge, für die tiefgreifende Kenntnisse benötigt werden, die man halt im Informatikstudium lernt. Ein "normaler" Fachinformatiker beschäftigt sich nicht tiefergehend mit z.B. Graphentheorie oder anderen Dingen die jeder Bachelor im Grundstudium lernt.

                            tschau
                            Ich bin der Überzeugung: Niemand kommt von seinem Studium und entwickelt gleich "tiefergehende" Megasachen.

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                              Manche entwickeln schon während des Studiums tiefergehende Sachen!

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                                genau das wollte ich eben auch sagen :-)

                                im studium arbeitet man z.b. als hilfswissenschaftler für einen lehrstuhl. das heisst man fortscht an neuem. in der studien-, diplom-, bachelor- und masterarbeit entwickelt man selbstständig etwas. neue verfahren, neue hardware, alles was du dir vorstellen kannst. genau das ist der anspruch, den man an studenten hat.

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