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Bachelor wird Meister gleichgestellt
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besser kann man es nicht sagenZitat von Daveist in Ordnung. Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und Meister/Techniker mit Berufserfahrung höher einstufen als Bachelor. Die Leute kommen von den FH's / Uni's, haben keinen Peil von irgendwas, wollen ein Einstiegsgehalt von 45k und brauchen erstmal ein Jahr bis sie sich eingearbeitet haben, bzw mit den Technologien vertraut sind etc pp.
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Die mündliche Mitarbeit ist aber auch eine Leistung, die erbracht und honoriert werden muss, um den Unterricht zu fördern - ohne Mitarbeit profitiert niemand vom Unterricht. Aber grundsätzlich sehe ich das ähnlich.Zitat von pooLboYSpoiler:Das Problem ist, dass Abitur früher deutlich schwerer zu erreichen war als heute, da hat sich die Verteilung Azubis/Studenten von alleine reguliert. Heutzutage bekommt nunmal jede dahergelaufene slut Abitur mit Pädagogik/Deutsch LK + 50% mündliche Mitarbeit, was einfach nur lächerlich ist, da sich so die Note logischerweise keineswegs nach der kognitiven Leistung der Person bildet. Daher will nun jeder natürlich einen gemütlichen Bürojob schieben mit dickem Gehalt dank Studium, aber so läuft das in der Gesellschaft nunmal nicht. Die wichtigsten Jobs in unserer Gesellschaft haben nunmal keinen hohen Stellenwert mehr, und die Bezahlung ist leider auch immer schlechter geworden.
Daher konnte man eine solche Entwicklung irgendwie erahnen. Das Problem liegt meiner Meinung nach halt einfach an dem laschen Schulsystem. Mein Vorschlag wäre, die mündliche Mitarbeit komplett aus der Benotung rauszulassen, und nur Klausuren die Endnote bilden zu lassen. Das würde vllt. auch die Notenvergabe nach Sympathie reduzieren.
Im Vergleich zu früher hat man, nicht nur, weil das Niveau nach unten gegangen ist, sondern auch, weil man mehr Möglichkeiten hat einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben (nach mittlererer Reife gibts die Fachhochschulreife, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg usw) eben viel mehr Menschen mit höherem Bildungsabschluss.
Prinzipiell ist das nicht schlecht, weil so eben die Gesellschaftsschichten im Bildungssystem nicht mehr ganz so krass zu spüren sind, aber die logische Konsequenz war zunächst, dass man mittlerweile auch als Frisörin mittlere Reife benötigt (als grobes Beispiel), andere Berufsbilder / Firmen sogar das Abitur voraussetzen. Aber die Entwicklung ist gleichzeitig kontraproduktiv, weil eben nicht jeder den Weg geht, nach der Realschule das Abitur nachzumachen und es somit dann viele Ausbildungssuchende gibt, die die freien Ausbildungsplätze nicht bekommen, weil die Ausbildenden zu hohe Ansprüche haben.
Und damit es nicht irgendwann dazu kommt, dass man nur noch als Studierter einen Job bekommt, muss man eben auch reagieren und den normalen Ausbildungsgang schmackhafter machen. Es kann eben auch nicht sein, dass man nach einer Ausbildung und nach 2 Jahren Berufserfahrung vom Gehalt her gleich eingestuft wird wie jemand, der gerade von der Uni kommt und den man erst einlernen muss.
Ich vertrete zwar aus eigener Erfahrung die Meinung, dass man auch ohne Studium genug Geld machen und in höhere Positionen vordringen kann, wenn man denn etwas vorzuweisen hat. Allerdings ist es wohl schwieriger - und alleine ein Bachelor sollte nicht ausreichen, um besser qualifiziert zu sein als jemand mit x Jahre Berufserfahrung. Das ist wohl was, das für die Anpassung steht.
Grundsätzlich ist es aber so, dass man auch mit Studium nur massig Kohle macht, in dem man die entsprechende Leistung bringt. Ich für meinen Teil hab mich zB dafür entschieden, lieber weniger Geld und dafür anständige Arbeitszeiten zu haben.
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Unsinn. Frische Leute von der Uni brauchen sich nicht 1 Jahr einarbeiten, viel mehr sollen neue Ideen, Konzepte und Impulse von den Studenten eingesetzt werden. Das ist die Grundlage von Personalmanagement...Zitat von DerBertbesser kann man es nicht sagenZitat von Daveist in Ordnung. Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und Meister/Techniker mit Berufserfahrung höher einstufen als Bachelor. Die Leute kommen von den FH's / Uni's, haben keinen Peil von irgendwas, wollen ein Einstiegsgehalt von 45k und brauchen erstmal ein Jahr bis sie sich eingearbeitet haben, bzw mit den Technologien vertraut sind etc pp.
Eine kleine Anekdote: Ich hatte in meinem Studiengang auch einen Meister Elektrotechnik, selbst dieser ist durch die Grundlagen ET wie auch in Mathematik durchgefallen. Er meinte er kenne die Praxis, aber theoretisch mit Elektronen etc. kenne er sich überhaupt nicht aus.
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weils ne geile zeit ist? wie lange lernst du im semster denn wirklich? :D frühestens die 4 wochen vor den prüfungen ...Zitat von hopplaIch frag mich eh immer öfter warum ich überhaupt noch studiere :X ssb
find ich schon in ordnung, was ich so mitkriege machen eh immer weniger den meister ... (mein bruder will ihn jetzt machen, andere quellen hab ich nicht ;) ) weil sie nach der ausbildung eh erstmal arbeiten und die dicke kohle kassieren und dann nicht nochmal an ne schule (?!?!) macht man das an ner schule? :D gehen wollen
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Das wissenschaftliche arbeiten und die herangehensweise an probleme, die vielleicht vom standard abweichen, dass sind qualifikationen die man an der uni erwirbt und deshalb werden auch weiterhin uniabsolventen in der chefetage sitzen, egal ob irgend eine cdu ministerin irgendwas gleichsetzen will, was nicht ansatzweise zu vergleichen ist, weshalb diese ganze diskussion sowieso keinen sinn macht.
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joo stimmt zu 100%. natürlich kann der meister oder der ne technische ausbildung gemacht hat an seiner zigeunermaschine besser arbeiten. Simpel gestrickte menschen kommen am besten mit simplen aufgaben zurecht. nen ing. würde da wohl viel zu kompliziert denken.Zitat von EricDas wissenschaftliche arbeiten und die herangehensweise an probleme, die vielleicht vom standard abweichen, dass sind qualifikationen die man an der uni erwirbt und deshalb werden auch weiterhin uniabsolventen in der chefetage sitzen, egal ob irgend eine cdu ministerin irgendwas gleichsetzen will, was nicht ansatzweise zu vergleichen ist, weshalb diese ganze diskussion sowieso keinen sinn macht.
aber dann setz mal nen meister o.Ä. an ein dickes problem wo er nicht einfach den aufsatz oder nen anderes teil nehmen kann und zurechtschustern kann, sondern wo viel mehr hintergrundwissen und know how gefragt ist.
der guckt dich dann nur blöde an und denkt ,,was für eine scheiße, ich will pause"
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hheh im maschbau studium haste auch immer ein paar techniker etc. oder leute von techn. schulen, die am anfang erst mal schön erzählen:
"in mechanik chill ich im ersten semester. den stoff habe ich in meiner ausbildung schon gemacht....alles kalter kaffee"
die leute sind dann nach 1 semester weg :D
um noch mal ein wenig "aufzuklären":
hocharbeiten geht heute (zumindest in großen unternehmen) nicht mehr.
die permeabilität von lower,middle und top management ist heute nicht mehr gegeben.
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Unsinn. Klar sollen die neue Konzepte und Ideen mit einbringen, aber müssen sich eben dennoch an bestehende Regeln halten. Je nach Branche ist es eben nicht so, dass man mit Theorie glänzt, sondern mit Praxis. Was auch immer die Grundlage von Personalmangagement da für eine Rolle spielen soll.Zitat von robinUnsinn. Frische Leute von der Uni brauchen sich nicht 1 Jahr einarbeiten, viel mehr sollen neue Ideen, Konzepte und Impulse von den Studenten eingesetzt werden. Das ist die Grundlage von Personalmanagement...Zitat von DerBertbesser kann man es nicht sagenZitat von Daveist in Ordnung. Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und Meister/Techniker mit Berufserfahrung höher einstufen als Bachelor. Die Leute kommen von den FH's / Uni's, haben keinen Peil von irgendwas, wollen ein Einstiegsgehalt von 45k und brauchen erstmal ein Jahr bis sie sich eingearbeitet haben, bzw mit den Technologien vertraut sind etc pp.
Eine kleine Anekdote: Ich hatte in meinem Studiengang auch einen Meister Elektrotechnik, selbst dieser ist durch die Grundlagen ET wie auch in Mathematik durchgefallen. Er meinte er kenne die Praxis, aber theoretisch mit Elektronen etc. kenne er sich überhaupt nicht aus.
Dein Beispiel ist z.B. so. In der Elektrotechnik zählt auch viel Praxis, nicht nur blanke Theorie.
Auch, aber nicht nur.Zitat von EricDas wissenschaftliche arbeiten und die herangehensweise an probleme, die vielleicht vom standard abweichen, dass sind qualifikationen die man an der uni erwirbt und deshalb werden auch weiterhin uniabsolventen in der chefetage sitzen, egal ob irgend eine cdu ministerin irgendwas gleichsetzen will, was nicht ansatzweise zu vergleichen ist, weshalb diese ganze diskussion sowieso keinen sinn macht.
Doch, auch da. Vor allem dann, wenn große Unternehmen viel ausbilden und sich dann Gedanken machen, ob sie die von ihnen ausgebildeten Menschen fördern oder auf den Markt lassen und dadurch Geld verschwenden sollen.Zitat von Amy Farrah Fowlerhheh im maschbau studium haste auch immer ein paar techniker etc. oder leute von techn. schulen, die am anfang erst mal schön erzählen:
"in mechanik chill ich im ersten semester. den stoff habe ich in meiner ausbildung schon gemacht....alles kalter kaffee"
die leute sind dann nach 1 semester weg :D
um noch mal ein wenig "aufzuklären":
hocharbeiten geht heute (zumindest in großen unternehmen) nicht mehr.
die permeabilität von lower,middle und top management ist heute nicht mehr gegeben.
Selten so viel Bullshit gelesen. Als ob ein Meister automatisch ein simpel gestrickter Mensch wäre und als ob ein Meister / nicht studierter Arbeiter nur simple Aufgaben meistert. Alleine Aufgrund seiner praktischen Erfahrung kann er Probleme oftmals viel besser angehen. Komm bitte von deinem hohen Ross runter, nur weil du ein Mittelklasse-BWL-Student bist, bist du nicht gleich ein besserer Mensch.Zitat von RaikohSpoiler:Zitat von EricDas wissenschaftliche arbeiten und die herangehensweise an probleme, die vielleicht vom standard abweichen, dass sind qualifikationen die man an der uni erwirbt und deshalb werden auch weiterhin uniabsolventen in der chefetage sitzen, egal ob irgend eine cdu ministerin irgendwas gleichsetzen will, was nicht ansatzweise zu vergleichen ist, weshalb diese ganze diskussion sowieso keinen sinn macht.
joo stimmt zu 100%. natürlich kann der meister oder der ne technische ausbildung gemacht hat an seiner zigeunermaschine besser arbeiten. Simpel gestrickte menschen kommen am besten mit simplen aufgaben zurecht. nen ing. würde da wohl viel zu kompliziert denken.
aber dann setz mal nen meister o.Ä. an ein dickes problem wo er nicht einfach den aufsatz oder nen anderes teil nehmen kann und zurechtschustern kann, sondern wo viel mehr hintergrundwissen und know how gefragt ist.
der guckt dich dann nur blöde an und denkt ,,was für eine scheiße, ich will pause"
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stimmt nicht ;)
sicherlich fördert man die mitarbeiter.
aber jmd der bei einem dax30 konzern eine ausbildung macht, wird nie in das top management kommen. (früher war das noch anders)
selbst bei einem dualen studium sieht es eher schlecht aus ;)
aber ok das wollen die leute ja nicht gerne hören.
ist aber leider realität
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Dieses Problem lässt sich ja einfach lösen. Einfach ne mündliche Note und ne schriftliche Note geben. Beide versetzungsrelevant und nicht miteinander ausgleichbar. Nur die schriftliche Note wird als Leistungsnachweis benutzt. So muss man im Unterricht weiterhin mündlich mitarbeiten, jedoch nützt einem die Note nicht bei einer Bewerbung etc.Zitat von overkillDie mündliche Mitarbeit ist aber auch eine Leistung, die erbracht und honoriert werden muss, um den Unterricht zu fördern - ohne Mitarbeit profitiert niemand vom Unterricht. Aber grundsätzlich sehe ich das ähnlich.Zitat von pooLboYSpoiler:Das Problem ist, dass Abitur früher deutlich schwerer zu erreichen war als heute, da hat sich die Verteilung Azubis/Studenten von alleine reguliert. Heutzutage bekommt nunmal jede dahergelaufene slut Abitur mit Pädagogik/Deutsch LK + 50% mündliche Mitarbeit, was einfach nur lächerlich ist, da sich so die Note logischerweise keineswegs nach der kognitiven Leistung der Person bildet. Daher will nun jeder natürlich einen gemütlichen Bürojob schieben mit dickem Gehalt dank Studium, aber so läuft das in der Gesellschaft nunmal nicht. Die wichtigsten Jobs in unserer Gesellschaft haben nunmal keinen hohen Stellenwert mehr, und die Bezahlung ist leider auch immer schlechter geworden.
Daher konnte man eine solche Entwicklung irgendwie erahnen. Das Problem liegt meiner Meinung nach halt einfach an dem laschen Schulsystem. Mein Vorschlag wäre, die mündliche Mitarbeit komplett aus der Benotung rauszulassen, und nur Klausuren die Endnote bilden zu lassen. Das würde vllt. auch die Notenvergabe nach Sympathie reduzieren.
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Wobei dann auch jeder das Mindeste macht um versetzt zu werden... Dann halt ne kombinierte, versetzungsrelevante Note aus mündl. und schriftl. und ne Einzelnote (schriftlich).
Lösungen dafür auf jeden Fall vorhanden. BTT
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Abgesehen davon, dass du auch mit nem Mittelklasse-Bachelor nie ins Top Management eines DAX-Unternehmen kommen wirst (ich weiß ja nicht, was für Ziele sich hier manche stecken, wacht mal bitte auf), soll es ja sogar DAX-Unternehmen geben, deren Vorstandsvorsitzende kein abgeschlossenes Studium haben.Amy Farrah Fowler postete
stimmt nicht ;)
sicherlich fördert man die mitarbeiter.
aber jmd der bei einem dax30 konzern eine ausbildung macht, wird nie in das top management kommen. (früher war das noch anders)
selbst bei einem dualen studium sieht es eher schlecht aus ;)
aber ok das wollen die leute ja nicht gerne hören.
ist aber leider realität
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sinnerfassendes lesen auch nicht so deine stärke oder? :D
HEUTE ist ein studium pflicht für top management. (dazu oft noch MBA oder promotion)
eigentlich auch schon für middle man.
...dass man mit bsc ins management aufsteigt habe ich auch nie behauptet.
FRÜHER war es oft noch so, dass man sich mit einer werkzeugmacher oder bankkfm ausbildung bis in den vorstand hocharbeiten konnte.
das ging hauptsächlich aus folgendem grund:
Percent of persons holding the Abitur
1970 1982 1991 2000
Hauptschulabschluss 87.7 % 79.3 % 66.5 % 54.9 %
Realschulabschluss 10.9 % 17.7 % 27 % 34.1 %
Abitur 1.4 % 3% 6.5 % 11 %
According to the Statistisches Bundesamt from 1992 till 2003 an average of about 40% of all students leaving school graduated with an Abitur
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Ich denke, dass 2006 - 2010 immernoch "heute" ist. Und stand heute gibt es immernoch Vorstandsmitglieder ohne abgeschlossenes Studium. Natürlich ist es eine Seltenheit und ohne Studium quasi unmöglich, aber auch mit abgeschlossenem Studium steigen deine Chancen auch nicht wirklich rasant an. Das als Argumentationspunkt für ein Studium zu nutzen ist aber auch stupide.Zitat von Amy Farrah Fowlersinnerfassendes lesen auch nicht so deine stärke oder? :D
HEUTE ist ein studium pflicht für top management. (dazu oft noch MBA oder promotion)
eigentlich auch schon für middle man.
...dass man mit bsc ins management aufsteigt habe ich auch nie behauptet.
...
Da kann ja der Ottonormalarbeiter auch sagen, dass viele der erfolgreichsten Unternehmen von Menschen gegründet wurden, die kein Studium haben.
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dafür die richtigen elternZitat von overkillAbgesehen davon, dass du auch mit nem Mittelklasse-Bachelor nie ins Top Management eines DAX-Unternehmen kommen wirst (ich weiß ja nicht, was für Ziele sich hier manche stecken, wacht mal bitte auf), soll es ja sogar DAX-Unternehmen geben, deren Vorstandsvorsitzende kein abgeschlossenes Studium haben.Amy Farrah Fowler postete
stimmt nicht ;)
sicherlich fördert man die mitarbeiter.
aber jmd der bei einem dax30 konzern eine ausbildung macht, wird nie in das top management kommen. (früher war das noch anders)
selbst bei einem dualen studium sieht es eher schlecht aus ;)
aber ok das wollen die leute ja nicht gerne hören.
ist aber leider realität
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