Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Die Linke will 'Cannabis Clubs'

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #91
    Alkoholvergleich würde für mich nur Sinn machen wenn der prozentuale, konsumierende Antel in der Bevölkerung gleich wäre.
    Letzendlich gehts hier aber nur um Minderheiten und die haben sich in einer Demokratie eben unterzuordnen.

    Kommentar


      #92
      Ich schreibs immer wieder: Das eigentliche Problem bei der Legalisierung von Cannabis liegt nicht in deren Vorteilen gegenüber Alk oder Nikotin - es liegt darin, dass Alk und Nikotin bereits auf unserem Markt existent sind!!!
      Hinter diesen beiden Drogen steht zudem eine riesen Wirtschaft, die man nicht einfach so dichtmachen kann!

      In Anbetracht der Ist-Situation (!!!) muss der Staat seine Fürsorgepflicht einbehalten.
      Ich zitiere von Wikipedia:
      "Die Grundlage der Argumentation gegen eine Legalisierung von Drogen besteht in der Fürsorgepflicht des Staates für den Bürger. Entgegen der Freiheitsargumentation habe der Staat die Pflicht, die Bürger von gesundheitsschädigenden Verhaltensweisen abzuhalten. Die Fürsorgepflicht gehe hier über die Freiheitsrechte der Bürger, zumal konsumbedingte Gesundheitsschäden des Einzelnen letztendlich (z. B. durch die Belastung des Gesundheitssystems und durch geringere Arbeitsfähigkeit der Konsumenten) auch die Gesellschaft schädigen. Eine weitere Rolle spielt auch die Überlegung, wie weit ein Drogenabhängiger überhaupt noch mündig und selbstbestimmt handeln kann (Freiheitsverlust)."

      Deshalb stehe ich einer Legalisierung von Cannabis äußerst kritisch gegenüber.

      Ich verstehe immer wieder diese Argumentation einiger Personen nicht, nach derer THC, Cannabis oder wie das Zeug nun auch heißen mag ja so viele Vorteile gegenüber Alk und Nikotin hätte. Diese Vor- und Nachteile sind doch aber recht egal, wenn man die gegenwärtige Ist-Situation betrachtet.
      Seid doch zufrieden, dass der Schwarzmarkt dieser Droge so groß ist und dass man eigl. keine Schwierigkeiten hat, an jene zu kommen...aber warum muss man sowas bitte legalisieren????

      Kommentar


        #93
        Zitat von heidi, yo
        Zitat von Nichtuntersetzt
        Wenn die Legalisierung von Cannabis echt Eure Hauptsorge ist, dann gehört Ihr zu den Kandidaten, die besser die Finger davon lassen sollten.
        wer hat das von sich behauptet?
        Jeder, der davon die Wählbarkeit der Linkspartei abhängig macht.

        Kommentar


          #94
          Zitat von omnomnom
          http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/begunstigt-cannabis-konsum-das-entstehen-von-psychosen/

          Es gibt sehr wohl Studien. Abgesehen davon macht es eh 0 Sinn mit Leuten zu diskutieren die 0 in der Materie drinn sind. Ich bin monatelang durch die Hölle wegen dem Scheiss und habe mehr als 1 Gespräch mit Neurologen und Psychologen zum Thema hinter mir.

          Aber ihr wisst mit 15 + natürlich 100x besser Bescheid als Psychologen und Ärzte mit x Staatsexamen.

          Wie komme ich dazu das anzuzweifeln.

          [


          Kannst du mal aufhören deinen Extremfall als absolutes Argument anzuführen, langsam nervt es und persönliche Extremerfahrungen schliessen eine objektive Sicht der Dinge fast aus. Und eine Borderlineerkrankung hat eher wenig mit Gras zu tun. Die Gründe liegen viel tiefer und ich denke jeder weiß, dass borderliner keine Ritzer sind.


          Ich als mündiger Bürger möchte selber entscheiden ob ich Gras rauche oder nicht und du kriegst in jedem Dorf was zu rauchen und in Berlin sowieso, also ist mir das ziemlich egal, ob es legal wird oder nicht. Jedoch ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich, sofern er bei gesundem Verstand ist. Auch Menschen die daran verrecken sind selbst für sich verantwortlich und wenn sie sich dazu entschieden haben, dass Kokain ihnen hilft, dann sollen sie es halt nehmen, jedoch sind sie auch für die Konsequenzen selbst verantwortlich und wer es übertreibt, der stirbt daran.

          Lieber sterbe ich als mündiger Bürger, der aus seiner eigenen Vernunft heraus handelt an einer Überdosis Koks, als 10 Jahre länger in einem Überwachungsstaat zu leben, in welchem ich mich den Überzeugungen von einigen beugen muss.

          Alles etwas übertrieben und undifferenziert, aber der Grundgedanke sollte verständlich sein.

          Kommentar


            #95
            fänd ich ziemlich knorke ^.^

            hab 3x gekifft, aber halt in holland. in deutschland noch nie getraut, weil schiss0r

            Kommentar


              #96
              Was hier einfach nicht erwähnt wird ist der Fakt, dass kiffen im Wachstum/ der Entwicklung gefährlich sein KANN. Dies besagen sämtliche Studien/Dokus, die ich bisher gesehen hab.

              Dass man deshalb den Konsum ausschließlich Erwachsenen gestatten darf, ist selbstredend.

              Kommentar


                #97
                Zitat von p4rc van Bommel
                Ich schreibs immer wieder: Das eigentliche Problem bei der Legalisierung von Cannabis liegt nicht in deren Vorteilen gegenüber Alk oder Nikotin - es liegt darin, dass Alk und Nikotin bereits auf unserem Markt existent sind!!!
                Hinter diesen beiden Drogen steht zudem eine riesen Wirtschaft, die man nicht einfach so dichtmachen kann!

                In Anbetracht der Ist-Situation (!!!) muss der Staat seine Fürsorgepflicht einbehalten.
                Ich zitiere von Wikipedia:
                "Die Grundlage der Argumentation gegen eine Legalisierung von Drogen besteht in der Fürsorgepflicht des Staates für den Bürger. Entgegen der Freiheitsargumentation habe der Staat die Pflicht, die Bürger von gesundheitsschädigenden Verhaltensweisen abzuhalten. Die Fürsorgepflicht gehe hier über die Freiheitsrechte der Bürger, zumal konsumbedingte Gesundheitsschäden des Einzelnen letztendlich (z. B. durch die Belastung des Gesundheitssystems und durch geringere Arbeitsfähigkeit der Konsumenten) auch die Gesellschaft schädigen. Eine weitere Rolle spielt auch die Überlegung, wie weit ein Drogenabhängiger überhaupt noch mündig und selbstbestimmt handeln kann (Freiheitsverlust)."

                Deshalb stehe ich einer Legalisierung von Cannabis äußerst kritisch gegenüber.

                Ich verstehe immer wieder diese Argumentation einiger Personen nicht, nach derer THC, Cannabis oder wie das Zeug nun auch heißen mag ja so viele Vorteile gegenüber Alk und Nikotin hätte. Diese Vor- und Nachteile sind doch aber recht egal, wenn man die gegenwärtige Ist-Situation betrachtet.
                Seid doch zufrieden, dass der Schwarzmarkt dieser Droge so groß ist und dass man eigl. keine Schwierigkeiten hat, an jene zu kommen...aber warum muss man sowas bitte legalisieren????

                1. Über die Fürsorgepflicht: In Ländern mit weitreichenden Legalisierungen hat sich doch gerade gezeigt dass es eben nicht zu mehr Konsum kommt, sondern teilweise sogar zu weniger. Zumal die Gefahren von Cannabis eben auch bei weitem nicht so groß sind wie oft behauptet wird.

                2. Auch hinter Cannabis steht eine große Industrie, nur dass die 100% illegal arbeitet, viele Gewinne an mafiöse Strukturen gehen und keinerlei Steuererhebungen oder Regulationen möglich sind.
                Sobald es aber legalisiert wird, gibt es für Konsumenten keinerlei Gründe mehr auf illegale Quellen zurückzugreifen, man würde die Kriminalität mit marktwirtschaftlichen Methoden vom Markt verdrängen. Das würde kriminelle Strukturen stark schwächen und teilweise komplett auflösen, der Polizei viel Einsatz und Kosten sparen, erlauben den Cannabishandel staatlich zu regulieren (man könnte z.B. THC-Anteile begrenzen) und Steuereinnahmen bringen.


                Zitat von Nichtuntersetzt
                Zitat von heidi, yo
                Zitat von Nichtuntersetzt
                Wenn die Legalisierung von Cannabis echt Eure Hauptsorge ist, dann gehört Ihr zu den Kandidaten, die besser die Finger davon lassen sollten.
                wer hat das von sich behauptet?
                Jeder, der davon die Wählbarkeit der Linkspartei abhängig macht.
                Die Legalisierung ist 'common sense'. Sich dagegen zu stellen zeigt eine Mischung aus ängstlichem Konservatismus, Angst vorm Wähler und dem höherbewerten von Doktrin über Sachverstand.
                Eine Partei zu wählen weil sie demonstriert dass sie sich von solchen Faktoren eben nicht beeindrucken lassen möchte und einfacher Logik folgt ist ein vergleichsweise guter Wahlgrund.
                Mal ganz davon abgesehen dass sich die Deutschen eigentlich größtenteils mit dem Linken Programm eh größtenteils gut identifizieren könnten (höhere Spitzensteuersätze/Millionärssteuer, keine Kriege, härtere Regulierungen der Finanzmärkte was mit den eingesessenen Parteien ja offenbar NICHT zu machen ist), aber hauptsächlich Angst vor deren inkompetenten Personal hat bzw. den Spinnern die es in der Partei leider auch gibt.

                Kommentar


                  #98
                  Zitat von T33K3SS3LCH3N
                  Zitat von Nichtuntersetzt
                  Zitat von heidi, yo
                  Zitat von Nichtuntersetzt
                  Wenn die Legalisierung von Cannabis echt Eure Hauptsorge ist, dann gehört Ihr zu den Kandidaten, die besser die Finger davon lassen sollten.
                  wer hat das von sich behauptet?
                  Jeder, der davon die Wählbarkeit der Linkspartei abhängig macht.
                  Die Legalisierung ist 'common sense'. Sich dagegen zu stellen zeigt eine Mischung aus ängstlichem Konservatismus, Angst vorm Wähler und dem höherbewerten von Doktrin über Sachverstand.
                  Eine Partei zu wählen weil sie demonstriert dass sie sich von solchen Faktoren eben nicht beeindrucken lassen möchte und einfacher Logik folgt ist ein vergleichsweise guter Wahlgrund.
                  Mal ganz davon abgesehen dass sich die Deutschen eigentlich größtenteils mit dem Linken Programm eh größtenteils gut identifizieren könnten (höhere Spitzensteuersätze/Millionärssteuer, keine Kriege, härtere Regulierungen der Finanzmärkte was mit den eingesessenen Parteien ja offenbar NICHT zu machen ist), aber hauptsächlich Angst vor deren inkompetenten Personal hat bzw. den Spinnern die es in der Partei leider auch gibt.
                  wer die linke wählt hat verloren, weed hin oder her.

                  Kommentar


                    #99
                    Zitat von hrsN
                    Zitat von T33K3SS3LCH3N
                    Zitat von Nichtuntersetzt
                    Zitat von heidi, yo
                    Zitat von Nichtuntersetzt
                    Wenn die Legalisierung von Cannabis echt Eure Hauptsorge ist, dann gehört Ihr zu den Kandidaten, die besser die Finger davon lassen sollten.
                    wer hat das von sich behauptet?
                    Jeder, der davon die Wählbarkeit der Linkspartei abhängig macht.
                    Die Legalisierung ist 'common sense'. Sich dagegen zu stellen zeigt eine Mischung aus ängstlichem Konservatismus, Angst vorm Wähler und dem höherbewerten von Doktrin über Sachverstand.
                    Eine Partei zu wählen weil sie demonstriert dass sie sich von solchen Faktoren eben nicht beeindrucken lassen möchte und einfacher Logik folgt ist ein vergleichsweise guter Wahlgrund.
                    Mal ganz davon abgesehen dass sich die Deutschen eigentlich größtenteils mit dem Linken Programm eh größtenteils gut identifizieren könnten (höhere Spitzensteuersätze/Millionärssteuer, keine Kriege, härtere Regulierungen der Finanzmärkte was mit den eingesessenen Parteien ja offenbar NICHT zu machen ist), aber hauptsächlich Angst vor deren inkompetenten Personal hat bzw. den Spinnern die es in der Partei leider auch gibt.
                    wer die linke wählt hat verloren, weed hin oder her.
                    sorry aber es macht keinen unterschied mehr wen man wählt, wir sind von anderen dingen abhängig als den "besten" politikern die wir finden können (markt).

                    Kommentar


                      Spoiler: 
                      Zitat von gerdikurt
                      Lasst uns doch mal über die Idee diskutieren als über das öde Gras-Alkohol Prinzip.


                      Die Idee möchte offensichtlich anders sein als die einfache Legalisierung, Resozialisierung und Aufklärung spielen die entscheidende Rolle.
                      MMn. ist das stumpfer Wählerfang.Soll noch die paar Leute mobilisieren, die sich weder für Politik und Wahlen interessieren und das in den RTL2 Nachrichten aufschnappen.

                      Es wird auf der Schiene " Clubs für (bereits) Abhängige unter Betreuung, aufklärender Pädagoik und aktiver Tätigkeit in einer Gruppe " vorgetragen.

                      Was ein politisches Spagat zwischen Minimalchance auf Umsetzung und Publicity ist um Richtung Bedeutungslosigkeit rutschende Linke ist.


                      Bereites konsumierende sollen sich also in diesen Clubs arrangieren und anbauen, was sie dann kostendeckend an sich selber vertreiben.So muss es ja sein, deutlich steigende Anzahl an Kunden soll ja durch bessere Aufklärung ungefähr gleich bleiben- die Menge der aufhörenden Konsumenten muss ungefähr die der Neuen Konsumenten entsprechen, sonst wäre es nie haltbar .

                      Wie man sich das genau vorstellen soll ist Spekulation.
                      Wie groß sollen diese Clubs sein?50 Mitglieder?100?
                      Wie soll der Anbau, der ja so betont wird, denn überhaupt Effektiv statt finden, damit er den positiven sozialen Effekt der gemeinsamen Tätigkeit erfüllt?Mir fällt beim besten Willen nichts ein.
                      Wer trägt diese Clubs?Privat ist in diesem Konzept kaum möglich, also müsste der Staat diese Clubs oder Zentren leiten.Finanziell kaum regelbar, da der gemeinsame Anbau als Aktivität im großen Rahmen nicht durchführbar ist (zentrale Zuchtstellen im großen Stil etc.pp).
                      Das Argument von wegen sprudelnder Steuereinnahmen ist damit hinfällig, um das ganze so zu finanzieren, müsste man vermutlich noch drauf zahlen -die Konkurrenz zum Straßenpreis besteht ja immer noch.

                      Gut, muss es ja nicht, ich wills nur mal erwähnt haben, dass zumindest mit ziemlicher Sicherheit so sein könnte.

                      Wenn also der Steuerzahler letztendlich noch bezahlen müsste, müsste der sozial-förderliche Aspekt dieser Dinger nochmal verstärkt werden, um zu rechtfertigen zu sein.


                      Es ist offensichtlich eine recht schwache politische Nebelkerze um das Thema auf die Tagesordnung zu setzen. Die sog. Linkspartei weiß auch, dass sie das niemals durchbringen wird und wählt deshalb ein eher moderates (wenn auch unsinniges) Konzept als ersten stepping stone. Die Theorie dahinter ist, dass im Gegensatz zu einem Vorschlag der bspw. die Aufhebung des gesamten BtmG vorsieht, die Argumente für die Legalisierung nicht ganz so von absoluter Empörung übertönt werden können. Funktioniert natürlich nicht, weil das Timing halt furchtbar schlecht ist, aber suum cuique. Umgekehrt hat es natürlich den Vorteil, dass die Umfrageergebnisse dieser Partei nicht noch härter einbrechen. Es ist eben nichts Halbes und nichts Ganzes.

                      Kommentar


                        die kiffer die ich kenne sind ziemlich fertige gestalten. insofern wohl auch Wahlklientel der Linken. sehe das also nur als Wahlerinnerung an, damit die kiffer den urnengang nicht wieder im delirium verbringen und verpennen.

                        Kommentar




                          Zitat von hawtness
                          die kiffer die ich kenne sind ziemlich fertige gestalten. insofern wohl auch Wahlklientel der Linken. sehe das also nur als Wahlerinnerung an, damit die kiffer den urnengang nicht wieder im delirium verbringen und verpennen.

                          Sind ja sehr interessant, deine persönlichen Erfahrungen.

                          Kommentar


                            Zitat von hawtness
                            die kiffer die ich kenne sind ziemlich fertige gestalten. insofern wohl auch Wahlklientel der Linken. sehe das also nur als Wahlerinnerung an, damit die kiffer den urnengang nicht wieder im delirium verbringen und verpennen.

                            csb und jetzt werte dein selbstbewusstsein noch ein wenig künstlich auf, indem du dich mit geistig behinderten vergleichst.


                            hässlon detected ;)

                            Kommentar


                              Jetzt verstehe ich auch langsam warum die Fraktion Fidel Castro eine Karte gesendet hat...

                              Kommentar


                                Zitat von bucksN
                                finde auch, dass es langsam mal zeit wird :>

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X