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Die Linke will 'Cannabis Clubs'

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    Ich stimme in diesem Thema der Linken sogar teilweise zu.

    Ob es gleich eine Legalisierung sein muss, sei mal dahingestellt, aber was es mindestens mal sein muss, ist eine offizielle gesetzliche Regelung für Cannabis im Straßenverkehr.

    Es kann doch nicht sein, dass einem der Führerschein abgenommen wird, bzw. man noch zur MPU muss, wenn man a) vor Tagen (!) konsumiert hat und b) Beifahrer ist.

    Ansonsten vielleicht die Sache mit dem Eigenbedarf anders regeln, derzeit wird da ja, soweit ich weiß, selbst bei geringster Menge ein Strafverfahren eröffnet, welches dann bei geringer Menge eingestellt wird. Das könnte man sich auch mal sparen...

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      Bevor hier jemand künftig mitdiskutieren will sollte er sich mal ein paar dieser Posts durchlesen, besonders lesenswerte wurden mit einem * markiert. Ich hoffe jetzt versteht man auch wieso ich leicht allergisch auf den CDU Post reagiert habe bzw. die wiederholte Anfrage die 'Argumente' vernünftig zu entrkäften

      e: mycs post hinzugefügt, sehr schön das sich jemand die Mühe gemacht hat

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        Zitat von chezzabelle
        wieviele in diesen thread kiffen eigentlich nich? iwie les ich hier (außer cena jetzt zufällig) nur von leuten die kiffen!?
        habe bis jetzt nur mitgelesen, ich kiffe nicht und trinke auch nicht, aber mir stellt sich schon die ganze zeit die frage, wer "wir" sind, menschen zu kriminalisieren, die prinzipiell kein größeres vergehen an sich selbst und der gesellschaft durchführen, als ihre gleichaltrigen alkoholkonsumierenden, aber nicht kiffenden, mitmenschen. aus meiner sicht ist das schon ein arg unnötiger eingriff in die freiheit des einzelnen, ich halte nämlich in meiner unwissenheit cannabis für deutlich weniger gefährlich als alkohol, aber letzterer ist nunmal über jahrhunderte hinweg zu einem teil unserer gesellschaft gewachsen. eine der größten freuden am nicht-trinken ist die typische frage "wieso trinkst du nicht?", welche als perversion schon schwer zu überbieten ist.

        ich weiß, dass dieses alkoholargument schon oft genug hier war, aber in meinen augen ist es auch das einzige, welches benötigt wird. eigentlich ist es mir auch scheiß egal wer wo wann und wie das zeug kaufen kann, aber die kriminalisierung der konsumenten in diesem land empfinde ich persönlich als widerlich.

        in diesem sinne:

        http://www.youtube.com/watch?v=zErP5QoMA3w

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          @ceNa
          Cannabis dient als Einstiegsdroge für den Konsum härterer Drogen und führt zu starken gesundheitlichen Schäden.
          In zahlreichen Studien widerlegt. Berühmtestes Beispiel ist die Kleiber-Studie ("die Annahme, Cannabis sei die typische Einstiegsdroge für den Gebrauch harter Drogen wie Heroin, […] nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht haltbar", 1998), wird oft zitiert da von Seehofer selbst in Auftrag gegeben. Bestätigt außerdem durch BVerfG ("dass in der wissenschaftlichen Literatur die These von der Einstiegsdroge „überwiegend abgelehnt“ werde, 1994), und von National Drug Research Center, Sydney (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20060657). [Die anderen Quellen hab ich nicht angegeben, findet man sofort bei google]

          Cannabis ist keine Spaßdroge. Die Zahl der Menschen, die Cannabis konsumieren, ist weiterhin besorgniserregend hoch. So sind fünf Prozent der jungen Erwachsenen Cannabiskonsumenten, davon sind etwa 200.000 junge Menschen stark abhängig. Vor diesem Hintergrund ist der Antrag der Fraktion der Linken abzulehnen. Denn jegliche Bemühungen im Bereich der Prävention würden ad absurdum geführt, wenn der Besitz legalisiert würde.
          Dazu aus der Kleiber-Studie:
          Eine Abhängigkeit vom Typ Cannabis entsprechend der Klassifikation des DSM-IV ließ sich bei 2% derjenigen aktuellen Konsumenten feststellen, die bislang ausschließlich Cannabisprodukte und nicht auch andere "harte" Drogen konsumiert hatten. Die Abhängigkeitsraten steigen jedoch bei parallelem, insbesondere aktuellem, Beikonsum anderer illegaler Substanzen auf bis zu 20% und lagen in der untersuchten Gesamtgruppe bei 8%.
          Vergleiche das mit den Abhängigkeitsraten von Alkohol und Nikotin, und du wirst was merken. Insofern kein Argument für mich. Dass ein Teil der Konsumenten von Cannabis (schwer) abhängig wird bestreitet niemand, aber da diese Rate unter der von Alkohol und DEUTLICH unter der von Nikotin liegt, gleichzeitig deren Toxizität aber um ein Vielfaches höher als die von Cannabis ist, sehe ich hier eine deutliche Inkonsistenz in der Argumentation.

          Nicht nur der Dauerkonsum, sondern bereits der Konsum geringer Mengen von Cannabis ist gesundheitsschädigend und sollte daher vermieden werden. Dies belegen Studien namhafter Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Selbst eine geringe Dosis kann schwerwiegende Angststörungen und in der weiteren Folge Realitätsverlust, Entpersonalisierung, Schwindel und paranoide Angststörungen auslösen.
          Das ist halt wirklich grober Unsinn, und hier würde ich gerne die Quellen sehen. Wird sich wahrscheinlich um teils 40 Jahre alte Studien handeln, die teilweise an Affen gemacht worden sind mit extrem übertriebenen Dosen (wissenschaftlich schon lange nicht mehr anerkannt, sehr interessant dazu z.B. http://loopylettuce.wordpress.com/2010/01/19/marijuana-myth-marijuana-kills-brain-cells/ , wie man mit Studien immer das nachweisen kann was man haben will).
          Kannst ja mal bisschen den Thread lesen (-.-) und wirst u.A. Artikel aus dem dt. Ärzteblatt finden die das Verbot von Cannabis aus medizinischer Sicht als "nicht gestützt" ansehen.

          Langfristiger Konsum kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zur psychischen Abhängigkeit führen. Die Alltagskompetenz und Arbeitsfähigkeit von Menschen, die regelmäßig Cannabis konsumieren, ist nachweislich stark eingeschränkt.
          Auch der langfristige Konsum von Alkohol, Nikotin und Zucker kann zu besagten Folgen führen, ergo reine Phrasendrescherei. Der zweite Satz ist wieder wissenschaftlich nicht haltbar, denke wird sich wieder auf die Studien aus den 60er Jahren beziehen.

          Besorgniserregend ist auch die mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesene Tatsache, dass Cannabis Einstiegsdroge für den späteren Konsum härterer Drogen ist. Jugendliche, die Cannabis rauchen, haben ein sechsfach höheres Risiko, später härtere Drogen zu konsumieren, als Jugendliche, die kein Cannabis zu sich nehmen.
          Dieses Argument hatten wir doch schon am Anfang, gingen Ihnen wohl die Argumente aus...
          Das 6fach höhere Risiko ist halt wissenschaftlich auch wieder kompletter Nonsens, das Risiko für CS/Doom/BF-Spieler später nen Amoklauf zu machen wird wahrscheinlich auch um einiges höher sein als des Fifa-Spielers, trotzdem besteht hier keine Kausalität. Naja Korrelation und Kausalität wird bei sowas ja gerne mal "verwechselt"...

          edit: http://endofever.livejournal.com/56105.html fasst die ganzen Punkte nochmal sehr gut zusammen, auch schön mit Quellenangabe.

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            5x oder so gemacht, hab aber dafür noch nie geld ausgegeben und auch nich vor

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              Zitat von omnomnom
              Jeder von euch der Gras verharmlost hat noch keine Beziehung mit ner BPD hinter sich gehabt.

              Sowas und viele ähnliche Psychosen und auch alle "F" - Schlüssel Krankheiten vor allem F41.2 können von dem Zeug ausgelöst werden so wie es bei meiner ex der Fall war. Und glaubt mir sowas wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht.

              Habe mich über Monate hin weg ausführlichst mit dem Thema ausseinandergesetzt. Gras ist alles nur nicht harmlos.

              Gerade WEIL weed zu einer der eher "schwachen" Drogen zählt ist es so gefährlich. Manche rauchen es 24/7 nur weil sie glauben es mache körperlich nicht abhängig und sei deshalb harmlos.


              Gras zu legalisieren ist seit 1933 das mit Abstand dümmste was sich je eine Partei einfallen lassen hat um Wähler zu fangen.
              und wieso hat deine freundin obwohl es verboten ist es trotzdem getan?
              hat ja viel geholfen das verbot.
              ich weiss genauso wie du auch dass cannabis auslöser oder verstärker von psychischen verstimmungen und krankheiten sein kann. ein grund mehr jungen menschen zu helfen damit sie garnicht erst abhängig werden anstatt sie zu kriminalisieren.
              kein kiffer lässt sich davon abhalten dass es verboten ist desweiteren kenne ich keinen der gesagt hat "nein ich probiere es nicht aus, ist doch verboten". wer kiffen will tut es, verbot hin oder her.

              was würde wohl passieren wenn man alkohol auf einmal verbieten würde? ihr würdet natürlich alle aufhören zu trinken und es gäb keine alkoholiker mehr genau. und es würde sich kein schwarzmarkt bilden?

              das geld was in die (bei den meisten fällen) sinnlose strafverfolgung gesteckt wird könnte man in vernünftige aufklärung über drogen in der schule stecken, in mehr psychologen/sozialarbeiter an den schulen, mehr lehrer, kleinere klassen, mehr finanzielle mittel für die jugenämter. man könnte das geld dafür verwenden die jungen leute die cannabis nicht unter kontrolle haben davor zu bewahren dass sie eine psychose kriegen, schizophren werden, depressionen kriegen.

              aber nein, verbieten wir das ganze. drogensucht ist eine krankheit. die gehört behandelt.
              jemand der zu fett ist weil er zu viel frisst wird auch behandelt.
              jemand der drogensüchtig sollte auch behandelt werden, da es eine krankheit ist.
              keiner sucht sich aus, so jez werde ich drogensüchtig, keiner sucht sich aus, so jez werde ich fett.
              die gesellschaft und die betroffenen personen hätten mehr davon, wenn man ihnen helfen würde ihre krankheit in den griff zu kriegen. dadurch dass man denjenigen kriminalisiert hilft man niemandem weiter. dem betroffenen nicht und der gesellschaft leider auch kein bisschen.

              ich wäre dafür zigaretten und alkohol unter strafe zu stellen! gibt so viele leute die sich selbst oder gegenseitig verletzen nach alkoholkonsum oder am alk oder zigaretten krepieren. ich glaube alles wäre besser wenn wir es verbieten!!!!11

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                Zitat von ceNa
                Ich bin weder dafür noch dagegen, bei solch einer Frage würde ich mich zunächst erstmal enthalten und mich sorgfältig informieren. Insofern möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die sich Zeit nehmen und ihren Standpunkt erläutern und an den Mann bringen.

                Falls es wirklich so wenige Gegenargumente gibt, bin ich selbstverständlich auch dafür. Werde mir mal einige Texte durchlesen und dann bewertet, was ich persönlich für sinnvoll empfinde.
                und solch eine Aussage im Internet. Es gibt doch noch Hoffnung für die Menschheit.

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                  Spoiler: 
                  Zitat von be en qu
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                  Post #157*

                  Bevor hier jemand künftig mitdiskutieren will sollte er sich mal ein paar dieser Posts durchlesen, besonders lesenswerte wurden mit einem * markiert

                  e: mycs post hinzugefügt, sehr schön das sich jemand die Mühe gemacht hat

                  mycs post ist starQ :O viel arbeit und sehr wissenswert! lohnt sich auch ma die studien nachzugooglen!

                  /e
                  Spoiler: 
                  Zitat von F1sch
                  Zitat von ceNa
                  Ich bin weder dafür noch dagegen, bei solch einer Frage würde ich mich zunächst erstmal enthalten und mich sorgfältig informieren. Insofern möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die sich Zeit nehmen und ihren Standpunkt erläutern und an den Mann bringen.

                  Falls es wirklich so wenige Gegenargumente gibt, bin ich selbstverständlich auch dafür. Werde mir mal einige Texte durchlesen und dann bewertet, was ich persönlich für sinnvoll empfinde.
                  und solch eine Aussage im Internet. Es gibt doch noch Hoffnung für die Menschheit.


                  ich lolierte

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                    mit cenas aussage stimme ich zum großteil überein. nur von seinem letzten abschnitt distanziere ich mich, denn dieser ist irgendwie ein gegensatz zum obrigen.
                    auch wenn er sagt das er sich erstmal "enthalten" und informieren möchte, hat er sich unten schon eine meinung auf den hier hervorgebrachten fakten gemacht. nun gut, egal. trotzdem eine löbliche einstellung mmn.

                    wie ich schon betont habe habe ich kein großes wissen im bezug auf cannabis konsum und den ungang damit. Ich habe noch nie gekifft und werde es auch nicht tun, allerdings kenne ich auch einige die es regelmäßig tun.
                    allerdings fühlte ich mich euch gegenüber schuldig mir zumindest die von BNQ geposten beiträge (außer dieses tl:dr zeug im ärzteblatt :D) durchzulesen um mich weiterhin an dieser diskussion zu beteiligen.

                    ich beziehe mich jetzt mal auf den beitrag von magnum:

                    kein kiffer lässt sich davon abhalten dass es verboten ist desweiteren kenne ich keinen der gesagt hat "nein ich probiere es nicht aus, ist doch verboten". wer kiffen will tut es, verbot hin oder her.
                    du sagst das so schön vereinfacht. es gibt wahrscheinlich genug leute die nicht kiffen weil es verboten ist. allein schon weil sie keinen zugang dazu haben, und dadurch auch keine ahnung haben wie sie sich das zeug für ihren eigenen bedarf beschaffen können.
                    Außerdem glaube ich das genau dann die Tatsache das es verboten ist ihre Bereitschaft beeinträchtigt sich das zeug über andere Kanäle zu beschaffen. Wer natürlich jetzt unbedingt kiffen will, den wird das nicht abhalten...

                    das geld was in die (bei den meisten fällen) sinnlose strafverfolgung gesteckt wird könnte man in vernünftige aufklärung über drogen in der schule stecken, in mehr psychologen/sozialarbeiter an den schulen, mehr lehrer, kleinere klassen, mehr finanzielle mittel für die jugenämter. man könnte das geld dafür verwenden die jungen leute die cannabis nicht unter kontrolle haben davor zu bewahren dass sie eine psychose kriegen, schizophren werden, depressionen kriegen.
                    das sich an der strafverfolgung etwas ändern muss will ich nicht bezweifeln (auch im bezug auf crackzz post am anfang der seite) aber gegenüber dem rest möchte ich dich auf diesen Beitrag verweisen.
                    Dein Argument von wegen kleinere Klassen, mehr Lehrer ist aus meiner (persönlichen) sicht ebenso hinfällig, da an den schulen an denen ich bisher war immer von akutem lehrermangel gesprochen wurde. (falls es in euren Regionen anders sein sollte, seht mir das bitte nach).

                    -

                    auch wenn ich euch jetzt wieder widerspreche wenn ihr sagt das es nicht gesundheitsschädigend ist muss ich mich doch mal auf omnomnoms beitrag beziehen.
                    anscheinend gibt es ja doch leute denen der Cannabis konsum gesundheitlich probleme macht. Ich habe auch einen bekannten der an einer psychose lit und er meinte ebenfalls das es für ihn persönlich die hölle gewesen wäre...

                    zu guter letzt möchte ich noch erwähnen das ich bei einer legalisierung dennoch etwas besorgt um das wohl einiger meiner bekannten wäre. bei einigen davon habe ich nicht das grenzenlose vertrauen das sie für sich selbst entscheiden können welche dosis sie vertragen können, sodass es für sie keine risiken birgt. Bei diesen Personen ist es mir dann doch lieber wenn sie ab und zu mal während partys oder so in den genuss kommen, an sich selbst aber nichts besitzen

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                      Zitat von rolfi
                      bin kein kiffer finds trotzdem gut.
                      this.

                      will das zeug selber nicht rauchen, aber als liberaler mensch möchte ich es anderen auch nicht verbieten.

                      /lustig, dass ausgerechnet die fdp-wähler hier (liberale partei hahalol), immer laut aufschreien, wenn den bürgern mehr persönliche freiheiten gewährt werden sollen ;)

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                        Spoiler: 
                        Zitat von gerdikurt
                        Zitat von CRZ-
                        Es muss einfach sein:
                        [image]http://britfa.gs/b/src/132674302118.gif[/image]


                        Im übrigen finde ich es immer bemerkenswert, dass gerade diejenigen, die noch nie mit Gras zu tun gehabt haben, am stärksten dagegen sind. Und es ist auch wenig sinnvoll mit irgendwelchen "privaten Extremfällen" anzukommen. Die sind für beide Seiten erst einmal ohne große Aussage oder Beweiskraft.
                        Umgekehrt ist es genauso bemerkenswert, dass hauptsächlich Leute, die konsumieren, pro sind.
                        Weiß nicht was der Post soll, der Gehalt ist in etwa gleich mit der Aussage, dass Konsumenten pro sind, weil sie durch den Konsum am eigenen Beispiel extrem verharmlosen.

                        Außerdem kann man mal festhalten, dass wissenschaftlich unwiderlegbar zum Thema Cannabis kaum was existiert.

                        Jeder googelt hier irgendwelche Studien raus, die je nach Art der Suchwörter (positiv/negativ) entsprechende "Ergebnisse" liefern.

                        Habe selber 6 Jahre konsumiert, kam über Gras zu Speed und Extasy.Hatte kein einschneidendes Erlebnis, das zu Konsum animiert.
                        Hatte viele soziale Kontakte, und Hand auf Herz, wenn ich die Zeit revue passieren lasse, entspricht das Metier ziemlich genau dem, was in den schlimmsten Studien beschrieben wird.
                        Die sozialen Kontakte waren nämlich hauptsächlich andere Konsumenten und es ging auch gar nicht um die Personen, sondern die einzige Verbindug war der Konsum.
                        Hab auch einen höheren Schulabschluss erreicht, im Nachhinein aber zu wenig, aber als "Abhängiger" hatte ich damals eine ganz andere Sicht der Dinge.Es ging gar nicht mehr darum, wo man im Leben mal hin wollte, sondern hat sich auf den Sachen ausgeruht, die man halt gerade noch so erreicht hat und diese auch zur Bestätigung des Intakt-Seins nach außen celebriert.

                        Könnte noch Seiten schreiben, aber ich machs kurz:
                        Nach der Schule bin ich damals mit 20 direkt alleine in eine andere Stadt gezogen um neu zu starten, außerhalb des Metiers.

                        Jedenfalls erinnern mich als ehemaliger hardcore Konsument viele der hier gedroschenen (pro)Phrasen an die Ausflüchte und Illusionen, die ich während der Zeit als Konsument selber entwickelt habe, um mir ein klares Leben einzureden.


                        Ps: Jetzt kommt mir nicht mit ssb - persönliche Erlebnisse haben keine Aussagekraft.

                        Doch, haben sie.Konsumieren ist eine Gruppenaktivität und diese Erfahrungen und Einschätzungen teilen auch die anderen.


                        Okay dann lass mich dir eine ernsthafte Frage stellen:
                        Rauchst du noch gelegentlich oder planst du es evtl nochma zu tun? (sylvester 2030, [ironie] wenn die welt nicht untergehn sollte [/ironie])
                        Aus reinem Interesse

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                          Zitat von ceNa
                          Chezzi mein Hasi, ich hab mich eigentlich nicht positioniert. Kann mich jetzt auch irren und du zeigst mir nochmal schnell wo ich das getan habe. (Verliere langsam den Überblick)

                          Zitat von ceNa
                          Ich bin weder dafür noch dagegen, bei solch einer Frage würde ich mich zunächst erstmal enthalten und mich sorgfältig informieren. Insofern möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die sich Zeit nehmen und ihren Standpunkt erläutern und an den Mann bringen.

                          Falls es wirklich so wenige Gegenargumente gibt, bin ich selbstverständlich auch dafür. Werde mir mal einige Texte durchlesen und dann bewertet, was ich persönlich für sinnvoll empfinde.
                          das meinte ich. ist aber halb so schlimm

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                            Ohne den Thread gelesen zu haben ist das eine abgrundschlechte methoden der linken um junge wähler zu ergattern. Recht schon link von der linken

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                              Zitat von gerdikurt
                              Erstens solltest du dich mit dem Begriff "Freiheit" überhaupt erstmal auseinander setzen.
                              habe ich. keine angst.

                              Kommentar


                                Zitat von gerdikurt
                                Ps: Jetzt kommt mir nicht mit ssb - persönliche Erlebnisse haben keine Aussagekraft.

                                Doch, haben sie.Konsumieren ist eine Gruppenaktivität und diese Erfahrungen und Einschätzungen teilen auch die anderen.
                                Willst du jetzt ernsthaft von dir ausgehend pauschalisieren, nachdem du dich selbst als "Hardcore-Konsumenten" bezeichnet hast?
                                Was du beschreibst, gerade auch Mischkonsum mit anderen, härteren Drogen, ist definitiv etwas, was es nicht zu verharmlosen gilt, im Gegenteil ..
                                Aber es bringt auch nichts, sich irgendwelche Extrembeispiele herauszusuchen, und davon ausgehend eben zu verallgemeinern. Das Problem ist doch, dass der Großteil der Cannabiskonsumenten als Gelegenheitskonsumenten klassifiziert wird und sein Leben auf die Reihe kriegt, aber das Umfeld kriegt davon nichts mit, da der Gelegenheitskonsument sein Konsum unter Kontrolle hat und dies (aufgrund der Illegalität) auch nicht an die große Glocke hängen will. Was man aber immer mitkriegt, sind die Extremfälle, die aufgrund des Konsums ihr Leben nicht mehr auf die Reihe kriegen, gesellschaftlich abstürzen, Psychosen entwickeln etc. Aufgrund dieser Informationsasymmetrie sieht es für Unbeteiligte oft so aus als ob der Großteil der Kiffer abstürzt, nett dass du dieses Bild noch verstärkst.
                                Schau mal nach Holland, da kann jeder zu seinem Cannabiskonsum stehen, und aufeinmal siehst du auch all die Positivbeispiele, die Geschäftsmänner, die im Anzug im Coffeeshop vorbeischaun, die Studenten, die sich am Wochenende dort treffen, die Familienväter usw. Gelegenheitskonsum ist bei Cannabis also durchaus möglich, und birgt längst nicht die Gefahren wie du sie hier beschreibst. Geh in irgendeine Alkoholentzugsklinik und schau dir die Leute dort an, trotzdem ist Alkoholkonsum bei uns gesellschaftlich akzeptiert, weil man hier zwischen Gelegenheits- und Gewohnheitskonsum unterscheidet (man kennt ja genug Leute die Alkohol trinken und keine Probleme damit haben), bei Cannabis scheint es aufeinmal nur noch Schwerstabhängige zu geben. Dass z.B. die Kleiberstudie feststellt, dass nur 2% der reinen Cannabiskonsumenten abhängig waren (ich bezeichne dein Konsumverhalten jetzt nach deiner Schilderung einfach mal als abhängig), interessiert natürlich keinen.
                                Für mich liegt der Schlüssel in drei Wörtern: Dosis facit venenum (die Dosis macht das Gift). Du scheinst die richtige Dosis nicht gefunden zu haben, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es der Großteil der Cannabiskonsumenten schafft, und diesem auch das Recht zugestanden werden sollte, seinen Konsum legal zu tätigen (wenn wir hier eine konsistente Rechtssprechung haben wollen, was ich mal voraussetze).

                                edit: Noch was dazu aus der Kleiber-Studie:
                                90 bis 95 Prozent aller Cannabiskonsumenten stellen den Konsum nach einer Probierphase beziehungsweise nach gelegentlichem Konsum wieder ein. Nicht einmal regelmäßige (Dauer-)Konsumenten bilden eine homogene Gruppe. Die vorliegende Studie brachte den Nachweis, daß Cannabiskonsum intra- und interindividuell sowie zeitlich hoch variabel ist

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