Gebe dem Autor tbh nicht recht. Bin jetz Q12 des 2. G8 Jahrgangs in Bayern und bin wie viele meiner Klassenkameraden bis zur 10. einfach ohne oder mit wenig lernen durchmaschiert. Ich hatte auch bis auf einmal die Woche bis zur 10. Nachmittags keinen Unterricht. Ab der 11. wurds dann zwar ziemlich krass,aber das war bei meiner 5 Jahre älteren Schwester die das G9 Abi gemacht hat nicht anders.
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Gast -
jeden tag 15 uhr fussball zocken... das waren noch zeiten
finde g8 ist eines der scheinheiligsten entscheidungen der politik in den letzten jahren weil es eindeutig nur ums geld geht (weniger schüler und früherer Berufseinstieg)
den stoff der schulzeit um 1 jahr zu kürzen wär jetzt auch nicht so schwer mMn, ist genug sinnloses zeug drin, aber nein man macht einfach ein jahr weniger ohne vorher zu denken, da man ja auch einfach mehr stunden pro woche machen kann... problem solved
sicher gibt es immer noch schüler, die das abi eazy packen ohne viel zu lernen ich selbst habe in 13 jahren wohl weniger zeit mit lernen außerhalb der schule verbracht als jetzt in einem semester
das problem ist aber auch, dass schüler welche die anforderungen nicht erfüllen können extrem unter leistungsdruck stehen weil real- geschweige denn Hauptschule kaum noch was wert sind.
Ich war zwar immer gegen gesamtschule (weil kein bock auf n00bs) aber als notbremse scheint mir das so langsam die beste lösung
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hatte als schüler trotz g8 auch massig zeit. konnte problemlos 3x die woche fußball spielen, spiele am pc zocken und feiern gehen. trotzdem kra$$es abi. ernsthaft, für tests in der schule wendet man doch maximal ne h ?!Zitat von noobhansGrundsätzlich kann ich das Geheule über G8 nicht verstehen. Sachsen hat es schon immer und liegt immer in der Spitzengruppe bei irgendwelchen vergleichenden Tests. Der Lehrplan muss natürlich angepasst werden.
Ganz so krass wie der Autor es beschreibt ist es dann doch nicht, er verliert sich da etwas in Kindheitsromantik. Deutschland hat halt leider keinen halben Kontinent voller Gas und Öl, sondern die Bildung als höchstes und wichtigstes Gut. Im Gegensatz zu asiatischen Ländern wie Japan hat man hier als Kind oder Arbeitender echt noch Ruhe.
Durch das frühe Ausscheiden aus der Schule kann man locker ein Auslandsjahr einziehen etc.
Persönliches Fazit: Man kommt mit genug Freizeit bis zum Bachelor/Master. Kenne keinen, der sich krass überarbeitet hat.
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ich glaub man sollte bei der diskussion nicht auf der anzahl der jahre rumreiten, sondern darüber diskutieren, wie diese gestaltet werden.
per se denke ich nicht, dass mehr druck grundsätzlich etwas schlechtes ist, solang es im rahmen bleibt. ich muss in der retrospektive sagen, dass mir ein wenig mehr druck in der kindheit vielleicht nicht unbedingt geschadet hätte, denn mir ist die umstellung hin zum ernst des lebens sehr schwer gefallen, bzw mir fällt sie immer noch verdammt schwer.
das liegt vor allem daran, dass ich mich selbst in der schulzeit NIE organisieren musste. ich musste nie meine zeit einteilen, langfristig lernen oder wochenpläne erstellen, weil ich alles immer auf den letzten drücker geschafft habe.
der knall kommt irgendwann im leben, wenn man so arbeitet und bei mir kam er leider nicht schon in der schule, sondern im studium ...
vielleicht ist das auch eltern-gemacht, denn meine familie war immer sehr locker und hat wenig druck aufgebaut. wenn ich mich dagegen mal so in meinem bekanntenkreis umschaue, gab es da ganz andere verteter, die bei noch weniger schuljahren wohl auch nah am burnout vorbeigeschrammt wären.
generell kann man sich aber denken, dass bei der gleichen anzahl an lehrstoff mit einem jahr weniger schulzeit ein großes stück kindheit auf der strecke bleibt und.
Die erfahrungsberichte von leuten, die ständig mit kindern zu tun haben sind auch eindeutig. In der jetzigen form ist das g8-modell sicher nicht tragbar.
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naja ich glaube die generationen nach uns trifft es erst richtig. erinnere mich noch, wie wir während des LK´s im klassenraum der fünftklässler saßen, und die nen krasseren stundenplan hatten als wir, da dachte ich "oh man". ich hatte bis zur elften klasse immer bis 13:15 und dann nur gespielt und rumgelungert. während die jetzt 3mal die woche bis 17uhr inner schule sind ...
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ja gut kann schon sein.Zitat von kiddoch :)Zitat von Knüppelharter Tobakdu hast auch nicht bis zum späten nachmittag in der schule gehockt
ich wollte den post eig gar nicht gesendet haben o.O
da stimmt irgendwas nicht. ich wittere VERSCHWÖRUNG
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"Abitur mit 17 Jahren, Bachelor mit 20 wem ist damit geholfen?"
diese tatsache mal so ganz plakativ zu sehen, hat mich jetzt irgendwie geschockt. Man kann zwanzigjährigen doch keinen akademischen grad (sofern man den bachelor als solchen bezeichnen möchte) zu sprechen. Hier in Hamburg ist gerade der zweite G8 Jahrgang an die Uni geströmt, das mögen ja nette jungs und mädels sein, aber so richtig ernst kann ich die manchmal nicht nehmen :(
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