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Rede des Altkanzlers Helmut Schmidt auf dem Bundes

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    #16
    Zitat von Nichtuntersetzt
    Zitat von daarkside
    bei allen seinen ausführugen über krieg und frieden übersieht er eine wichtige tatsache, bei den großen europäischen kriegen ging es immer um die weltherrschaft, weil europa, wie er treffend erkannt hat, über viele jahrhunderte der mittelpunkt der erde war
    dies verschiebt sich nun, ebenfalls treffend erkannt, womit krieg führen in europa deutlich an attraktivität verliert

    sein frontdenken in dem zusammenhang ist als gesellschaftsbild leider auch mehr als rückständig, europa gemeisam, aber gemeinsam aus dem zwang gegen andere stehen zu müssen.
    denn auch dieses denken war bereits mehrmals eine treibende kraft für europäische kriege, wo sich einzelne länder schnell richtung machtspitze entwickelt hatten und die bestehenden herrscher meinten dies mit kriegen verhindern zu können.
    immer wieder vor dem wachstum asiens zu warnen geht in diese dumme richtung.
    Wat? Weder war Europa jemals in der vergangenen Zeit so sehr der Mittelpunkt der Welt wie die letzen Jahre, noch führen Staaten nur Krieg, wenn sie sich im Mittelpunkt der Welt befinden.
    Das widerspricht der gängigen Meinung aufs heftigste, im Bezug auf die Bedeutung Europas. Das kannst du nicht nur bei Schmidt nachlesen. Geltungsbedürfnis als einzig plausibler Grund für einen Krieg ist riesiger Quatsch, sehe ich ähnlich wie du.

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      #17
      hab aufgehört zu lesen als der satz viel " die europäische union ist notwendig"

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        #18
        Zitat von seb
        Das widerspricht der gängigen Meinung aufs heftigste, im Bezug auf die Bedeutung Europas. Das kannst du nicht nur bei Schmidt nachlesen.
        Europa war früher egozentrischer als heute, aber keinesfalls der Nabel der Welt. Die Welt war einfach noch nicht vernetzt genug, als dass es einen echten Nabel hätte geben können. Bestes Beispiel für diesen egozentrischen Fehlschluss sind diese historischen Dialektiken von Hegel und Marx, die keine anderen Weltregionen, insbesondere nicht Asien in die Betrachtung einbeziehen, und trotzdem meinen, Aussagen über die "Welt"-Geschichte treffen zu können.
        Ich habe nicht genug Nerven, mich durch die Schmidtrede zu kämpfen. Was genau sagt denn die "gängige Meinung" zur Bedeutung Europas?

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          #19
          Zitat von Nichtuntersetzt
          Zitat von seb
          Das widerspricht der gängigen Meinung aufs heftigste, im Bezug auf die Bedeutung Europas. Das kannst du nicht nur bei Schmidt nachlesen.
          Europa war früher egozentrischer als heute, aber keinesfalls der Nabel der Welt. Die Welt war einfach noch nicht vernetzt genug, als dass es einen echten Nabel hätte geben können. Bestes Beispiel für diesen egozentrischen Fehlschluss sind diese historischen Dialektiken von Hegel und Marx, die keine anderen Weltregionen, insbesondere nicht Asien in die Betrachtung einbeziehen, und trotzdem meinen, Aussagen über die "Welt"-Geschichte treffen zu können.
          Ich habe nicht genug Nerven, mich durch die Schmidtrede zu kämpfen. Was genau sagt denn die "gängige Meinung" zur Bedeutung Europas?
          Diealektiken wie die von Hegel und Marx findest du in jeder Kultur. Das es bis heute noch vorkommt die eigene Kultur zu verherrlichen und auf andere herabzuschauen, hat ja nichts mit der Bedeutung der jeweiligen Kultur/Nation zu tun. Menschen halt.
          Unbestritten ist die Tatsache, dass Europa unglaublich an Einfluss nach Wk1 und vor allem Wk2 eingebüßt hat und es in Zukunft vermutlich weiter an Einfluss einbüßen wird. Damit hat Schmidt Recht.
          Das mit dem Nabel ist totaler Mist. Frisch mal dein Geschichtswissen auf, wenn du glaubst, dass die Welt vor 200 Jahren nicht vernetzt war.

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            #20
            hab respekt vor dem mann, allerdinsg ist die rede einfach nicht gut.

            er reißt unsere/europas geschichte aus dem jeweiligen kontext um damit warnungen für eine vollkommen andere heutige situation zu begründen. warnt in einem satz vor einem auf sich selbst bezogenem dtl. und mahnt im nächsten vom unwichtig/überflüssig werden europas (als ob das nicht egoistisch wäre).

            er sagt selbst das die maastricher verträge bzw. die europäischen regularien unzureichend/fehlerhaft sind. allerdings soll man diese nicht ändern oder erneuern sondern in einklang mit diesen handeln.
            dazu das verteufeln der finanzmärkte aber das außenvorlassen der politischen fehler in dtl. und dem rest europas das diesen einfluss der "spekulanten" erst möglich machen bzw gemacht haben.


            ich selbst bin für ein europa das gemeinschaftlich aggiert und auf gemeinschaftliche regularien hört, an diesen teilnimmt und sich somit immer weiter von nationalstaaten entfernt. allerdings befinden wir uns in zeiten in denen man nicht darauf warten kann, das ein land wie z.b. slowenien (wahlweise herausgegriffen) den ganzen prozeß in dem wir uns befinden verlangsamt. dafür sind in den letzten 2,5 jahren im speziellen und in den 20 jahren davor zuviele fehler auf dem weg einer gemeinsamen europäischen wirtschaftszone/währungsraums gemacht worden.

            abgesehen davon spricht er selbst die gründe an warum frankreich und die anderen westeuropäischen staaten in dtl. für den wiederaufbau waren und dtl. wiedereingegliedert haben und das waren zum großen teil egoistisch nationalstaatlich begründete motive.

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              #21
              Zitat von SKILLBARON
              hab aufgehört zu lesen als der satz viel " die europäische union ist notwendig"
              Hab aufgehört dich ernst zu nehmen, als das Wort "viel" fiel

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                #22
                Zitat von seb
                Zitat von Nichtuntersetzt
                Zitat von seb
                Das widerspricht der gängigen Meinung aufs heftigste, im Bezug auf die Bedeutung Europas. Das kannst du nicht nur bei Schmidt nachlesen.
                Europa war früher egozentrischer als heute, aber keinesfalls der Nabel der Welt. Die Welt war einfach noch nicht vernetzt genug, als dass es einen echten Nabel hätte geben können. Bestes Beispiel für diesen egozentrischen Fehlschluss sind diese historischen Dialektiken von Hegel und Marx, die keine anderen Weltregionen, insbesondere nicht Asien in die Betrachtung einbeziehen, und trotzdem meinen, Aussagen über die "Welt"-Geschichte treffen zu können.
                Ich habe nicht genug Nerven, mich durch die Schmidtrede zu kämpfen. Was genau sagt denn die "gängige Meinung" zur Bedeutung Europas?
                Diealektiken wie die von Hegel und Marx findest du in jeder Kultur.
                Ja. Und? Inwiefern widerlegt das jetzt mein Argument?
                Unbestritten ist die Tatsache, dass Europa unglaublich an Einfluss nach Wk1 und vor allem Wk2 eingebüßt hat und es in Zukunft vermutlich weiter an Einfluss einbüßen wird. Damit hat Schmidt Recht.
                Europa war so einflussreich, dass die USA sogar einen isolationistischen Kurs fahren konnten, bis sie aus dem Idealismus heraus in den Krieg eintraten. Danach bestand der Einfluss Europas vor allem in seiner Verschuldung. Von welcher Welt sprichst Du eigentlich? Insbesondere Dein Bezug auf Asien, aber auch die übrigen Weltregionen fehlen mir völlig. Nichtmal auf Amerika bringst Du 'nen argumentativen Bezug.
                Das mit dem Nabel ist totaler Mist. Frisch mal dein Geschichtswissen auf, wenn du glaubst, dass die Welt vor 200 Jahren nicht vernetzt war.
                Ich hatte gefragt, welche allgemein bekannten Fakten mich da widerlegen. Das war jetzt Deine Antwort? Eine Wiederholung Deiner Behauptung? Hm.

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