Zitat von Agent Yellow
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Piraten entern sich selbst?
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Grundeinkommen finde ich prinzipiell ok. Jeder Mensch der hier (legal) lebt hat Anspruch auf ein Leben wo er sich nicht sorgen muss was er morgen zu fressen hat. Ist einfach ein Unding das in einem der reichsten Länder der Erde Menschen auf der Straße sitzen.
Die Legalisierung des Drogenkonsums macht die Partei für mich aber wieder nicht wählbar wenn sie wirklich *alle* Drogen freigeben wollen.
Dann geht es ja nicht mal eben um nen Joint (wobei ich auch das ablehne, aber das wohl noch harmlos ist), sondern um das harte Zeug. Ich will nicht das ein Kind in der Gruppe mal kurz in den Laden geht (oder es sich fix von einem Erwachsenem besorgen lässt) und sich Heroin reinzieht. Mit probieren ist es da ja nicht zuende und einmal reicht um sein Leben lang süchtig zu werden.
Ist eben etwas *völlig* anderes als mal eben von ner Kippe zu ziehen oder eine Flasche Bier zu trinken.
Zu denken das die Drogenhändler usw verschwinden ist doch dann auch illusorisch. Ihr Profit wird vielleicht geringer, aber sie werden den Kram immernoch billiger anbieten können als offizielle Stellen.
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Um vllt. mal zu erklären, warum man Drogen frei zugänglich machen will, folgender Denkanstoß :
Das größte Problem, vorallem mit stärkeren Drogen wie Heroin, Kokain oder ähnlichem, ist, dass du die Stoffe bzw Zusatzstoffe, die da Dealer reintun, nichtmal ansatzweise kontrollieren bzw beeinflussen kannst. Heroin, dass z.B. staatlich angebaut und kontrolliert werden würde, wäre x mal unschädlicher als das auf der Straße.
Zudem ist das denke ich mal auf den Denkanstoß in Holland zurückzuführen.
Und die machen damit verdammt viel Geld.
Zudem nehmen die meisten Kiddies drogen ehh nur, weils illegal ist.
Wenn das legal ist kommt da der "Coolness-Faktor" raus.
edit : Zu dem über mir : Heroin macht ansich nicht von einmal abhängig.
Dealer punchen da halt Mittel rein, die dich abhängig lassen werden.
Die reine droge ansich nicht beim ersten mal.
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woher hast du die information, dass alle drogen legalisiert werden sollen? würde mich jetzt mal interessieren weil ich bei dem thema auch für eine abgrenzung bin. irgendwie kann ich auch nicht glauben dass da undifferenziert alles legalisiert wird, so ein zeug wie diese russische krokodroge kann da unmöglich mit eingeschlossen sein.Zitat von Gr33dGrundeinkommen finde ich prinzipiell ok. Jeder Mensch der hier (legal) lebt hat Anspruch auf ein Leben wo er sich nicht sorgen muss was er morgen zu fressen hat. Ist einfach ein Unding das in einem der reichsten Länder der Erde Menschen auf der Straße sitzen.
Die Legalisierung des Drogenkonsums macht die Partei für mich aber wieder nicht wählbar wenn sie wirklich *alle* Drogen freigeben wollen.
Dann geht es ja nicht mal eben um nen Joint (wobei ich auch das ablehne, aber das wohl noch harmlos ist), sondern um das harte Zeug. Ich will nicht das ein Kind in der Gruppe mal kurz in den Laden geht (oder es sich fix von einem Erwachsenem besorgen lässt) und sich Heroin reinzieht. Mit probieren ist es da ja nicht zuende und einmal reicht um sein Leben lang süchtig zu werden.
Ist eben etwas *völlig* anderes als mal eben von ner Kippe zu ziehen oder eine Flasche Bier zu trinken.
Zu denken das die Drogenhändler usw verschwinden ist doch dann auch illusorisch. Ihr Profit wird vielleicht geringer, aber sie werden den Kram immernoch billiger anbieten können als offizielle Stellen.
zu deinem letzten punkt: ja, sie werden es vermutlich irgendwie billiger anbieten können, aber sie müssten es vermutlich so viel billiger anbieten dass das risiko in keinem verhältnis mehr zum gewinn steht.
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http://www.piratenpartei.de/Pressemi...-drogenpolitik
Nicht der Verkauf wird legalisiert sondern der Erwerb und Konsum.Im Umgang mit Drogen positionierte sich die Partei liberal, aber verantwortungsbewusst und zukunftsweisend. Repressionspolitik betrachtet sie als gescheitert. Sie geht stattdessen vom mündigen, freien Bürger aus. Statt Konsumenten zu kriminalisieren sollen Erwerbsstrukturen kontrolliert werden. Prävention und Aufklärung sollte sachlich und auf Basis wissenschaftlicher Fakten erfolgen. Die Piratenpartei respektiert die Entscheidung von Menschen für den Konsum. Sie spricht sich aber auch für sinnvolle und notwendige Gesetze zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie einen flächendeckenden Ausbau von Hilfseinrichtungen aus.
Die Piraten nehmen sich Portugal als Beispiel.
Zitat von ArveduiZur Drogenpolitik in Portugal...
http://www.heise.de/tp/artikel/34/34857/1.html
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Was heisst wohl "regulierend eingreifen"... sicher nicht dass es Meth am Kiosk zu kaufen gibt. Bis es zu härteren Drogen jenseits Cannabis und vielleicht Ecstasy kommt, sind eh jahrzehnte vergangen in denen sich die Diskussion ausdifferenzieren kann. Aber gegen Cannabis hier und jetzt mit Altersbeschränkung ab 18 oder vielleicht auch 20 kann man wohl nicht so viel sagen.Zitat von fukushima
Die Piratenpartei setzt sich für die komplette Freigabe von Drogen ein. Der Konsum und der Erwerb von Genussmitteln muss legalisiert werden. Andernfalls ist der Staat nicht in der Lage, regulierend einzugreifen, heißt es in einem Antrag, der am Sonntag auf dem Bundesparteitag in Offenbach mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen wurde. Die Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Stoffen müsse aufgehoben werden.
Heißt das jetzt das man am KIOSK auch crystal meth und heroin kaufen kann?
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Sehe es ganz genauso. Letztendlich macht es ökonomisch keinen großen Unterschied, aber das Menschenbild ist halt ein anderes: ALG II = faules Pack, das nicht arbeitet; BGE = jeder hat ein Recht auf ein menschenwürdiges AuskommenZitat von gerdikurtFind das Grundeinkommen aber trotzdem nicht schlecht.Hey, pleite sind wir sowieso, da kann man auch noch ein paar Jahre richtig die Sau rauslassen.
Jedoch sehe ich viel zu viele offene Fragen, um mal die 2 wichtigsten zu nennen:
-wie hoch
-was muss ich mit dem Geld alles bezahlen
Im Endeffekt bekommt der heutige H4 Empfänger neben seinen 351 Euro Taschengeld noch weitere kosten erstattet, was sich schnell auf 1000 pro Monat summiert.
Also hat das Grundeinkommen entweder:
-kaum mehr Attraktivität/Gestaltungsfreiheit als h4.
-deutlich mehr Kosten als es ein Pauschalbetrag offenbart.
Letztenendes ist es eine Erziehungsfrage.
Lernt man besser laufen mit der Gewissheit, dass es mal weh tun könnte hinzufallen oder lernt man besser laufen mit 2 Krüken und an der Decke festgehängt.
Die Grundidee des Grundeinkommens ist ja, dass sich der Bürger "besser"(vor allem mehr Geld) entwickelt, wenn kein Zwangsgefühl entsteht, also das Überleben nicht gefährdet ist.
Ist glaub ich viel mehr eine psychologische Frage als eine ökonomische.
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Bedingungsloses Grundeinkommen sendet meiner Meinung nach das falsche Signal. Keine Lust in einer Null Bock Gesellschaft zu leben und für Leute Steuern zu zahlen, die für sich entschieden haben nicht arbeiten zu müssen und meinen keinen Teil zur Gesellschaft beitragen zu müssen außer zu abzugreifen.
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ist halt wirklich so... ^^Zitat von C.C.wo lebst du?Zitat von fukushimaHeißt das jetzt das man am KIOSK auch crystal meth und heroin kaufen kann?
geht in köln doch fast überall
hab btw mal in london, (camden town) skunk im kiosk gesehen welches du dir so kaufen konntest :D war aber auch ein ausländischer besitzer dort :p
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ich verstehe das BGE eher als Vereinfachung... ich mein, das Netz is doch jetz schon so gespannt, das eigentlich keiner Durchfallen kann, HartzIV + den ganzen Kram, wenn du alle Gelder abgreifst die du kannst, is doch das selbe wie n BGE Satz, oder nich? Ich bezweifle das n BGE vorsieht das Jeder der nixtut in relativem Luxus leben kann, dabei is allerdings natürlich sehr subjektiv was luxus is und was nich. ^^
Was die Drogensache angeht... schwierig, weiß ich nich was ich von halten soll, grundsätzlich halte ich nen eher liberalen Umgang mit sowas aber nich für falsch. Zumal die Betonung auch auf der Aufklärung liegt. Außerdem is es ja nun auch nich so als könnte jeder 12Jährige Schnaps am Kiosk kaufen... evtl. sollte man die Altersgrenze etwas über die 18 heben was Drogen angeht... zumal der Verkauf nun wirklich nich am Kiosk stattfinden sollte... ^^
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Jo funktioniert ja auch gut, wa?Zitat von NichtuntersetztGrundsicherungssysteme wie ALG II funktionieren nur in Utopia. Kein Mensch wird mehr arbeiten (wollen).Zitat von buffyGrundeinkommen funktioniert nur in einem Utopia. Der Mensch ist leider nicht für so etwas gemacht.
Abgesehen davon ist das bedingungslose Grundeinkommen etwas ganz anderes als das, was wir hier in Deutschland haben. Bewerbungen schreiben, Arbeitsplätze annehmen etc ist Pflicht, sonst wird gekürzt.
Und nun?
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Als ob durch ein BGE viel mehr Leute als jetzt nicht Arbeiten würden. Die Entkopplung von zwanghafter Lohnarbeit zur Existenzsicherung ermöglicht doch erst "wertvolle" Arbeit wie Kinder erziehen, Alte pflegen, Park säubern, Boxtraining im Jugendclub ohne Nachteil.
Mit xxxx Euro im Monat finanzierst du zwar zugängliche Versorgung, Bildung und Gesundheit, aber noch lange kein Urlaub, Auto oder das Heimkino.
Das hinter einem BGE ein anderes Steuern- und Abgabensystem steht, scheinen die meisten zu ignorieren.
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Das ist schon komisch. Man versucht seit Jahren massiv den Tabakkonsum einzuschränken, mit Aufklärung, starker Steuererhöhung und mittlerweile auch durch Verbote und troztzdem kommt man kaum dagegen an. ABER WIESO ? Ich lese hier, wenn Drogen legalisiert werden geht der Konsum angeblich zurück ? Beim Tabak muss man erst mit Verboten kommen damit sich was ändert.
Also wer will mir hier ernsthaft sagen, das eine Legalisierung keine Auswirkung auf die Zahl der Konsumenten hat ? Das ist doch völlig realitätsfremd. Genauso hirnrissig wie es mit anderen Ländern zu vergleichen wo es erlaubt ist.
Alkohol ist auch erlaubt. Trotzdem knallen wir uns alle die Birne voll ... Tendenz bei Minderjährigen: steigend !
Und noch was geiles : Durch Legalisierung = Entkriminalisierung pahahhahahahahahaa
Geil, lasst uns Bürgerwehren und Lynchjustiz einführen, dann gibts nämlich auch weniger Verbrechen pahahahahahahaha.
Wenn der Schmuggel erstmal legal ist, wird die "schwarz"dealerei 10mal so hoch sein.
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in der version, die ich mal kennenlernen durfte, ging es weitestgehend um ökonomische fragen. ich glaub dort hatte jeder im monat ein grundeinkommen von 500euro. zusätzliche leistungen wie kindergeld/h4 etc gab es dann obv nicht. ich glaub rente gabs auch nicht mehr, dh jeder war selbst für die rentenvorsorge verwantwortlich. die einzige sozialleistung (neben den 500euro) des staates war die krankenversicherung.Zitat von gerdikurtDie Grundidee des Grundeinkommens ist ja, dass sich der Bürger "besser"(vor allem mehr Geld) entwickelt, wenn kein Zwangsgefühl entsteht, also das Überleben nicht gefährdet ist.
Ist glaub ich viel mehr eine psychologische Frage als eine ökonomische.
am ende waren auf jeden fall irgendwie alle glücklicher, weil arbeitnehmer,arbeitgeber und staat entlastet wurden. (weniger verschleiß bei der umverteilung etc). wie fair das wegfallen der rente ist,muss jeder selbst beurteilen...aber die rente wie wir sie jetzt haben, ist ja so oder so ein auslaufmodell.
ich will eigentlich nur deutlich machen, dass es totaler käse ist, ein grundeinkommen grundsätzlich zu verteufeln (habe aber von readmore nichts anderes erwartet). es gibt da 9001 versionen von.
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