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Piraten entern sich selbst?

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    Warum sollte ein Herrscher zugeben, dass sein ganzes Tun nur der Ausbeutung dient? Erstens glaube ich einfach mal, dass die Politiker wirklich an ihre Sache glauben. Die sind echt so dumm (nicht wertend gemeint), wie es ausschaut. Desweiteren ist der Kapitalismus das beste Herrschaftssystem ever und wenn's im Job rund läuft, hinterfragt man doch nichts. Never change a running system. Die treffen sich halt permanent mit den Wirtschaftsbossen, denen es global gesehen spitze geht. Die trinken doch kein Bier mit den Arbeitslosen, die sich seit Jahrzehnten häufen. Wir haben halt das gleiche Kastenwesen wie in Indien. Die Inder haben's angeblich, weil sie so scheisse sind und wir haben es einfach, weil dieses System ein Selbstgänger ist. Es gibt Gentrifizierungen zwecks Marktselektierung und schon hockt die obere Klasse auf einem Haufen. Es gibt eine nahezu endlose Hierarchie in der alle in ihre Sachzwänge gepresst werden.
    Wenn man viel arbeiten muss, hat man halt kaum Zeit für geistige Tätigkeiten. Die meisten Werfen nur einen Blick in die Scheinwelt von Bertelsmann und halten sich dann noch für die Krone des Wissens, wenn sie gegensätzliche Meinungen vom selben Verlag vergleichen und das eine doof und das andere für logisch befinden.
    Bertelsmann macht auch nur seinen Job. Wachstum durch Mainstream Nachrichten, was dafür sorgt, dass er Konkurrenz aufkaufen kann, was dafür sorgt, dass andere Meinungen verschwinden. Und kein Mensch hat die Meinung, dass Steuern rauf oder runter sollten. Das sind Meinungen, die durch Politik und Leitmedien in unsere Gehirne gepflanzt werden. Kein Mensch allein wäre so blöde, sich soetwas auszudenken. Es ist aber auch kein Mensch so böse (behaupte ich mal) soetwas mit uns anzutun. Es tut nur jeder, was er tun muss und überhaupt weiss doch jeder, dass Kommunisten schlimmer als die Nazis sind... :)

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      Ich stimme fast 100% mit dir überein. Darum nochmal: Die Hauptursache, dass es in diesem System so weit kommen konnte, dass wir so leicht zu manipulieren sind, ist imo die mangelnde Reflektion zu der wir fähig sind. Darum mehr Aufklärung und Gemeinschaftsförderung für alle in allen Bereichen. Irgendwo dran müssen wir ja arbeiten, wenn wir irgendwann etwas verbessern wollen und da bringt es nicht Utopien auszutauschen.
      Aber ich glaube insgesamt haben wir jetzt so langsam einen Nenner erreicht. ;)

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        grundeinkommen ist eigentlich nie ziemlich solide idee, wenn man sich mal genauer damit beschäftigen würde.
        hat zwar auf dem ersten blick was sozialistisches an sich, aber ist finanziell durchaus machbar, da der ganze verwaltungsapparat wegfällt.
        auch ist die idee dahinter nicht, dass niemand mehr arbeitet, sondern die leute ihren interessen nachgehen und somit mehr volkswirtschaftlichen nutzen bringen, als wenn sie in jobs geknechtet werden nur um über die runden zu kommen.

        das thema drogen ist auch diskussionsbedürftig.
        unsere jetzige politik ist restriktiv geprägt und absolut willkürlich.
        zum beispiel ist alkohol laut relativ neuen und umfrangreichen studien (bbc hat die veröffentlicht) eine der schlimmsten drogen überhaupt. viel viel gefährlicher als marihuana und xtc.

        außerdem geht es ja bei der aussage "freie drogen" nicht darum, dass man heroin an jedem kiosk bekommt und alle ab 10 junkies werden.
        länder mit laisze faire poltik im bereich drogenpolitik (holland bspl) weisen im übrigen auch viel bessere zahlen auf als zum beispiel die usa, die billionen in den krieg gegen drogen gesteckt haben nur um enorm viel süchtige und tote zu haben.

        könnt ja mal auf www.informationisbeautiful.net nachsehen.
        da gibt es sehr interessante und ausführliche google statistiken über das thema.

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          Zitat von RALF MÖLLER
          Das mit dem Wegfallen des Verwaltungsapparats für die Finanzierung des Grundeinkommens hast du mal gerade eben so gegengerechnet?
          jo im kopf und ohne rechenschieber.

          habe die diskussion übers grundeinkommen schonmal vor 3 oder 4 jahren ausführlich in nem anderen forum geführt und war damals komplett dagegen, aus den üblichen argumenten.
          im laufe der diskussion kamen aber sehr interesse punkte zur geltung, wodurch ich meine haltung ändern konnte.

          ich weiß, dass dir das nicht hilft, aber es ist einfach so mühsam, dass alles niederzuschreiben.
          wenn es dich wirklich interessiert und du nicht nur stammtischparolen schreien möchtest, wirst du bestimmt deine kostbare zeit investieren und dich im netz informieren. gibt genug infos.

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            Zum Thema Zinsen. Zinsen implizieren immer das einer nicht zurückzahlen kann, also pleite geht, damit andere Gewinn machen. Zinsen sind der Inbegriff des Kapitalismus. Ob man sie braucht? Vielleicht sollte man erst Fragen ob Banken Unternehmen sind oder nicht. In erster Linie haben sie den Auftrag das Geld zu verwalten und nicht damit zu arbeiten.
            Ich persönlich wäre dafür Banken und Verleih Unternehmen strikt zu trennen.
            Somit verlieren Banken an Macht, die sie gar nicht verdient haben und auch nur von andern verliehen wurde.

            Aber es geht hier ja auch um die Piraten. Bedingungsloses Grundeinkommen ist nicht so unrealistisch wie hier viele denken. Ich habe mir mal vor einem Jahr alle Varianten von allen Parteien angesehen. Da war sogar eins dabei was vor allem den Mittelstand stärken wurde, und evtl sogar den Sozialhaushalt entlassen könnte.

            Hier kann man sich einige mal anschauen:
            http://www.theo-hespers-stiftung.de/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=124:g rundeinkommensmodelle&catid=89:einkommenspolitik&I temid=107

            Leider fehlt dort das Modell was ich meine.

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              die Piraten sind zwar nicht regierungsfähig, habern aber gute liberale Ansätze. Wirtschaft würde ich ihnen nicht viel anvertrauen aktuell, da fehlt es an Grossgewichten, aber in innerpolitischen und bürgerrechtlichen Dingen sind die einigen Parteien was vorraus, was nicht viele Bürger sehen weil sie ja an alten Massstäben messen. Grundeinkommen... naja, kenne mich zuwenig damit aus, aber bin dafür dass jeder soviel verdient dass er damit leben kann, kommt aber auch auf die Leistungsbereitschaft desjenigen an. Man kann nicht nur immer fordern sondern muss dann auch ackern können um sich etwas zu verdienen, die meisten Niedriglöhner haben sowas halt nicht drauf, die jammern einfach anstatt was zu tun. Drogenpolitik, ja, legalisiert alles und gebt es von staatlichen Behörden aus das Zeugs, Kampf dem Kleinkriminellen, der alles an jeden vertickt, in irgendwelchen Hinterhöfen. Wenn kompetente Leute das Zeug verkaufen, sehen die den Leuten direkt in die Augen und können einen viel besseren Hebel in Thema Suchtbekämpfung anheben, man spart sich die Kosten für die Verfolgung Hunderttausender Kleinkrimineller. Aber diese zwei Dinge sind auch nur ein kleiner Teilbereich dessein was eine Gesamtpolitik ausmacht, die Piraten müssen sich noch weiter entwickeln, ihre Wähler sind oft gut studierte Leute, Wähler die von den anderen etablierten Parteien oft vergeblich angeworben werden. Und zu wünschen ist auch dass deren Politik sich auf die grossen Parteien ein bischen abfärbt.

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