@258
Tut mir Leid, wenn ich mir nie die Zeit nehme, meine Argumente/Fragen so auf den Punkt zu bringen wie du es tut. Bin dann halt auch irgendwie ein fauler Sack. ;)
Da ich wie gesagt auch viel zu wenig Ahnung von Wirtschaft habe will ich zu der Notwendigkeit Schulden aufzunehmen auch wenig sagen. Trotzdem muss eine Dynamik integriert werden, die nur ein gewisses Maß an Schulden zulässt und in Ausnahmefällen, in denen Schuldenerhöhungen notwendig sind auch diejenigen langfristig dafür aufkommen lässt, die dafür verantwortlich sind. Diese Last wird zur Zeit halt viel zu willkürlich und all zu oft beim Steuerzahler abgelegt, was im Endeffekt niemanden glücklich macht. Das wäre in dem Fall, in dem exponentielles Wachstum nicht mehr erforderlich wäre, vllt. wirklich dadurch, dass an den Zinseszinsen geschraubt wird, imo auch realisierbar. Das ist aber wie gesagt alles auch nur wilde Theorie.
Darum halt als Beispiel für einen konkreten Ansatz die Transaktionssteuer oder vielleicht das BGE gebunden an höhere Steuern oder so was, wodurch die Schere zwischen arm und reich schon etwas geschlossen werden könnte. Es geht dabei nicht darum, dass aktuelle Wirtschaftssystem zu retten (was ja scheinbar eh unmöglich ist), sondern eher darum das Bewusstsein der Menschen ab von der Elbogengesellschaft und egoistischem Konsumwahn hin zu einem sozialeren Denken zu verschieben. Denn diese Überlegungen müssten Diskussionen über derartige wirtschaftliche Themen auch fördern.
Das meinte ich auch mit dem sozialen Zwang (den ich für etwas Gutes halte). Jeder würde sagen, dass es gut ist Ärmeren zu helfen. Gleichzeitig würde auch so gut wieder jeder gut Verdienende sofort weniger Steuern zahlen, weil das Bewusstsein des eigenen Vorteils, die nicht genügend ausgeprägte Erkenntnis, dass man damit Menschen denen es schlechter geht tatsächlich hilft, locker übertrumpft.
E: Diese Energiediskussion ist ohnehin schwierig imo. Alleine, dass die Entscheidung aufgrund eines polemischen Vergleichs zwischen Japan und Deutschland endgültig gefällt wurde von der rechtesten Regierungskonstellation die in Deutschland möglich ist, sollte einen schon wundern und dass die nun wieder stilgelegte CO2-Werke anschmeißen, verstärkt die Skepsis nur.
Tut mir Leid, wenn ich mir nie die Zeit nehme, meine Argumente/Fragen so auf den Punkt zu bringen wie du es tut. Bin dann halt auch irgendwie ein fauler Sack. ;)
Da ich wie gesagt auch viel zu wenig Ahnung von Wirtschaft habe will ich zu der Notwendigkeit Schulden aufzunehmen auch wenig sagen. Trotzdem muss eine Dynamik integriert werden, die nur ein gewisses Maß an Schulden zulässt und in Ausnahmefällen, in denen Schuldenerhöhungen notwendig sind auch diejenigen langfristig dafür aufkommen lässt, die dafür verantwortlich sind. Diese Last wird zur Zeit halt viel zu willkürlich und all zu oft beim Steuerzahler abgelegt, was im Endeffekt niemanden glücklich macht. Das wäre in dem Fall, in dem exponentielles Wachstum nicht mehr erforderlich wäre, vllt. wirklich dadurch, dass an den Zinseszinsen geschraubt wird, imo auch realisierbar. Das ist aber wie gesagt alles auch nur wilde Theorie.
Darum halt als Beispiel für einen konkreten Ansatz die Transaktionssteuer oder vielleicht das BGE gebunden an höhere Steuern oder so was, wodurch die Schere zwischen arm und reich schon etwas geschlossen werden könnte. Es geht dabei nicht darum, dass aktuelle Wirtschaftssystem zu retten (was ja scheinbar eh unmöglich ist), sondern eher darum das Bewusstsein der Menschen ab von der Elbogengesellschaft und egoistischem Konsumwahn hin zu einem sozialeren Denken zu verschieben. Denn diese Überlegungen müssten Diskussionen über derartige wirtschaftliche Themen auch fördern.
Das meinte ich auch mit dem sozialen Zwang (den ich für etwas Gutes halte). Jeder würde sagen, dass es gut ist Ärmeren zu helfen. Gleichzeitig würde auch so gut wieder jeder gut Verdienende sofort weniger Steuern zahlen, weil das Bewusstsein des eigenen Vorteils, die nicht genügend ausgeprägte Erkenntnis, dass man damit Menschen denen es schlechter geht tatsächlich hilft, locker übertrumpft.
E: Diese Energiediskussion ist ohnehin schwierig imo. Alleine, dass die Entscheidung aufgrund eines polemischen Vergleichs zwischen Japan und Deutschland endgültig gefällt wurde von der rechtesten Regierungskonstellation die in Deutschland möglich ist, sollte einen schon wundern und dass die nun wieder stilgelegte CO2-Werke anschmeißen, verstärkt die Skepsis nur.
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