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Piraten entern sich selbst?

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    niels, das mag so sein, oft wird das so nicht erfüllt, es gibt aber auch viele Schüler, die zufrieden oder sogar glücklich mit ihrer Schulzeit waren und im Nachhinein von durchaus ordentlichen Lehrern und Pädagogen sprechen.
    Natürlich ist das nur der Idealfall und nicht der Regelfall, aber das sind dann oft individuelle Fehler der Lehrer und nicht dem Schulsystem zur Last zu legen.
    Vielleicht bin ich auch noch etwas zu optimistisch, aber zumindest aktuell habe ich das Gefühl, dass die gerade in den Schuldienst gehende Lehrergeneration durchaus positive Impulse setzen kann. Wenn ich mit Schülern rede höre ich oft, dass sie z.b. die Referendare meist gut finden, weil sie im Unterricht aktiver sein dürfen.

    tldr: liegt nicht unbedingt am Schulsystem als an einzelnen Lehrern, die möglicherweise nicht kompetent oder nicht motiviert sind.

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      Yeah baby, wenn Drogen legalisiert werden, kann ich mein Geschäft endlich legal führen.

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        Zitat von ceNa
        Zitat von daarkside
        diktaturen mit sozialistischem anstrich sind gescheitert, wie ALLE bisherigen herrschaftsformen in denen wenige macht über viele hatten
        in der regel war das scheitern leider immer blutig und es wird auch diesesmal sein, zu sehr klammern sich die herrschenden an ihre macht und zu unmündig sind die beherrschten um sich als unüberwindbare friedliche masse dagegen zu stellen
        Prophezeist du den Weltuntergang 2012, oder wie? Das wird sie aber _niemals_ ändern, es wird immer Menschen geben die über einem stehen, die mehr oder weniger Macht haben als andere, das ist doch nicht so schwer zu begreifen. Der Kommunismus ist doch keine realistische Alternative, absolut utopischer Mist. Man sollte sich lieber mit dem geringsten Übel anfreunden und so glücklich durchs Leben gehen anstatt permanent alles zu überspitzen.

        eine egal wie blutige revolution hat bisher noch zu keinem weltuntergang geführt, ka warum es diesesmal der fall sein sollte

        ich prophezeite eine machtunverteilung in unserer lebenszeit, wobei es mehr geschichtlich begründetes logisch wissen als eine prophezeihung ist

        und nach dem sozialismus nochmal mit dem kommunismus zu kommen spricht leider für deine uneingeschränkte beschränktheit, unfähig ausserhalb von schlagworten zu denken und über grundsätzliche dinge zu diskutieren aus denen irgendwie betitelte gesellschaftsformen entstehen können


        Zitat von bla
        Zitat von daarkside
        Zitat von galm
        Aufklärung

        hab den dummen teil mal rausgenommen, rest kann stehen bleiben

        Zitat von ceNa
        Zitat von Sekedow
        Komisches Weltbild dieser gerdi
        Ja, dieses sozialistische Weltbild ist in der Vergangenheit bloß zig Mal gescheitert, das versteht er ja nicht.

        diktaturen mit sozialistischem anstrich sind gescheitert, wie ALLE bisherigen herrschaftsformen in denen wenige macht über viele hatten
        in der regel war das scheitern leider immer blutig und es wird auch diesesmal sein, zu sehr klammern sich die herrschenden an ihre macht und zu unmündig sind die beherrschten um sich als unüberwindbare friedliche masse dagegen zu stellen

        ...


        sozialismus beruht immer auf umverteilung vom selbstständigen, klugen, starken zum hilflosen und schwachen. Bis zu einer gewissen Grenze, die kulturell und individuell unterschiedlich ist, haben die meisten "Starken" kein problem mit umverteilung und helfen gerne den schwächeren. Aus diesem Grund funktioniert unser sozialstaat auch im großen und ganzen sehr gut. Wird die Bevormundung durch den staat und die einschränkung der persönlichen freihiet durch zu hohe abgaben auf das eigene geleistete zu groß, machen immer weniger "starke" freiweillig mit. entweder gehen sie und zurück bleibt der rest, oder sie werden mit gewalt zum bleiben gezwungen. es läuft also entweder auf das scheitern des gesellschaftsmodells oder auf deine angesprochene diktatur inklusive einschränkung der freizügigkeit hinaus. meinem empfinden nach ist das nicht gerecht.
        größtmögliche freiheit, inklusive individuellem risiko, macht das leben interessant und lebenswert.
        meiner meinung nach sollten chancengleichheit und aufstiegsmöglichkeit also soziale durchlässigkeit in einer gesellschaft möglichst groß sein, monetäre umverteilung allerdings auf ein erträgliches maß reduziert werden.

        nun muss man selbst die chancen gleichheit im grunde den mächtigen abtrotzen, freiwillig zahlen sie keine steuern für eine bessere allgemeine bildung und freiwillig verzichten sie nicht auf ihre privatschulen

        die gesellschaftsmodelle sind gescheitert, achtung ich sage es ein zweites mal, weil wenige über viele geherscht haben, dh der sozialismus kam von oben, vom staat, musste aufgezwungen werden und ist deswegen in einer diktatur geendet
        der grundgedanke das es allen in einer HALBWEGS homogenen gesellschaft deutlich besser geht ist nun aber nicht derart abstrakt, dass man davon ausgehen müsste dass die menschheit ihn niemals selbst denken kann

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          @Gerdikurt was mich an der ganzen Geschichte nun aber wundert, ist folgendes: Ohne zu glauben viel Ahnung von wirtschaftlichen Abläufen zu haben, bilde ich mir ein, das von dir formulierte Prinzip des Wachstumszwanges und der immer steigenden Schulden zu verstehen. Das heißt also, dass jeder Wirtschaftsprof und sogar jeder Absolvent eines solchen Studiums, das schon lange durchschaut haben muss. Trotzdem versuchen die meisten immer noch daran zu arbeiten und unser System zu regulieren. Wie kann das denn sein, wenn wir unwiderruflich in den Abgrund steuern? Kann man diese ganze Geschichte tatsächlich nur von dieser Seite sehen? Ich bin nicht bereit an irgendeine Verschwörung der Eliten zu glauben und denke eher, dass es mehr Proteste von Seiten der Bildungselite (die ja nicht gleichzeitig die Topverdiener sein müssen und häufig selber Kinder haben, um deren Zukunft sie sich sorgen müssten) geben würde, wenn wir tatsächlich seit Jahren chancenlos unseren eigenen Niedergang herbeiführen.

          Wie gesagt: Ist tatsächlich nicht mein stärkstes Thema, aber ich bin auf jeden Fall sehr interessiert.

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            Zitat von niels
            @Gerdikurt was mich an der ganzen Geschichte nun aber wundert, ist folgendes: Ohne zu glauben viel Ahnung von wirtschaftlichen Abläufen zu haben, bilde ich mir ein, das von dir formulierte Prinzip des Wachstumszwanges und der immer steigenden Schulden zu verstehen. Das heißt also, dass jeder Wirtschaftsprof und sogar jeder Absolvent eines solchen Studiums, das schon lange durchschaut haben muss. Trotzdem versuchen die meisten immer noch daran zu arbeiten und unser System zu regulieren. Wie kann das denn sein, wenn wir unwiderruflich in den Abgrund steuern? Kann man diese ganze Geschichte tatsächlich nur von dieser Seite sehen? Ich bin nicht bereit an irgendeine Verschwörung der Eliten zu glauben und denke eher, dass es mehr Proteste von Seiten der Bildungselite (die ja nicht gleichzeitig die Topverdiener sein müssen und häufig selber Kinder haben, um deren Zukunft sie sich sorgen müssten) geben würde, wenn wir tatsächlich seit Jahren chancenlos unseren eigenen Niedergang herbeiführen.

            Wie gesagt: Ist tatsächlich nicht mein stärkstes Thema, aber ich bin auf jeden Fall sehr interessiert.
            Denke, Du hast Dir die Antwort zum Teil selbst gegeben: Egoismus, die Hoffnung, wenn's einem jetzt gut geht, wird man nach einem Crash nicht zu den Verlierern gehören. Dazu kommt Pfadabhängigkeit im Denken ("wir haben da schon soviel reingesteckt, jetzt können wir nicht einfach abdrehen") und das Problem, dass sich das System vermutlich nicht von innen heraus reformieren kann. Wie genau sollte das auch aussehen? Die Schulden stehen ja, und solange man sich zu den Spielregeln des Finanzwesen bekennt, bleiben die auch bestehen.

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              würde die partei tatsächlich das umsetzen könnten, was sie wollen, würde deutschland innerhalb von 5jahre pleite sein.

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                Zitat von dRaft
                würde die partei tatsächlich das umsetzen könnten, was sie wollen, würde deutschland innerhalb von 5jahre pleite sein.
                du ahnst garnicht wieviel € sie machen würden mit gras... guck dir holland an :p

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                  Ich nehme keine Drogen allerdings wäre das legalisieren von Gras für alle vorteilhaft finde ich.

                  - keine Verbrechen für Drogen (Kartell und sowas)
                  - THC-Wert bestimmen
                  - keine Fremdgegenstände oder Strecken (Gummi und sowas)
                  - Mehrwertsteuer (19 % für den Staat, gute Einnahmequelle)


                  Nachteile fallen wir gerade keine ein.

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                    äh könnte mal wer kurz die wichtigensten punkte der piratenpartei darstellen,

                    von dem was ich gehört hat, find ich die partei komtplett sinnlos, sowas wie z.b aufhebung von urheberechten, oder das einkommen was vom te geschildert wurde(wie soll sowas finanziell gehen?)

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                      Scheinbar glauben hier ja viele, das jeder Drogen nimmt sobald diese verfügbar sind. Ich behaupte mal jeder der in einer größeren Stadt wohnt kennt doch Leute die Drogen nehmen und solche die sie verkaufen. Und selbst wenns nur Gras ist. Sind deshalb alle ständig drauf? Nein. Jeder entscheidet doch selbst wieviel und wann er welche Drogen/Genussmittel konsumiert. Und da wir alle aufgeklärt sind und um der Gefahren von Heroin wissen, würde doch kaum einer zum nächsten Arzt rennen und sich erstmal ein Süchtiger eintragen lassen um sich dann an einer Ausgabestelle seine Dosis abzuholen und erstmal gemütlich im Wohnzimmer nen Schuss zu setzen. Und wenn doch - soll er eben. Solange er danach nicht Auto fährt oder randaliert. Wenn doch, passiert das selbe wie bei Besoffenen die randalieren.

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                        Zitat von pikachU
                        äh könnte mal wer kurz die wichtigensten punkte der piratenpartei darstellen,

                        von dem was ich gehört hat, find ich die partei komtplett sinnlos, sowas wie z.b aufhebung von urheberechten, oder das einkommen was vom te geschildert wurde(wie soll sowas finanziell gehen?)
                        so wie ich das verstanden hab, hat die piratenpartei angefangen mir reinen "internet" themen, also einerseits für den schutz von bürgern vor dem staat und andererseits aufhebung von urheberechten (kopieren zum rein privaten gebrauch soll erlaubt bzw gefördert werden).
                        zu anderen themen gab es lange keine offizielle meinung, seit dem parteitag vor ein paar tagen hat sich die partei aber "extrem links" positioniert, etwa für die legalisierung von drogen oder für ein bedingungsloses grundeinkommen. das sind natürlich in erster linie grundsatzentscheidungen ohne (wie generell bei oppositionen üblich) konkrete pläne zur umsetzung oder finanzierung.

                        ich denke auch dass sich die piraten mit diesen extremen positionen ins eigene fleisch schneiden - so werden einige wähler abgeschreckt, die zwar gegen den überwachungsstaat sind oder einen liberaleren urheberschutz wollen, aber eben nicht mit diesen extremen linken forderungen übereinstimmen. die nächsten wahlen und umfragen werden es zeigen.

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                          legalisierung von drogen jetzt eher nicht die eindeutigst linkste position, auch wenn die linkspartei es ebenfalls vorhat

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                            Zitat von ceNa
                            Gilt Gras nicht als Einstiegsdroge?
                            Gilt es doch nur deswegen, weil es verboten ist und nachdem diese Grenze überschritten wurde, Viele keine Hemmungen mehr haben auch weitere Grenzen zu überschreiten. Gras steigert sicherlich nicht die Lust auf Kokain oder so was (Wirken ja auch fast entgegengesetzt).
                            Gras wäre vielleicht weniger Einstiegsdroge, wenn es legalisiert werden würde und von der Gesellschaft etwas realistischer behandelt werden würde.

                            @Gerdikurt und Nichtuntersetzt
                            Danke für eure Ausführungen. Ich finde die Erklärungen Gewohnheit und Angst zwar noch nicht für ganz überzeugend dafür, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit trotz der Brisanz so verhältnismäßig kleine Wellen schlägt, allerdings sehe ich mich nun immerhin darin bestätigt meine Zukunftsplanung nicht nur vom Faktor Geld abhängig zu machen. ;)

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                              Was heißt "Gewohntheit"? Politische Systeme sind auf Selbsterhalt (Autopoiese) ausgerichtet. Es wird nicht nicht selbst zerstören können. Sämtliche politischen Akteure arbeiten nach der systemischen Logik. Sie können diese Logik nicht überwinden, ohne sich selber aufzugeben. Das ist keine Ausrede, das ist eine Diagnose. Ein System ist gerade durch seine Autopoiese bestimmt.
                              Mal ganz dumm gefragt: Was würdest Du als Wirtschaftsweiser fordern in unserer jetztigen Situation, insbesondere angesichts des nicht zu bewältigenden Schuldenberges? Was würdest Du als Wirtschaftspolitiker jetzt tun? Du kannst diese Eigendynamik nicht überwinden, das wäre, wie sich an den eigenen Haaren aus dem Wasser zu ziehen.
                              Dazu kommt: Die meisten systemexternen Kritiker führen sich auf wie die User hier im Forum. Sie versteigen sich in Platitüden, hohlen Dogmatismus und Destruktivität. Das man ihnen kaum Aufmerksamkeit zukommen lässt, ist selbsterklärend.

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                                Du nennst nun System und Wirtschaft in einem Atemzug. Ist es denn notwendig, dass die Demokratie beim Scheitern unseres Finanzsystems, des Kapitalismus, mit untergeht?
                                Im Grunde ist doch auch der Kapitalismus ein feines System, wenn er nicht durch die die Gier Einzelner in eine derartige Abwärtsspirale getrieben worden wäre. So wie sich das anhört, könnte uns jetzt nur ein Wirtschaftswunder zusammen mit außergewöhnlichen Sparmaßnahmen helfen und die Wahrscheinlichkeit geht gegen null...
                                Trotzdem zeigt auch die Weimarer Republik, dass wir uns politisch weiterentwickeln mussten und immer noch müssen, um mit der Demokratie zu leben. Darum frage ich mich, ob diese Weiterentwicklung nicht auch auf den Kapitalismus anzuwenden ist, auch wenn möglicherweise ein Reset dafür notwendig sein wird.

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