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Piraten entern sich selbst?

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    Zitat von ceNa
    Zitat von sick_
    werde doch erstmal halbwegs erwachsen und steh zumindest bisschen mal auf eigenen beinen, bevor du hier große reden über das leben schwingst.
    Wo ist dein Problem? Darf ich meine Meinung hier nicht äußern? Übertreib es doch nicht sofort, hab ich das etwa so formuliert?
    natürlich darfst du das. ich ermutige dich doch sogar dazu und würde mich über weitere weisheiten von dir freuen. ^_^

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      Zitat von ceNa
      Versteh ich, aber deine Aussage bestätigt trotzdem den Fakt, dass es statistisch weniger Arbeitslose gibt als früher. Wüsste nicht, was in den letzten Krisenzeiten daran jetzt negativ ist. Niedriglohnsektor hin oder her, ist gewiss ein Problem. Ich habe es aber lieber wenn Menschen arbeiten und "wenig" bekommen, anschließend durch den Staat aufstocken, als wenn sie gar nicht arbeiten - ist meine persönliche Meinung.

      Arbeit hat ja einen gewissen Wert, nicht nur der Lohn ist ein Aspekt.
      Nein tut es eben nicht. Zumindest nicht in dem Maß, wie es angeprießen wird.
      Und nein, es kann auch nicht moralisch und wirtschaftlich vertretbar sein, dass die Leute so mies bezahlt werden, dass sie zusätzlich auf Steuergelder angewiesen sind.
      Wie du schon sagst, Arbeit hat einen gewissen Wert, und darum sollte es auch ein Mindestmaß an Lohn geben, dass ausgezahlt werden MUSS um Sozialausgaben zu entlasten. Oder findest du es fair, dass wir Leute durchfüttern blos weil Unternehmen nicht bereit sind mehr für ihre Arbeitskräfte zu zahlen? Die Kosten werden also von den Großen auf die Kleinen verlagert... das ist nicht nur unfair, das ist regelrecht zum Kotzen.
      Du schlägst dich hier also quasi gerade mit deinen eigenen Argumenten.

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        Zitat von ceNa
        Versteh ich, aber deine Aussage bestätigt trotzdem den Fakt, dass es statistisch weniger Arbeitslose gibt als früher. Wüsste nicht, was in den letzten Krisenzeiten daran jetzt negativ ist. Niedriglohnsektor hin oder her, ist gewiss ein Problem. Ich habe es aber lieber wenn Menschen arbeiten und "wenig" bekommen, anschließend durch den Staat aufstocken, als wenn sie gar nicht arbeiten - ist meine persönliche Meinung.

        Arbeit hat ja einen gewissen Wert, nicht nur der Lohn ist ein Aspekt.

        Und doch, du darfst deine Meinung äußern. Jedoch hast du das hier in einem etwas zu "überschwänglichem" Maße getan und Leute als unwissend abgestempelt, die von der Materie leider mehr Ahnung hatten.
        Stimmt doch gar nicht. Habe hier niemanden als unwissend abgestempelt im Gegensatz zu manch anderen hier. Ob jene mehr Ahnung habe, wage ich immer noch zu bezweifeln. Steht einem aber auch nicht zu hier im Forum darüber zu urteilen. Bin off, bis morgen.
        Du sagst es doch selber, statistisch weniger. Teil der Hartz Gesetze war es, die Zählung der Arbeitslosigkeit zu ändern. De Facto, haben wir mehr Sozialhilfeempfänger als vorher, und weniger VOLL-Erwerbstätige (Aufstocker gelten nicht).

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          Dieter Nuhr hat auf der ARD gerade über die Piraten gesprochen. War nicht so positiv :D

          Das mit den harten Drogen legalisieren finde ich sehr schwer einzuschätzen, weil es einfach schwer vorauszusehen ist, wie sich das tatsächlich entwickelt. LSD, Gras und solche Geschichten sollten imho auf jeden Fall legalisiert werden.

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            Zitat von achtanabl
            Dieter Nuhr hat auf der ARD gerade über die Piraten gesprochen. War nicht so positiv :D

            Das mit den harten Drogen legalisieren finde ich sehr schwer einzuschätzen, weil es einfach schwer vorauszusehen ist, wie sich das tatsächlich entwickelt. LSD, Gras und solche Geschichten sollten imho auf jeden Fall legalisiert werden.
            LSD, ja? Troll unterwegs?

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              LSD ist nicht gefährlicher als Marihuana.

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                Diese Argumentationskette bleibt aber nur Propaganda und folgt nicht der Realität. Die "Starken" sind doch nur so stark, da sie in diesem Verhältnis zu den "Schwachen" stehen. Die "Schwachen" erwirtschaften halt den gesammten Reichtum und die "Starken" verfügen darüber. Für diese Art der Produktion erhalten die Arbeiter immer nur einen Bruchteil der Waren, da ihr Mehrwert für den Kapitalisten Bedingung für ein gewinnorientiertes Geschäfft ist. Da ist das Verhältnis schon erklärt. Die einen ackern immer mehr und haben immer weniger davon und die anderen besitzen immer mehr und können immer schlechter Gewinne damit erzielen. Da kannst du halt nen ganzen Wissenschaftszweig damit beauftragen die unendlichen Variablen innerhalb dieser Rechnung hin und her zu schieben, das Model ist einfach zum Scheitern verurteilt. Hier will doch auch keiner wem nen Sozialistisches-System aufschwatzen. Man muss sich doch einfach fragen, warum man nicht einfach für die Bedürfnisse der Menschen produziert. Wenn man schaut was technisch möglich ist, erfährt man schnell, dass jeder genug haben könnte um keinen Mangel zu leiden.

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                  Wie ich am Anfang des Threads dachte, dass mal jemand was zu ceNa sagen sollte, weil ich inhaltlich nicht so mit ihm übereinstimmte. Mittlerweile finde ich es schon großartig, dass er noch weiter postet. Wie oft er hier schon persönlich angegriffen wurde, geht mal gar nicht. Vor Allem von Leuten die mit dem aktuellen Zuständen sehr unzufrieden sind und offensichtlich einiges verändern wollen. Da sollte ein wenig Demut und Geduld durchaus hilfreich sein Freunde...

                  Kommentar


                    Zitat von dentist
                    Diese Argumentationskette bleibt aber nur Propaganda und folgt nicht der Realität. Die "Starken" sind doch nur so stark, da sie in diesem Verhältnis zu den "Schwachen" stehen. Die "Schwachen" erwirtschaften halt den gesammten Reichtum und die "Starken" verfügen darüber. Für diese Art der Produktion erhalten die Arbeiter immer nur einen Bruchteil der Waren, da ihr Mehrwert für den Kapitalisten Bedingung für ein gewinnorientiertes Geschäfft ist. Da ist das Verhältnis schon erklärt. Die einen ackern immer mehr und haben immer weniger davon und die anderen besitzen immer mehr und können immer schlechter Gewinne damit erzielen. Da kannst du halt nen ganzen Wissenschaftszweig damit beauftragen die unendlichen Variablen innerhalb dieser Rechnung hin und her zu schieben, das Model ist einfach zum Scheitern verurteilt. Hier will doch auch keiner wem nen Sozialistisches-System aufschwatzen. Man muss sich doch einfach fragen, warum man nicht einfach für die Bedürfnisse der Menschen produziert. Wenn man schaut was technisch möglich ist, erfährt man schnell, dass jeder genug haben könnte um keinen Mangel zu leiden.
                    Sorry, aber so pauschal kann man das nicht stehen lassen. Leider Gottes ist es immer ein (globaler) Kampf um Ressourcen und damit um Macht, da es einfach nicht ÜBERALL genug von allem gibt. Wenn ich z.B. Erdöl habe, du aber nicht, dann werde ich es ja wohl auch versuchen, es so gewinnbringend wie möglich zu verkaufen. Der Mensch ist halt nicht selbstlos.

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                      Zitat von niels
                      Wie ich am Anfang des Threads dachte, dass mal jemand was zu ceNa sagen sollte, weil ich inhaltlich nicht so mit ihm übereinstimmte. Mittlerweile finde ich es schon großartig, dass er noch weiter postet. Wie oft er hier schon persönlich angegriffen wurde, geht mal gar nicht. Vor Allem von Leuten die mit dem aktuellen Zuständen sehr unzufrieden sind und offensichtlich einiges verändern wollen. Da sollte ein wenig Demut und Geduld durchaus hilfreich sein Freunde...
                      Wo wird er denn persönlich angegriffen? Ich muss sagen, dass hier für readmore.de Verhältnisse sehr sachlich diskutiert wird.

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                        So ein Scheiss. Das System ist nicht selbstlos und der Mensch dient diesem System. Wenn du einem Menschen anbietest in einer Wirtschaft zu leben, in der er von allem genug hat, aber nie alles besitzen kann, oder in einer Welt in der er alles besitzen kann, aber auch nichts, wird er sich vermutlich für's erste Model entscheiden. Der Mensch ist doch nicht blöd, er wird nur klein gehalten.

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                          @ ara: Ungefähr in jedem Post von Gerdikurt wurde cena erstmal auf sein Alter reduziert. Dann wird ihm unterstellt, dass er trollt, obwohl es obv nicht so ist, usw. usw.
                          Das so was für rm.de ordentlich ist, mag ja sein. Da hier nun aber so häufig schon gesagt wurde, dass die vergleichsweise guten Verhältnisse in Deutschland trotzdem nicht zu tolerieren sind, sollte man genauso das vergleichsweise faire Niveau dieses Threads noch kritisieren dürfen. ;)
                          Ich schreibe das auch nur, weil ich glaube, dass dieses unsensible Prinzip, sich einfach über die Meinung anderer zu stellen und sich häufig genug (wie auch hier im Thread) einfach gar nicht so richtig auf diese einzulassen, das Wahre Problem all dieser Geschichten ist. Reiche Menschen wirtschaften doch nicht in ihre Taschen, weil es ihnen so unglaublich viel Spaß macht andere auszunutzen, sondern weil sie es einfach nicht besser verstehen (Ich schreibe hier bewusst "verstehen" und nicht "wissen". von der Kritik an seiner Person weiß ein Ackermann natürlich und weiß auch wie diese inhaltlich aussieht). Darum wird für mich die Lösung all unserer Probleme langfristig nur umsichtige und geduldige Aufklärungsarbeit sein und ignorante Diskussionen in denen sich Utopien an den Kopf geworfen werden ohne das man auf einander eingeht, sich höchstens diffamiert, haben nichts damit zu tun.

                          E: Im Gegensatz zu Dentist glaube ich auch, dass der Mensch sich selbst klein hält (oder auch nicht).

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                            Zitat von ara
                            Zitat von niels
                            Wie ich am Anfang des Threads dachte, dass mal jemand was zu ceNa sagen sollte, weil ich inhaltlich nicht so mit ihm übereinstimmte. Mittlerweile finde ich es schon großartig, dass er noch weiter postet. Wie oft er hier schon persönlich angegriffen wurde, geht mal gar nicht. Vor Allem von Leuten die mit dem aktuellen Zuständen sehr unzufrieden sind und offensichtlich einiges verändern wollen. Da sollte ein wenig Demut und Geduld durchaus hilfreich sein Freunde...
                            Wo wird er denn persönlich angegriffen? Ich muss sagen, dass hier für readmore.de Verhältnisse sehr sachlich diskutiert wird.
                            Dieser 0:3-Scheiß und das "OMG Du trollst nur!!111". Sauätzend, ständig versuchen irgendwelche Gestalten, eine sachliche Diskussion auf die persönlich-emotionale Ebene zu heben. Es geht nicht ums "Gewinnen" einer Debatte... wie viel wäre der Welt geholfen, wenn das mal ein paar mehr Leute begreifen würden...
                            Ich stimme niels voll zu. RM-Verhältnisse hin oder her, armselig bleibt's.

                            Ansonsten: Ich empfinde viele der hier gedroschenen ultralinken Platitüden als größere Zumutung denn Cenas Diskussionsbeiträge. Hinter irgendwelchen entgrenzten Beliebigkeitskategorien verbirgt sich nichts als narzistische Substanzlosigkeit. Rhetorischer Nebelwerfer und argumentativer Budenzauber sind schlimmer als eine sachliche, (an-)greifbare Meinung, die man nicht teilt.
                            Ich wette, die wenigsten von denen, die jetzt "Danke, gerdikurt, meine Worte!" schreien, hätten ihre Meinung tatsächlich in diese Worte kleiden können: Das hätte viel zu viel inhaltliches Hintergrundwissen erfordert.

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                              Zitat von sol

                              Das sind die Folgen eines verkorksten Bildungssystems, die wir als Gesellschaft tragen müssen.

                              Ich denke kaum, dass Kinder, deren Interessen frühzeitig erkannt und gefördert werden, jemals zu dieser Einstellung kommen würden.
                              Hat in den allermeisten Fällen genau gar nichts mit dem Bildungssystem zu tun. Die Schule ist nicht vorrangig dafür da individuelle Interessen zu entdecken und zu fördern, das muss im Elternhaus und auf Eigeninitiative geschehen. Die Schule greift nicht in das Privatleben ein, sondern soll den Schüler dazu befähigen, selbst diese Entscheidungen zu treffen undzwar mit dem richtigen Hintergrundwissen etc.

                              Schau dir halt mal die Jugendlichen/jungen Erwachsenen an, die wirklich arbeitslos und möglicherweise perspektivlos sind. Kommen die aus intakten, gut situierten Familien? Meistens aus schwierigen Millieus, Eltern kümmern sich zu wenig etc.

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                                @Buffy: Jein, du hast natürlich insofern Recht, dass aus den Elternhäusern häufig viel mehr kommen müsste. Allerdings erfüllt unser Schulsystem auch nicht unbedingt die Anforderung, die du in deinem Post formulierst. Zumindest in meiner Schule waren mittelmäßige Pädagogen die mittelwichtige Inhalte vermitteln nicht unbedingt dazu in der Lage, jedem dabei zu helfen bessere Entscheidungen zu treffen. Ganz im Gegenteil..

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