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    Zitat von BigZ das CillaS
    Ganz einfach, was wenn keiner deine Kartons von rechts nach links legt?

    Und was ist daran falsch das sie eine Familie durch einen Nidrieglohnjob ernähren können. Denkst du jeder in Deutschland könnte einen Universitätsabschluss haben?

    Was wäre dann? Wir sind alle Vorstandsvorsitzende von Mercedes und brechen uns nen Ast ab?

    Natürlich haben sie eine geringere Ausbildung, aber du tust hier so als müsse man ihnen das Recht so zu Leben wie du verwehren. Das ist purer Sozialneid.

    Ich habe nicht gesagt, dass es niemanden mehr geben darf, der kartons von links nach rechts legt. Das ist aber halt ein NEBENJob und kein Hauptjob, mit dem man eine vierköpfige Familie ernährt. Es gab schon immer Jobs, die nur für einen Nebenverdienst waren und die es halt auch geben muss und auch von Menschen gemacht werden müssen. Das bedeutet aber nicht, dass sie so gut bezahlt werden müssen, dass eine Familie davon ernährt werden kann.

    Und wenn dies künstlich durch Mindestlohn erreichen will, dann ist das halt einfach Unsinn.

    Was aber sichergestellt werden muss, dass man mit einer vernünftigen Ausbildung (natürlich auch handwerkliche) einen vernünftigen Lohn bekommt. Und das ist in den meisten Bereichn gesichert.

    Es wird halt nur für die kritisch, die nicht mal einen vernünftigen Schulabschluss haben.

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      Im Kern geht es glaube ich den meisten hier um die Frage, ob wir uns gesellschaftlich so wandeln können, dass wir einen Mindestlohn nicht mehr nötig haben, um auch diejenigen Menschen, die nicht genügend verdienen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, in unserer Gesellschaft menschenwürdig zu integrieren. Mir ist klar, dass Lebensunterhalt Definitionssache ist. Angeschlossen die Frage, ob wir einen anderen Mechanismus finden können (aktuell gibt es H4, Aufstrockung usw also faktisch schon ein Grundeinkommen), das es uns ermöglicht den Mindestlohn zu umgehen, der auch negative Effekte hätte, wie hier schon einige angeführt haben.
      Bei Seb und Nichtuntersetzt sieht man schön die zwei Standpunkte. Einerseits den eines "radikalen" Marktverfechters, andererseits den eines gemäßigten sozialen Marktwirtschaftlers, wenn ich das mal so nennen darf. Seb möchte lieber ein Anreizsystem schaffen, um die Berufswahl des Einzelnen und die gesamtgesellschaftliche Bildung zu beeinflussen. Nichtuntersetzt denkt eher zunächst an eine Absicherung des Einzelnen, der im Niedriglohnsektor arbeitet und dessen Menschenwürde dadurch gefährdet ist, dass er für Hungerlöhne stumpfsinnige Dinge ausführt obwohl er seine gesamte Zeit in seinen Beruf steckt.
      Das sind zwei völlig unterschiedliche Denkweisen und deshalb werdet ihr zwei so schnell nicht auf einen grünen Zweig miteinander kommen :)

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        Zitat von PHARANEUER
        Zitat von sanjoboi
        man kann mit 10€ brutto oder netto keine familie ernähren.
        schon mal versucht?
        ne aber das ist der lohn den du als elektriker frisch nach deiner ausbildung hast, da geht nichts mit 2 köpfen zusätzlich ernähren.

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          Zitat von seb
          eine pointierte Illustration so so :D
          Das war einfach daneben und unter der Gürtellinie, musst du aber selber für dich entscheiden.
          ... Und deswegen brauchst Du nicht zu verstehen, weshalb wir eine Diktatur der Mehrheit nicht wollen können?
          Der Blick nach Skandinavien ist nicht nur ein rein Anekdotische Argument, die Zusammenhänge wird so ein intelligenter Bursche wie du doch herstellen können.
          War das ein "Gar nicht!"? Wow.
          Aus dem ganzen dem ganzen Thema wird durch Umschreibungen und Fremdwörter nicht mehr als es eigentlich ist.
          Welche Fremdwörter genau? Ich versuche die eigentlich zu vermeiden.
          Auf der einen Seite prangerst du soziale Misstände an, auf der anderen forderst du Sachlichkeit, aber nur dann wenn es dir passt.
          Nein. Ich fordere ein, bei der Sache zu bleiben. Was die Sache ist, habe ich schon mehrmals versucht, Dir klar zu machen. Forderungen zu stellen, ist übrigens nicht "unsachlich", solange sie auf die Sache bezogen bleiben.
          Du hast deine Meinung, woher auch auch immer, aber diskutieren willst du doch gar nicht.
          Ich geh auf jeden Deiner Sätze ein. Ich erkläre sehr ausführlich, was ich meine. Dein Antworten dagegen sind immer sehr unspezifisch und kümmerlich. Weder auf meine einzelnen Aussagen bezogen, noch auf die dargelegten Inhalte.
          Nimm zum Beispiel den letzen Post: Da kam von Dir ein "OMG, Du hast Hitler gesagt!", ein "Doch, isso", und ein "Du kannst nicht argumentieren". Und das nicht einmal auf meine Punkte bezogen.

          Ist es so schwer zu begreifen? Wenn jemand 40 Stunden die Woche dafür opfert, für mich zu arbeiten, dann gebietet die Sittlichkeit, dass er dafür monetäre Anerkennung erhält. Ja, das ergibt sich nicht aus den Marktmechanismen. Nein, das habe ich auch nirgendwo gesagt. Was ich gesagt habe: Weil es sich eben gerade nicht aus den Marktmechanismen ergibt, braucht es einen entprechenden Eingriff durch die Politik.
          Das ist weder ein Plädoyer gegen Marktmechanismen noch für Lohngleichheit.

          Und wenn Du mir jetzt NOCH MAL erklärst, dass ein Unqualifizierter auf dem Markt halt weniger als den Mindestlohn wert ist, dann kack ich an die Wand. 8]

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            Zitat von bana

            Es gab schon immer Jobs, die nur für einen Nebenverdienst waren und die es halt auch geben muss und auch von Menschen gemacht werden müssen. Das bedeutet aber nicht, dass sie so gut bezahlt werden müssen, dass eine Familie davon ernährt werden kann.

            Und wenn dies künstlich durch Mindestlohn erreichen will, dann ist das halt einfach Unsinn.

            Was aber sichergestellt werden muss, dass man mit einer vernünftigen Ausbildung (natürlich auch handwerkliche) einen vernünftigen Lohn bekommt. Und das ist in den meisten Bereichn gesichert.
            Deine Ansichten haben mit der Realität leider wenig zu tun.

            "Fast 3,6 Mio. Beschäftigte in Deutschland arbeiteten im Jahr 2009 für weniger als 7 Euro brutto pro Stunde. Dies entspricht gut elf Prozent aller Beschäftigten. Mehr als 1,2 Mio. bekamen sogar einen Stundenlohn von weniger als 5 Euro. Das zeigen neue Auswertungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.
            „Selbst bei einer Vollzeitbeschäftigung liegt das monatliche Erwerbseinkommen bei solchen Stundenlöhnen nur bei rund 800 Euro oder sogar darunter, was selbst bei Alleinstehenden nicht zum Leben reicht“, rechnet Dr. Claudia Weinkopf, Stellvertretende IAQ-Direktorin. Unter 8,50 Euro, also der von den Gewerkschaften als Mindestlohn geforderten Bezahlung pro Stunde, arbeiteten 2009 fast 5,8 Mio."

            Quelle:http://idw-online.de/de/news451056

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              Werd wahrscheinlich 'ne Hausarbeit und ggf. auch meine Bachelorarbeit über die Entwicklung von Mindestlohn schreiben!

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                mal hoch damit!

                Wurde jetzt ja "relativ" wahrscheinlich verabschiedet bzw. vorgestellt, was haltet ihr davon?

                Da Azubis nicht ausgenommen sind, kriegt jetzt JEDER azubi 8,50 die Stunde :D:D?

                Kommentar


                  grundsätzlich gute sache, einfach nur gerecht. hätte mir zwar einen regionalen bezug gewünscht, um unterschiedliche produktivtätsniveaus und lebenshaltungskosten abzubilden. aber ist ein erster guter schritt.

                  Kommentar


                    Zitat von Erik Zabel
                    mal hoch damit!

                    Wurde jetzt ja "relativ" wahrscheinlich verabschiedet bzw. vorgestellt, was haltet ihr davon?

                    Da Azubis nicht ausgenommen sind, kriegt jetzt JEDER azubi 8,50 die Stunde :D:D?
                    8,50 brutto

                    verblendung eines jeden der den midnestlohn feiert

                    Kommentar


                      Zitat von Holger
                      Zitat von Erik Zabel
                      mal hoch damit!

                      Wurde jetzt ja "relativ" wahrscheinlich verabschiedet bzw. vorgestellt, was haltet ihr davon?

                      Da Azubis nicht ausgenommen sind, kriegt jetzt JEDER azubi 8,50 die Stunde :D:D?
                      8,50 brutto

                      verblendung eines jeden der den midnestlohn feiert
                      für Azubis wäre das oft eine Verdopplung...und sonst würde ich auch lieber 8,5€ statt 5€ verdienen...

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                        Zitat von Winston
                        Werd wahrscheinlich 'ne Hausarbeit und ggf. auch meine Bachelorarbeit über die Entwicklung von Mindestlohn schreiben!
                        da würde ich aber die hausarbeit abwarten und den betreuer sorgfältig wählen :-)

                        Kommentar


                          Zitat von Holger
                          Zitat von Erik Zabel
                          mal hoch damit!

                          Wurde jetzt ja "relativ" wahrscheinlich verabschiedet bzw. vorgestellt, was haltet ihr davon?

                          Da Azubis nicht ausgenommen sind, kriegt jetzt JEDER azubi 8,50 die Stunde :D:D?
                          8,50 brutto

                          verblendung eines jeden der den midnestlohn feiert
                          naja vorher waren es 5€ brutto :)
                          wenn man mal den direkten vergleich sieht zu unseren nachbarländern
                          is das noch eher erbärmlich , die liegen alle ab 9-11€

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                            Zitat von Adolf Hipster
                            grundsätzlich gute sache, einfach nur gerecht. hätte mir zwar einen regionalen bezug gewünscht, um unterschiedliche produktivtätsniveaus und lebenshaltungskosten abzubilden. aber ist ein erster guter schritt.
                            Lass mich raten, dir sind mal wieder die Ossis zu faul? Na ja, die Katze lässt das Mausen nicht.

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                              Zitat von ra-hoch3
                              Zitat von Adolf Hipster
                              grundsätzlich gute sache, einfach nur gerecht. hätte mir zwar einen regionalen bezug gewünscht, um unterschiedliche produktivtätsniveaus und lebenshaltungskosten abzubilden. aber ist ein erster guter schritt.
                              Lass mich raten, dir sind mal wieder die Ossis zu faul? Na ja, die Katze lässt das Mausen nicht.
                              Vielleicht sind ihm auch die Wohnungen zu günstig. Keine Ahnung.

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                                10€ mindestlohn ist schon echt deftig.

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