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    #91
    Es ist schlicht und ergreifend so, dass der Arbeitsmarkt nichts anderes ist als das Wort schon sagt: ein Markt.

    Was gilt auf einem Markt?

    Es gelten bestimme Marktgesetze, jedoch am allermeisten das Gesetz von Angebot und Nachfrage.

    Im Arbeitsmarkt speziell ist es so, dass das Angebot die Beschäftigten sind, denn diese bieten ihre Arbeitskraft an. Die Nachfrage wird von potenziellen Arbeitgebern gebildet, die diese Arbeitskraft nachfragen.

    Nun gibt es in Deutschland und generell einfach Branchen, in denen erstens die "Wertigkeit" der Arbeit als relativ einfach und niedrig angesehen wird und zweitens es keine starken Arbeitnehmerverbände gibt.

    Das heist es herscht ein breites Anegbot, weil Viele diese spezifische Arbeit leisten können!

    So! Nun bei einem breiten Angebot und einer gewissen Nachfrage wird der Angebotspreis sinken, es entstehen Niedriglöhne. Reglementiert man nun diese Löhne durch eine Grenze führt es dazu, dass erstens viele Subjekte der Nachfrageseite einfach nicht mehr bereit sein werden, eine qualitativ "geringwertige" Arbeit höher zu bezahlen.

    Die Folge davon wird, einfach nur mal von den Mechanismen des Marktes aus gesehen sein, dass:

    1. Die Arbeitslosenzahl steigt, da viele Unternehmen nicht bereit sein werden eine Arbeitskraft zu bezahlen, die nach Mechanismen des Marktes, Angebot und Nachfrage, weniger wert sind.

    2. Der Einstieg für Erwerbslose wird erschwert durch die Anhebung der Kosten für eine gleichbleibende qualitative Arbeit.

    So viel wollte ich dazu beitragen. Einfach nur mal Marktmechanismen erklärt, ohne emotionale und ethische Aspekte, dafür sind hier andere zuständig. Persönlich bin ich mir noch nicht ganz sicher, was ich denken soll. Aber die Gesetze des Marktes sind einfach mal ein Orientierungspunkt. /Discuss on!

    (Student BWL 6.Sem)

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      #92
      Zitat von KarloderKater
      Bist du ein arbeitsloser Ausländer oder warum trifft dich das so hart XD
      Weder noch.

      Soll aber Menschen geben, die weiter als bis drei zählen können.

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        #93
        Zitat von Flyx
        ...(Student BWL 6.Sem)
        Ehrlich gesagt, das merkt man. Weder hast Du den Thread gelesen, noch sind Deine Ausführungen sonderlich neu (auch nicht hier im Thread) oder sonst irgendwie erhellend. Insbesondere hast Du weder Marktversagen (in diesem Fall: Verhandlungsohnmacht der Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor), steigende Konsumfähigkeit (im Falle von einem Mindestlohn) noch den Exportsektor betrachtet. Mal ganz ohne das ganze emotionale Ethikgedöns.
        Nebenbei: Weder sind Marktmechanismen die einzig wirksamen Mechanismen noch sollten sie das sein. Erweitert man den Fokus nicht (schrittweise natürlich), kommt bei einer solchen Analyse nicht viel rum.

        Edit:
        Zitat von bana
        Und sie wollen dann für einen Job wo die Kartons von links nach rechts legen einen Mindestlohn, der so hoch ist, dass sie genausoviel verdienen, wie jemand mit einer vernünftigen Berufsausbildung. Und das kann einfach nicht sein.
        Richtig. Aber gib daran nicht den Einkommensschwächsten die Schuld, sondern den Einkommensstärksten. Ein Mensch, der ein Drittel seines Lebens dem Unternehmen opfert, hat das Anrecht auf eine dafür angemessene Vergütung. Das ist momentan nicht der Fall.
        Und wer eine höhere Ausbildung genießt, kann von mir aus auch mehr verdienen (diese Debatte wäre ein anderes Thema). Aber selbst dann: Die wahren Einkommensexesse erklären sich nicht mehr über höhere Bildung, sondern Machtstrukturen, die das klassische BWLer-Equilibrium von Angebot und Nachfrage aushebeln (Stichwort hier auch: Rent Seeking). Wenn man jemanden einen Vorwurf machen will, dann bitte den Leuten in diesen Positionen.

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          #94
          Zitat von Kiki
          man dabei unter der armutsgrenze in deutschland bleibt und damit macht es ja auch keinen sinn, was die cdu propagiert: wer arbeitet, der soll auch davon leben können.
          Ja, man soll davon leben können. Aber man soll nicht umbedingt eine Familie davon ernähren können. Die Philosophie von manchen Leute heut zu Tage ist, dass man mit jedem Job eine vierköpfige Familie ernähren muss... und das ist halt völliger Unsinn. Es gibt halt und es muss Jobs geben, für die es kaum an einer Qualifikation bedarf und mit denen man halt gerade genügend für sich selbst, aber nicht für eine komplette Familie verdient.
          Und wenn man solche Jobs utopisch via Mindestlohn aufputscht, dann läuft da etwas gehörig falsch.

          Die Leute meckern, wenn sie zu wenig verdienen und ihre Familie nicht versorgen können, dennoch aber trotzdem keinen vernünftigen Schulabschluss oder gar eine abgeschlossene Ausbildung besitzen. Und sie wollen dann für einen Job wo die Kartons von links nach rechts legen einen Mindestlohn, der so hoch ist, dass sie genausoviel verdienen, wie jemand mit einer vernünftigen Berufsausbildung. Und das kann einfach nicht sein.

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            #95
            Ganz einfach, was wenn keiner deine Kartons von rechts nach links legt?

            Und was ist daran falsch das sie eine Familie durch einen Nidrieglohnjob ernähren können. Denkst du jeder in Deutschland könnte einen Universitätsabschluss haben?

            Was wäre dann? Wir sind alle Vorstandsvorsitzende von Mercedes und brechen uns nen Ast ab?

            Natürlich haben sie eine geringere Ausbildung, aber du tust hier so als müsse man ihnen das Recht so zu Leben wie du verwehren. Das ist purer Sozialneid.

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              #96
              Möchte noch folgendes in die Diskussion werfen: Wir erleben gerade einen beispiellosen Wandel durch die Explosion des IT und Internet Sektors. Dadurch werden sehr viele, früher angesehene Jobs, wegrationalisiert (zB Bankbeamter). Die Jobs, die nicht wegrationalisiert werden können, weil keine Maschine sie äquivalent ersetzen kann (zB Frisöre), werden soweit zerstückelt und portioniert (Stichwort Service Design), dass sie von jedem noch so gering qualifizierten durchgeführt werden können. Wir werden diesen Wandel auch mit unseren maroden Staatsfinanzen nicht aufhalten können. Wir brauchen tendenziell immer mehr Hochqualifizierte und immer weniger nicht Qualifizierte. Deshalb ist es toll, dass es immer mehr Studenten gibt. Das muss so weter gehen, damit Deutschland seinen Status in der Welt behaupten kann.
              Jetzt zum Mindestlohn: Mindestlohn ist nicht gleich Mindestlohn. Es kommt extrem stark auf die Höhe an, was man leicht einsieht. Ein Mindestlohn von 4€ ist kein Mindestlohn, wie viele hier ihn möchten. Bei 7-8€ würde ich ihn ansiedeln. Die höheren Löhne werden sich eben in der Preisen eben jenes Frisörs niederschlagen. Die einen störts, die anderen nicht. Es wird aber sicherlich etliche Ausnahmen geben, wie man den deutschen Gesetzgeber kennt. Glaube kaum, dass sich dadurch viel verändert.

              Achja:
              Denkst du jeder in Deutschland könnte einen Universitätsabschluss haben?
              Ja daran glaube ich. Mit bester Ausbildung von kleinauf kann das jeder schaffen, der nicht geistig behindert ist.

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                #97
                Zitat von Arno Nüm
                Achja:
                Denkst du jeder in Deutschland könnte einen Universitätsabschluss haben?
                Ja daran glaube ich. Mit bester Ausbildung von kleinauf kann das jeder schaffen, der nicht geistig behindert ist.
                2millionen bwl typen die keiner braucht?
                oder noch mehr sozialwirtschaftspädagogik homo kacke die Taxi fahren?

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                  #98
                  man kann mit 10€ brutto oder netto keine familie ernähren.

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                    #99
                    Zitat von sanjoboi
                    man kann mit 10€ brutto oder netto keine familie ernähren.
                    schon mal versucht?

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                      Zitat von Kackspiel
                      Zitat von Arno Nüm
                      Achja:
                      Denkst du jeder in Deutschland könnte einen Universitätsabschluss haben?
                      Ja daran glaube ich. Mit bester Ausbildung von kleinauf kann das jeder schaffen, der nicht geistig behindert ist.
                      2millionen bwl typen die keiner braucht?
                      oder noch mehr sozialwirtschaftspädagogik homo kacke die Taxi fahren?
                      Besser als noch drölf einzelhandelskauffrauen oder Banksachbearbeiter... Es gibt noch andere Studiengänge als die genannten. Wenn sich manche Leute mal mehr Gedanken um das amchen würden, was sie mal mit ihrem Studium anfangen wollen, anstatt einfahc drauflos zu studieren und sich nachher zu wundern, wäre das natürlich noch besser.

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                        Zitat von BigZ das CillaS
                        Natürlich haben sie eine geringere Ausbildung, aber du tust hier so als müsse man ihnen das Recht so zu Leben wie du verwehren. Das ist purer Sozialneid.
                        Überleg dir mal, ob nicht sie es sind, die sich selbst die Chance genommen haben so zu leben! Es ist nicht falsch, dass sie eine Familie von ihren Jobs ernähren können, sondern dass künstlich dafür gesorgt wird dass sie das können.
                        Immerhin sind(zumindest hier in Süddeutschland) sie doch selbst Schuld, dass sie solche Jobs haben. Wie Arno schon sagt, eigentlich könnte es jeder schaffen zu studieren(oder zumindest um eine normal bezahlte Ausbildung zu machen).

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                          Zitat von Nichtuntersetzt
                          Zitat von Flyx
                          ...(Student BWL 6.Sem)
                          Ehrlich gesagt, das merkt man. Weder hast Du den Thread gelesen, noch sind Deine Ausführungen sonderlich neu (auch nicht hier im Thread) oder sonst irgendwie erhellend. Insbesondere hast Du weder Marktversagen (in diesem Fall: Verhandlungsohnmacht der Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor), steigende Konsumfähigkeit (im Falle von einem Mindestlohn) noch den Exportsektor betrachtet. Mal ganz ohne das ganze emotionale Ethikgedöns.
                          Nebenbei: Weder sind Marktmechanismen die einzig wirksamen Mechanismen noch sollten sie das sein. Erweitert man den Fokus nicht (schrittweise natürlich), kommt bei einer solchen Analyse nicht viel rum.

                          Edit:
                          Zitat von bana
                          Und sie wollen dann für einen Job wo die Kartons von links nach rechts legen einen Mindestlohn, der so hoch ist, dass sie genausoviel verdienen, wie jemand mit einer vernünftigen Berufsausbildung. Und das kann einfach nicht sein.
                          Richtig. Aber gib daran nicht den Einkommensschwächsten die Schuld, sondern den Einkommensstärksten. Ein Mensch, der ein Drittel seines Lebens dem Unternehmen opfert, hat das Anrecht auf eine dafür angemessene Vergütung. Das ist momentan nicht der Fall.
                          Und wer eine höhere Ausbildung genießt, kann von mir aus auch mehr verdienen (diese Debatte wäre ein anderes Thema). Aber selbst dann: Die wahren Einkommensexesse erklären sich nicht mehr über höhere Bildung, sondern Machtstrukturen, die das klassische BWLer-Equilibrium von Angebot und Nachfrage aushebeln (Stichwort hier auch: Rent Seeking). Wenn man jemanden einen Vorwurf machen will, dann bitte den Leuten in diesen Positionen.
                          Das war meine Absicht einfach mal so simpel drauf zu schauen und die Meinungen zu hören, weil ich mir selbst garnicht so sicher bin was ich denke.
                          Schön, dass du Verhandlungsohnmacht anführst, dass bringt hier aber herzlich wenig, denn in deiner meinung spiegelt sich das leider nicht wieder, einfach wieder eine emotionale aussage wie:

                          Zitat: "Ein Mensch, der ein Drittel seines Lebens dem Unternehmen opfert, hat das Anrecht auf eine dafür angemessene Vergütung."

                          Warum sollte dieser Mensch denn das Anrecht auf angemessene Vergütung haben, wenn seiner Arbeit im Markt einfach nicht mehr Wert ist und wie soll der Mindestlohn das verhindern ohne Arbeitslosigkeit und Eintrittsschranken zu verbreiten?

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                            Zitat von T33K3SS3LCH3N
                            Zitat von dentist
                            Also ich arbeite auf einen Job hin, der ~4Euro die Stunde bringt. Wenn's jetzt nen Mindestlohn gibt, frag ich mich, wo mein Chef die Knete herholen soll. Natürlich aus Mehrarbeit für den Mehrwert (Ich), aus den Preisen (Konkurrenz) oder den Krediten (Zinsen). Dabei sind ja genau diese Faktoren das Problem und nicht die Lösung. Diese Vorderung ist genau wie das BGE ein Widerspruch zum Kapital selbst. Als würde man zum Zahnarzt gehen um sich Löcher verpassen zu lassen. Stupid human shit for brains.

                            Aus den Preisen, womit er sich in Konkurrenz mit seinen Wettbewerbern begibt, die aber genau den selben Lohn mindstens Zahlen müssen. Mehr Arbeit? Wieso, der Mindestlohn ist studenbasiert.

                            Im übrigen glaube ich kaum dass du so reden würdest, wenn du auf einen Job für 4€/Stunde hinarbeiten würdest, außer du bist einer dieser sehr merkwürdigen Mediziner.
                            Na dann las doch nen Mindestlohn von 20€ machen. Haben ja alle die selben Bedingungen nicht wahr? Eben nicht! Und wenn, würde man halt noch umweltschädlicher arbeiten (geht kaum aber egal) oder sonstigen Scheiss machen. Eine andere Möglichkeit, seinen Betrieb gewinnträchtig einzusetzen gibt es in diesem System nicht.

                            Arno Nüm postete
                            Achja:
                            Denkst du jeder in Deutschland könnte einen Universitätsabschluss haben?
                            Ja daran glaube ich. Mit bester Ausbildung von kleinauf kann das jeder schaffen, der nicht geistig behindert ist.
                            Das ist die selbe Lüge, wie der Wohlstand, der für alle erreichbar ist.
                            Wir brauchen nur mehr Qualifizierte, um die Konkurrenz dieser Marktsektoren zu verstärken, welche die Löhne senken. Je mehr Bewerber sich drum kloppen, desto billiger sind sie zu haben. Wie kann man für solch eine Scheisse Partei ergreifen?

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                              Arno Nüm postete
                              Achja:
                              Zitat:
                              Denkst du jeder in Deutschland könnte einen Universitätsabschluss haben?
                              Ja daran glaube ich. Mit bester Ausbildung von kleinauf kann das jeder schaffen, der nicht geistig behindert ist.
                              In einer Studie[4] der Konrad-Adenauer-Stiftung wird die heutigen Gesellschaft Deutschlands in drei „Lebenswelten“ getrennt. Ihr wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist die Sorge von Eltern um die Ausbildung ihrer Kinder in den drei sozialen Schichten: Unterschicht, Mittelschicht und Oberschicht. Eltern der Mittelschicht versuchen, ihre Kinder von Kindern der Unterschicht fernzuhalten. Abgrenzbar ist die Unterschicht von der sehr breiten Mittelschicht im Wesentlichen dadurch, das sich die Eltern in der unteren Schicht kaum um die schulischen Belange ihrer Kinder kümmern oder kümmern können. Es handelt sich hier um etwa 5% der in einer Studie erfassten Eltern. Noch schärfer, als die Trennung zwischen Mittelschicht und Unterschicht ist die Trennung zwischen Mittelschicht und Oberschicht. Diese Trennung ist weitgehend unüberwindbar. Kinder, die in die Oberschicht eingeordnet werden können, erfahren eine von materiellen Beschränkungen weitgehend losgelöste Förderung durch ihre Eltern, Helfer und private Schulen.

                              Internationale Vergleichsuntersuchungen wie die IGLU-Studie für Viertklässler, die PISA-Studie für 15-Jährige und der EURO-Student-Report stellen fest, dass im deutschen Bildungssystem die bestehenden Verhältnisse in einem besonderen Maß bei den kommenden Generationen aufrechterhalten werden. Dies liegt neben der verpassten frühkindlichen Förderung auch an der schwachen personellen Ausstattung der Schulen, die eine individuellere Betreuung der Kinder schwer möglich macht und so die Aufgabe der Förderung stärker in den Elternhäusern bleibt. Insbesondere Kinder aus Arbeiterfamilien haben kaum Chancen auf eine höhere Bildung. In jüngster Zeit sind deren Chancen nochmals deutlich gesunken. Während 1986 die Wahrscheinlichkeit, ein Studium zu beginnen, bei Beamtenkindern 9 mal so hoch wie bei Arbeiterkindern war, lag sie 2003 20 mal so hoch. Dazu trägt - in Kombination mit den oben genannten Ungleichheiten - vor allem die frühe Zuordnung in die Oberschultypen (Haupt- und Realschule sowie Gymnasium) bei, die hier in der Regel nach der 4. Klasse geschieht. (Ausnahmen sind Berlin und Brandenburg, die noch eine sechsjährige Grundschule haben.) Die außer- und vorschulischen Einflüsse (zum Beispiel die Erziehung in den Familien) können durch die kurze Grundschulzeit kaum ausgeglichen werden. Auch der 2. Bildungsweg, der in Deutschland breit ausgebaut ist, kann diesen Effekt kaum korrigieren.

                              In den 1960er und 1970er Jahren gab es verstärkt Versuche, Chancengleichheit im Bildungssystem herzustellen. Ausgangspunkt war der Sputnikschock und die Feststellung, dass durch die bestehenden Verhältnisse die Fähigkeiten von vielen Menschen nicht optimal ausgenutzt werden. Ralf Dahrendorf prägte in diesem Zusammenhang das Bild des katholischen Arbeitermädchens vom Lande, deren Bildungsbedürfnisse nicht angemessen respektiert würden und die besonders zu fördern sei. Ansätze zur Förderung dieser Bildungsreserve waren beispielsweise die Abschaffung der Studiengebühren und die Einrichtung von Lernmittelfreiheit, BAföG, Schüler-BAföG, Schulbussen, Oberstufenzentren, Gesamtschulen und Gesamthochschulen. Allerdings werden einige Maßnahmen momentan rückgängig gemacht: Sämtliche Gesamthochschulen wurden 2003 wieder geschlossen. Neben der Einrichtung von Langzeitstudiengebühren werden nun in einigen Bundesländern Studiengebühren ab dem 1. Semester erhoben. Bedenklich ist auch die zunehmende Abschaffung der Lernmittelfreiheit. Ebenso wird kritisiert, dass in NRW ab 2006 Eltern die Möglichkeit haben sollen, die Grundschulen für ihre Kinder auszusuchen

                              http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungschance

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                                Joa, danke für die Bestätigung. Jetzt müssen wir nurnoch unser Bildungssystem so verbessern, dass jeder Aufstiegchancen hat, egal aus welchem sozialen Milieu er kommt. Wird schwer, keine Frage.

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