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    #76
    Zitat von G0tti
    dass der mindestlohn funktioniert zeigen doch die länder, in denen dieser längst gesetzlich geregelt ist. wenn ich dadurch 3 euro oder mehr die stunde mehr bekomme, isses mir scheißegal, ob ich dann für nen kühlschrank 100 euro mehr zahlen müsste. den zwang, sein geld auszugeben, hat schlieslich niemand.

    die ganzen argumente ala 10euro für unterqualifiziertes personal:
    wär dochn super anreiz für die faule deutsche jugend, bessere schulabschlüsse und berufsausbildungen zu machen? der mindestlohn is eigtl unausweichlich für die entwicklung der gleichberechtigung innerhab der eu. das selbst ist ja schon gesetzlich geregelt. also wird der mindestlohn auch kommen.
    das führt dann dazu, dass die arbeitslosigkeit steigt.
    ich denke wir haben in deutschland ein sehr zukunftsfähiges und auch gerechtes system, da leute mit niedrigem leistungsvermögen leicht in den arbeitsmarkt integriert werden können (durch relativ niedrige löhne) und die gemeinschaft ihnen dann unter die arme greift und ihren lohn soweit unterstützt, dass sie ordentlich davon leben können.

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      #77
      Zitat von dentist
      Also ich arbeite auf einen Job hin, der ~4Euro die Stunde bringt. Wenn's jetzt nen Mindestlohn gibt, frag ich mich, wo mein Chef die Knete herholen soll. Natürlich aus Mehrarbeit für den Mehrwert (Ich), aus den Preisen (Konkurrenz) oder den Krediten (Zinsen). Dabei sind ja genau diese Faktoren das Problem und nicht die Lösung. Diese Vorderung ist genau wie das BGE ein Widerspruch zum Kapital selbst. Als würde man zum Zahnarzt gehen um sich Löcher verpassen zu lassen. Stupid human shit for brains.

      Aus den Preisen, womit er sich in Konkurrenz mit seinen Wettbewerbern begibt, die aber genau den selben Lohn mindstens Zahlen müssen. Mehr Arbeit? Wieso, der Mindestlohn ist studenbasiert.

      Im übrigen glaube ich kaum dass du so reden würdest, wenn du auf einen Job für 4€/Stunde hinarbeiten würdest, außer du bist einer dieser sehr merkwürdigen Mediziner.

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        #78
        Zitat von Natsu
        Mindestlohn löst natürlich all die Probleme. Immer mehr Firmen holen sich "Selbstständig" und lassen sie dann für ein Apfel arbeiten. Somit haben die Firmen keine Soziale Pflicht mehr und können Kündigen wann sie wollen, nebenbei sind sie von den Gewerkschaften befreit.
        So etwas sollte man erst mal verbieten dann kann man über Mindestlöhne sprechen.
        Keiner behauptet, Mindestlohn löse alle Probleme. Aber es ist der richtige Weg. Wie ich weiter vorne schon mal (in Bezug auf Schwarzarbeit) schrieb: Es wäre Unsinn, durch niedrige Löhne oder Regulierungen auf ein Mitleid der Arbeitgeber zu hoffen. Es ist ja nicht so, dass Outsourcing in die Scheinselbstständigkeit in manchen Branchen nicht schon Gang und Gäbe wäre. So lange, wie es Tarife (aus Verhandlungen oder aus Gesetzesvorschriften) gibt, wird es immer ein Suchen nach Schlupflöchern geben. Aber die müssen separat gestopft werden, sie sind NICHT Teil des Niedriglohnproblems und irrelevant für die Frage nach dem Mindestlohn.

        Edit: Ich pack's hier auch nochmal rein:
        Ja, es spreche einfach viele Gründe dafür:

        - Ich gehe davon aus, dass die negativen Folgen sich zu großen Teilen nivellieren. Abgesehen vom DIW (lol) bin ich mit dieser Überzeugung nicht allein. Sicher ist nichts, aber die Folgen sind überschaubar. Ich bin ja wirklich kein Vertreter "einfacher" Lösungen, aber in diesem Fall spricht der wissenschaftliche Common Sense mal für dafür:

        Zwei Argumente:
        1.) Im (standortgebundenen) Dienstleistungssektor wird die Konkurrenz in gleichem Maße teurer. Sinkende Konkurrenzfähigkeit ist also kein Problem. Gleichzeitig steigt die Konsumkraft der dort Beschäftigten. Vielleicht boomt der Dienstleistungssektor sogar dadurch?
        2.) Im Exportsektor spielt der Lohn der Arbeiter nur eine untergeordnete Rolle: a) Ist der Preis auf dem Markt nicht das Hauptverkaufsargument deutscher Produkte und b) viele eine Lohnsteigerung im produzierenden (=exportierenden) Gewerbe nicht so stark ins Gewicht, weil der Anteil der Lohnkosten an den Gesamtposten nicht SO groß.

        - Viele Branchen liegen über dem Mindestlohn. Man unterstützt so nur diejenigen mit der wenigsten Verhandlungsmacht, d.h. die Schwächsten.


        Und normativ:
        - Wir sind eines der wohlhabendsten Länder der Erde. Irgendworin muss sich das mal widerspiegeln. Irgendwas müssen wir davon haben. Sowas ist genau der Luxus (wenn überhaupt), denn wir uns gönnen können müssen, damit unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell überhaupt eine Daseinsberechtigung hat. (Das ist der Grund, warum die ganzen Fundis natürlich trotzdem motzen...)

        - Ein Geschäftsmodell, dass auf Ausbeutung basiert, ist in meinen Augen kein Geschäftsmodell. Das Geweine von wegen "dann muss ich 2 Mitarbeiter entlassen" ist falsch. Ich würde sagen: "Ja, entlasse zwei Mitarbeiter aus der Ausbeutung. Viel weniger wird ihnen dank unseres Sozialsystems trotzdem nicht zur Verfügung stehen. Aber Dein Betrieb ist auf die Größe geschrumpft, die ihm unter Maßgabe von Sittlichkeit und Wettbewerb zusteht."

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          #79
          Zitat von bla
          daarkside postete
          Zitat von bla
          Lohnverhandlungen sollten weiterhin Sache der Tarifpartner sein. Dort wo es keine Gewerkschaften gibt, könnte es sinnvoll sein Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit etwas Druck zusammen an einen Tisch zu bringen. Alles was darüber hinaus geht ist wirtschaftlich schädlich. Nicht umsonst geht es allen anderen großen europäischen Volkswirtschaften, die tendentiell mehr staatlichen Eingriff haben als wir, schlechter als uns.

          da haben wir dann auch nochmal USA auf der anderen seite und China auf einer noch adnereren. Scheinst ein experte zu sein, klär mich bitte auf.
          europäische länder untereinander haben habwegs verlgeichbare rahmenbedingungen. frankreich und deutschland sind sich kulturell ähnlich und hatten di eletzten 50 jahre sehr ähnliche entwicklungsmöglichkeiten. die eindeutig bessere situation in deutschland kann durchaus auf den ausgeprägten französischen protektionismus u.ä. zurückgeführt werden. china, usa und deutschand sind so grundverschieden in ihrer zusammensetzung, ihrer politischen schwerpunktsetzung, ihrer jüngeren historischen entwicklung und vielem anderen, dass man ihre unterschiede nicht an einzelnen faktoren festmachen kann.
          ich helfe immer gerne!

          das ist jetzt aber mies, erst verängst DU alles auf staatlicher eingriff = fail und dann streust du wieder die diskussionsbasis? vorallem auch noch ohen zu raffen warum ich die beiden größten extreme genommen habe

          nach deiner theorie steigert der nicht hungerlohn also die arbeislosigkeit um ein vielfaches?(das ist sie in vielen europäischen ländern, verglichen mit dt)

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            #80
            Ich würde lieber arbeitslose Ausländer ausweisen und Hartz 4 kürzen und dafür die Steuern senken, anstatt einen Mindestlohn einzuführen. Gleiches Ergebnis, nur anderer Lösungsansatz.

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              #81
              Spoiler: 
              Zitat von daarkside
              Zitat von bla
              daarkside postete
              Zitat von bla
              Lohnverhandlungen sollten weiterhin Sache der Tarifpartner sein. Dort wo es keine Gewerkschaften gibt, könnte es sinnvoll sein Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit etwas Druck zusammen an einen Tisch zu bringen. Alles was darüber hinaus geht ist wirtschaftlich schädlich. Nicht umsonst geht es allen anderen großen europäischen Volkswirtschaften, die tendentiell mehr staatlichen Eingriff haben als wir, schlechter als uns.

              da haben wir dann auch nochmal USA auf der anderen seite und China auf einer noch adnereren. Scheinst ein experte zu sein, klär mich bitte auf.
              europäische länder untereinander haben habwegs verlgeichbare rahmenbedingungen. frankreich und deutschland sind sich kulturell ähnlich und hatten di eletzten 50 jahre sehr ähnliche entwicklungsmöglichkeiten. die eindeutig bessere situation in deutschland kann durchaus auf den ausgeprägten französischen protektionismus u.ä. zurückgeführt werden. china, usa und deutschand sind so grundverschieden in ihrer zusammensetzung, ihrer politischen schwerpunktsetzung, ihrer jüngeren historischen entwicklung und vielem anderen, dass man ihre unterschiede nicht an einzelnen faktoren festmachen kann.
              ich helfe immer gerne!

              das ist jetzt aber mies, erst verängst DU alles auf staatlicher eingriff = fail und dann streust du wieder die diskussionsbasis? vorallem auch noch ohen zu raffen warum ich die beiden größten extreme genommen habe

              nach deiner theorie steigert der nicht hungerlohn also die arbeislosigkeit um ein vielfaches?(das ist sie in vielen europäischen ländern, verglichen mit dt)

              ich habe doch schon in meinem ersten post von europäischen Volkswirtschaften geredet. Wenn du dann nach China und Usa fragst, muss ich annehmen, dass du nicht verstehst, warum ich expizit auf Europa hinweise.
              Um sinnvolle Aussagen treffen zu können, was einzelne Parameter am Gesamtergebnis ändern, ist eine Vergleichsdatensatz von Nöten. Da Frankreich und Deutschland sich in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sind, können durchaus Rückschlusse von der (leicht) unterschiedlichen Herangehensweise an wirtschaftspolitische Fragestellungen auf den wirtschaftlichen Erfolg gezogen werden. Frankreichs Protektionismus, seine Sozialgesetzgebung und Immigrationspolitik scheinen so doch deutich weniger erfolgreich als die hiesige. Es ist also fraglich, ob wir in wirtschaftspolitischen Fragestellungen unseren Nachbarländern hinterlaufen sollten, wenn es hier besser läuft.

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                #82
                Zitat von bla
                ich habe doch schon in meinem ersten post von europäischen Volkswirtschaften geredet. Wenn du dann nach China und Usa fragst, muss ich annehmen, dass du nicht verstehst, warum ich expizit auf Europa hinweise.
                Um sinnvolle Aussagen treffen zu können, was einzelne Parameter am Gesamtergebnis ändern, ist eine Vergleichsdatensatz von Nöten. Da Frankreich und Deutschland sich in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sind, können durchaus Rückschlusse von der (leicht) unterschiedlichen Herangehensweise an wirtschaftspolitische Fragestellungen auf den wirtschaftlichen Erfolg gezogen werden. Frankreichs Protektionismus, seine Sozialgesetzgebung und Immigrationspolitik scheinen so doch deutich weniger erfolgreich als die hiesige. Es ist also fraglich, ob wir in wirtschaftspolitischen Fragestellungen unseren Nachbarländern hinterlaufen sollten, wenn es hier besser läuft.
                An sich richtig, allerdings schmeißt Du mit Immigrationspolitik, Sozialgesetzgebung und Protektionismus ziemlich viel in einen Topf, wenn es hier nur um einen Mindestlohn (der den Niedriglohnsektor betrifft) geht. Frankreich ist uns bei Weitem nicht ähnlich genug, als dass ein solcher Vergleich seriöse Ergebnisse für so eine "kleine Stellschraube" liefert.

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                  #83
                  Zitat von KarloderKater
                  Ich würde lieber arbeitslose Ausländer ausweisen und Hartz 4 kürzen und dafür die Steuern senken, anstatt einen Mindestlohn einzuführen. Gleiches Ergebnis, nur anderer Lösungsansatz.
                  Zum Glück wirst du niemals irgendwo etwas zu sagen haben.

                  /bei solchen Posts sollten die Mods btw mal über Ban/Accountsperre nachdenken. Rechtsradikale können wir hier nicht gebrauchen.

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                    #84
                    Es soga erst an zweiter Stelle der Rechtsradikalismus, der einem aufstößt. Davor kommt noch die extreme argumentative Beschränktheit, die macht einen fertig. :(

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                      #85
                      Zitat von sol
                      Zitat von KarloderKater
                      Ich würde lieber arbeitslose Ausländer ausweisen und Hartz 4 kürzen und dafür die Steuern senken, anstatt einen Mindestlohn einzuführen. Gleiches Ergebnis, nur anderer Lösungsansatz.
                      Zum Glück wirst du niemals irgendwo etwas zu sagen haben.

                      /bei solchen Posts sollten die Mods btw mal über Ban/Accountsperre nachdenken. Rechtsradikale können wir hier nicht gebrauchen.
                      Sein Post ist nicht wirklich rechtsradikal. Ich glaube es tut readmore gut, wenn ein breites Meinungsspektrum zugelassen wird.

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                        #86
                        den Hartzlern geht es eh zu gut , freie MW würde solven.

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                          #87
                          Zitat von bla
                          Zitat von sol
                          Zitat von KarloderKater
                          Ich würde lieber arbeitslose Ausländer ausweisen und Hartz 4 kürzen und dafür die Steuern senken, anstatt einen Mindestlohn einzuführen. Gleiches Ergebnis, nur anderer Lösungsansatz.
                          Zum Glück wirst du niemals irgendwo etwas zu sagen haben.

                          /bei solchen Posts sollten die Mods btw mal über Ban/Accountsperre nachdenken. Rechtsradikale können wir hier nicht gebrauchen.
                          Sein Post ist nicht wirklich rechtsradikal. Ich glaube es tut readmore gut, wenn ein breites Meinungsspektrum zugelassen wird.
                          "Arbeitslose Ausländer ausweisen" ist also nicht rechtsradikal? :D

                          Najo, du hattest ja schon immer -nennen wir es mal merkwürdige- Ansichten.

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                            #88
                            das ist mit sicherheit eine rechte einstellung, aber ich glaube sie befindet sich durchaus im rahmen dessen, was in einer demokratie zur diskussion stehen sollte. readmore ist natürlich privat und kann kommentare beliebig bannen und strafen verhängen. ich glaube nur, dass man sich damit nicht unbedingt einen gefallen tun würde.

                            Kommentar


                              #89
                              Zitat von sol
                              Zitat von bla
                              Zitat von sol
                              Zitat von KarloderKater
                              Ich würde lieber arbeitslose Ausländer ausweisen und Hartz 4 kürzen und dafür die Steuern senken, anstatt einen Mindestlohn einzuführen. Gleiches Ergebnis, nur anderer Lösungsansatz.
                              Zum Glück wirst du niemals irgendwo etwas zu sagen haben.

                              /bei solchen Posts sollten die Mods btw mal über Ban/Accountsperre nachdenken. Rechtsradikale können wir hier nicht gebrauchen.
                              Sein Post ist nicht wirklich rechtsradikal. Ich glaube es tut readmore gut, wenn ein breites Meinungsspektrum zugelassen wird.
                              "Arbeitslose Ausländer ausweisen" ist also nicht rechtsradikal? :D

                              Najo, du hattest ja schon immer -nennen wir es mal merkwürdige- Ansichten.
                              Bist du ein arbeitsloser Ausländer oder warum trifft dich das so hart XD
                              Mich zu bannen wärewäre ein Eingriff in die Meinungsfreiheit, vllt sollte man bei dir über einen Ban nachdenken. Rechtsradikal wäre nichtmal wenn ich das Ausweisen von allen Ausländenr fordern würde. Rechtsradikal ist imo eher so etwas wie Gewalt gegen Ausländern, was ich entschieden ablehne.

                              Rational gesehen ist das Ausweisen von Arbeitslosen Ausländern richtig.

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                                #90
                                Rational gesehen sollte man Dir das Internet wegnehmen und Dich mal zum Spielen nach draußen schicken.

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