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    #61
    Zitat von sick_
    Zitat von memristor
    Zitat von sick_
    jo ALLE preise per gesetz festlegen, oder was? hat ja gut funktioniert. viel spaß in so nem land. :D

    ICH schätze die gleiche arbeit eben nicht unterschiedlich wertvoll ein. wer in einer stunde zehn meter mauer baut, sollte mehr geld verdienen als jemand, der in einer stunde sechs meter mauer baut. das ist nur fair!

    wenn der 6-meter-mauer-bauer das gleiche verdient wie der 10-meter-mauer-bauer (und noch billigere preise hat, weil wir zum glück in einer marktwirtschaft leben) wäre das zutiefst unfair.
    Bitte lies dir nochmal mein Posting durch, du hast es offensichtlich nicht verstanden.

    Die Mauerbauer in Dortmund haben grundsätzlich ALLE die gleiche Leistungsfähigkeit; die Mauerbauer in Leipzig sind ALLE um 20% langsamer, als ihre Kollegen in Dortmund. Also muss man auch ALLE Löhne dementsprechend anpassen. Das ist natürlich absolut realitätsnah und fair. Wenn es fair sein sollte, müsste jede Person einzeln (!!!) am Monatsende nach der tatsächlich erbrachten Leistung ausgezahlt werden (es soll ja laut deiner Aussage fair bleiben, also darf man auch nicht Arbeiteranteile auf Grund von Durschschnittsstatistiken regional über einen Kamm scheren).

    Sollten unerwartet doch einmal beide Mauerbauer die gleiche Leistung erbringen, müsste auf Grund des "Preisniveaus" der Dortmunder ja mehr verdienen, als Beispiel 10%. Dann wäre es für dich fair, richtig? Nur schade, dass die Packung Spaghetti im leipziger Kaufland genau so viel kostet, wie im Dortmunder. Ohoh, jetzt haben wir ein Problem, das ist nämlich unfair! Das gleiche Produkt zum gleichen Preis, obwohl mein Lohn ja am "Preisniveau der Region" angepasst ist. "Zutiefst unfair"!

    Fällt der Groschen langsam? ;)
    schau dir mal, wo in unserem land effektiv werte geschaffen werden, und wo effektiv vernichtet werden. die leute, die mehr werte schaffen sollen mehr verdienen, als die leute, die weniger werte schaffen oder gar effektiv vernichten.

    vom betriebswirtschaftlichen- und gerechtigkeitstechnischen optimum wäre es sicher wünschenswert auch die mauerbauer in dortmund untereinander unterschiedlich zu bezahlen. da dies aber zu einem größeren aufwand als nutzen führen würde, ist es sinnvoll grundsätzliche cluster beim mindestlohn zu bilden. (wie genau, die dann gefasst werden, muss man sehen. für den anfang halte ich eine unterscheidung nach ostdeutschland/westdeutschland für in ordnung. perspektivisch sollte das natürlich genauer gefasst werden.)

    unfair wäre es, wie schon gesagt, jedenfalls, wenn die unproduktiveren mauerbauer aus leipzig, das gleiche verdienen sollen, wie die produktiveren mauerbauer aus dortmund. btw. wer als mauerbauer aus leipzig fleissig ist und gute leistungen bringt, wird sowieso auch mehr verdienen als den etwaigen mindestlohn. das ist ja das schöne an der marktwirtschaft.

    nun wird aber keine sau nach seiner leistung innerhalb der marktwritschaft entlohnt, der angestellte bekommt soviel soviel er bekommen muss(DESWEGEN führen wir überhaupt diese diskussion) der arbeitgeber bekommt soviel wie er bekommen kann.

    dein fleissiger leipziger könnte auch ein zeitarbeiter sein, fleißig, hart arbeitend, FLEXIBEL, also mehr wert als ein normaler angestellter und würde dennoch weniger bekommen und zwar solange bis jemand den arbeitgeber ZWINGT ihn gerecht zu entlohnen.

    einseitige machtverteilung hat in der menschheitsgeschichte noch nie für die allgemeinheit funktioniert, deswegen brauchen wir auch im jahr 2011, wie die drölfzig tausend jahre davor auch, eine balance, in diesem fall zwischen indsutrie, staat und endlich auch mal finanz

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      #62
      Glaubt der wirklich, dass im Kapitalismus nach Leistung bezahlt wird?

      "schau dir mal, wo in unserem land effektiv werte geschaffen werden, und wo effektiv vernichtet werden."

      Als würde Konkurrenz so funktionieren, dass jeder versucht seine Preise zu einem möglichst "realen Wert" (ich glaube es hackt) unter die Menschen zu bringen. Möglichst wenig Ausgaben und möglicht viel Gewinn und nach jedem Quartal natürlich etwas mehr, damit der besondere Clou des Kapitals auch greift. Aber nein, man kann ja einfach seine Wunschliste (mehr Geld!!1111) an die Politik richten und alles wird gut.

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        #63
        chackzzylicious dümmster rm user 2k11. herzlichen glückwunsch.
        "gegen nahezu jeden Eingriff der Politik in die soziale Marktwirtschaft", den merke ich mir! kam echt gut!

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          #64
          Zitat von sol
          chackzzylicious dümmster rm user 2k11. herzlichen glückwunsch.
          "gegen nahezu jeden Eingriff der Politik in die soziale Marktwirtschaft", den merke ich mir! kam echt gut!

          haha, danke, hatte ich überlesen, ein kunstwerk

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            #65
            CDA-vorschlag war 6,89 € im osten und 7,79 € im westen.

            fänd ich jetzt erstmal in ordnung, wobei man den produktivitätsunterschied schon noch stärker gewichten könnte, aber immerhin gehen die CDA den richtigen weg in richtung regionalisierung.

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              #66
              Auf jeden Fall für den Mindestlohn...aber min. 7-8 €

              Was nie bedacht wird ist, diejenigen, die dadurch viel mehr Geld in der Tasche haben, können sich auch mehr leisten ;)

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                #67
                Hier mal ein Beispiel für Dentist seine Hypothese, billig produzieren teuer verkaufen :)

                http://www.bild.de/geld/wirtschaft/iphone4s/so-billig-ist-das-iphone-4s-wirklich-einzelteil-liste-20979546.bild.html

                Da das ja schon die vierte Generation ist würde ich den Forschungsaufwand auch ein wenig drücken :)

                Achja die Dinger werden ja wo hergestellt :)

                Naja solange es gekauft wird :)

                Bis die Tage....

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                  #68
                  Zitat von BoOMuKl
                  Hier mal ein Beispiel für Dentist seine Hypothese, billig produzieren teuer verkaufen :)

                  http://www.bild.de/geld/wirtschaft/iphone4s/so-billig-ist-das-iphone-4s-wirklich-einzelteil-liste-20979546.bild.html

                  Da das ja schon die vierte Generation ist würde ich den Forschungsaufwand auch ein wenig drücken :)

                  Achja die Dinger werden ja wo hergestellt :)

                  Naja solange es gekauft wird :)

                  Bis die Tage....
                  wow welche erkenntnis. dachte bisher, das ding hätte produktionskosten von 1337$. vielen dank für die aufklärung.

                  ._.

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                    #69
                    Hätte gedacht das Teil kostet 100 € weniger^^ Tja, so wird man schlauer :-)

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                      #70
                      Lohnverhandlungen sollten weiterhin Sache der Tarifpartner sein. Dort wo es keine Gewerkschaften gibt, könnte es sinnvoll sein Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit etwas Druck zusammen an einen Tisch zu bringen. Alles was darüber hinaus geht ist wirtschaftlich schädlich. Nicht umsonst geht es allen anderen großen europäischen Volkswirtschaften, die tendentiell mehr staatlichen Eingriff haben als wir, schlechter als uns.

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                        #71
                        Also ich arbeite auf einen Job hin, der ~4Euro die Stunde bringt. Wenn's jetzt nen Mindestlohn gibt, frag ich mich, wo mein Chef die Knete herholen soll. Natürlich aus Mehrarbeit für den Mehrwert (Ich), aus den Preisen (Konkurrenz) oder den Krediten (Zinsen). Dabei sind ja genau diese Faktoren das Problem und nicht die Lösung. Diese Vorderung ist genau wie das BGE ein Widerspruch zum Kapital selbst. Als würde man zum Zahnarzt gehen um sich Löcher verpassen zu lassen. Stupid human shit for brains.

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                          #72
                          Zitat von bla
                          Lohnverhandlungen sollten weiterhin Sache der Tarifpartner sein. Dort wo es keine Gewerkschaften gibt, könnte es sinnvoll sein Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit etwas Druck zusammen an einen Tisch zu bringen. Alles was darüber hinaus geht ist wirtschaftlich schädlich. Nicht umsonst geht es allen anderen großen europäischen Volkswirtschaften, die tendentiell mehr staatlichen Eingriff haben als wir, schlechter als uns.

                          da haben wir dann auch nochmal USA auf der anderen seite und China auf einer noch adnereren. Scheinst ein experte zu sein, klär mich bitte auf.

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                            #73
                            dass der mindestlohn funktioniert zeigen doch die länder, in denen dieser längst gesetzlich geregelt ist. wenn ich dadurch 3 euro oder mehr die stunde mehr bekomme, isses mir scheißegal, ob ich dann für nen kühlschrank 100 euro mehr zahlen müsste. den zwang, sein geld auszugeben, hat schlieslich niemand.

                            die ganzen argumente ala 10euro für unterqualifiziertes personal:
                            wär dochn super anreiz für die faule deutsche jugend, bessere schulabschlüsse und berufsausbildungen zu machen? der mindestlohn is eigtl unausweichlich für die entwicklung der gleichberechtigung innerhab der eu. das selbst ist ja schon gesetzlich geregelt. also wird der mindestlohn auch kommen.

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                              #74
                              daarkside postete
                              Zitat von bla
                              Lohnverhandlungen sollten weiterhin Sache der Tarifpartner sein. Dort wo es keine Gewerkschaften gibt, könnte es sinnvoll sein Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit etwas Druck zusammen an einen Tisch zu bringen. Alles was darüber hinaus geht ist wirtschaftlich schädlich. Nicht umsonst geht es allen anderen großen europäischen Volkswirtschaften, die tendentiell mehr staatlichen Eingriff haben als wir, schlechter als uns.

                              da haben wir dann auch nochmal USA auf der anderen seite und China auf einer noch adnereren. Scheinst ein experte zu sein, klär mich bitte auf.
                              europäische länder untereinander haben habwegs verlgeichbare rahmenbedingungen. frankreich und deutschland sind sich kulturell ähnlich und hatten di eletzten 50 jahre sehr ähnliche entwicklungsmöglichkeiten. die eindeutig bessere situation in deutschland kann durchaus auf den ausgeprägten französischen protektionismus u.ä. zurückgeführt werden. china, usa und deutschand sind so grundverschieden in ihrer zusammensetzung, ihrer politischen schwerpunktsetzung, ihrer jüngeren historischen entwicklung und vielem anderen, dass man ihre unterschiede nicht an einzelnen faktoren festmachen kann.
                              ich helfe immer gerne!

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                                #75
                                Mindestlohn löst natürlich all die Probleme. Immer mehr Firmen holen sich "Selbstständig" und lassen sie dann für ein Apfel arbeiten. Somit haben die Firmen keine Soziale Pflicht mehr und können Kündigen wann sie wollen, nebenbei sind sie von den Gewerkschaften befreit.
                                So etwas sollte man erst mal verbieten dann kann man über Mindestlöhne sprechen.

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