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bitte, bitte bedenke, dass Friseusen Trinkgeld bekommen - und das nicht zu knapp!
Wenn er ihr mehr zahlt, dann muss er auch die Preise erhöhen, um weiterhin die notwendige Marge zu machen
--> Leute beschweren sich
--> Leute geben weniger Trinkgeld
--> weniger Leute kommen
--> Leute wandern zur Konkurrenz
Genau. Die fahren dann alle nach Frankreich zum Haareschneiden.
Ich gehe von Ironie aus, aber um noch etwas hinzuzufügen: In Frankreich gibt es einen Mindestlohn. Laut Wikipedia betrug der 2007 ca. 8,50/Stunde, und derzeit 9,19/Stunde.
"(alaire minimum interprofessionnel de croissance, kurz SMIC [smik] (auf deutsch etwa: Wachstumsorientierter berufsgruppenübergreifender Mindestlohn)"
Ach ja der Hundt und die Bild. Wie passend. Job Creator.
Im übrigen geht es doch gerade darum aktuell: Studien sagen: Keine Arbeitsplätze in Gefahr. Die Realität sagt: Es sind in erster Linie Dienstleister und Verkäufer die mies bezahlt werden, und die kann man ganz einfach nicht outsourcen.
Und Arbeitskraft ist oft einer der geringeren Kostenfaktoren im Unternehmen.
not sure if...
ansonsten kann man hier mal schön sehen wie genial BILD ist...
Wir sprechen vom produzierenden Gewerbe, immerhin ging es um die steigenden Exportkosten.
Google spuckt dann auf Seite 1 das hier aus.
Für den Servicesektor fällt der Mindestlohn aus den anderen, oben besprochenen Gründen nicht groß ins Gewicht.
jo ALLE preise per gesetz festlegen, oder was? hat ja gut funktioniert. viel spaß in so nem land. :D
ICH schätze die gleiche arbeit eben nicht unterschiedlich wertvoll ein. wer in einer stunde zehn meter mauer baut, sollte mehr geld verdienen als jemand, der in einer stunde sechs meter mauer baut. das ist nur fair!
wenn der 6-meter-mauer-bauer das gleiche verdient wie der 10-meter-mauer-bauer (und noch billigere preise hat, weil wir zum glück in einer marktwirtschaft leben) wäre das zutiefst unfair.
Bitte lies dir nochmal mein Posting durch, du hast es offensichtlich nicht verstanden.
Die Mauerbauer in Dortmund haben grundsätzlich ALLE die gleiche Leistungsfähigkeit; die Mauerbauer in Leipzig sind ALLE um 20% langsamer, als ihre Kollegen in Dortmund. Also muss man auch ALLE Löhne dementsprechend anpassen. Das ist natürlich absolut realitätsnah und fair. Wenn es fair sein sollte, müsste jede Person einzeln (!!!) am Monatsende nach der tatsächlich erbrachten Leistung ausgezahlt werden (es soll ja laut deiner Aussage fair bleiben, also darf man auch nicht Arbeiteranteile auf Grund von Durschschnittsstatistiken regional über einen Kamm scheren).
Sollten unerwartet doch einmal beide Mauerbauer die gleiche Leistung erbringen, müsste auf Grund des "Preisniveaus" der Dortmunder ja mehr verdienen, als Beispiel 10%. Dann wäre es für dich fair, richtig? Nur schade, dass die Packung Spaghetti im leipziger Kaufland genau so viel kostet, wie im Dortmunder. Ohoh, jetzt haben wir ein Problem, das ist nämlich unfair! Das gleiche Produkt zum gleichen Preis, obwohl mein Lohn ja am "Preisniveau der Region" angepasst ist. "Zutiefst unfair"!
jedesmal wenns net mehr weitergeht rudern die konservativen zurück und machens wie die "linken" es seit jahren vorschlagen, irgendwann wirds langweilig~~
Die Miete (1/3 des Gesamteinkommens) ist aber regional verschieden. Der Preis für die Nudeln ist gleich, das stimmt.
Das habe ich ja auch nirgendwo bestritten. Wenn man aber pauschal den Lohn abstuft, müssen auch pauschal alle Preise abgestuft werden, denn die gleiche erbrachte Arbeit muss ja auch die gleiche materielle Gegenleistung darstellen, oder? ) Dass das völliger Schwachsinn ist und absolut realitätsfern, ist offensichtlich. Einer der Hauptgründe für die hohen Mieten ist eben, dass die jeweilige Gegend wirtschafts- oder kapitalstark ist. Deswegen ist die Nachfrage nach Wohnungen dort höher. Das steht in Wechselwirkung zur bezahlten und nicht real erbrachten Arbeit und dort liegt der Denkfehler des Posters, auf den ich mich beziehe. :)
Würde man jetzt etwas Wunschdenken betreiben und den Lohn bundeseinheitlich gestalten (damit würde die Attraktivität als Arbeitsstandort Ost gegenüber West sich annähern), so würden sich auch die Wohnungspreise anpassen. Der Grund, warum die Lebensunterhaltungskosten höher sind, ist ja keine Willkür, sondern wirtschaftlich begründet.
Denn du musst überlegen, Wir exportieren doch nur soviel, weils auf unserem Markt nicht in den Mengen abgesetzt werden kann. Wenn wir unsere Produkte plötzlich kaufen würden, wär das doch ne echte WIN WIN Situation?
Fred kann imo zu. Ist alles gesagt.
Finde Mindestlohn auch gut, weil wir dann alles kaufen würden, was wir so exportieren würden. Würden also unsere eigene Wirtschaft fördern und wären vom Ausland weitestgehend unabhängig.
Und die Waffen/Panzer usw die wir als einer der größten Waffenexporteure ans Ausland geben kann ja der Staat aufkaufen. Habe da eine Idee, wie man die sehr gut und effektiv nutzen könnte, um seine Vormachtsstellung in Europa wieder herzustellen.
Denn du musst überlegen, Wir exportieren doch nur soviel, weils auf unserem Markt nicht in den Mengen abgesetzt werden kann. Wenn wir unsere Produkte plötzlich kaufen würden, wär das doch ne echte WIN WIN Situation?
Fred kann imo zu. Ist alles gesagt.
Finde Mindestlohn auch gut, weil wir dann alles kaufen würden, was wir so exportieren würden. Würden also unsere eigene Wirtschaft fördern und wären vom Ausland weitestgehend unabhängig.
Und die Waffen/Panzer usw die wir als einer der größten Waffenexporteure ans Ausland geben kann ja der Staat aufkaufen. Habe da eine Idee, wie man die sehr gut und effektiv nutzen könnte, um seine Vormachtsstellung in Europa wieder herzustellen.
Die ganzen Leute die jetzt schon bei irgendwelchen Zeitarbeitsfirmen beschäftigt sind (auch junge Leute), werden mit so niedrigen Löhnen abgespeist, dass die Zeitarbeitsfirma auch ja so wenig wie möglich an Sozialabgaben zahlen muss.
Da zahlen die Zeitarbeitsfirmen lieber niedrige Löhne und viel Spritgeld, weil vom Spritgeld ja sowieso nichts abgeführt werden muss....
Die ganzen Leute die das betrifft, werden nachher nichtmal genug Rente haben um über die Runden zu kommen und müssen dann von den anderen ein Leben lang unterstützt werden.
Kenne selber Leute die den ganzen Monat arbeiten gehen und trotzdem am Ende des Monats nicht mal mehr genug Geld über haben, damit was zu fressen im Kühlschrank liegt.
Wenn da nicht bald ne Änderung kommt, dann gute Nacht...
Also ich behaupte, dass es sich kein Friseur leisten kann, seinen Angestellten 10 die Stunde und mehr zu zahlen, ohne langfristig Einsparungen (=Entlassungen) vornehmen zu müssen oder die Preise für den Kunden massiv anzuziehen.
Ich rede hier natürlich vom kleinen Friseur-Salon um die Ecke und nicht vom Hairdesigner in der Münchener Innenstadt oder der Düsseldorfer Kö.
Und warum kann er sich das nicht leisten? Weil dort ein assozialer Konkurrenzkampf herrscht, welcher mit Steuergeldern auch noch subventioniert wird.
Wie kann man bei der Frage: "Etwas teurere Dienstliestungen oder menschwürdige Löhne?" eigentlich ernsthaft am zweifeln sein? In diesen Branchen, in denen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern kein Machtgleichgewicht mehr besteht, muss die Politik eingreifen, wenn sie noch etwas auf das "sozial" in unserer sozialen Marktwirtschaft gibt.
Wie soll man sich im Übrigen die Massenentlassungen der Friseure vorstellen? Laufen wir dann künftig alle rum wie Miou zu WC3-Zeiten?
Ja, Spitzenlöhne begrenzen macht auch viel Sinn. Ein Unternehmen was viel Gewinn abwirft streicht eine Million Jahresgehalt für seinen Spitzenmanager. Der Gewinn bleibt im Unternehmen. Jetzt können sich die Putzkraft, der Frisör und rumänische Gastabrisshelfer viel davon abzweigen. Oh warte.
stimmt ist schwachsinn, wenn ein uternehmen dem manager keine million extra auszahlen kann bleibt nur noch eine option, verbrennen.
jo ALLE preise per gesetz festlegen, oder was? hat ja gut funktioniert. viel spaß in so nem land. :D
ICH schätze die gleiche arbeit eben nicht unterschiedlich wertvoll ein. wer in einer stunde zehn meter mauer baut, sollte mehr geld verdienen als jemand, der in einer stunde sechs meter mauer baut. das ist nur fair!
wenn der 6-meter-mauer-bauer das gleiche verdient wie der 10-meter-mauer-bauer (und noch billigere preise hat, weil wir zum glück in einer marktwirtschaft leben) wäre das zutiefst unfair.
Bitte lies dir nochmal mein Posting durch, du hast es offensichtlich nicht verstanden.
Die Mauerbauer in Dortmund haben grundsätzlich ALLE die gleiche Leistungsfähigkeit; die Mauerbauer in Leipzig sind ALLE um 20% langsamer, als ihre Kollegen in Dortmund. Also muss man auch ALLE Löhne dementsprechend anpassen. Das ist natürlich absolut realitätsnah und fair. Wenn es fair sein sollte, müsste jede Person einzeln (!!!) am Monatsende nach der tatsächlich erbrachten Leistung ausgezahlt werden (es soll ja laut deiner Aussage fair bleiben, also darf man auch nicht Arbeiteranteile auf Grund von Durschschnittsstatistiken regional über einen Kamm scheren).
Sollten unerwartet doch einmal beide Mauerbauer die gleiche Leistung erbringen, müsste auf Grund des "Preisniveaus" der Dortmunder ja mehr verdienen, als Beispiel 10%. Dann wäre es für dich fair, richtig? Nur schade, dass die Packung Spaghetti im leipziger Kaufland genau so viel kostet, wie im Dortmunder. Ohoh, jetzt haben wir ein Problem, das ist nämlich unfair! Das gleiche Produkt zum gleichen Preis, obwohl mein Lohn ja am "Preisniveau der Region" angepasst ist. "Zutiefst unfair"!
Fällt der Groschen langsam? ;)
schau dir mal, wo in unserem land effektiv werte geschaffen werden, und wo effektiv vernichtet werden. die leute, die mehr werte schaffen sollen mehr verdienen, als die leute, die weniger werte schaffen oder gar effektiv vernichten.
vom betriebswirtschaftlichen- und gerechtigkeitstechnischen optimum wäre es sicher wünschenswert auch die mauerbauer in dortmund untereinander unterschiedlich zu bezahlen. da dies aber zu einem größeren aufwand als nutzen führen würde, ist es sinnvoll grundsätzliche cluster beim mindestlohn zu bilden. (wie genau, die dann gefasst werden, muss man sehen. für den anfang halte ich eine unterscheidung nach ostdeutschland/westdeutschland für in ordnung. perspektivisch sollte das natürlich genauer gefasst werden.)
unfair wäre es, wie schon gesagt, jedenfalls, wenn die unproduktiveren mauerbauer aus leipzig, das gleiche verdienen sollen, wie die produktiveren mauerbauer aus dortmund. btw. wer als mauerbauer aus leipzig fleissig ist und gute leistungen bringt, wird sowieso auch mehr verdienen als den etwaigen mindestlohn. das ist ja das schöne an der marktwirtschaft.
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