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    #31
    An welchem Stammtisch wurde dir das den eingeredet.
    Du kannst ja gerne mal ne bestätigte Rechnung vorlegen in dem das gezeigt wird.


    Ansonsten was mit den Leuten die kein Trinkgeld bekommen.

    Netto, Lidl, Plus, Rewe etc etc. Bauarbeitern usw.


    Außerdem ignorierst du wieder den Fakt, das ja auch die Kunden mehr Geld hätten.

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      #32
      Zitat von Chackzzylicious

      Der DIW schätzt übrigens, dass bei einem Mindestlohn von 7,50€ ganze 200.000 Arbeitsplätze bedroht sind. Wie es dann bei den 8,50€ von der SPD oder den 10€ (teilweise ja sogar 11,50€) von der Linken aussieht, kann ja jeder selbst überlegen.
      Ein weiterer Faktor wäre übrigens auch mit Sicherheit der sprunghafte Anstieg von Schwarzarbeit. Menschen aus dem (EU-)Ausland arbeiten nämlich immer noch gerne für 3€ oder 4€ die Stunde.
      Für mich ist das einfach nur ein Beleg, dass in Deutschland einiges falsch läuft. Offiziell geht die Arbeitslosenquote runter, aber man ignoriert einfach, dass es viele in Deutschland gibt, die zT 2 oder 3 Jobs annehmen müssen, um ihre Familien zu versorgen. Und wenn bei einem Mindeslohn von 7,50€ die Stunde 200.000 Arbeitsplätze bedroht sind....wow.
      Mein Onkel ist Hautarzt und er spricht eigentlich nie von Geld. Allerdings, wenn er mal 2,3 Gläser Wein nach dem Abendessen getrunken hat, dann kommt es mal vor. Teilweise gehen die Untersuchungen vllt 2-5min und er kassiert seine 135 € oder mehr. Ich finde das so lächerlich.

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        #33
        Zitat von p4rc van Bommel
        bitte, bitte bedenke, dass Friseusen Trinkgeld bekommen - und das nicht zu knapp!

        Wenn er ihr mehr zahlt, dann muss er auch die Preise erhöhen, um weiterhin die notwendige Marge zu machen
        --> Leute beschweren sich
        --> Leute geben weniger Trinkgeld
        --> weniger Leute kommen
        --> Leute wandern zur Konkurrenz
        Genau. Die fahren dann alle nach Frankreich zum Haareschneiden.

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          #34
          Es ist ohnehin mehr als bedenklich, dass man überhaupt ernsthaft darüber diskutieren muss, ob man hart arbeitenden Menschen mindestens das Existenzminimum bezahlen will (ohne die Allmosen vom Staat).


          --> Leute beschweren sich | Ohje! Hilfe, bloß nicht, sowas ist man ja überhaupt nicht gewohnt!
          --> Leute geben weniger Trinkgeld | "Zufallseinkommen" durch ein gesichertes Einkommen zu ersetzen, ein Unding!
          --> weniger Leute kommen | Die gehen dann nach Polen oder Frankreich und lassen sich dort die Haare schneiden. Im gleichen Zug werden alle Putzkräfte entlassen und Geschäfte etc. werden in Zukunft nicht mehr gereinigt. Seriously? ö_Ö
          --> Leute wandern zur Konkurrenz | Die dann ebenfalls das gleiche an ihre Mitarbeiter zahlen muss und auch die Preise angepasst hat. +-0

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            #35
            @ Big Z.
            Ich habe auf einen Teil eines Postings geantwortert in dem es klar um das Friseurhandwerk geht.
            Was mit Leute ist, die kein Trinktgeld bekommen, ist mir komplett scheissegal, da es ja ausschließlich um das Firsuerhandwerk geht!

            Zum Thema Stammtisch sage ich dir, dass ich oft mit meinem Stammfriseur über diese Thematik diskutiert habe. Glaubs mir oder nicht. sie zahlt btw keine 3,50€. das nur am Rande...


            Alle deine Posts in diesem Thread zeugen von deiner grenzenlosen Ahnungslosigkeit bezüglich des Themas Wirtschaft.
            Also bitte, bitte, bitte: antworte nicht mehr in diesem Thread und schon gar nicht auf meine Postings.

            edit: ja fahren alle nach Frankreich! ghihihihihii

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              #36
              Hm... wenn der Öffentliche Dienst in NRW einkauft muss bald drauf geachtet werden, dass mind. ein Stundenlohn von 8,62€ gezahlt wird. (An die arbeitnehmer die an diesem Auftrag mitarbeiten)
              Irgendwie werden die auch schon auf diese Zahl gekommen sein :-/

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                #37
                nen deutschlandweit gleich hohen mindestlohn halte ich auch für falsch.

                regional spezifische mindestlöhne, die das jeweilige preisniveau + produktivität der region berücksichtigen (ost-/westlohn, ums einfach zu halten oder bundesländer, auch wenn das schon arg ungenau werden kann), sind dagegen schon lange überfällig.

                das geschwätz von wegen "blabla tarifparteien werden sich schon einigen, weil sonst kommunismus" ist bullshit, sonst hätte es diese einigung eben schon längst gegeben.

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                  #38
                  ähm parc jeder einzelne punkt von dir wurde einleuchtend widerlegt und jetzt kommst du mit den beleidigungen und "ihr habt ja eh keine ahnung und seid alle doof"-argument...

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                    #39
                    Zitat von sick_
                    nen deutschlandweit gleich hohen mindestlohn halte ich auch für falsch.

                    regional spezifische mindestlöhne, die das jeweilige preisniveau + produktivität der region berücksichtigen (ost-/westlohn, ums einfach zu halten oder bundesländer, auch wenn das schon arg ungenau werden kann), sind dagegen schon lange überfällig.

                    das geschwätz von wegen "blabla tarifparteien werden sich schon einigen, weil sonst kommunismus" ist bullshit, sonst hätte es diese einigung eben schon längst gegeben.
                    Und dann beschwert sich das Saarland wieder über Sachsen.
                    @Parc: Das wa jetzt alles von Dir, was da an "Gegenargumentation" kam?

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                      #40
                      Würde mich ja freuen. Kriege beim Zigarettendrehen nur 4,50€ die Stunde.

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                        #41
                        regional spezifische mindestlöhne, die das jeweilige preisniveau + produktivität der region berücksichtigen (ost-/westlohn, ums einfach zu halten oder bundesländer, auch wenn das schon arg ungenau werden kann), sind dagegen schon lange überfällig.
                        Ist das wirklich ernst gemeint?

                        Es trifft den kleinen Mann, der weder etwas für das Preisniveau kann, noch für die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen, die getroffen wurden (Produktivität). Das man im gleichen Zuge ALLE Preise (namentlich zB Gebrauchsgegenstände, Lebensmittel, Benzin, Strom etc pp) anpassen muss, sollte auch logisch sein. Wie du das überhaupt und speziell effektiv/fair durchsetzen willst, wird wohl dein Geheimnis bleiben. Dass du damit auch die gleiche Arbeit als unterschiedlich wertvoll einschätzt, sollte dir auch bewusst sein!?

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                          #42
                          Zitat von Nichtuntersetzt
                          Zitat von sick_
                          nen deutschlandweit gleich hohen mindestlohn halte ich auch für falsch.

                          regional spezifische mindestlöhne, die das jeweilige preisniveau + produktivität der region berücksichtigen (ost-/westlohn, ums einfach zu halten oder bundesländer, auch wenn das schon arg ungenau werden kann), sind dagegen schon lange überfällig.

                          das geschwätz von wegen "blabla tarifparteien werden sich schon einigen, weil sonst kommunismus" ist bullshit, sonst hätte es diese einigung eben schon längst gegeben.
                          Und dann beschwert sich das Saarland wieder über Sachsen.
                          @Parc: Das wa jetzt alles von Dir, was da an "Gegenargumentation" kam?
                          wer vollzeit arbeitet muss von seinem lohn leben können ohne noch zum amt rennen zu müssen. das ist in sachsen nun mal leichter möglich als im saarland, also ist es nur fair, wenn es im saarland einen höheren mindestlohn geben würde, als drüben.

                          zudem dürften die saarländer auch produktiver sein. (eine vermutung, bin in mittagspause, also kann ich das jetzt nicht auf die schnelle mit einer quelle verifizieren, aber dass das allgemeine produktivitätsniveau im westen deutlich höher ist, als im osten, sollte ein allgemein bekannter fakt sein. vlt. gibts aber wie gesagt zwischen den einzelnen bundesländern noch unterschiede, das kann ich im moment gerade nicht einsehen.)

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                            #43
                            Nein!
                            nochmal und zum letzten mal in diesem Thread:
                            Ich schrieb doch nirgends, dass ich pro oder contra Mindestlohn bin.
                            Ich antwortete lediglich auf die Pasage des zitierten Postings, um zu zeigen, warum der Lohn so niedrig ist und vor allem warum man als Unternehmer in der derzeitigen Situation darauf beharren kann.

                            "Jeder einzelne punkt von dir wurde einleuchtend widerlegt"
                            Sicher wirkt ein einheitlicher Mindeslohn bei den Friseuren diesen Punkten entgegen. Natürlich! Da widerspreche ich ja gar nicht!
                            Aber darum gehts in meinem Post überhaupt nicht... -.-

                            Ich kann mich nur auch an diesen FDP-Kerl erinnern und ihn in seiner Lage evtl. verstehen. Ich habe -wie erwähnt- mit Leuten aus diesem Handwerk gesprochen. Daher kommen diese Punkte. Nichts Stammtisch...

                            Mein Gott, könnt ihr denn nicht vernünftig lesen?

                            Kommentar


                              #44
                              Zitat von p4rc van Bommel
                              Zitat von T33K3SS3LCH3N


                              Vielleicht hat noch jemand die ziemlich ekelhaften Bilder im Kopf wo ein FDP-Mitglied nen Friseursalon leitet und steif und fest an seinem Recht festhält, seinen Mitarbeitern nur 3,50€ die Stunde zu bezahlen.
                              bitte, bitte bedenke, dass Friseusen Trinkgeld bekommen - und das nicht zu knapp!

                              Wenn er ihr mehr zahlt, dann muss er auch die Preise erhöhen, um weiterhin die notwendige Marge zu machen
                              --> Leute beschweren sich
                              --> Leute geben weniger Trinkgeld
                              --> weniger Leute kommen
                              --> Leute wandern zur Konkurrenz

                              Die Einnahmen der Friseusen bleiben evtl. sogar identisch, auch wenn sich der gezahlte Stundenlohn erhöht, da die Kunden wohl weniger Trinkgeld geben..

                              also warum mehr zahlen?


                              edit: sorry, hatte das falsche zitiert. stimmt nun!

                              Da haben wir doch ein super Beispiel weshalb es den Mindestlohn geben sollte, denk mal drüber nach... Der Friseursalon ist damit ja nur deshalb zu niedrigen Löhnen/niedrigen Preisen gezwungen, weil die Leute sonst zur Konkurrenz gehen.

                              Hier wird Wettbewerb nicht über Qualität, sondern auf dem Rücken der eigenen Belegschaft geführt.

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                                #45
                                Zitat von memristor
                                regional spezifische mindestlöhne, die das jeweilige preisniveau + produktivität der region berücksichtigen (ost-/westlohn, ums einfach zu halten oder bundesländer, auch wenn das schon arg ungenau werden kann), sind dagegen schon lange überfällig.
                                Ist das wirklich ernst gemeint?

                                Es trifft den kleinen Mann, der weder etwas für das Preisniveau kann, noch für die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen, die getroffen wurden (Produktivität). Das man im gleichen Zuge ALLE Preise (namentlich zB Gebrauchsgegenstände, Lebensmittel, Benzin, Strom etc pp) anpassen muss, sollte auch logisch sein. Wie du das überhaupt und speziell effektiv/fair durchsetzen willst, wird wohl dein Geheimnis bleiben. Dass du damit auch die gleiche Arbeit als unterschiedlich wertvoll einschätzt, sollte dir auch bewusst sein!?
                                jo ALLE preise per gesetz festlegen, oder was? hat ja gut funktioniert. viel spaß in so nem land. :D

                                ICH schätze die gleiche arbeit eben nicht unterschiedlich wertvoll ein. wer in einer stunde zehn meter mauer baut, sollte mehr geld verdienen als jemand, der in einer stunde sechs meter mauer baut. das ist nur fair!

                                wenn der 6-meter-mauer-bauer das gleiche verdient wie der 10-meter-mauer-bauer (und noch billigere preise hat, weil wir zum glück in einer marktwirtschaft leben) wäre das zutiefst unfair.

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