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    Es ist doch auch so, dass nur ein geringer winziger mini Bruchteil eines Managereinkommens, die Wenigverdiener schon super entlasten würde.

    Bin sehr für einen Mindestlohn bzw. das hart arbeitende Menschen fair entlohnt werden sollen. Ich glaube leider kaum, dass ein gesetzlich geregelter Mindestlohn das Problem lösen könnte. Die Unternehmen werden einen Weg finden ihre Ausgaben (Lohn) nicht zu stark zu erhöhen. Dafür z.B. weniger Leute einstellen, die dann mehr bekommen, bestimmt auch mehr arbeiten müssen.


    Ich arbeite u.a. als studentische Aushilfskraft bei der D Post AG in einem Briefzentrum. Der Job ist körperlich relativ anstrengend. Ich bekomme 10,50 - 13:00 € die Std. je nach Uhrzeit. Für mich ist das ok, da ich auch nur paar Jahre während des Studiums dort bin. Aber wenn ich mir mal die Leute ansehe die dort schon mehrere Jahre arbeiten und am Job körperlich kaputt gehen, bekomm ich nen Würgereiz. Die werden definitiv nicht fair entlohnt. Die allermeisten bekommen dort auch nur Zeitverträge und werden nach 2 Jahren nicht verlängert.

    Das Beste war vor nem Jahr, als die eine neue Maschine zur Briefordnung präsentiert haben und meinten, das verkürzt die Arbeitszeit. In Wahrheit arbeitet man nur mehr und es arbeiten weniger Leute im selben bereich und man wird genau so schnell fertig.


    Es muss definitiv mehr her, als nur ein Mindestlohn.

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      Zitat von bingarnichtOne_Sh0t
      Zitat von NotArnold
      Abgesehen davon, dass der im Artikel erwähnte Herr wirklich nicht der allernetteste zu sein scheint, ist es doch klar, dass der Mindestlohn genau den Leuten denen man helfen möchte nicht helfen wird.
      Wenn man als Unternehmer einen gewissen Betrag für Arbeitskräfte ausgeben kann, und gezwungen ist diese mit 8,50 Euro pro Stunde zu bezahlen, nimmt man natürlich die Bewerber, die besser qualifiziert sind, wie z.B. studentische Aushilfen, die Abitur haben.
      Diese sind in der Regel auch nicht dazu bereit für 6 Euro (nur als Beispiel) zu arbeiten, weil sie doch meistens besser bezahlte Arbeit finden können. Schlecht ausgebildete Leute können das nicht, haben aber mit einem Mindestlohn von 8,50 nicht die Möglichkeit sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
      Wo der Unternehmer vorher vielleicht 3 Personen für 6 Euro die Stunden angestellt und diesen die Chance gegeben hätte sich zu beweisen, stellt er jetzt 2 Besserqualifizierte ein und die Chance für die Anderen ist futsch.
      warum sollte ein unternehmen im moment lieber 3 nierdrigqualifizierte arbeiter 2 qualifizierten vorziehen?
      warum sollte das gehaltsniveau allgemein nicht steigen? wenn man weiterhin qualität liefern will geht keiner der qualifizierten leute fuer 8,50 arbeiten
      wenn du arbeit zu vergeben hast, die nicht besonders fordernd ist, musst du gut qualifizierten leuten natürlich von vornherein mehr zahlen, da sie selten, außer in akuter Not für wenig Geld zu arbeiten bereit sein werden, bei den schlecht ausgebildeten ist es eher so, dass sie froh sind etwas zu finden, auch wenn es schlechter bezahlt und stumpfsinnig ist. Auf diese Weise haben sie die Chance, zB. Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit zu beweisen und sich dadurch eventuell hochzuarbeiten.
      Das dies bei vielen Jobs oft nicht gegeben ist stimmt natürlich, aber durch einen Mindestlohn zerstört man die Chancen, die es gibt, komplett.

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        Abgesehen von einem Mindestlohn, bin ich auch der Meinung dass eine geregelte Verteilung her muss. Ähnlich der 1:12-Initiative. Ich betone nochmal, so ähnlich, nicht unbedingt so wie es da vorgeschlagen wurde. Aber der Grundgedanke ist sehr schön.

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          Im Kapitalismus gilt nun mal das größte Arschloch Prinzip. Unternehmen die sich sozial verhalten werden von den wenigen die sich asozial verhalten entweder vom Markt gedrängt oder aufgekauft. Ergo müssen sich alle am untersten Ende der Moralskala befinden um konkurrenzfähig zu bleiben. Ergo brauch der Kapitalismus massive Regulierung um auf Dauer nicht menschenverachtend zu werden.

          Solch einfache Logik, so sichtbar das Ergebnis und doch für die Marktgläubigen so unmöglich zu akzeptieren.

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