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    Zitat von DemagnetiZ
    Das ist auf so vielen Ebenen dumm :/

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      wenn man für 10 euro (brutto) arbeiten geht... ist schon alles zuspät ;(
      (für ungerlernte kräfte evtl. ok)

      das sind ca. 1600 brutto im monat und irgendwie reicht das doch auch nicht für eine familie o.ä. respekt an die leute die es trotzdem irgendwie hinbekommen. wobei bei den meisten nur so ein leben auf pump funktioniert. Danke nochmal an die banken!

      was meint ihr dazu?

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        Zitat von turb0_o
        wenn man für 10 euro (brutto) arbeiten geht... ist schon alles zuspät ;(
        (für ungerlernte kräfte evtl. ok)

        das sind ca. 1600 brutto im monat und irgendwie reicht das doch auch nicht für eine familie o.ä. respekt an die leute die es trotzdem irgendwie hinbekommen. wobei bei den meisten nur so ein leben auf pump funktioniert. Danke nochmal an die banken!

        was meint ihr dazu?
        Das es so nicht weitergehen kann. Die Schere geht immer weiter auseinander. Bei den Verdiensten MÜSSEN beide Elternteile arbeiten gehen wenn sie Kinder haben. Die Kinder sind dann natürlich in dieser Zeit ohne Betreuung, da man nicht gerade optimale Betreuungsangebote bekommt als einfacher Werkarbeiter (mal abgesehen von den sehr großen Industriefirmen). Dementsprechend müsste der Staat / Land an dieser Stelle in Form von Ganztagsschulen oder Ähnlichem einspringen. Zumindest bei gleichbleibenden Verhältnissen. Da das aber nicht passieren wird, segeln wir munter weiter auf eine geringere Geburtenrate zu und einem schlechteren Verhältnis von jung zu alt. Ist ja auch absolut kein Problem bei unserer der Situation sehr gut angepassten und absolut garnicht veralteten Finanzierung der Rente durch das Umlageverfahren. Wäre eigentlich natürlich garnicht nötig das zu ändern, wenn man an anderer Stelle was ändern würde, nämlich zB. durch eine Wertschöpfungsabgae da immer mehr Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt werden... Dazu ist natürlich aber das Pluralistische Gefüge in unserem Staat zu stark vertreten und einige Interessengruppen.

        Hab jetzt wohl genügend Baustellen aufgerissen + Angriffsfläche für Flames geboten und werd es damit hierbei belassne.
        Wollte nur mal eine Kausalkette aufführen.

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          http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/mindestlohn-fuehrt-bei-friseurkette-klier-zu-preiserhoehungen-a-972678.html

          Einer von Deutschlands größten Friseurunternehmern will wegen des geplanten Mindestlohns von 8,50 Euro die Preise erhöhen. Michael Klier, Ko-Chef der gleichnamigen Firmengruppe sagte der "Wirtschaftswoche", die Preiserhöhung sei eine Grundvoraussetzung, um den Mindestlohn finanzieren zu können. Klier erwartet in den nächsten Monaten im Bundesdurchschnitt einen Anstieg im zweistelligen Prozentbereich. Herrenhaarschnitte für weniger als 20 Euro seien künftig nicht mehr machbar, zitiert ihn das Magazin. Der Unternehmer kündigte zudem an, eine Billigkette aufgeben zu wollen. Auch Konkurrenten wie die börsennotierte Friseurkette Essanelle Chart zeigen aus Düsseldorf befürchten Einschnitte durch den Mindestlohn.
          Wird natürlich das gesamte Gewerbe betreffen. Ich zahle aktuell 14,50€ + 1,50€ Trinkgeld.

          Daumen hoch für diesen Mindestlohn! Ich will gar nicht wissen, aus wie vielen Aufstockern in der Friseurbranche ganz schnell Arbeitslose und nach einem Jahr dann Hartz IV Vollbezieher werden...

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            betrifft der mindestlohn auch praktika?

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              Zitat von chef_marv
              http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/mindestlohn-fuehrt-bei-friseurkette-klier-zu-preiserhoehungen-a-972678.html

              Einer von Deutschlands größten Friseurunternehmern will wegen des geplanten Mindestlohns von 8,50 Euro die Preise erhöhen. Michael Klier, Ko-Chef der gleichnamigen Firmengruppe sagte der "Wirtschaftswoche", die Preiserhöhung sei eine Grundvoraussetzung, um den Mindestlohn finanzieren zu können. Klier erwartet in den nächsten Monaten im Bundesdurchschnitt einen Anstieg im zweistelligen Prozentbereich. Herrenhaarschnitte für weniger als 20 Euro seien künftig nicht mehr machbar, zitiert ihn das Magazin. Der Unternehmer kündigte zudem an, eine Billigkette aufgeben zu wollen. Auch Konkurrenten wie die börsennotierte Friseurkette Essanelle Chart zeigen aus Düsseldorf befürchten Einschnitte durch den Mindestlohn.
              Wird natürlich das gesamte Gewerbe betreffen. Ich zahle aktuell 14,50€ + 1,50€ Trinkgeld.

              Daumen hoch für diesen Mindestlohn! Ich will gar nicht wissen, aus wie vielen Aufstockern in der Friseurbranche ganz schnell Arbeitslose und nach einem Jahr dann Hartz IV Vollbezieher werden...
              mensch da hat ja echt niemand drüber nachgedacht, alle wirtschaftsexperten der welt anscheiend nicht so klug wie ein random der sein gewinn steigern will xD
              schon traurig wie holz manche menschen sind

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                Dass ein Mindestlohn etlichen Geringqualifizierten den Weg in die Arbeitswelt versperrt, sollte wohl jedem Menschen einleuchten.

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                  ich weiß nicht, ob menschen, die wegen untertariflicher bezahlung und vorenthalten von sozialbeiträgen bestraft wurden, sich unbedingt als vorreiter einer soliden argumentationsstrategie gegen den mindestlohn eignen.

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                    Zitat von NotArnold
                    Dass ein Mindestlohn etlichen Geringqualifizierten den Weg in die Arbeitswelt versperrt, sollte wohl jedem Menschen einleuchten.
                    wenn das der herr springer sagt muss das wohl so sein.

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                      Abgesehen davon, dass der im Artikel erwähnte Herr wirklich nicht der allernetteste zu sein scheint, ist es doch klar, dass der Mindestlohn genau den Leuten denen man helfen möchte nicht helfen wird.
                      Wenn man als Unternehmer einen gewissen Betrag für Arbeitskräfte ausgeben kann, und gezwungen ist diese mit 8,50 Euro pro Stunde zu bezahlen, nimmt man natürlich die Bewerber, die besser qualifiziert sind, wie z.B. studentische Aushilfen, die Abitur haben.
                      Diese sind in der Regel auch nicht dazu bereit für 6 Euro (nur als Beispiel) zu arbeiten, weil sie doch meistens besser bezahlte Arbeit finden können. Schlecht ausgebildete Leute können das nicht, haben aber mit einem Mindestlohn von 8,50 nicht die Möglichkeit sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
                      Wo der Unternehmer vorher vielleicht 3 Personen für 6 Euro die Stunden angestellt und diesen die Chance gegeben hätte sich zu beweisen, stellt er jetzt 2 Besserqualifizierte ein und die Chance für die Anderen ist futsch.

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                        und wie kommst du darauf das die besser qualifizierten für 8,50 € arbeiten gehen ?

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                          Zitat von NotArnold
                          Abgesehen davon, dass der im Artikel erwähnte Herr wirklich nicht der allernetteste zu sein scheint, ist es doch klar, dass der Mindestlohn genau den Leuten denen man helfen möchte nicht helfen wird.
                          Wenn man als Unternehmer einen gewissen Betrag für Arbeitskräfte ausgeben kann, und gezwungen ist diese mit 8,50 Euro pro Stunde zu bezahlen, nimmt man natürlich die Bewerber, die besser qualifiziert sind, wie z.B. studentische Aushilfen, die Abitur haben.
                          Diese sind in der Regel auch nicht dazu bereit für 6 Euro (nur als Beispiel) zu arbeiten, weil sie doch meistens besser bezahlte Arbeit finden können. Schlecht ausgebildete Leute können das nicht, haben aber mit einem Mindestlohn von 8,50 nicht die Möglichkeit sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
                          Wo der Unternehmer vorher vielleicht 3 Personen für 6 Euro die Stunden angestellt und diesen die Chance gegeben hätte sich zu beweisen, stellt er jetzt 2 Besserqualifizierte ein und die Chance für die Anderen ist futsch.
                          warum sollte ein unternehmen im moment lieber 3 nierdrigqualifizierte arbeiter 2 qualifizierten vorziehen?
                          warum sollte das gehaltsniveau allgemein nicht steigen? wenn man weiterhin qualität liefern will geht keiner der qualifizierten leute fuer 8,50 arbeiten

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                            Zitat von Schorsch Busch
                            betrifft der mindestlohn auch praktika?
                            nein

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                              Zitat von Remas
                              Zitat von Schorsch Busch
                              betrifft der mindestlohn auch praktika?
                              nein
                              Sicher? Ich hab was anderes gelesen:

                              http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mindestlohn-fuer-praktikanten-gefaehrdet-betriebspraktika-a-962404.html

                              "Die Bundesregierung feiert den Mindestlohn - doch für längere, freiwillige Betriebspraktika könnte er das Aus bedeuten. Denn auch Praktikanten, die länger als sechs Wochen im Unternehmen sind, müssen künftig im Regelfall 8,50 Euro pro Stunde erhalten."


                              Oder hat sich das schon wieder geändert?

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                                Zitat von Remas
                                Zitat von Schorsch Busch
                                betrifft der mindestlohn auch praktika?
                                nein

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