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Natsu postete
Was sollen andere davon halten? Das lädt ja Nachahmungstätern ein.
Was soll den nachgeahmt werden? Der Artikel verraet ja nicht, was ueberhaupt passiert ist.
Im Zweifel sieht jemand den Bericht ohne sich viel tiefergehende Gedanken zu machen. Aha, sexueller Missbrauch - so eine niedrige Strafe, dann brauch ich ja keine Angst zu haben und mache weiter. Er hat den Begriff nicht differenziert und vermutet dahinter im schlimmsten Fall eine Vergewaltigung. Nur mal so als rein hypothetisches Beispiel.
Vielleicht wäre es ganz sinnvoll, wenn im Bericht ungefähr steht, von welcher Natur die Übergriffe waren.
Diskussionsgrundlage where? Macht mal Kopf an.. wenn er sie 340 mal vergewaltigt hätte, dann wäre die Strafe auch härter ausgefallen - ob er nun besoffen war oder nicht -.. so dumm sind deutsche Gerichte nun auch nicht.
Nett wie naiv du bist. Es gibt durchaus Gerichte die Urteilen richtig, es gibt genauso Gerichte wo man einen facepalm nach dem andern bekommt. Unser Rechtssystem ist leider nur darauf bedacht Täter in die Gesellschaft wieder einzufügen. Das ist ja nicht verkehrt nur manche Richter übertreiben, denn man muss auch an das Opfer denken, nein sogar zuerst an das Opfer denken. Da wäre in diesem Fall eine Gefängnisstrafe das mindeste. Was sollen andere davon halten? Das lädt ja Nachahmungstätern ein.
Leider gibt es in Deutschland auch weder Berufungs-, noch Revisionsverfahren und ein einmal vom Landgericht gefälltes Urteil ist bis in alle Ewigkeit in Stein gemeißelt.
Natsu postete
Was sollen andere davon halten? Das lädt ja Nachahmungstätern ein.
Was soll den nachgeahmt werden? Der Artikel verraet ja nicht, was ueberhaupt passiert ist.
Alki werden 340 mal Kind missbrauchen, heißt schlagen, irgendwelche sexuellen sachen. Einem Kind!!!!! was niemand hat das für es spricht. Die jenigen die es tun sollten, schauen weg oder machen sogar mit und der Staat duldet es sogar noch.
Du schießt aber nur ins Blaue. Es kann alles moeglich passiert sein. "Sexueller Missbrauch" ist sehr breit gefaechert. Dem Artikel kann man nur entnehmen, dass er irgendwas mit dem Kind gemacht hat was nicht erlaubt war. Aber was es war ist rein spekulativ.
Ohne Sachverhalt/Urteil genaue Entscheidungsgründe kann man das halt nicht wirklich beurteilen, macht sich aber gut als Bild-Artikel, damit der Pöbel sich mal wieder über was aufregen kann.
Zu dem Urteil fällt mir, wie gesagt, auf die Schnelle auch nichts ein, was eine Bewährungsstrafe erklären könnte.
Mal eine Konstruktion meinerseits:
Das Gesetz sagt
(4) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer
[...]
auf ein Kind durch Vorzeigen pornographischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornographischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einwirkt.
Immer wenn der Mann betrunken war, zog er ein T-Shirt mit einem Bild seiner Lieblingspornodarstellerin (in einer pornografischen Pose) an und meinte zu seiner Tochter "An der sollst du dir mal ein Beispiel nehmen".
Das geschah 340 Mal.
Das koennte man als "auf das Kind einwirken" interpretieren und damit waere es nach dem Gesetz sexueller Missbrauch. Der Mann merkt irgendwann, dass er etwas falsch gemacht hat und macht deshalb einen Entzug, damit das nicht wieder vorkommt. Er zeigt ernsthafte Reue und seine Stieftochter, die mittlerweile aelter ist und die Situation einschaetzen kann, verzeiht ihm.
So war es wahrscheinlich nicht, aber so koennte ein Bewaehrungsurteil wegen hundertfachen sexuellem Missbrauch nachvollziehbar sein.
"Der Angeklagte hatte bereits vor Beginn der Hauptverhandlung schriftlich gestanden, seine Stieftochter zwischen April 2004 und Mai 2010 in rund 340 Fällen sexuell missbraucht zu haben. In einem Fall hatte er die zum Tatzeitpunkt neunjährige Stieftochter im Genitalbereich berührt, in den weiteren sich selbst vor der Minderjährigen sexuell befriedigt"
"Neben dem Geständnis wertete das Gericht allerdings strafmildernd, dass der Angeklagte bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten war und er nach Bekanntwerden der Taten bereits in SMS und Briefen Bekannten gestanden hatte, sich an seiner Stieftochter vergangen zu haben. Außerdem habe er eine aus eigenem Antrieb begonnene Alkohol-Therapie erfolgreich abgeschlossen.
"Das ist ein Fall, bei dem man sofort an viele Jahre Knast denkt", sagte Teiwes in seiner Urteilsbegründung an das Publikum gewand. Man müsse aber bedenken, dass alle Taten bis auf eine vor dem Kind und nicht am Kind vorgenommen worden seien. "Wäre das Opfer erwachsen gewesen, hätte es sich bei den Taten um Exibitionismus gehandelt." "
denke auch, dass es was eher "banales" war wie seine alte knallen un die tochter bekommt das immer mit oder im wohzimmer pornos reinziehen un sich ein keulen.
//ok, der vor mir sagt es ja, wie es war.
//aber da sieht man mal, was der spiegel fürn drecksblatt is. sowas is bildniveau. ist halt 100% klar, was dieser artikel aufzeigen/bringen soll.
Findet ihr das Urteil nicht trotzdem recht milde? Auch wenn die Missbrauchungen an und für sich vllt nur "leicht" waren darf man doch nicht übersehen das dass ganze über einen Zeitraum von 6(!!) Jahren ging, ich mein, dieses Mädchen muss davon doch derbe Schäden weggetragen haben (natürlich im psychischen bereich)
Ka, stammtisch parolen wären hier beinahe angebracht
werd mich morgen erstmal gepflegt betrinken und an der grundschule vorbei tingeln. evtl befummel ich da n paar kinder oder mach auch noch mehr. wer weiß. komm ja eh nicht in den knast, und wenn ist es mehr ein kurzes vorbeischauen. yippi!!!
leck mich am arsch ist das behindert!
hoffentlich merkt niemand das ich schonmal nen film raubkopiert hab. kein bock auf 3 jahre knast...
Man sollte mal drüber nachdenken, was in nem Kind passiert oder passieren könnte.
Das Kind weiss nicht, ob es beim nächsten Mal dabei bleibt, dass der Typ es nur vor ihr macht. Kann gut sein, dass Sie Angst davor hat, dass beim nächsten Mal mehr passiert. Dann wird sich vllt gefügt, weil man gerade davor Angst hat, oder vor Strafe oder sonst was.
Das Kind realisiert irgendwann, dass das sich ein wiederholender Vorgang ist. Das Leben des Mädchens/die Lebensfreude kann darunter immens leiden. Weiß man nich, wie sehr sie das vergisst, wenn sie abgelenkt ist durch Schule, Freunde oder sonstwas. Man will nicht wissen, wie unwohl sie sich in dem Haus fühlt, wo derselbe man drin haust, der ihr das antut. Und das soltle eigentlich der Ort für Geborgenheit für sie sein.
Dann fragt sich, ob das Kind dadurch traumatisiert wird und Probleme bekommt, vertrauen aufzubauen (auch vor allem mit Hinblick auf ihre Sexualität/spätere Sexualität). Oder ob sie ne Abneigung gegen Sex, wegen der Assoziation aus der frühen Jugend bekommt oder ne Abneigung gegen sich selbst oder sonstwas.
Einige Sachen, die auftreten könnten.
Man weiss immer gar nicht, was da alles kaputtgehen kann in einem Menschen. Das zugefügte Leid verschwindet da doch eher im Hintergrund..
Und ich schreibe das, weil ich denke, neben nüchterner Fallanalyse sollte man der Ausgewogenheit halber auch etwas die möglichen Konsequenzen und Schmerzen, die zugeführt werden auch etwas genauer ausleuchten
Ich glaube du hast in der Hinsicht ein sehr einseitiges Bild. Nur weil man ein Urteil verteidigt bzw. ein Rechtssystem für sehr kompetent hält, heißt das nicht gleich, dass man alle seine Auswüchse, Entscheidungen und Urteile für richtig hält. Ich denke sehr wohl selber nach und fälle meine eigenen (Wert)Urteile. Dass ich das dt. Recht studiere, heißt nur, dass ich es studiere. Nicht aber, dass ich es in Schutz nehme oder es per se für richtig halte. Jemanden der Politikwissenschaft studiert, würde man ja auch nicht verkorkste dt. Politik verwerfen, sondern ihn eher fragen, ob er eine Erklärung dafür hat oder was er davon hält. Merkwürdigerweise unterliegen die meisten Menschen dem selben Trugschluss wie du - was wohl aber auch daran liegt, dass man viele Dinge anders sieht, wenn man sich mit ihnen mal intensiver auseinandersetzt, als nur in schlechten und polemischen Artikeln.
Da haben wir uns etwas missverstanden. Mir ging es nicht darum ob du das Recht verteidigst. Mir ging es eher um die Frage ob es für dich noch Sinn ergibt damit seine Zeit aufzuwenden. Gesetze sind nun mal fest verankert und vielleicht kommt für dich der Tag wo du nach Gesetzt entscheiden musst und nicht nach dem was Recht in deinen Augen bedeutet. Also ich hätte damit so meine Probleme. Vor allem als Anwalt da würde ich an der teilweise herrschenden Ungerechtigkeit an der Wut zu Grunde gehen. Ich rege mich ja jetzt schon auf obwohl ich nicht mal beim Gericht war. Ich denke es gibt sicherlich bessere Wege Menschen zu helfen. Aber okay ist ja dein Ding.
Man muss das Recht hier auch mal etwas in Schutz nehmen. Es gibt viele Gesetzte die auch ziemlich logisch sind, zumindest für mich. Da muss man auch nicht Jura für Studiert haben. Das ist wenigsten etwas positives. Was mir als Außenstehender dazu einfällt. Nur bekommt man leider nicht immer das Recht was man verdient hat, wie vielleicht in diesem Fall wo das Opfer mehr verdient hätte als so eine Strafe für den Täter. Das Opfer war ein Kind, das kann man nicht mit "Opps Sorry ich gestehe" einfach so Abhandeln.
dieser thread zeigt mal wieder die geballte intelligenz und bildung auf readmore.
ungefähr das gleiche niveau wie in der eckkneipe nebenan.
"stell dir mal vor es wäre deine tochter" und genau deshalb, weil bei uns nicht danach geurteilt wird wie es denn wäre, wäre es die eigene tochter, befinden wir uns nicht mehr in der steinzeit.
zieht halt irgendwo in den urwald ihr zurückgebliebenen. da könnt ihr dann jemand vom anderen stamm umbringen oder muscheln als entschädigung fordern.
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