Zitat von Narsilion
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Zitat von viermalvierwas soll man von nem schweizer anderes erwarten.Zitat von meru890
Und ja wir stehen ohne EU Beitritt klar besser da als mit, aber das ist uns schon seit Jahren bewusst, deshalb wurde auch ein Beitritt abgelehnt und war nie ein Thema.
/edit: Die EU wird immer in irgendeiner Form Bestand haben, nicht aber der EURO. Es ist unmöglich eine Zentralbank für alle Staaten zu haben, die wirtschaftlich nicht gleichstark sind. Ich denke der Euro wird es in 10 Jahren nicht mehr in dieser Form geben und die Notenbanken sind wieder einigermassen autonom und können entsprechend intervenieren. Es kann hald einfach nicht funktionieren, wenn die Finanzpolitik für alle Mitglieder gelten soll.
ist das nicht ein ziel der eu, die westlichen, reicheren staaten pumpen geld in den osten damit es die länder dort auch (schneller) auf unser niveau schaffen und wir ein starkes europa haben.
davon würde natürlich auch die schweiz profitieren obwohl sie nichts dafür tut..
aber nur bis zu dem tag an dem wir übernacht eine mauer um sie rum ziehen und sie mit den anderen steuerparadiesen aus der globalen wirtschaft ausschließen
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ich vertraue europa nicht mehr. man hat in der hoffnung möglichst wenige stimmen zu verlieren, viele viele kleine schritte getan, anstatt einen großen unvermeidlichen zu tuen, der den steuerzahlern deutlich billiger gekommen wäre, als der jetzige.
aber, egal, was man getan haette, die jetzige situation wäre aufgekommen, nur halt eher und mit größeren folgen, was die wäherstimmen angeht, aber naja... this is how they roll, paar haben ka, paar werden dazu gezwungen, paar würden, aber können nicht. schade.
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Zitat von meru890Wir haben sicher nicht den Franken an den Euro gekoppelt sondern lediglich eine Untergrenze beim Wechselkurs gesetzt, das ist ein essenzieller Unterschied. Die Untergrenze ist auch nicht sakrosant und kann durchbrochen werden, aber unsere Nationalbank möchte mittels Interventionen ein Abrutschen unter 1.20 verhindern.Zitat von Amy Farrah Fowlerklar, deswwegen mussten sie den franken auch an den euro koppeln um ihre (export)wirtschaft nicht an die wand zu fahren...Zitat von itsMaGGodazu sage ich nur: die schweiz hats am besten gemacht.
Und ja wir stehen ohne EU Beitritt klar besser da als mit, aber das ist uns schon seit Jahren bewusst, deshalb wurde auch ein Beitritt abgelehnt und war nie ein Thema.
/edit: Die EU wird immer in irgendeiner Form Bestand haben, nicht aber der EURO. Es ist unmöglich eine Zentralbank für alle Staaten zu haben, die wirtschaftlich nicht gleichstark sind. Ich denke der Euro wird es in 10 Jahren nicht mehr in dieser Form geben und die Notenbanken sind wieder einigermassen autonom und können entsprechend intervenieren. Es kann hald einfach nicht funktionieren, wenn die Finanzpolitik für alle Mitglieder gelten soll.
Aber Politik wird nunmal häufig von Personen gemacht, die zuwenig kompetent sind und zudem auf der Lohnliste der Lobbyisten stehen. Wer etwas bewegen möchte soll nicht in die Politik, sondern in die Wirtschaft. Aber das ist meine persönliche Ansicht, auch wenn sie provokativ ist. Aber ich glaube fest daran, dass man mit Geld viel mehr bewegen kann, als ein Politiker.
Auch wenn man das in der Schweiz nicht gerne hört: Der bilaterale Weg wird von der EU zunehmends erschwert und es wäre für uns besser gewesen, dem EWR beizutreten (EFTA-Mitglied sind wird ja bereits seit Ewigkeiten).
Zum letzten Abschnitt: Jo, nur dass sich die Privatwirtschaft einen Scheissdreck für das Allgemeinwohl interessiert. Was willst du da "bewegen", wenn du einfach einen Maximalgewinn anzustreben hast.
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Wir importieren hauptsächlich nach Deutschland, Anteil Osteuropa ist verschwindend klein und wir leisten übrigens auch Entwicklungshilfe. Das was du sagst mag in der Theorie so sein, aber das Ziel ist es nicht das Geld zu verschenken, was jetzt aber in der aktuellen Situation gemacht wird. Die Probleme des Euros sollten ja eigentlich einleuchtend sein, warum eine Einheitswährung mit so vielen Nationalstaaten problematisch ist. Kann ebenfalls in der Theorie funktionieren, aber sieht aktuell anders aus.Zitat von viermalvierwas soll man von nem schweizer anderes erwarten.Zitat von meru890
Und ja wir stehen ohne EU Beitritt klar besser da als mit, aber das ist uns schon seit Jahren bewusst, deshalb wurde auch ein Beitritt abgelehnt und war nie ein Thema.
/edit: Die EU wird immer in irgendeiner Form Bestand haben, nicht aber der EURO. Es ist unmöglich eine Zentralbank für alle Staaten zu haben, die wirtschaftlich nicht gleichstark sind. Ich denke der Euro wird es in 10 Jahren nicht mehr in dieser Form geben und die Notenbanken sind wieder einigermassen autonom und können entsprechend intervenieren. Es kann hald einfach nicht funktionieren, wenn die Finanzpolitik für alle Mitglieder gelten soll.
ist das nicht ein ziel der eu, die westlichen, reicheren staaten pumpen geld in den osten damit es die länder dort auch (schneller) auf unser niveau schaffen und wir ein starkes europa haben.
davon würde natürlich auch die schweiz profitieren obwohl sie nichts dafür tut..
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ich glaube auf lange sicht wird die schweiz nicht drumrumkommen sich an die eu anzubinden.
sie müssen noch nichtmal volles eu mitglied werden, aber es wird viele bilaterale verträge geben (die es ja heute z.t. schon gibt)
das machtgefüge in der welt wird sich in nächster zeit bei sehr wenigen großen playern sammeln:
usa,china,indien,brasilien,russland
wenn da nicht europa als ein "vereinigte staaten von europa" auftritt, wird man in diesem machtgefüge komplett untergehen.
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das ist doch wieder so ne kurzfristige sicht,Zitat von meru890Wir importieren hauptsächlich nach Deutschland, Anteil Osteuropa ist verschwindend klein und wir leisten übrigens auch Entwicklungshilfe. Das was du sagst mag in der Theorie so sein, aber das Ziel ist es nicht das Geld zu verschenken, was jetzt aber in der aktuellen Situation gemacht wird.Zitat von viermalvierwas soll man von nem schweizer anderes erwarten.Zitat von meru890
Und ja wir stehen ohne EU Beitritt klar besser da als mit, aber das ist uns schon seit Jahren bewusst, deshalb wurde auch ein Beitritt abgelehnt und war nie ein Thema.
/edit: Die EU wird immer in irgendeiner Form Bestand haben, nicht aber der EURO. Es ist unmöglich eine Zentralbank für alle Staaten zu haben, die wirtschaftlich nicht gleichstark sind. Ich denke der Euro wird es in 10 Jahren nicht mehr in dieser Form geben und die Notenbanken sind wieder einigermassen autonom und können entsprechend intervenieren. Es kann hald einfach nicht funktionieren, wenn die Finanzpolitik für alle Mitglieder gelten soll.
ist das nicht ein ziel der eu, die westlichen, reicheren staaten pumpen geld in den osten damit es die länder dort auch (schneller) auf unser niveau schaffen und wir ein starkes europa haben.
davon würde natürlich auch die schweiz profitieren obwohl sie nichts dafür tut..
.de wird ohne ein starkes großes europa (also mit osten +südosten) auch nicht mehr so dastehen wie jetzt , #26 beschreibt das ziemlich gut
und da ihr ja ziemlich an .de hängt, seit ihr mit dabei (bei positiven oder negativen ausgang)
ich seh das nicht als verschenktes geld.
ja aber warum das kann ja genausogut in die andere richtung gelöst werden --> mehr zusammen statt wieder trennen.Zitat von meru890Die Probleme des Euros sollten ja eigentlich einleuchtend sein, warum eine Einheitswährung mit so vielen Nationalstaaten problematisch ist. Kann ebenfalls in der Theorie funktionieren, aber sieht aktuell anders aus.
und btw die griechenland rettungsmaßnahmen wurden ja von allen mitgliedsstaaten beschlossen, geht also schon auch mit vielen staaten
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Was weisst du denn...Zitat von viermalvierwas soll man von nem schweizer anderes erwarten.Zitat von meru890
Und ja wir stehen ohne EU Beitritt klar besser da als mit, aber das ist uns schon seit Jahren bewusst, deshalb wurde auch ein Beitritt abgelehnt und war nie ein Thema.
/edit: Die EU wird immer in irgendeiner Form Bestand haben, nicht aber der EURO. Es ist unmöglich eine Zentralbank für alle Staaten zu haben, die wirtschaftlich nicht gleichstark sind. Ich denke der Euro wird es in 10 Jahren nicht mehr in dieser Form geben und die Notenbanken sind wieder einigermassen autonom und können entsprechend intervenieren. Es kann hald einfach nicht funktionieren, wenn die Finanzpolitik für alle Mitglieder gelten soll.
ist das nicht ein ziel der eu, die westlichen, reicheren staaten pumpen geld in den osten damit es die länder dort auch (schneller) auf unser niveau schaffen und wir ein starkes europa haben.
davon würde natürlich auch die schweiz profitieren obwohl sie nichts dafür tut..
Es ist ja nicht so, dass die meisten Schweizen nicht in die EU wollen, weil uns Europa egal ist und wir unsere Nachbaren hassen. Der Grund ist auch nicht - wie von Deutschen Neidern immer wieder behauptet wird - das Bankgeheimnis. Der Grund ist ein ganz einfacher:
In unserem Land bestimmt das Volk über alles. Wir haben eine direkte Demokratie und einen stark ausgeprägten Föderalismus, welcher auch den kleinsten Regionen erlaubt, selber über ihr Handeln zu entscheiden. Bestimmte Funktionen müssen natürlich zentral gesteuert werden, da sie andernfalls zu ineffizient wären, aber eine zu starke Zentralisierung kann genau so ungesund sein. Dieser intelligente Föderalismus und die direkte Demokratie sind es, welche uns seit Jahrhunderten erlauben als ein Vielvölkerstaat (4 verschiedene Sprachen, verschiedene Kulturen, etc) zu bestehen.
Warum sollte nun der Schweizer seine eigene "politische Macht" nach Brüssel abgeben?
Ja, das hat natürlich auch so seine Widersprüche. Denn die Entscheide in Brüssel betreffen ja indirekt auch uns - nur können wir nicht mitreden, da wird kein Mitglied sind.
Als Deutscher, der sich gewohnt ist, durch einen elitären Kreis von Politiker bevormundet zu werden, mag diese Haltung nicht verständlich sein, aber für die Schweizer ist diese Ablehnung von politischer Machtabgabe wesentlicher Bestandteil der eigenen Geschichte: "Keine fremde Vögte, keine fremde Richter ".
Politisch gesehen steh ich in der Schweiz auf der europafreundlichen Seite, denn ein Grossteil der EU-Kritik aus der rechts-konservativen Ecke ist einfach lächerlich. Aber eine starke Skepsis gegenüber der Währungsunion teile auch ich und auch ich bin gegen eine automatische Übernahme von EU-Recht - was einen EU-Beitritt ausschliesst.
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@Adam West, also man muss kein Studierter oder Experte sein um festzustellen, dass die Länder unterschiedlich stark sind, sieht man ja schon am BIP-/Wachstum. /edit: Ach ich dachte nur, weil du das extra fett hervorgehoben hast :-) aber dann ist ja gut.
Klar durch die Supranationalität entscheiden sozusagen "fremde Richter" über unsere Köpfe und das mit mit dem einzigartigen System der Schweiz nicht möglich Und solange es in der Schweiz die Konkordanz gibt, wird es wahrscheinlich auch keinen EU Beitritt geben, aber der Druck von aussen wird stärker zunehmen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum die Schweiz nicht in der EU ist, wenn aber wohl auch einer der Hauptgründe...
Ich bleibe nach wie vor dabei: EU wird Bestand haben, Währungsunion auf längere Sicht nicht. Wahrscheinlich wird es erstmal mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Griechenland anfangen.
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Zwischen der Schweiz und der EU bestehen ja bereits seit Ewigkeiten bilaterale Verträge?Zitat von Amy Farrah Fowlerich glaube auf lange sicht wird die schweiz nicht drumrumkommen sich an die eu anzubinden.
sie müssen noch nichtmal volles eu mitglied werden, aber es wird viele bilaterale verträge geben (die es ja heute z.t. schon gibt)
das machtgefüge in der welt wird sich in nächster zeit bei sehr wenigen großen playern sammeln:
usa,china,indien,brasilien,russland
wenn da nicht europa als ein "vereinigte staaten von europa" auftritt, wird man in diesem machtgefüge komplett untergehen.
Leider zeichnen sich da immer mehr zwei Probleme ab:
1. Die EU übt immer mehr Druck aus, um von den bilateralen Verträgen weg zu kommen und eine Vollmitgliedschaft der Schweiz zu erzwingen (zur Zeit sind ca. 80-90% der Schweizer gegen einen EU-Beitritt).
2. Die EU zeigt sich immer wieder als schlechter Vetragspartner und hält sich nicht an die Abmachungen aus den Veträgen. Eigentlich sind das alles Kleinigkeiten, aber die Rechtspopulisten nutzen das bei uns schamlos aus, um gegen die EU zu politisieren. Einige dieser Vollidioten fordern sogar die Kündigung der Verträge, was zum Glück von allen anderen Parteien strikt abgelehnt wird (und zum Glück hat diese Dreckspartei am letzten Wochenende bei den Wahlen an Wähleranteil verloren).
@meru: Hä? Das wollte ich doch sagen. Das war eine Argumentation GEGEN einen Beitritt. Ich hab auch gar nie die finanzielle Stärke der einzelnen EU-Mitglieder angesprochen...
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Zitat von DarkDeltaman muss halt sagen das wir in Deutschland so ziemlich den höchsten Lebensstandart haben ^^ Wenn wir den beibehalten wollen müssen wir eben zahlen.
Aber ich vertrau da kein :D kontrolle is besser!
Mindestlohn, geringe rente, schlechtes bildungssystem und hohe steuern machen deutschland mehr so richtung mittelfeld.
Ich verdraue der Politik und der Eu nicht. Bereits über 2 mal haben sie wichtige Vertragsreglungen gebrochen bzw rechtswidrig umgangen.
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in welchen ländern soll es denn besser sein?Zitat von BlairBitchWas ein scheiß du da laberst. Mindestlohn, geringe rente, schlechtes bildungssystem und hohe steuern machen deutschland mehr so richtung mittelfeld.Zitat von DarkDeltaman muss halt sagen das wir in Deutschland so ziemlich den höchsten Lebensstandart haben ^^ Wenn wir den beibehalten wollen müssen wir eben zahlen.
Aber ich vertrau da kein :D kontrolle is besser!
Ich verdraue der Politik und der Eu nicht. Bereits über 2 mal haben sie wichtige Vertragsreglungen gebrochen bzw rechtswidrig umgangen.
meckern auf hohem niveau.....
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