Zitat von Krishnamurti
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Gaddafi ist tot
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Verurteilst du die Rebbelion im Ganzen? Ich denke nicht. Man muss einfach hinnehmen, dass sowas nicht ohne Gewalt abläuft. Die vielen in Gefechten und Hinrichtungen getöteten Rebellen/Gaddafi-Treuen mussten wohl nicht weniger leiden als Gaddafi das am Ende tat. Die Art der Tötung spielt dann im Endeffekt kaum mehr eine Rolle. Dass Menschen, in beiden Lagern, zu solchen Gräueltaten in der Lage sind ist schwer zu akzeptieren und das eigtl Traurige an der ganzen Sache. Ich denke aber auch das sich kein aussenstehender hier in die Lage der Menschen die dort gekämpft haben hineinversetzen kann, aus dem Grund verurteile ich sie nicht, und auch nicht das, was in letzter Konsequenz mit Gaddafi geschehen ist.Zitat von KrishnamurtiEgal, was so ein Mensch getan hat, das hat keiner verdient. Ist einfach widerlich. Die sind mindestens genauso schlimm wie er. Arme Menschheit.
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Ich verurteile eine Verletzung der Menschenrechte ,da ist es egal weshalb diese verletzt wurden sind.Zitat von FeezVerurteilst du die Rebbelion im Ganzen? Ich denke nicht. Man muss einfach hinnehmen, dass sowas nicht ohne Gewalt abläuft. Die vielen in Gefechten und Hinrichtungen getöteten Rebellen/Gaddafi-Treuen mussten wohl nicht weniger leiden als Gaddafi das am Ende tat. Die Art der Tötung spielt dann im Endeffekt kaum mehr eine Rolle. Dass Menschen, in beiden Lagern, zu solchen Gräueltaten in der Lage sind ist schwer zu akzeptieren und das eigtl Traurige an der ganzen Sache. Ich denke aber auch das sich kein aussenstehender hier in die Lage der Menschen die dort gekämpft haben hineinversetzen kann, aus dem Grund verurteile ich sie nicht, und auch nicht das, was in letzter Konsequenz mit Gaddafi geschehen ist.Zitat von KrishnamurtiEgal, was so ein Mensch getan hat, das hat keiner verdient. Ist einfach widerlich. Die sind mindestens genauso schlimm wie er. Arme Menschheit.
Zwar müssen die unterschiedlichen Beweggründe, die zu dieser Verletzung geführt haben, bei der Bestrafung eine Rolle spielen, dennoch bleibt eine Verletzung der Menschenrechte eine Verletzung der Menschenrechte
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Richtig. Wenn das schon keinen Wert für die ach so gebildeten jungen und freiheitsliebenden Libyer hat, dann können sie sich ihre Demokratie gleich sonst wohin stecken.Zitat von Captain FalconIch verurteile eine Verletzung der Menschenrechte ,da ist es egal weshalb diese verletzt wurden sind.Zitat von FeezVerurteilst du die Rebbelion im Ganzen? Ich denke nicht. Man muss einfach hinnehmen, dass sowas nicht ohne Gewalt abläuft. Die vielen in Gefechten und Hinrichtungen getöteten Rebellen/Gaddafi-Treuen mussten wohl nicht weniger leiden als Gaddafi das am Ende tat. Die Art der Tötung spielt dann im Endeffekt kaum mehr eine Rolle. Dass Menschen, in beiden Lagern, zu solchen Gräueltaten in der Lage sind ist schwer zu akzeptieren und das eigtl Traurige an der ganzen Sache. Ich denke aber auch das sich kein aussenstehender hier in die Lage der Menschen die dort gekämpft haben hineinversetzen kann, aus dem Grund verurteile ich sie nicht, und auch nicht das, was in letzter Konsequenz mit Gaddafi geschehen ist.Zitat von KrishnamurtiEgal, was so ein Mensch getan hat, das hat keiner verdient. Ist einfach widerlich. Die sind mindestens genauso schlimm wie er. Arme Menschheit.
Zwar müssen die unterschiedlichen Beweggründe, die zu dieser Verletzung geführt haben, bei der Bestrafung eine Rolle spielen, dennoch bleibt eine Verletzung der Menschenrechte eine Verletzung der Menschenrechte
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wir urteilen hier als außenstehende und haben dazu noch nen hohes bildungsniveau. die leute die evtl an der exekution gaddafi's beteiligt waren sind größtenteils doch bauern aus einem definitiv ,,unterentwickeltem'' land, welche jahrelang terror, leid und gewalt erleiden mussten, und sehr wahrscheinlich alle angehörige verloren haben..... wie kann der westen in der situation anstand erwarten
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Was ich mich noch zusätzlich Frage ist, ob sich unsere Politiker und Medien genauso über die frenetischen Freud;- und Siegesbekundungen der " libyschen Rebellen" empören und sowohl Moral, Ethik und die christliche Religion bemühen um diese zu verurteilen.
Dies haben sie ja auch ebenfalls getan, als Osama Bin Laden, ein Massenmörder und Terrorist "hingerichtet" wurde und zaghafte Freude, Erleichterung und Genugtuung im "Westen" zu verzeichnen war.
Aber sicher ist die Hinrichtung Gaddafis wiedermal etwas ganz anderes und nicht vergleichbar. Zumindest stünde es uns nicht zu und wir dürften sowas aus Respekt vor dem Islam eh nicht hinterfragen.
Wiedermal heuchlerisches Messen mit zweierlei Maß. Denn entweder verteten die damaligen Politiker und Medien diese Position für jeden Toten, oder sie sind bestenfalls schlicht unglaubwürdig.
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Ich bin froh über Osamas Tod. Auch Gaddafi gönnen ich alles schlechte, vom seiner peinlichen Aktion im Abflussrohr bis zu seinem Tod. Bin ich jetzt ein schlechter oder antidemokratischer Mensch? Oder ein Menschenfeind?Zitat von VIKTORAber sicher ist die Hinrichtung Gaddafis wiedermal etwas ganz anderes und nicht vergleichbar.
Das Leben besteht aus Augenmaß und Kompromissen. Alles andere können sich nur Prediger erlauben.Zumindest stünde es uns nicht zu und wir dürften sowas aus Respekt vor dem Islam eh nicht hinterfragen.
Und vom Islam hat bis dato noch niemand geredet.
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Ganz ehrlich, da will ich mich gar nicht reinfühlen. Hier wird grad der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.Zitat von NichtuntersetztDasselbe auch hier... empfinde Dich doch mal ein bisschen in diese Leute rein.
http://www.sueddeutsche.de/politik/menschenrechtsverletzungen-schwere-vorwuerfe-gegen-libysche-rebellen-1.1142227
http://www.sueddeutsche.de/politik/gewalt-in-libyen-gaddafis-schwarze-soeldner-alles-nur-propaganda-1.1138509
Das was bei dir halt nur für nen Nebensatz reicht ist für mich maßgeblich und zeigt die komplette Heuchelei westlicher Regierungen. Die Gründe die du zuvor aufgezählt hast, mögen ja alle ziemlich logisch sein und teilweiße auch nachvollziehbar sein, aber wenn man das alles weiß, dann beliefert man so einen Irren nicht mit Waffen.Zitat von NichtuntersetztDa geht's ja los. Wer oder was genau sind denn "die westlichen Mächte"? Wer genau verkauft die Waffen? So pauschal betrachtet kommt da halt auch nur Pauschales raus.
Und ich meine, stell Dir mal vor, Du bist z.B. deutscher Kanzler, Außenminister oder Wirtschaftsminister. Würdest Du jetzt sämtlichen Unrechtsregimen den Krieg erklären? Oder generell sagen: "Ich kümmmere mich nicht um Eure inneren Angelegenheiten, macht, doch mit Eurem Volk, was ihr wollt." Würdest Du Dich weigern, bei Treffen Gadaffi die Hand zu schütteln? Würdest Du sagen: Kein Öl mehr aus Unrechtsregimen, nur noch aus... äh... Afghanistan?
Gaddafi war das Enfant terrible des mittleren Ostens (mit Achmadinedsafhsaddingens). Er war keine kalkulierbare Größe, kein verlässlicher Partner und hat Abkommen gebrochen, wann immer es zu seinem Vorteil war. Wie willst Du mit so einem Mann konstruktiv auf Liberalisierungen im eigenen Land hinarbeiten?
Sicher gab es andere Gründe, und gerade die deutschen Waffenexporte sind ein Unding. Aber halte bei der Beurteilung doch mal Maß.
Und auch, warum die Nato nicht in Syrien eingreift, lässt sich aus ganz verschienen Gründen erklären, die alle zusammenspielen. Vermeidung eines Vielfrontenkrieges, Angst vor Imperialismusvorwürfen, Einschätzungen, dass Assad ein anderer Charakter ist als Gaddafi, weniger Apelle von den Aufständischen an die Nato können UND VOR ALLEM die Blockadehaltung von Russland und China im Sicherheitsrat (die selbst ihr "Ja"-Wort für den Einsatz in Lybien bereut haben) werden neben Interessen an Öl- und Waffenhandel eine Rolle spielen.
Die USA haben Hussein aufgerüstet(während er seine Bevölkerung vergast(!!!!)), die Taliban ausgebildet und aufgerüstet und zur Zeit wird Saudi-Arabien mit allen möglichen Waffen versorgt(soll das der nächste Kriegsschauplatz werden?).
Es kann mir keiner erzählen, dass diese Regierungen als ganzes(!) gute Absichten haben (Ausnahmen gibt es natürlich immer, es ist nicht alles schwarz und weiß, aber entscheidend ist eben was hinten rauskommt).
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Es gibt immer Teile der Regierung/Länder die mit der polit. Linie nicht einverstanden sind, aber wenn diese nicht maßgeblich für die Entscheidung sind, dann macht das zb. für die Bevölkerung, deren Land grad bombadiert wird auch keinen Unterschied.
Naja erstmal sind es ganz klar wirtschaftliche Interessen(Absatz, Arbeitsplätze). Aber wenn es so läuft wie es in der Geschichte bei anderen Ländern (Irak, Afghanistan und Iran) gelaufen ist, dann könnte sich Saudi-Arabien plötzlich über Nacht vom Bollwerk gegen das "Böse", zum "Bösen" selber wandeln (nach Ansicht der USA natürlich, die haben ja schon immer die Wahrnehmung der westl. Welt bestimmt). Soweit muss es aber nicht kommen, mmn ist es aber gar nicht mal so unwahrscheinlich.
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Dazu kommt sicherlich eine nicht ganz unbegründete Angst der Saudis vor dem Iran, gute Beziehungen zwischen den Saudis und den USA (was diese zur Unterstützung moralisch verpflichtet), Interesse an einem stabilisierenden Kräftegleichgewicht in der Region, Interesse an stabilen Öllieferungen (ja, irgendwoher muss das Öl halt kommen).
Es ist eine extrem verwickelte Konstellation und es gibt keine eindeutige Lösung für die Spannungen in Nahost. Über die Waffenlieferungen bequem aus dem europäischen Hinterland zu schimpfen ist halt einfach, genauso, wie man jetzt mal schnell die aus dem Ruder laufenden Rebellen totalverdammt, anstatt mit einer konstruktiven Haltung auf eine Verbesserung der Situation hinzuarbeiten.
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